Wirtschaft in MV: Konjunkturaufschwung kann ins siebte Jahr in Folge gehen

Die Wirtschaft im Land befindet sich auf moderaterem Wachstumskurs. In der aktuellen Konjunkturumfrage der drei Industrie- und Handelskammern in Mecklenburg-Vorpommern (IHKs in MV) beurteilen 58 Prozent der Unternehmen ihre Lage positiv, nur sechs Prozent sind unzufrieden.

Anders als im Vorjahr starten sie angesichts eines sehr schwierigen internationalen Umfelds mit vorsichtigeren Erwartungen ins neue Jahr. Auf die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft der Firmen hat dies allerdings kaum Einfluss. Sie wollen im Jahresverlauf weiter Personal einstellen und auch in ihre Betriebe investieren.

Eine der zentralen Herausforderungen für die Wirtschaft im Land bleibt nach wie vor das Finden und Binden von geeigneten Mitarbeitern. Fast 70 Prozent der Unternehmen benennen in der aktuellen Umfrage den Fachkräftemangel als Risiko für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Die Unternehmen in MV sind gut aufgestellt. Wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht drastisch verschlechtern, wird der Aufschwung nunmehr ins siebte Jahr gehen“, so Ralf Pfoth, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für die IHKs in MV. „Um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, unterstützen wir verschiedene Initiativen zur Fachkräftesicherung.“

Die detaillierten Ergebnisse der Konjunkturumfrage sind auch im Internet der drei Kammern nachzulesen:
www.neubrandenburg.ihk.de

Verkehrsunfall auf der B104

Am Mittwoch, 06.02.2019, gegen 07:45 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 104 zwischen Malchin und Stavenhagen ein Verkehrsunfall, bei dem eine Person schwer verletzt wurde.

Nach jetzigem Ermittlungsstand befuhr ein 61-jähriger Pkw-Fahrer die B104 aus Malchin kommend in Fahrtrichtung Stavenhagen. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor er die Kontrolle über seinen Pkw Peugeot, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und durchfuhr einen Straßengraben.

In der weiteren Folge überschlug sich der Pkw einmal und kam dann auf dem Grünstreifen zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer und wurde im Anschluss mittels Rettungshubschrauber in das Klinikum nach Neubrandenburg geflogen. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 25.000 EUR. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen musste die B 104 bis 09:05 Uhr voll gesperrt werden.

Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Ausschreibung abgeschlossen

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben. Die meisten Einreichungen kommen aus Rostock (fünf), Greifswald (drei), Wismar (drei) und Güstrow (drei). Daneben sind u.a. aus Schwerin, Ludwigslust, Carpin, Waren (Müritz), Kratzeburg, Demmin, Neubrandenburg, Gnoien, Sassnitz, Bad Sülze, Ribnitz-Damgarten, Tessin und Lärz Projekte eingereicht worden.

Ein großer Teil der Projekte beschäftigte sich vorrangig mit der Videoarbeit (17), weitere elf Projekte arbeiteten medienübergreifend, und drei Bewerbende realisierten Audio-Projekte und gehen damit ebenso ins Rennen um den Medienkompetenz-Preis M-V 2019.

Auch in diesem Jahr waren die eingereichten Projekte für die unterschiedlichsten Altersstufen konzipiert. Die Konzepte von 13 Bewerbungen hatten den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Kinder ausgerichtet, elf Projekte wurden hauptsächlich mit Jugendlichen durchgeführt, sechs Projekte richteten sich an Erwachsene oder waren generationenübergreifend angelegt. Ein medienpädagogisches Konzept richtete sich explizit an Menschen, die über 50 Jahre alt waren.

Neben der Vermittlung technischer und sozialer Kompetenzen gab es die vielfältigsten thematischen Schwerpunkte bei den Einreichungen. So setzten sich verschiedene Projekte mit historischen, lokalen und regionalen Stoffen auseinander, andere Projekte verknüpften Medienarbeit mit dem Thema „Berufsorientierung“, weitere Konzepte legten großen Wert auf die Medienreflektion und einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit Medien. Auch die Themen „Umweltschutz und Natur“, „Zivilcourage“ oder „Gesellschaftliche Teilhabe durch digitale Medien“ standen in verschiedenen Konzepten im Fokus. Kurze Beschreibungen aller 31 eingereichten Projekte finden sich im Anhang und unter: www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Der Medienkompetenz-Preis M-V (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro), der seit 2006 alljährlich die innovativsten Medienkompetenz-Projekte in Mecklenburg-Vorpommern prämiert, wird auch 2019 in zwei Kategorien vergeben:
für Außerschulische Projekte (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
für Schulische Projekte (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Am 7. Februar und 8. Februar 2019 wird ein Auswahlgremium alle Projekte sichten und je drei bis fünf Bewerber einer Preisjury vorschlagen. Zur Preisjury gehören in diesem Jahr Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Uwe Dietsche (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Dr. Lars Schulhoff (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung, Vertreterin der Gewinnerinnen und Gewinner des Medienkompetenz-Preises M-V 2018).

Die Preisjury wählt die diesjährigen Projekte aus, die auf der Preisverleihung am 25. April 2019 im Lichtspieltheater Wundervoll in Rostock (li.wu. in der Frieda23, Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) im Rahmen des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) ausgezeichnet werden.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Bereifung und Überholen"

Seit Dienstag, dem 05.02.2019, kontrollieren Beamte in den Bereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Bereifung und Überholen“. Zum Auftakt wurden mehr als 1.000 Fahrzeuge von über 100 Polizisten an gut 50 verschiedenen Kontrollorten geprüft. Dabei stellten die eingesetzten Beamten im Bereich des PP Neubrandenburg 24 Überholverstöße fest.

Zum Auftakt waren die kontrollierten Fahrzeugführer in Bezug auf die richtige „Bereifung“ größtenteils vorbildlich unterwegs. Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren haben nur fünf Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Die „Winterreifenpflicht“ gemäß der StVO schreibt vor, dass Führer von Kraftfahrzeugen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte nur fahren dürfen, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die dem § 36 (4) der StVZO entsprechen! Dazu zählen alle Winterreifen mit dem Alpine-Symbol. Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen nur noch dann verkauft werden, wenn sie bis zum 31.12.2017 produziert worden sind. Seit dem 01.01.2018 dürfen sie nicht mehr produziert werden. Für alle KfZ-Fahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden. Unabhängig von der jeweiligen Wetterlage prüfen die Beamten auch Profiltiefen und zulässige Reifengrößen bei ihren Kontrollen.

Zudem wurden seit Anfang Februar im Zuständigkeitsbereich des PP Neubrandenburg mehr als 900 Geschwindigkeits-, 128 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 14 Alkohol- und 12 Drogenverstöße festgestellt. Im Monat Januar 2019 haben die Beamten im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg anlässlich der Kampagne zum Thema „Handy + Lichttechnische Einrichtungen“ Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten sie unter anderem 388 Handyverstöße (331 bei KfZ-Führern, 57 bei Radfahrern) und 469 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der Kontrollen zu den Lichttechnischen Einrichtungen fest.

Brand einer Gartenlaube

Am Dienstag, 05.02.2019, gegen 17:45 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg Kenntnis über eine brennende Gartenlaube im Reitbahnweg in Neubrandenburg.

Vor Ort bestätigte sich der Brand einer baufälligen Gartenlaube, die sich auf einem Privatgrundstück befindet. Den eingesetzten Kameraden der Neubrandenburger Feuerwehr gelang es, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Dennoch brannte die Laube vollständig aus. Die Schadenshöhe wird derzeit auf ca. 2.000 EUR geschätzt.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben die Ermittlungen vor Ort wegen des Verdachtes der Brandstiftung aufgenommen. Zur genauen Klärung kam am Mittwoch Vormittag ein Brandursachenermittler zum Einsatz.

Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395-5582 5224 zu melden.