Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen unter Einwirkung von Alkohol

Am Denstag, 12.02.2019, ereignete sich gegen 18:45 Uhr auf dem Friedrich-Engels-Ring Höhe der Hausnummer 46 in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Ein 33-jähriger Mann befuhr mit seinem Pkw VW Golf den linken Fahrstreifen des Friedrich-Engels-Ringes. Als er einen Fahrspurwechsel nach rechts vollziehen wollte, kam er aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Der Fahrer sowie sein 27-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leichtverletzt und mussten zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Aus diesem Grund wurde bei dem Unfallfahrer eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss ist eingeleitet worden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV in-noSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt.

Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

Aus dem Fonds sind bereits wenige Monate nach dem Start Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht als „stille Beteiligung“ bei Beträgen zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben, als „offene Beteiligung“ mit einem Beteiligungsbetrag pro Vorhaben von maximal 50.000 Euro, über die Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner mit einem Höchstbetrag von 400.000 Euro pro Vorhaben oder als Kombination aus stiller und offener Beteiligung.

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin,
Michael Meis (Prokurist): michael.meis@mbm-v.de; Tel.: 0385 39 555-22, Fax: 0385 39 555-722

„Karriere in der IT-Branche“: Experten-Chat am 20. Februar 2019 auf abi.de

Mehr als Nullen und Einsen: Die IT-Branche bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten – egal, ob mit Ausbildung oder Studium. Welche genau und wie der Einstieg in die Welt der Bits und Bytes gelingt, klärt der nächste abi>> Chat am 20. Februar. Von 16 bis 17:30 Uhr beantworten kompetente Fachleute alle Fragen zum Thema „Karriere in der IT-Branche“.

Informationstechnik begleitet uns auf Schritt und Tritt, von früh bis spät. Zum Frühstück gibt’s die neuesten News aufs Handy, in Schule und Arbeit helfen Laptop und Bürorechner und zum Feierabend entspannt man mit der Lieblingsserie über den Internet-Streaming-Stick. Auch in der Industrie sind Digitalisierung und Rechenleistung nicht mehr wegzudenken. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ vernetzen sich Mensch, Maschine und Prozesse – moderne Fertigung dank Internet.

Für all diese Technologien braucht die Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte. Laut aktueller Prognose des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sind in der Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK) etwa 1,17 Millionen Menschen tätig (Stand: Januar 2019). Damit ist sie der größte Industrie-Arbeitgeber Deutschlands.

Bits, Bytes und jede Menge Berufe

Entsprechend vielfältig ist die Auswahl an Berufen. So finden sich im Bereich IT neben Fachinformatikern und Informatikkaufleuten auch IT-Projektmanager, Software-Entwickler, Systemelektroniker, Data Scientists, IT-Berater und Wirtschaftsinformatiker. Sie arbeiten nicht nur bei Softwarefirmen und Hardware-Herstellern, sondern in beinahe allen Unternehmen der freien Wirtschaft sowie im öffentlichen Dienst.

Doch welche Ausbildungen und Studiengänge führen in die IT-Branche? Was muss man für eine erfolgreiche Karriere mitbringen? Und wie gelingt der Berufseinstieg? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expertinnen und Experten des nächsten abi>> Chats am 20. Februar. Von 16 bis 17.30 Uhr hauen unter anderem Christian Bogner (TU Kaiserslautern) und Bernd Wöllner (Capgemini Deutschland) in die Tasten. Unterstützt werden sie von den Redakteurinnen und Redakteuren der abi>> Redaktion.

Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.

Lebensmittel nach dem Öffnen "gekühlt" lagern und "alsbald" verzehren

Angaben zur Lagerung von geöffneten Lebensmittelpackungen fehlen häufig oder sind zu allgemein. Das ist das Ergebnis eines Marktchecks der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern e. V. Viele Lebensmittel müssen nach dem Öffnen gekühlt gelagert und schnell verbraucht werden. Die Hersteller sind dann verpflichtet, ihre Produkte entsprechend zu kennzeichnen. Ob und wie sie das tun, liegt in ihrer Verantwortung.

Wie unterschiedlich Hersteller Hinweise zu Kühllagerung und zum Verzehrzeitraum angeben, zeigt der Marktcheck „Hinweise zur Aufbewahrung von Lebensmitteln nach dem Öffnen der Verpackung“, den die Verbraucherzentrale MV 2018 durchführte. Es wurden 213 Produkte unter die Lupe genommen. „Vor allem für „ungekühlte Produkte“ wie Apfelsaft oder Salatdressings ändern sich die Aufbewahrungsbedingungen aus unserer Sicht nach dem Öffnen gravierend“, sagt Sandra Reppe von der Verbraucherzentrale. „Für Verbraucher sind deshalb Hinweise zur Kühllagerung und zum Verzehrzeitraum unerlässlich.“ 16 der 113 „ungekühlten Produkte“ trugen aber keinen Hinweis zur Kühllagerung nach dem Öffnen und 42 Produkte waren ohne Angabe eines Verzehrzeitraumes.

Bei „gekühlten Produkten“ wie zum Beispiel den empfindlichen Feinkostsalaten oder Räucherlachs fand die Verbraucherzentrale nur bei 35 der 100 Produkte eine Angabe zum Verzehrzeitraum. Vieler Hersteller verwendeten leider oft allgemeine Aussagen wie „kühl“ oder „im Kühlschrank“ bzw. „alsbald“, „schnell“ oder „zügig“. „Hilfreicher für Verbraucher sind jedoch konkrete Temperatur- bzw. Zeitangaben“, betont Sandra Reppe.

Den Marktcheckbericht mit allen Ergebnissen finden Interessierte unter www.verbraucherzentrale-mv.eu/

Zeugenaufruf nach einer Körperverletzung im Einkaufscenter in der Innenstadt

Am Montag, 11.02.2019, gegen 18:45 Uhr ist es im Einkaufscentrum in der Neubrandenburger Innenstadt zu einer gefährlichen Körperverletzung gekommen. Ein 21-jähriger syrischer Staatsbürger hat sich auf der oberen Etage des Markplatz-Centers aufgehalten. Dabei befand er sich im Bereich des Eingangs zum Media-Markt.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der 21-Jährige plötzlich aus einer etwa zehnköpfigen Gruppe heraus von zwei syrischen männlichen Staatsangehörigen angegriffen. Zunächst wurde er mit mehreren Faustschlägen attackiert, so dass er zu Boden fiel. Am Boden liegend traten die beiden Tatverdächtigen mit beschuhten Füßen mehrfach auf den Geschädigten ein. Erst durch das Eingreifen von Passanten ließen die Tatverdächtigen von dem 21-jährigen ab und entfernten sich fußläufig in unbekannte Richtung. Der 21-jährige wurde mit Schmerzen zur ärztlichen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen Gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Dazu werden Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zu der etwa zehnköpfigen Personengruppe machen, welche sich am 11.02.2019 gegen 18:45 Uhr auf der oberen Etage des Marktplatz-Centers (zwischen Media-Markt und Schuhhof) aufgehalten haben? Wer kann Angaben zu den beiden Tatverdächtigen machen? Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 entgegen.

Losenet droht mit Mahnung und Zwangsvollstreckung

Mit nahezu gleichlautendem Text aber unterschiedlichen Absendern sind seit 2017 Inkassoforderungen wegen Gewinnspielbeteiligungen oder nicht bezahlten Zeitschriften-Abos im Umlauf. Der angebliche Absender ist zurzeit die „Losenet Group“ aus Hannover.

In der Vergangenheit waren es die „PLS Inkass Services Group“ aus Hannover, die „Enet Payment Group“ aus Bremen sowie die „DED Group“ aus Berlin. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie nicht im Rechtsdienstleistungsregister verzeichnet sind. Die geforderten Beträge von ca. 300 Euro sollen immer direkt auf ein rumänisches Konto überwiesen werden.

Diese Schreiben sind eine Falle. Wer unsicher ist, kann sich von der Verbraucherzentrale MV beraten lassen.

Raubstraftat eines Handys – Haftbefehl gegen 32-Jährigen erlassen

Am Montag, 11.02.2019, gegen 13:30 Uhr ist es in der Neubrandenburger Oststadt zu einer Raubstraftat gekommen. Die 20-jährige Geschädigte ging fußläufig die Helmut-Just-Straße entlang. Dabei trug sie Kopfhörer, hörte Musik und hielt ihr Handy in der rechten Hand.

An einer Packstation traf sie auf ihren ehemaligen 32-jährigen deutschen Freund. Nach bisherigen Erkenntnissen hat der 32-jährige plötzlich gegen den rechten Arm der 20-jährigen geschlagen, so dass ihr Handy auf den Boden fiel. Die 20-jährige hatte Schmerzen, musste aber nicht ärztlich behandelt werden. Der 32-jährige Tatverdächtige drohte ihr, nahm anschließend das Handy an sich und verließ den Tatort in Richtung Woldegker Straße.

Der Tatverdächtige konnte wenig später durch Polizeibeamte in der Sponholzer Straße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Er wurde in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht.

Bereits am 02.02.2019 ist es zu einer Raubstraftat zum Nachteil der 20-jährigen in ihrer eigenen Wohnung gekommen. An diesem Tag gegen 20:25 Uhr raubte der Tatverdächtige seiner Ex-Freundin unter Gewaltanwendung ein Tablet. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde der 32-jährige vorläufig festgenommen. Im Rahmen der Festnahme leistete er Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und beleidigte die Polizeibeamten massiv. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er aber wieder entlassen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben am Dienstag, 12.02.2019, Vernehmungen durchgeführt und bei der zuständigen Staatsanwaltschaft die Beantragung eines Haftbefehls angeregt. Daraufhin hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg Haftbefehl beantragt. Der Richter ist dem Antrag gefolgt und hat am Dienstag Nachmittag den Haftbefehl erlassen. Beamte des Polizeihauptreviers Neubrandenburg verbringen den 32-jährigen derzeit in die JVA nach Bützow.

Brand im Musikraum der Regionalen Schule Penzlin

Am Montag, 11.02.2019 gegen 13:10 Uhr wurde der Polizei durch die Rettungsleitstelle ein Brand im Musikraum in der Regionalen Schule in der Hirtenstraße in Penzlin mitgeteilt. Als die Beamten des Polizeihauptreviers Waren vor Ort eintrafen, bestätigte sich der Sachverhalt. Mehrere Bauarbeiter, welche derzeit gegenüber von der Schule tätig sind, haben das Feuer bemerkt und nach Verständigung der Rettungsleitstelle mit den Löscharbeiten mittels eines Feuerlöschers begonnen. Die hinzugerufenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr aus Penzlin, Groß Vielen und Marihn löschten das Feuer bei Eintreffen komplett.

Nach bisherigen Erkenntnissen kann eine Fremdeinwirkung ausgeschlossen werden. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass das Feuer durch einen Wasserkocher ausgelöst wurde, welcher sich auf dem Fensterbrett im Musikraum befand. Das Feuer griff auf verschiedene Musikinstrumente, wie Gitarre und Geige über. Zudem wurde der Raum stark verrußt. Er ist derzeit nicht benutzbar. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen wegen Fahrlässiger Brandstiftung wurden aufgenommen.

Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Bauarbeitern vor Ort. Durch ihr zügiges Handeln konnte Schlimmeres verhindert werden.

Rosa Luxemburg – Vortrag und Diskussion

Anlässlich des 100. Todestages Rosa Luxemburgs lädt die Europäische Akademie Mecklenburg-Vorpommern e.V. in Kooperation mit der Europa-Union M-V e.V. und der Volkshochschule Neubrandenburg alle interessierten Bürgerinnen und Bürger am 19. Februar 2019 um 19:00 Uhr zu einem Vortrags- und Diskussionsabend in die VHS Neubrandenburg (Bienenweg 1, 17033 Neubrandenburg) ein.

Zusammen mit Herrn Prof. Dr. Ernst Piper, Historiker, möchten die Beteiligten dem Leben Rosa Luxemburgs nachgehen. Sie wird die auch heute noch von den einen als sozialistische Vordenkerin verehrt und von den anderen als revolutionär Aufrührerin geradezu verteufelt. Dennoch gilt sie bis heute als eine der einflussreichsten Politikerinnen des 20. Jahrhunderts.