Diebstahl eines Betonmischers – 21-jähriger polnischer Tatverdächtiger in Schwedt festgenommen

Am Freitag, 31.08.2018, gegen 00:00 Uhr wurde vom Gelände eines Mischwerkes in der Preetzer Straße in Stavenhagen einen Betonmischer entwendet und ein weiterer Betonmischer versucht zu entwenden. Gegen 04:45 Uhr wurde der Diebstahl des Betonmischers bemerkt und die Beamten des Polizeireviers Malchin informiert.
Im Rahmen der Anzeigenaufnahme vor Ort wurde bekannt, dass der entwendete Betonmischer im Wert von ca. 65.000 Euro mittels GPS geortet werden kann. Gemäß der GPS-Daten sind die Täter mit dem entwendeten Betonmischer der Marke Mercedes Benz Actros gegen 00:00 Uhr vom Firmengelände gefahren. Die aktuellste Ortung zeigte eine Bewegung des Fahrzeugs in der Ortschaft Schwedt.
Sofort wurde die zuständige Einsatzleitstelle in Potsdam informiert, welche die aktuellen Standorte des flüchtigen Lastkraftwagens an die Kollegen in Schwedt weitergeleitet hat. Um 05:06 Uhr konnten die Beamten den beschriebenen Betonmischer in Schwedt feststellen und kontrollieren. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits polnische Kennzeichen an dem entwendeten Lastkraftwagen angebracht. Der 21-jährige polnische Fahrer des Betonmischers wurde vor Ort vorläufig festgenommen. Die polizeilichen Maßnahmen in Schwedt laufen derzeit noch.
Am Tatort, dem Firmengelände in Stavenhagen, waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg zur Spurensuche und -sicherung im Einsatz, da neben dem entwendeten Betonmischer noch ein weiterer Betonmischer gleichen Typs versucht wurde, zu entwenden. Zudem wird das vorhandene Material der Videoüberwachung gesichert.

Gitarrentage in MV am 8./9.09. erstmalig in Greifswald

Erstmals finden die Gitarrentage des Landes Mecklenburg-Vorpommern in diesem Jahr in Greifswald statt. Rund 70 Musiker des Gitarrenorchesters MV werden am 8. und 9. September in der Universitäts- und Hansestadt erwartet. Mit Unterstützung der Musikschule Greifswald unter Leitung von Carsten Witt proben sie zwei Tage lang im Theater Vorpommern für das Abschlusskonzert am Sonntag um 16 Uhr.
Der renommierte Gitarrist und Autor zahlreicher Bücher, Jens Kienbaum, gestaltet einen offenen Workshop zum Thema Spieltechnik. Die Besonderheit der Gitarrentage liegt nicht nur im Zusammenspiel von 70 klingenden Gitarren, auch die Vielfalt der Stücke ist einzigartig. Von Renaissance bis zur Moderne, von Filmmusik bis zu moderner Rock- & Popmusik – das Programm bietet mit einem Streifzug durch die Epochen der Musikgeschichte und unterschiedlichen Stilrichtungen ein abwechslungsreiches Abschlusskonzert der Gitarrentage Mecklenburg-Vorpommern 2018. Karten sind für 5€ im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.
Die Gitarre im Zentrum eines Konzertes ist nicht ganz alltäglich. Solistisch ist sie sicherlich in vielen klassischen Programmen etabliert, Ensembles mit diesem Instrument haben jedoch Seltenheitswert auf Konzertbühnen. Vor allem, weil die Gitarre kein Instrument im Sinfonieorchester ist, lag für den Dirigenten Fridolin Zeisler im Jahre 2009 der Schritt nahe, eben „sein“ Instrument in den Fokus eines offenen Workshops für interessierte und motivierte Gitarrenschüler zu stellen. Als Begründer der Gitarrentage führt er seitdem jährlich in wechselnden Städten Mecklenburg-Vorpommerns junge und junggebliebene Gitarristen ab dem Alter von zwölf Jahren zu einem ganz besonderen Klangkörper zusammen – dem Gitarrenorchester MV.
Die, in den Probentagen erarbeiteten, eigens für die teilnehmenden Musiker arrangierten, Stücke kommen im großen Abschlusskonzert zur Aufführung. Die musikalische Arbeit beginnt jedoch weit vor den Gitarrentagen: die Pädagogen der teilnehmenden Musikschulen bereiten ihre Schützlinge mehrere Monaten für die Probenphase vor und tragen entscheidend zum Gelingen des musikalischen Projekts bei. Nicht ganz ohne Stolz verweisen die Organisatoren hierbei auf die stetig wachsende Anhängerschar der Gitarrentage, die sich von den Kinderschuhen bis heute zu einer festen Größe im Terminkalender der Musikschulen entwickelt haben. Die Gitarrentage-MV werden durch den Landesverband der Musikschulen MV unterstützt.
Infos unter www.gitarrentag.de

Schadstoffsammlung in Broda

Es gibt eine Tourenplanänderung der mobilen Schadstoffsammlung. Der Standort für das Schadstoffmobil am Mittwoch, den 12.09.2018 in der Zeit von 14:10 Uhr bis 14:40 Uhr in Broda befindet sich nicht wie im Abfallratgeber bekanntgegeben auf dem Parkplatz des REWE Marktes in der Straße Ludwig-van-Beethoven-Ring. Es ist neu der Parkplatz gegenüber der Einfahrt zum Wohngebiet Wohngebiet Brodaer Höhe an der B 192; Richtung Wulkenzin, auf der rechten Seite.

Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Seit 1999 würdigt die Stadt Neubrandenburg Mitbürgerinnen und Mitbürger, die mit ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit aufopferungsvolle und unentbehrliche Arbeit zum Wohle unserer Stadt erbringen.
Anlässlich des 29. Bürgerempfangs der Stadt Neubrandenburg am 4. Januar 2019 sollen als Anerkennung besonderer Wertschätzung wiederum Bürgerinnen und Bürger durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister für ihr ehrenamtliches Engagement in Neubrandenburg gewürdigt werden.
Die Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen der Stadt Neubrandenburg sind aufgerufen, diejenigen ihrer ehrenamtlichen Mitglieder zu benennen, die für eine Ehrung in Frage kommen. Auch die Benennung von jüngeren Menschen ist ausdrücklich erwünscht.
Bitte reichen Sie Ihre Anträge auf Würdigung des Ehrenamtes bis zum 30. September 2018 schriftlich bei der Stadtpräsidentin ein. Benutzen Sie das dafür vorgesehene Formular.
Die Stadtvertretung Neubrandenburg beschließt im nichtöffentlichen Teil der Oktobersitzung über den Personenkreis der zu Würdigenden. Die Geehrten erhalten eine Ehrenurkunde, eine namentliche Veröffentlichung in der der Ehrung folgenden Ausgabe des Stadtanzeigers sowie auf der Internetseite der Stadt.
Außerdem erfolgt eine Eintragung in das Ehrenbuch der Stadt Neubrandenburg.

Der Erste Weltkrieg aus schwedischer Sicht

In diesem Jahr jährt sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges. Aus diesem Grund wird an zahlreichen Orten in Europa und auch in Deutschland an dieses Epochenereignis und der Opfer gedacht. In Kooperation mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge M-V plant die Konrad-Adenauer-Stiftung M-V einen Vortragsabend, um einen Sonderaspekt des Ersten Weltkrieges zu beleuchten.

Der schwedische Historiker Dr. Gunnar Aeselius wird unter dem Thema „Der Erste Weltkrieg aus schwedischer Sicht“ Auswirkungen und Wechselbeziehungen eines neutralen Staates im Krieg untersuchen. Eine Einführung gibt der Greifswalder Historiker Dr. Robert Riemer, der als Lehrstabsoffizier an der Offiziersschule des Heeres in Dresden tätig ist.

Vortrags und Diskussionsveranstaltung
Der Erste Weltkrieg aus schwedischer Sicht Vortrags- und Diskussionsabend
am Dienstag, den 18. September 2018, 18.00 Uhr im Medienhaus Nord-Kurier in Neubrandenburg

u.a. mit den Referenten Dr. Gunnar Aeselius Historiker, Universität Nationale Verteidigung / Schweden, Lehrstuhl Militärgeschichte Dr. Robert Riemer Historiker, Offiziersschule Dresden Veranstaltungsort: Verlagshaus Nord-Kurier Friedrich-Engels-Ring 29 17033 Neubrandenburg
Teilnahme: per email unter kas-mv@kas.de an.
Der Eintritt ist frei.

Brennender Müllwagen auf der A20 sorgte für Vollsperrung

Am Donnerstag, 30.08.2018, gegen 10:10 Uhr wurde die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg über einen brennenden LKW auf der A20 informiert. Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow konnten daraufhin auf dem Standstreifen zwischen den Anschlussstellen Anklam und Jarmen in Fahrtrichtung Lübeck einen brennenden Müllwagen feststellen. Der Fahrer konnte selbstständig die Fahrerkabine verlassen und den Notruf absetzen.
Die eingesetzten Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Werder, Burow, Kölln und Altentreptow sowie der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg konnten das Feuer schnell löschen, so dass es zu keinem Fremdschaden kam. An dem Müllwagen ist ein Sachschaden von ca. 50.000 Euro entstanden. Er musste nach den Löscharbeiten geborgen werden.
Für die Lösch- und Bergungsarbeiten musste die Autobahn für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden. Die genaue Brandursache steht derzeit nicht fest. Nach Angaben des Fahrers fing die Ladung des LKWs (bestehend aus Papier und Pappe) aus bisher ungeklärtem Grund Feuer an.

August-Arbeitslosigkeit: Arbeitsmarkt kommt stabil aus der Sommerpause!

„Die Arbeitsmarktzahlen im Landkreis der Mecklenburgischen Seenplatte geben auch im August wieder Grund zur Freude. Dabei konnte man nicht unbedingt erwarten, dass die Zahl der Arbeitslosen im Ferienmonat zurückging. Dass die gute Entwicklung, die schon seit einiger Zeit anhält, auch in Zukunft weitergeht, dafür stehen die Zeichen gut. Denn die Arbeitskräftenachfrage ist weiter auf Rekordniveau. Die Herausforderung: Viele der Langzeitarbeitslosen passen mit ihrer Qualifikation und dem Leistungsvermögen nicht zu den freien Arbeitsplätzen. Die Mehrheit der ein Jahr und länger Arbeitslosen im Landkreis hat keine Ausbildung“, sagte Neubrandenburgs Agenturchef Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick • Insgesamt 11.741 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-110), ein Minus zum August 2017 (-1.675) • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,9 Prozent • Jugendarbeitslosigkeit steigt zum Vormonat saisonbedingt • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 11 Prozent (im Vorjahresvergleich) • Arbeitslosigkeit Älterer (50 Jahre und älter) nimmt weiter ab (-13 Prozent gegenüber dem Vorjahr). • Überdurchschnittlicher Rückgang bei Ausländern, Frauen und älteren Arbeitslosen – Im Vorjahresvergleich • Mehr als 2.500 freie Stellen gemeldet • Waren und Röbel: Arbeitslosenquote unter 7 Prozent | Niedrigste Quote in Röbel mit 6,3 Prozent • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt

Zahl der suchenden Bewerber

In der Seenplatte waren im August 110 Menschen weniger arbeitslos als im Juli. Insgesamt 11.741. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,9 Prozent. Im Vergleich zum August des Vorjahres gab es 1.675 Arbeitslose weniger. „Das sind sehr erfreuliche Zahlen. Aber sie sind kein Grund zum Ausruhen“, sagt der Agenturchef. Die hohe Zahl offener Stellen zeigt klar: „Fachkräfte werden immer gefragter. Darum werden wir noch stärker auf Qualifizierung setzen. Bereits in den ersten acht Monaten des Jahres haben Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis 5,45 Mio. € für berufliche Bildung ausgegeben. Eine gute Investition in die Zukunft. Gerade ungelernte Kräfte haben es immer schwerer auf dem Arbeitsmarkt. Wir sprechen daher gerade junge Erwachsene ohne Berufsausbildung an und wollen sie motivieren, eine Berufsausbildung zu beginnen.“
Anschließend ging Besse auf die Entwicklung am Ausbildungsmarkt ein. Mitte des Monats August waren im Landkreis noch 477 freie Ausbildungsstellen gemeldet. Ihnen standen 333 ausbildungsstellensuchende Jugendliche gegenüber. „Ich möchte besonders gegenüber diesen jungen Menschen, die noch einen Ausbildungsplatz suchen, betonen: Es ist auch jetzt – nach dem offiziellen Beginn des Ausbildungsjahres – noch möglich, einen Ausbildungsvertrag zu schließen. Deshalb: Gebt nicht auf! Meldet euch bei der Berufsberatung für einen kurzfristigen Beratungstermin. Nutzt die Jobbörse der Arbeitsagentur im Internet unter www.arbeitsagentur.de.“ Und weil noch nicht alle Ausbildungsbetriebe ihre Ausbildungsstellen besetzt haben, weiß Besse: „Das ist auch eine Chance für Abiturienten, die jetzt eine Absage für ihren Studienplatz erhalten und nach Alternativen suchen.“ Für den Agenturchef steht fest: „Die jungen Leute brauchen – jetzt zu Beginn des Ausbildungsjahres – die verlässliche Perspektive auf eine gute Ausbildung.“

Auch für Arbeitgeber, denen kurzfristig noch Azubis abspringen, hat Besse einen Tipp: „Noch sind viele Jugendliche auf der Suche nach einer Lehrstelle. Es ist nicht zu spät, mit dem Arbeitgeber-Service Kontakt aufzunehmen und die Besetzung der freien Ausbildungsplätze zu besprechen.“ Besse appelliert an die Unternehmen im Landkreis: „Wir brauchen auch Angebote für schwächere Bewerber. Langzeitpraktika, wie die Einstiegsqualifizierung sind bestens geeignet, Bewerber, die vielleicht noch nicht über die notwendigen beruflichen Fähigkeiten verfügen, auf eine Berufsausbildung vorzubereiten. Kein Jugendlicher darf verloren gehen. Zudem versuchen wir, für junge Erwachsene im Alter von 25 bis 35 Jahren ohne Berufsausbildung, zusätzliche Plätze zu gewinnen. Etwa jeder dritte Arbeitslose in der Seenplatte hat keine abgeschlossene Berufsausbildung. Vor vier Jahren war es noch jeder fünfte! Sie können deshalb von der günstigen Beschäftigungsentwicklung nur teilweise profitieren.“ Darum gibt es für den Agenturchef keinen Zweifel: „Kaum etwas schützt so sehr vor Arbeitslosigkeit wie eine fundierte Ausbildung und Qualifikation.“

Mehr Menschen, denen eine berufliche Weiterbildung gefördert wurde

Im August konnten 3.868 Männer und Frauen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterstützt werden. Darunter 989 Menschen, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gefördert wird. 719 Männer und Frauen werden in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Ein Plus von 106 zum Vorjahresmonat. Insgesamt 339 Förderungen weniger als vor einem Jahr. Ohne den Entlastungseffekt der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente läge die Zahl der Arbeitslosen – ausgewiesen durch die so genannte „Unterbeschäftigung“ – um 3.707 höher und die Arbeitslosenquote bei 11,4 Prozent.

Jugendarbeitslosigkeit (15 bis unter 20 Jahre)

Die Jugendarbeitslosigkeit nahm wie im Vormonat auch im August, wenn auch im kleineren Rahmen, zu. 279 junge Menschen waren im August arbeitslos gemeldet, 26 Personen oder 10 Prozent mehr als im Monat zuvor, aber 37 Personen oder 12 Prozent weniger als vor einem Jahr. Grund ist die sogenannte Übergangsarbeitslosigkeit junger Menschen nach der Beendigung ihrer dualen Berufsausbildung. Jugendliche, die im Anschluss an ihre Ausbildung nicht übernommen werden, melden sich zunächst bei der Arbeitsagentur arbeitslos. „In den Sommermonaten Juli und August steigt jedes Jahr die Arbeitslosigkeit Jugendlicher, vor allem aufgrund der sogenannten Übergangs- und Sucharbeitslosigkeit“, sagte Thomas Besse. Da der Bedarf an ausgebildeten Fachkräften hoch ist, gehe ich davon aus, dass viele junge Menschen schnell eine Anstellung finden.“

Zu- und Abgänge

745 Männer und Frauen mussten sich im August nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes in der Seenplatte arbeitslos melden. Das sind 169 weniger als im August 2017. 851 Arbeitslose konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt beenden. Das sind 142 weniger als im Vorjahresmonat.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich, allerdings waren bei allen Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Die Spanne der Veränderungen reicht im August von –20 Prozent bei Ausländern bis –6 Prozent bei 15- bis unter 25-Jährigen.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, also bei all denjenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten waren im August 3.112 Menschen arbeitslos. 27 mehr als im Vormonat und 496 weniger als im August 2017. Das entspricht einem Rückgang von 14 Prozent.* Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II – umgangssprachlich Hartz-IV-Empfänger genannt – lag im August bei 8.629 Arbeitslosen. 137 weniger als im Juli und 1.1179 weniger als im August 2017. Das entspricht einem Rückgang von 18 Prozent.* *Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG I und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davor liegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Geldleistungen

Insgesamt 2.739 Personen erhielten im August 2018 Arbeitslosengeld, 271 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im August bei 19.172. Gegenüber August 2017 war dies ein Rückgang von 2.593 Personen.

Gemeldete Arbeitsstellen: Fachkräfte werden zunehmend zur Mangelware

604 Arbeitsstellen wurden dem ArbeitgeberService von Arbeitsagentur und Jobcenter im Landkreis im August gemeldet. Insgesamt sind 2.522 freie Stellen registriert. 57 weniger (-2 Prozent) als vor einem Jahr. Die größte Nachfrage gab es im August aus den Bereichen: Zeitarbeit (667 freie Stellen im Bestand), im verarbeitenden Gewerbe (315), im Gesundheits- und Sozialwesen (295), im Baugewerbe (265);), Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (250) und im Gastgewerbe (180). Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.
Der Ausbildungsstellenmarkt im August – derzeit mehr freie Lehrstellen als suchende Bewerber
Aktuelle Daten weisen für das neue Berufsberatungsjahr 2017/18 auf eine stabile Situation hin. Von Oktober 2017 bis August 2018 meldeten sich bei den Agenturen für Arbeit und den Jobcentern 1.560 Bewerber für eine Ausbildungsstelle. Das waren 84 oder 6 Prozent mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig waren 1.687 Ausbildungsstellen gemeldet, ähnlich viele wie im Vorjahresmonat. 333 Bewerber waren unversorgt und 477 Ausbildungsstellen unbesetzt.

Am häufigsten waren Ausbildungsstellen gemeldet für angehende Kaufleute im Einzelhandel (85); Verkäuferinnen und Verkäufer (75); Koch/Köchin (66) und Fachkräfte – Lagerlogistik mit 63 Ausbildungsangeboten.
TOP 10 der unbesetzten Ausbildungsplätze

Verkäufer 27
Koch/Köchin 23
Metallbauer/in – Konstruktionstechnik 18
Elektroniker/in- Energie-/Gebäudetechnik 18
Kaufmann/-frau im Einzelhandel 18
Restaurantfachmann/frau 16
Maurer/in 14
Anlagenmech. – Sanitär-/Heiz.-Klimatech. 14
Berufskraftfahrer/in 13
Hotelfachmann/-frau 13
Übrige Berufe 303

Allen Spätentscheidern, die noch einen Ausbildungsplatz suchen oder sich über ihren beruflichen Weg noch nicht sicher sind, bietet die Berufs- und Studienberatung weiterhin Beratungstermine an. Bei Fragen zur ‚assistierten Ausbildung‘, den sogenannten ‚ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH)‘ oder der ‚Einstiegsqualifizierung (EQ)‘ können Personalverantwortliche die kostenlose Arbeitgeberservice-Rufnummer 0800 4 5555 20 nutzen.
Jugendlichen bietet die gebührenfreie Service- Rufnummer 0800 4 5555 00 die Möglichkeit, einen Beratungstermin bei der Berufsberatung zu vereinbaren.