Berufsausbildungsbeihilfe unbedingt vor Ausbildungsbeginn beantragen!

Der Start in die Ausbildung ist geglückt. Die Lehrstelle gefunden. Nur leider liegen zwischen Ausbildungsstelle und Elternhaus dutzende Kilometer. Ein Umzug lässt sich also nicht vermeiden. Wie aber soll das finanziert werden? „Während der Lehrzeit fließt das Geld nicht immer üppig. Es wäre fatal, die Berufsausbildung junger Menschen am Geld scheitern zu lassen. Darum unterstützen wir finanziell, wenn es notwendig ist, über den gesamten Ausbildungszeitraum“, betont der Vize-Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur Frank Skowronek.
Aber nicht jeder hat Anspruch die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Einige Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
– Auszubildende erhalten BAB, wenn sie während der Berufsausbildung nicht bei den Eltern wohnen können, weil der Ausbildungsbetrieb zu weit vom Elternhaus entfernt ist und Pendeln unzumutbar ist.
– Gezahlt wird für die Dauer der Berufsausbildung. Wichtig ist dabei, dass der Antrag rechtzeitig, am besten schon vor Beginn der Berufsausbildung, gestellt wird.
Die Höhe der BAB richtet sich nach der Art der Unterbringung. Eigenes Einkommen der Auszubildenden wird grundsätzlich voll angerechnet, Einkommen von Ehe- und gleichgeschlechtlichen Lebenspartnern oder der Eltern nur dann, wenn festgelegte Freibeträge überstiegen werden. Wer vorab schon einmal prüfen möchte, ob die Voraussetzungen für BAB vorliegen und in welcher Höhe BAB voraussichtlich gezahlt werden würde, kann im Internet den BAB-Rechner nutzen: www.babrechner.arbeitsagentur.de
Frank Skowronek empfiehlt, die Berufsausbildungsbeihilfe bei der Arbeitsagentur online zu beantragen. Das geht nicht nur schnell und bequem von zu Hause aus. Es spart zudem Zeit und Aufwand.
Weiterführende Informationen zur Antragstellung und zur Leistung gibt es telefonisch unter der kostenfreien Servicerufnummer 0800 4 5555 00 (Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr) oder im Internet unter www.arbeitsagentur.de.