„#GemeinsamBilden“-Partner vereinbaren engere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule für die jungen Menschen aus der Region

Rund 230 Vertreter aus den Ausbildungsbetrieben, den Schulen und Institutionen der allgemeinen und beruflichen Bildung aus der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern haben Donnerstag Nachmittag (8. November) die Neubrandenburger Vereinbarung – 10 Verabredungen zur Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen – geschlossen. Unter dem Titel „#GemeinsamBilden“ sieht sie unter anderem eine frühzeitigere und zielgerichtetere Zusammenarbeit zwischen den Partnern vor, damit der Übergang von Schule in Ausbildung oder Studium noch besser gelingen kann. Außerdem zielt die Vereinbarung darauf ab, Lernortkooperationen zwischen Betrieben und Berufsschulen kontinuierlich zu verbessern und neue Wege in der Berufsorientierung und Berufsausbildung, vor allem im digitalen Bereich, gemeinschaftlich voranzutreiben.

„Damit unsere Wirtschaft auch weiterhin auf Erfolgskurs bleiben kann, ist es gerade heute wichtiger denn je, junge Menschen über die Möglichkeiten und Perspektiven des beruflichen Bildungssystems aufzuklären. Aus gutem Grund: In einer aktuellen Umfrage zur Aus- und Weiterbildungssituation sagen uns die befragten Unternehmer, dass die unklaren Vorstellungen von ihrem Ausbildungsberuf bei den Schulabgängern das größte Ausbildungshemmnis ist. Hier müssen wir dringend mit mehr praxisorientierten Angeboten ansetzten – und wie diese aussehen könnten, dazu hat uns der heutige Tag erste Erkenntnisse und Ansatzpunkte geliefert“, lautete das Fazit von IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank am Ende des ersten gemeinsamen Kongresses „#GemeinsamBilden“ von IHK und Bildungsministerium im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung (HKB).

Im Mittelpunkt des Kongresses konnten die Ausbildungsbetriebe, die allgemeinbildenden und Beruflichen Schulen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern Kooperationsmöglichkeiten ausloten und bestenfalls auch gleich besiegeln. Von Seiten der Unternehmen gab es im Vorfeld 640 Einzelangebote an die Schulen und von den Schulen rund 230 Gesuche an Unternehmen.