Mehrere witterungsbedingte Verkehrsunfälle auf A20

Am Donnerstag, 10.01.2019, gegen 06:30 Uhr ist es auf Grund von Glätte zu mehreren Verkehrsunfällen auf der A20 in Fahrtrichtung Lübeck gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein Fahrzeugführer die A20, als er kurz vor der Anschlussstelle Jarmen auf Grund der vereisten Fahrbahn nach rechts von der Fahrbahn abkam, gegen die Leitplanke fuhr, dann zurück gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde und dort zum Stehen kam.

In der Folge kam es zu sechs weiteren Verkehrsunfällen, da die folgenden Fahrzeugführer ein Auffahren auf das verunfallte Fahrzeug auf Grund der Geschwindigkeit und der Straßenverhältnisse nicht verhindern konnten. Bei den insgesamt sieben Verkehrsunfällen waren neun Fahrzeuge beteiligt und sieben Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Im Einsatz waren mehrere Rettungswagen, Notärzte und zwei Rettungshubschrauber. Der entstandene Sachschaden kann derzeit noch nicht beziffert werden, wird aber sicher mehrere Zehntausend Euro betragen.

Durch die genannte Unfallserie hat sich ein langer Stau gebildet. Gegen 07:05 Uhr ist es zu zwei weiteren Verkehrsunfällen gekommen. Eine Fahrzeugführerin ist am Stauende ins Straucheln gekommen, hat sich gedreht, ist gegen die Leitplanke gefahren und auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Auch der zweiten Fahrzeugführerin war ein rechtzeitiges Anhalten nicht möglich, so dass sie auf das vor ihr fahrende Fahrzeug aufgefahren ist. Sie wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Zum Sachschaden können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

Im Einsatz waren Beamte der Autobahn- und Verkehrspolizeireviere Grimmen und Altentreptow sowie aus der Polizeiinspektion Anklam. Die Unfallorte liegen im Landkreis Vorpommern-Greifswald.