Auftaktveranstaltung zur Kampagne "Fahren.Ankommen.LEBEN!" im Dezember – "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr"

Mit Kumpels um die Häuser ziehen, in Clubs die Nächte durchtanzen oder jetzt in der Adventszeit über die Weihnachtsmärkte des Landes schlendern: Für viele Jugendliche und Erwachsene gehören Bier, Cocktails oder Glühwein auch dazu. Und am Ende mit dem Auto oder Rad nach Hause? Auf keinen Fall! Das Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“ steht im Monat Dezember in den Zuständigkeitsbereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Mittelpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Denn das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss zählt zu den Hauptunfallursachen im Land. Im Präsidium Neubrandenburg waren es im Jahr 2017 338 Alkoholunfälle bei denen drei Menschen ihr Leben verloren haben und 55 schwer verletzt worden sind. 2018 waren es bisher 397 Unfälle unter Alkoholeinfluss mit vier Getöteten und 53 Schwerverletzten. Unter dem Einfluss von Drogen ist es im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg 2017 zu 34 Verkehrsunfällen gekommen. Im Zuge dieser Unfälle hat es vier schwer verletzte Menschen gegeben.

Dezember Geiler-Steiler-Heiler

Bereits ein geringer Alkoholgenuss wirkt sich auf die Fahrtüchtigkeit aus. Das Nachlassen der Konzentration und des Sehvermögens können ausreichen, einen Verkehrsunfall zu verursachen. Noch komplexer sind die körperlichen Auswirkungen auf den Konsum von Betäubungsmitteln. Zudem ist vielen Drogenkonsumenten nicht bewusst, dass nicht nur Alkohol, sondern auch Rauschgift und bestimmte Arzneimittel teils erheblichen und lang andauernden Einfluss auf die Fahrtauglichkeit haben können.

Durch die verstärkten Kontrollen zum Thema „Alkohol und Drogen“ im Dezember sollen Autofahrer zu diesen Themen sensibilisiert werden. Beamte werden dabei auch mit Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kommen und an Alternativen zum Selbstfahren erinnern, etwa den Rückweg mit dem Taxi anzutreten. In vielen Gebieten Mecklenburg-Vorpommerns soll zudem das „Fifty-Fifty“-Projekt gerade junge Leute ansprechen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg wird ab dem 1. Dezember in den Revieren der Polizeiinspektionen Anklam, Neubrandenburg und Stralsund vor allem in den Abendstunden und an den Wochenenden verstärkt kontrolliert werden. Am Tag des Auftaktes wird es im Bereich der Inspektion Neubrandenburg in der Zeit von 15 bis 17 Uhr eine Informations- und Präventionsveranstaltung zur Thematik mit Beamten im Friedländer Volkshaus geben.

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