Räuberische Erpressung

Am Sonnabend, 01.12.2018, gegen 01:00 Uhr kam es im Reitbahnviertel in Neubrandenburg zu einer Raubstraftat. Ersten Ermittlungen zufolge, befand sich der Geschädigte gemeinsam mit einem Freund in der Wohnung. Ein weiterer Freund des Geschädigten wollte vorbeikommen, sodass der Geschädigte die Tür öffnete, als es klingelte.

Jedoch standen nun statt dem Freund, zwei unbekannte männliche Tatverdächtige vor der Tür. Diese betraten die Wohnung des Geschädigten und verschlossen die Tür von innen. Unter Vorhalt eines Messers und eines pistolenähnlichen Gegenstandes wurde die Herausgabe von Wertsachen sowie der Geldkarte inklusive der zugehörigen PIN erpresst. Zudem wurde der Geschädigte durch mehrere Schläge leicht verletzt. Einer der Tatverdächtigen begab sich umgehend mit der Geldkarte des Geschädigte zu einem Geldinstitut und hob Geld ab. Der andere Tatverdächtige hielt den Geschädigten und seinen Freund in der Wohnung unter Beobachtung.

Nachdem beide Tatverdächtige wieder in der Wohnung des Geschädigten waren, wurden die Wertsachen in Taschen verstaut und aus der Wohnung abtransportiert. Während der Freund des Geschädigten in der Wohnung eingesperrt wurde, musste der Geschädigte helfen, die Beute aus dem Haus zu schaffen. Anschließend wurde er aufgefordert, in Richtung Reitbahnsee wegzulaufen.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an das Polizeihauptrevier Neubrandenburg unter 0395/5582-5224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.