neu.sw: Anpassung der Trinkwasser-Preise

Nach drei Jahren stabiler Preise müssen die Neubrandenburger Stadtwerke zum 1. Januar 2019 die Preise für Trinkwasser anheben. Die Kosten für einen Kubikmeter Wasser steigen von 2,09 Euro auf 2,25 Euro (brutto) und damit um 7,7 Prozent. Der Grundpreis erhöht sich um 5 Prozent.

Für einen Single-Haushalt im Mehrfamilienhaus mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 35 Kubikmetern Wasser bedeutet das ein Kostenplus von 70 Cent pro Monat. Ein Vier-Personen-Haushalt im Eigenheim mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 120 Kubikmetern Wasser zahlt 1,83 Euro mehr.

Grund für die Preisanpassung sind Kostensteigerungen in verschiedenen Bereichen. Unter anderem sollen die für 2019 geplanten Instandhaltungsmaßnahmen und Investitionen die reibungslose Versorgung mit Trinkwasser weiterhin sicherstellen. So wird zum Beispiel das Wasserwerk in Groß Nemerow saniert.

Der Wasserpreis setzt sich zusammen aus einem mengenabhängigen Arbeitspreis pro Kubikmeter und einem Grundpreis, der sich nach der Größe des installierten Wasserzählers bestimmt.

Trotz der Preisanpassung zahlen neu.sw Kunden bei einem durchschnittlichen Tagesverbrauch von 100 Litern fürs Duschen, Spülen, Blumen gießen, Kaffee kochen, Trinken usw. nur knapp 39 Cent am Tag.

Die Neubrandenburger Stadtwerke versorgen rund 78.000 Menschen in der Stadt und im Umland mit jährlich knapp 4 Millionen Kubikmetern Wasser. Die insgesamt vier Wasserwerke stehen in Neubrandenburg, Groß Nemerow und Neddemin. Das Leitungsnetz ist rund 460 Kilometer lang.

Öffnungszeiten zum Jahreswechsel 2018/2019

Abweichend von den derzeitigen Öffnungszeiten der Kultureinrichtungen gelten zum Jahreswechsel 2018/2019 folgende Schließtage:

  • Regionalbibliothek: 24.,25.,26. und 31.12.18 sowie 1.1.19
  • Stadtarchiv: 25.12.18 und 1.1.19

Die Ausstellungen im Regionalmuseum und in der Kunstsammlung sind am 2. Weihnachtsfeiertag (26.12.18) von 10 bis 17 Uhr zugänglich.

Zum letzten Mal: Verwechslungskomödie „Charleys Tante“

Die beiden Studenten Jack und Charley sind jung, unsterblich verliebt und chronisch pleite. Da spielt ihnen der Zufall in die Hände: Charleys Tante, die er noch nie gesehen hat, kündigt ihren Besuch an. Die Tante lebt in Brasilien und ist als reiche Witwe auf der Suche nach einem Erben. So willigen die Angebeteten der Beiden ein, zum Essen zu kommen. Die Ankunft der Tante verzögert sich, so dass ein Freund dazu überredet wird, in die Rolle der Tante zu schlüpfen. – Der Schwank von Brandon Thomas ist inzwischen zu einem Klassiker avanciert und auch die Zuschauer in Neubrandenburg/Neustrelitz erleben eine rasante Verwechslungskomödie mit viel Slapstick.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 22.12., 19:30 Uhr

Karten: ab 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse
Vorverkauf: Service Neubrandenburg im Schauspielhaus, Pfaffenstraße 22, Telefon: 0395 – 569 98 32

LKW-Fahrer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol gestellt

Am Freitag, 07.12.2018, gegen 15:40 Uhr informierte ein Zeuge über den Notruf die Polizei darüber, dass auf der B197 ein LKW mit Sattelauflieger fährt und der Fahrzeugführer durch seine unsichere Fahrweise auffällt.

Durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Friedland konnte der LKW in Friedland gestoppt und kontrolliert
werden. Während der Kontrolle stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des 37-jährigen Fahrzeugführers fest. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,28 Promille.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Fahrens unter Alkohol erstattet und ihm wurde die Weiterfahrt untersagt.

Kleinkind im Stadtbus von Neubrandenburg verletzt

Am Sonntag, 09.12.2018, gegen 16:45 Uhr kam es am Busbahnhof in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Der 58-jährige Busfahrer der Linie 2 beabsichtigte mit seinem Bus vom Busbahnhof auf den Friedrich-Engels-Ring aufzufahren. Bei der Anfahrt auf den Friedrich-Engels-Ring beachtete er den bereits auf der Fahrbahn befindliche Bus der Linie 10 zu spät und musste seinen Bus nochmals stark abbremsen. Dies hatte zur Folge, dass ein im Bus
befindlicher 2-jähriger Junge von seinem Sitz rutschte und mit dem Kopf gegen eine vor ihm befindliche Haltestange stieß.

Hierbei zog er sich eine Verletzung zu und wurde zur ärztlichen Behandlung ins Klinikum gebracht. Gegen den Busfahrer wurde Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung erstattet.

Täter nach Sachbeschädigung an PKW gestellt

Am Sonnabend, 08.12.2018, gegen 00:25 Uhr informierte eine Zeuge die Polizei, dass eine männliche Person in der John-Schehr-Straße in Neubrandenburg gegen einen PKW getreten und diesen dabei beschädigt hat.

Durch die eingesetzten Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg konnte der Täter noch in Tatortnähe festgestellt werden. Bei diesem handelt es sich um einen 38-jährigen Neubrandenburger, welcher von einer Weihnachtsfeier kam und auf Grund seiner Alkoholisierung die Kontrolle über sich verlor. Ein bei ihm vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille.

Bei der Besichtigung des beschädigten PKW stellten die Beamten fest, dass an diesem ein Außenspiegel erheblich beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 500,-EUR. Gegen den Täter wurde Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet.

Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen

Am Donnerstag, 06.12.2018, gegen 21:00 Uhr kam es in Neubrandenburg, John-Schehr-Straße zu einem Verkehrsunfall ohne verletzte Personen.

Der 28-jähriger Fahrzeugführer eines BMW befuhr die John-Schehr-Straße in Richtung Dr.-Wilhelm-Külz-Straße. Nach bisherigen Ermittlungsstand erlitt der 28-jährige Fahrzeugführer einen Sekundenschlaf und kam dadurch zu weit nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem am rechten Fahrbahnrand parkenden PKW VW Multivan, einem Opel Astra und einem PKW Mazda.

An allen beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von 16.000 Euro. Personen wurden durch den Verkehrsunfall nicht verletzt.

Film "Mr. GAY SYRIA"

Im Kino Latücht wird der Film „Mr. GAY SYRIA“ am Mittwoch, 12. Dezember 2018 um 14 Uhr gezeigt. Die Initiative Rosa Lila zeigt ihn gemeinsam mit dem LSVD-Landesverbandes LSBTI* MV Gaymeinsam e.V. und mit Unterstützung des Ministerium für Soziales, Gleichstellung und Integration MV den aktuellen Dokumentarfilm der türkischen Filmemacherin Ayse Toprak.

Die Veranstaltung ist Abschluss unseres Integrationsprojektes, das die Initiative in den vergangenen zwei Jahren realisiert hatte. Partner war die Stadt Neubrandenburg. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, um sich in Gesprächen über eine weitere mögliche Zusammenarbeiten auszutauschen.

Gedenkfeiern für verstorbene Kinder und Geschwister in MV

Alljährlich am Abend des zweiten Sonntags im Dezember um 19 Uhr stellen Menschen rund um die Welt eine brennende Kerze ins Fenster. Sie gedenken so ihrer verstorbenen Kinder und Geschwister. „Durch das Entzünden der Kerzen wandert eine Lichtwelle einmal um die Welt zum Zeichen dafür, dass das Licht der Kinder, die unser Leben erleuchtet und gewärmt haben, weiter scheint und sich ausbreitet“, sagt die Greifswalder Klinikseelsorgerin Pastorin Brita Bartels.

In Mecklenburg-Vorpommern finden an dem Wochenende oder in dessen Umfeld mehrere Gedenkfeiern statt. Betroffene Eltern und Angehörige sind dazu herzlich von den Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorgern sowie den Kliniken vor Ort eingeladen. Ebenso sind Menschen willkommen, die in ihrem Beruf mit dem Tod kleiner Kinder konfrontiert sind. In ihrer tiefen, lebenslangen Trauer können Eltern, Großeltern, Familien und Freunde Nähe, Unterstützung und Gemeinschaft erfahren.

In Neubrandenburg laden die evangelische Krankenhausseelsorge und ein ökumenisches Team ebenfalls am 9. Dezember um 17 Uhr in die St. Johanniskirche herzlich ein. „Wir wollen uns gemeinsam Zeit nehmen, uns dieser Kinder zu erinnern. Denn da wo wir sind, die wir leben, da sind auch sie, die verstorbenen Kinder“, sagt Pastorin Anke Leisner.

bdla-Preis 2018 für Absolvent Robert Freimuth

Der diesjährige Preis der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern des bdla (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) für die beste Abschlussarbeit in den Landschaftsarchitekturstudiengängen wurde am Mittwoch an der Neubrandenburger Hochschule an Robert Freimuth verliehen. Die Leiterin der bdla-Regionalgruppe MV, Carola Morgenstern, gratulierte persönlich und sprach über die „tolle Zusammenarbeit mit der Hochschule“. Der Preisträger präsentierte eine Kurzversion seiner Masterthesis vor Studierenden sowie Professorinnen und Professoren, bevor er die Auszeichnung von bdla-Mitglied Enno Meier-Schomburg entgegennehmen konnte.

Er überzeugte die Jury mit sehr viel Fachkompetenz zum Thema „Westport 21 in Wismar – Freiraumplanung im Alten Holzhafen unter den speziellen bautechnischen Anforderungen“. „Die Master-Thesis entstand in enger Zusammenarbeit mit dem OLP Klisch & Schmidt. Bei diesem Planungsbüro in Schwerin bin ich seit September fest angestellt.“ Es sei gut, bereits im Studium mit Arbeitgebern Kontakt aufzunehmen und erste Projekte zu bearbeiten. Er fühle sich sehr gut auf den Berufseinstieg vorbereitet, meint er. „Denn das Studium enthält das breitgefächerte Spektrum für die Praxis. Absolventinnen und Absolventen der Landschaftsarchitektur sind sehr gefragt. Wir suchen in unserem Planungsbüro gerade händeringend einen weiteren Landschaftsarchitekten“.

Als Dank für sein besonderes Engagement im Studiengang hat Enno Meier-Schomburg den Studenten Gerhard Tokarski mit einem bdla-Buchpreis überrascht.