Kundenbüro Hausanschlussservice zieht um

Das Kundenbüro des Hausanschlussservice von neu.sw zieht demnächst um. Es wechselt innerhalb des Stadtwerke-Geländes in der John-Schehr-Straße seinen Standort. Deshalb bleibt die Beratungsstelle am 26. und 27.02.2019 geschlossen.

Von Donnerstag, den 28.02.2019 an sind die Mitarbeiter wieder zu den üblichen Öffnungszeiten zu erreichen. Der Zugang zum Kundenbüro erfolgt dann über den Haupteingang Haus 1 in der John-Schehr-Straße.

Montag und Mittwoch 08:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag und Donnerstag 08:00 bis 18:00 Uhr
Freitag 08:00 bis 17:00 Uhr

Der Hausanschlussservice berät Bauherren individuell bei der Planung von Hausanschlüssen für die Medien Strom, Gas, Fernwärme, Wasser, Multimedia (Fernsehen, Internet, Telefonie) und Abwasser. Die Mitarbeiter sind unter der Telefonnummer 0395 3500-255 und unter Netzkundenservice@neu.sw.de erreichbar.

Jobcenter gibt 120 Menschen eine neue Chance

Seit Januar 2019 hat das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd neue Möglichkeiten, Langzeitbezieher, die sich durch die lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben, bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Durch die Maßnahme „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Betriebe bis zu fünf Jahre Lohnkosten erstattet bekommen. Voraussetzung ist, dass sie Arbeitsuchende einstellen, die seit mehreren Jahren Leistungen vom Jobcenter erhalten. Das Jobcenter will so in diesem Jahr 120 Menschen in Arbeit bringen.

„Trotz der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt finden viele Menschen in der Region über Jahre hinweg keine Arbeit“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd. „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist ein Weg dieser Herausforderung zu begegnen, den wir ausdrücklich begrüßen.“ Mit „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Arbeitgeber fünf Jahre lang eine Förderung erhalten. In den ersten beiden Jahren ist ein Zuschuss von bis zu 100 Prozent der Lohnkosten möglich, einschließlich der Lohnnebenkosten. In den folgenden Jahren verringert sich der Betrag pro Jahr um zehn Prozent. Maßgeblich für die Berechnung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist der Mindestlohn, bei Tarifbindung der Tariflohn.

Die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter muss über 25 Jahre alt sein und mindestens sechs Jahre Leistungen vom Jobcenter bezogen haben und sich durch die sehr lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben. Bei Schwerbehinderung oder einem minderjährigen Kind in der Bedarfsgemeinschaft sind fünf Jahre Leistungsbezug ausreichend.

Zusätzlich kann das Jobcenter notwendige Weiterbildungen mit bis zu 3.000 Euro fördern. Ein begleitendes Coaching ist Bestandteil der neuen Maßnahme. Wenn Menschen lange arbeitslos gewesen sind, bedeutet der neue Job oft eine Umstellung mit vielen Herausforderungen. Das Coaching ist ein Unterstützungsangebot für beide Seiten, um das Arbeitsverhältnis dauerhaft stabil zu halten.

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd ist überzeugt, dass „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ein Erfolg wird. Für 2019 plant das Jobcenters 120 Arbeitsaufnahmen. „Unser Ziel ist, den Menschen über diesen Weg eine dauerhafte Existenz zu ermöglichen“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd.

Interessierte Arbeitgeber, die langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf eine Arbeit geben möchten, können sich an Ihre persönlichen Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters wenden. Sie erreichen den gemeinsamen Arbeitgeberservice auch unter der Servicenummer 0800 4 555520 (gebührenfrei) oder per Email unter neubrandenburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de . Oder einfach im Jobcenter anrufen. Hier steht Ihnen der Geschäftsführer, Herr Wegner, unter 0395/766-3000 direkt für Fragen zur Verfügung.

Versuchter Überweisungsbetrug in Waren und Malchin

Am Dienstagvormittag, dem 05.02.2019 erhielt die Polizei Kenntnis von einem versuchten Überweisungsbetrug zum Nachteil eines kommunalen Versorgungsbetriebes aus Waren. In einer Röbeler Bankfiliale war ein fehlerhafter Überweisungsträger eingegangen, weshalb dieser zurück an den vermeintlichen Aussteller, in hiesigem Fall ein kommunaler Versorgungsbetrieb aus Waren, geschickt wurde. Nach genauer Prüfung durch die Geschäftsleitung stellte sich dann heraus, dass der Überweisungsträger, bei dem ein fünfstelliger Betrag vom Konto des Betriebes hätte überwiesen werden sollen, offensichtlich gefälscht wurde.

Ein weiterer Fall wurde am Mittwochvormittag, dem 06.02.2019 bei der Polizei in Malchin angezeigt. In diesem Fall bemerkte eine Angestellte einer Malchiner Bankfiliale den gefälschten Überweisungsträger und informierte den angeblichen Auftraggeber, den kommunalen Wasser- und Bodenverband. Auch hier sollte ein fünfstelliger Betrag vom Firmenkonto überweisen werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in beiden Fällen aufgenommen.

Leider ist es den Tätern bei dieser Betrugsart möglich, mit einfachen Mitteln an das Geld der Geschädigten zu kommen, denn sie brauchen lediglich die IBAN des Kontos und den dazugehörenden Namen einer Privatperson, einer Firma oder eines Vereins. Diese Daten müssen die Täter nur noch auf dem Überweisungsträger eintragen und abschließend die Unterschrift der Geschädigten fälschen. Das gefälschte Dokument wird dann bei der jeweiligen Bank eingeworfen.

Die Täter gelangen nicht selten über Homepages, Briefköpfe oder weggeworfene Kontoauszüge an die Daten der Geschädigten. Des Weiteren versuchen die Täter auch durch Gewinnspielversprechen oder angebliche Bankmitarbeiter am Telefon an die privaten Daten ihrer späteren Opfer zu gelangen.

In den beiden hiesigen Fällen kam es zu keinem Vermögensschaden, da die Bankangestellten bei der Prüfung sehr aufmerksam waren.
Die Polizei rät dazu, den Zahlungsverkehr regelmäßig zu überprüfen. Nicht mehr benötigte Kontounterlagen sollten vor der Entsorgung geschreddert werden. Behandeln Sie Ihre Bankdaten stets vertraulich!

Quartiersfrühstück zeigt Wirken der INITIATIVE ROSA-LILA auf

Das Quartiersmanagement Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt lädt am Donnerstag, 14. Februar 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum Quartiersfrühstück in das Quartiersmanagement ein. Das Frühstück wird die INITIATIVE ROSA-LILA als Thema behandeln.

Der Verein wirkt seit 25 Jahren als queerer Ansprechpartner mit vielfältigen Beratungsangeboten für Jung und Alt. Im gemeinsamen Gespräch wird es einen Einblick in die Arbeit des Vereins geben und es werden Kontaktmöglichkeiten hergestellen. Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.

Neubrandenburger Bauten der Nachkriegsmoderne – Was macht ein Bauwerk zu einem Denkmal?

Im Stadtarchiv am Neubrandenburger Marktplatz (Eingang Darrenstraße) dreht sich am 18. Februar um 19 Uhr alles um diese Frage. Anhand von verschiedenen Bauwerken der Nachkriegsmoderne erklärt Marie Mamerow von der Unteren Denkmalschutzbehörde solche Fachbegriffe und erläutert die Bedeutung von Denkmalschutz.

Bauwerke sind aussagekräftige Zeugnisse der Vergangenheit, sie prägen unsere Umgebung nachhaltig. Sie begleiten den Menschen als Gefährten über Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Diese Stadtgefährten sind unser architektonisches Erbe, es gilt, sie für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Trotzdem scheiden sich an manchem Eintrag in der Denkmalliste die Geister. Ist vieles nicht doch einfach nur Beton?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds „Stadtgefährten“ der Kulturstiftung des Bundes.