Erneut zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße auf der A20

In der vergangenen Donnerstagnacht führten die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow in der Zeit von 22:20 Uhr bis 03:20 Uhr zum wiederholten Mal eine Geschwindigkeitsmessung auf der A20, Anschlussstelle Neubrandenburg Ost, in Fahrtrichtung Stralsund, mittels ESO-Messanlage durch. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort aufgrund einer Baustelle 60 km/h.
Innerhalb von fünf Stunden wurden 406 Fahrzeuge gemessen, wovon 237 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Es waren damit 58,37 % der Fahrer zu schnell unterwegs. 111 Fahrern droht ein Bußgeld, da sie um mehr als 21 km/h zu schnell waren. 26 Fahrern droht zusätzlich ein Fahrverbot.
Die drei Spitzenreiter wurden mit 165 km/h, 156 km/h und 142 km/h gemessen. Alle drei erwartet nun eine Strafe von 2 Punkten, 600EUR Bußgeld und ein dreimonatiges Fahrverbot.
Einen weiteren Fahrer erwartet außerdem der Tatvorwurf aufgrund der unerlaubten Benutzung seines Mobiltelefons während der Fahrt. Der Fahrer war hierbei nicht nur zu schnell auf der Autobahn unterwegs, sondern er hatte auch noch beide Hände am Handy, statt am Lenkrad. Ein solches Fehlverhalten kann unter Umständen zu einem schweren Unfall führen und Menschenleben kosten.
Die Polizei kontrolliert im Rahmen der Kampagne Fahren.Ankommen.LEBEN im Monat August verstärkt zum Thema Geschwindigkeit. Die Fahrzeugführer müssen sich somit auch weiterhin auf Kontrollen einstellen.