"Von Büchern und Pastoren" – Erfahren Sie mehr über die Historische Kirchenbibliothek St. Marien

„Von Büchern und Pastoren“ können die Mitarbeiter der Universitätsbibliothek Rostock allerhand berichten. Immerhin arbeiten sie schon länger an dem Projekt „Historische Kirchenbibliotheken in Mecklenburg-Vorpommern – Modelle der Vernetzung, Erhaltung, Erschließung und Nutzung“. Auch die Bücher der Kirchenbibliothek St. Marien aus Neubrandenburg sind im Rahmen des Projektes gesichtet, begutachtet, repariert und erfasst worden, bevor sie hierher zurückkehren konnten.

Viele dieser Drucke sind Zeugnisse der Kirchengeschichte und beinhalten theologische Abhandlungen in deutscher und lateinischer Schrift. Sie stammen zum großen Teil aus dem Besitz von Pastoren der Kirche und anderen kirchlichen Amtsinhabern aus Mecklenburg.

Auf Besonderheiten und einige Raritäten aus dieser beeindruckenden Bibliothek machen die Mitarbeiter der Abteilung Sondersammlung der Universitätsbibliothek Rostock mit diesem Vortag aufmerksam.

Für historisch Interessierte sicher eine Gelegenheit, die Bestände der Kirchenbibliothek kennen zu lernen und mit einer Besichtigung der Magazinräume zu verbinden.
Die Veranstaltung (Eintritt ist frei) findet am Montag, 25. Februar, um 17 Uhr im gemeinsamen Studienbereich von Bibliothek und Stadtarchiv im HKB (Eingang Darrenstraße) statt.

„Solissimo“: Das besondere Konzertformat der Kreismusikschule Kon.centus

Die Kreismusikschule Kon.centus setzt ihr Konzertformat „Solissimo“ fort. Dabei stehen begabte MusikschülerInnen im Vordergrund, die auf ihrem Instrument Solowerke bekannter Komponisten präsentieren. Begleitet werden sie dabei von der Camerata Kon.centus, dem Kammerorchester der Musikschule, das überwiegend mit Lehrern besetzt ist. Auftritte in dieser Konstellation sind aufgrund des hohen Personalaufwandes eine Seltenheit im Konzertbetrieb einer Musikschule.

Im vergangenen Jahr fand das erste „Solissimo“-Konzert im Neubrandenburger Schauspielhaus statt. Am Sonntagvormittag, 24. Februar, dieses Jahres wird die Reihe in der Aula des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz fortgesetzt. Auf dem Programm stehen unter anderem Antonio Vivaldis Konzert für Gitarre und Streicher (Gitarre: Louis Schenk), die Arie der Serpina auf „La Serva Padrona“ von Giovanni Battista Pergolesi (Sopran: Tara-Daphne Bethke) und Johann Sebastian Bachs 4. Brandenburgisches Konzert in einer Version für zwei Blockflöten und Streichorchester.

Solissimo – SchülerInnen präsentieren Solowerke bekannter Komponisten und werden begleitet von der Camerata Kon.centus
Sonntag, 24. Februar 2019, 11 Uhr
Aula Gymnasium Carolinum, Louisenstraße 30, 17235 Neustrelitz
Eintritt: 8€ (erm. 5€)
Karten im Musikschulsekretariat, Glambecker Straße 10, und an der Tagekasse

Krankenversicherung für Studenten: privat oder lieber gesetzlich versichern?

Die Frage zum Krankenversicherungsschutz stellt sich den meisten Studenten erst zum Zeitpunkt der Immatrikulation. Doch gerade Studenten, die bisher – zum Beispiel durch die Eltern – privat versichert waren, sollten zum Studienbeginn genau überlegen, ob sie weiter privat versichert sein wollen oder der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten (KVdS) die bessere Alternative ist.

Für manche Studenten kann die Private Krankenversicherung sinnvoll sein. Wenn zum Beispiel über die verbeamteten Eltern ein Beihilfeanspruch besteht, ist die private Versicherung meistens günstiger als die gesetzliche KVdS. Studenten sollten sich vor der Wahl des Vertrages in jedem Fall über Vor- und Nachteile unabhängig beraten lassen. Denn fällt während des Studiums der Kindergeldanspruch weg, muss der private Vertrag auf hundertprozentigen Versicherungsschutz umgestellt werden. Das hat einen entsprechend hohen Beitrag zur Folge, der meistens über dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse liegt.

Ist zu Beginn des Studiums die Wahl einmal getroffen, bleibt diese Entscheidung für die gesamte Studiendauer bindend. Also Achtung: Wer sich privat versichert, kommt während des Studiums nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse zurück.

Bei gesetzlich versicherten Eltern ist der Studienanfänger bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenfrei familienversichert. Diese Zeit verlängert sich bei geleistetem Wehr- bzw. Ersatzdienst entsprechend. Eine beitragsfreie Familienversicherung ist jedoch nur möglich, wenn das regelmäßige Einkommen des Studenten unter 445 Euro liegt bzw. bei einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) 450 Euro nicht überschreitet. In diesem Fall und ab dem 26. Lebensjahr ist dann aber eine studentische Versicherung möglich. Seit 2019 kostet dieser 66,33 Euro plus Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung.

Fragen rund um die Krankenversicherung beantwortet die Verbraucherzentrale.

Überladener LKW mit gebrochenem Rahmen und abgebrochenen Radbolzen kontrolliert

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers (AVPR) Altentreptow (AVPR) unterstützten am 18.02.2019 das Bundesamt für Güterverkehr. Gemeinsam wurde auf dem Rastplatz „Vier Tore Stadt Ost“ auf der A20 eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein polnisches Sattelkraftfahrzeug, welches mit Holzstämmen für ein Sägewerk vollbeladen war, einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Hierbei kam auch die Radlastwaage des AVPR Altentreptow zum Einsatz.

Die Beamten diagnostizierten bei der Sattelzugmaschine eine Überladung um 10,5 %. Ab 10% Überladung spricht man von einer erheblichen Überladung, so dass der Fahrzeugführer zur Umladung vor Ort verpflichtet wird. Bei der genaueren Kontrolle stellten die Beamten zudem an einem Rad des Sattelaufliegers drei abgebrochene Radbolzen und einen mehrfach gebrochenen Rahmen fest. Die zur Ladungssicherung erforderlichen Rungen waren zudem fast alle lose.

Demzufolge wurde eine Umladung der Holzstämme angeordnet. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Es werden mehrere Bußgelder in hohem dreistelligen Betrag fällig.

Zum Glück wurde diese Sattelzugmaschine aus dem Verkehr gezogen. Mit abgebrochenen Radbolzen, gebrochenem Rahmen und völlig überladen war der Sattelzug eine Gefahr im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang bittet die Bevölkerung darum, aufmerksam zu sein. Die Beamten können nicht überall sein. Wenn Sie auffällige Fahrzeuge oder Fahrzeugführer mit auffälliger Fahrweise sehen, informieren Sie uns bitte telefonisch unter 110.

Vortrag im BiZ: Lehrer/-in werden in M-V

Am Dienstag, 26. Februar, um 16.00 Uhr gibt Christiane Schnippert, Referentin für Lehrernachwuchsgewinnung am Institut für Qualitätsentwicklung M-V, im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Neubrandenburg, Ponyweg 37, umfangreiche Informationen zum Thema: „Lehrer/-in werden in MV“ und beantwortet Fragen der Interessierten.

Die Teilnahme an der Infoveranstaltung ist kostenlos, eine Voranmeldung nicht erforderlich.

Literarischer Kaffeeklatsch

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung von Dr. Eva Runge aus Radebeul findet am Sonntag, dem 24.02.2019 ab 15:00 Uhr in der petite galerie beatrice, Rosenstraße 10 in Neubrandenburg ein Nachmittag der besonderen Art statt.

Gestaltet wird die Veranstaltung von Autor und Multitalent Bernd Krause aus Waren und der Organistin Carmen Hein aus Neubrandenburg. Beide sind Mitglieder des Vereins Kunst, Kultur und Leben e.V. und bieten bei Kaffee und Kuchen mit einem
Augenzwinkern Unterhaltsames und Besinnliches zum Thema „Engel – zauberhafte Wesen“. Eine fachkundige Führung durch die Fotoausstellung „Taufengel in den Dorfkirchen Deutschlands“ ist natürlich auch geplant.

Fragen, vor allem auch zum historischen Hintergrund der zahlreichen und so unterschiedlichen Engelsfiguren in Kirchen Deutschlands sind ausdrücklich erwünscht. Alle, die sich gern in der entspannten Atmosphäre der kleinen Galerie verzaubern lassen wollen, sind herzlich willkommen. Anfragen und Voranmeldungen bitte unter 0395 57081396 oder per E-Mail an petite.galerie.beatrice@gmx.de

Bundespolizei nimmt per Haftbefehl gesuchten „Schwarzfahrer“ fest

Am Sonntagmorgen (17.02.2019) nutzte ein Reisender die Regionalbahn von Stralsund nach Neubrandenburg ohne einen gültigen Fahrschein zu besitzen.

Die Zugbegleiterin informierte die Bundespolizei, die bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Neubrandenburg den Reisenden kontrollierte. Die Überprüfung ergab, dass der 51-jährige Mann durch die Staatsanwaltschaft Braunschweig zur Festnahme ausgeschrieben und gesucht wurde.

Der polnische Staatsangehörige war bereits im Jahr 2017 zur Zahlung einer Geldstrafe von 573,50 Euro oder zu 50 Tagen ersatzweise Freiheitsstrafe strafrechtlich verurteilt. Bislang war er der Aufforderung aber nicht nachgekommen. Auch am Sonntag konnte der Mann die Einzahlung nicht vornehmen. Nach Anzeigenaufnahme, nun erneut wegen Erschleichen von Leistungen, ging es für den Mann direkt in die Justizvollzugsanstalt Stralsund.

Alkoholisierter Mann schießt mit Pyro-Patronen auf Passanten

Am Freitag, 15.02.2019, gegen 16:50 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipolizeipräsidiums Neubrandenburg über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine männliche Person mit einer Schreckschusswaffe aus einem Dachfenster eines Hauses in der Altentreptower Feldstraße heraus Pyrotechnik abschießt. Als die Beamten des zuständigen Reviers vor Ort eintrafen, befand sich eine Personengruppe auf dem Gehweg, welche sich augenscheinlich in einem Streitgespräch befand. Die Beamten trennte die Gruppe, um so Angaben zum Sachverhalt zu erhalten.

Demnach hat der 25-jährige Tatverdächtige aus seinem Fenster heraus mit einer Schreckschusswaffe sogenannte Pyro-Knallpatronen auf mehrere Personen geschossen, welche sich auf dem Gehweg der Feldstraße befanden. Zum Glück wurde dabei keine Person getroffen oder verletzt. Kurze Zeit später hat der 25-Jährige das Haus mit Kumpels verlassen und über seine Aktion geprahlt, so dass die Geschädigten auf ihn als Schützen aufmerksam wurden. Sie haben den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten haben.

Nach der Sachverhaltsklärung wollten die Beamten mit dem 25-Jährigen in dessen Wohnung gehen, um nach der Schreckschusswaffe, Munitionen und weiteren Beweismitteln zu gucken. Um dies zu verhindern, flüchtete er fußläufig, stürzte dabei und konnte durch die Beamten gestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,67 Promille angezeigt. Im Anschluss wurde die Wohnung des Tatverdächtigen aufgesucht. Dort wurden diverse pyrotechnische Erzeugnisse, Munitionen sowie ein Schreckschussrevolver gefunden.

Die Beamten haben Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Der Landkreis MSE mit der zuständigen Waffenbehörde wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Benzingeruch im Netto-Markt in Friedland

Am frühen Abend des 16.02.2019 kam es im Friedländer Netto-Markt in der Riemannstraße zu einem Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Ein Hinweisgeber hatte zuvor mitgeteilt, dass es in dem Markt stark nach Benzin riechen soll.

Diese Mitteilung wurde sowohl durch die eingesetzten Beamten, als auch durch die Kameraden der Feuerwehr bestätigt. Da die Ursache des Benzingeruchs zunächst unklar war, wurde der Markt evakuiert und weiträumig abgesperrt.

Der angeforderte Gefahrenzug aus Neustrelitz konnte wenig später keine konkrete Ursache ausfindig machen, schloss jedoch eine Gefährdung aus. Im Anschluss konnte die Sperrung aufgehoben und der Markt wieder freigegeben werden.

Verkehrsunfall auf B 104 mit hohem Sachschaden und anschließender Vollsperrung

Am Sonnabend, 16.02.2019, gegen 07:50 Uhr kam im Landkreis Mecklenburgische Seeplatte in der Gemeinde Ritzerow nahe der Einmündung Galenbeck auf der B 104 ein LKW Sattelzug nach dem Durchfahren einer leichten Linkskurve auf Grund von Unaufmerksamkeit nach rechts von der Fahrbahn ab.

Das Fahrzeug kam auf der Seite liegend auf dem angrenzenden Acker zum Stillstand. Der allein im LKW befindliche 34-jährige Fahrzeugführer konnte dieses unverletzt und alleine verlassen. Aus dem Fahrzeugtank lief bis zum Eintreffen der Feuerwehr eine kleinere Menge Dieselkraftstoff aus.

Das Fahrzeug musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden, bis zur endgültigen Freigabe der B 104 musste diese bis 16:00 Uhr voll gesperrt werden. Der entstandene Sachschaden wird auf 12 000 EUR geschätzt.