Verdacht der Fahrlässigen Brandstiftung

Am Sonntag, 27.01.19, gegen 12:50 Uhr erhielten Feuerwehr und Polizei Kenntnis von der Auslösung eines Brandmelders in der Ziolkowskistraße in Neubrandenburg. Brandort war eine Wohnung in der elften Etage eines Mehrfamilienhauses. Die Kameraden der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg mussten die Tür der betroffenen Wohnung öffnen und stellten beim Betreten der Wohnung eine starke Rauchentwicklung fest.

Das Feuer ist an einem Bürodrehstuhl, auf dem sich ein Bekleidungsstück befand, ausgebrochen. Anschließend griff dieses auf Teile des Teppichbodenbelages über. Es kam zu keinem offenen Feuer sondern zu einem Schwelbrand, der schnell durch die Feuerwehr gelöscht wurde.

Die 41-jährige Wohnungsinhaberin befand sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in ihrer Wohnung. Eine Gefahr für andere Hausbewohner bestand nicht und es musste niemand aus dem Haus evakuiert werden. Alle Hausbewohner blieben unverletzt.

Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand ist von einer fahrlässigen Handlung der Wohnungsinhaberin auszugehen, die dann zum Brandausbruch führte. Die
Ermittlungen zur genauen Brandursache dauern an. Der entstandene Sachschaden kann derzeit nicht beziffert werden.