Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes in Neubrandenburg

Bereits am Samstag, den 04.08.18, kam es in Neubrandenburg zu einem versuchten Tötungsdelikt. Jedoch war es den Ermittlern der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg erst am Montag möglich, den Geschädigten zu vernehmen und so einen möglichen Tathergang zu verifizierten.
Demnach sei es bereits am Abend des 03.08.18 in einer Kleingartenanlage im Neubrandenburger Klötterpotsweg zu einer verbalen Streitigkeit zwischen dem 63-jährigen Geschädigten und dem 39-jährigen Tatverdächtigen gekommen.
Am Samstagmittag (04.08.18, gegen 13:00 Uhr) habe sich in der Gartenanlage am Fahrzeug des Geschädigten eine körperliche Auseinandersetzung entwickelt, deren genauer Ablauf und Hintergründe noch geklärt werden müssen. Plötzlich habe der 39-Jährige mehrfach auf den Geschädigten eingestochen und sei anschließend über mehrere Gärten hinweg geflohen.
Zwei Zeuginnen leisteten dem Verletzten Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Der 63-Jährige erlitt mehrere Stich- bzw. Schnittwunden an Kopf und Bauch und musste stationär behandelt werden. Es besteht keine Lebensgefahr.
Nach dem flüchtigen Tatverdächtigen wurde sofort gefahndet. Dabei kam auch ein Fährtensuchhund zum Einsatz, welcher die Spur bis zum Reitbahnsee aufnehmen konnte. Der 39-Jährige konnte durch die eingesetzten Kräfte jedoch nicht mehr festgestellt werden. Das Messer konnte am Tatort sichergestellt werden.
Der tatverdächtige Mann ohne festen Wohnsitz ist bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten und bekannt.