„Große Schlager Partytour“

„Der Schlager lebt! Das Verpacken wir in eine wunderbare Hülle mit dem Leitsatz unserer Tour „Lebe jetzt“!

Wendler (Bild: Veranstalter)

So ein Veranstaltungsformat hat es in dieser Form noch nie gegeben“, sagt Veranstalter Moritz Andersen, Geschäftsführer der Freestage Unternehmensgruppe aus Unna.

Mit Olaf Henning (Cowboy und Indianer), Jörg Bausch (Dieser Flug), Willi Herren ( Is mir egal), Michael Wendler (Sie liebt den DJ), Bianca Hill (Kinder von Malle), Norman Langen (Einer von Millionen), Oliver Frank (italienische Sehnsucht) und Angelika Ewa Turo (Kunterbunt) kann man sich nichts Süßeres zur Zeit von Schokohasen, Möhrenkuchen und bunten Eiern vorstellen. Für die perfekte Mischung zwischen lockerem Entertainment und bestem Party Hit-Mix, wie zwischen Vollmilch und weißer Schokolade, sorgen der angesagte Schlager DJ Domic (Auf den Straßen von Berlin), sowie der Rundfunk-Moderator, Karsten Zierdt.

Eingebettet in modernste Licht- und Tontechnik, mit atemberaubenden Lichteffekten geht in dem über sechs Stunden dauernden Programm eine Stimmungswelle nach der anderen durch die Neubrandenburger Stadthalle.

Olaf Herren (Bild: Veranstalter)

Schöner als Ostern selbst ist nur noch die Tatsache, dass die Gäste und Fans des Abends die Möglichkeit erhalten, einzigartige Erinnerungen in Form von Fotos und Momentaufnahmen mit den auftretenden Künstlern zu schaffen.

Der Vorverkauf läuft auf Hochtouren und die Nachfrage nach den begehrten Tickets ist riesig. Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, sowie bundesweit an allen CTS-Eventim und Ticketmaster Vorverkaufsstellen.

Willi Herren (Bild: Veranstalter)

Online können Karten unter www.schlagerpartytour.de, auch als „Print at Home Ticket“, bestellt werden. Wer den Abend in einem ganz besonderen Rahmen erleben möchte, dem empfiehlt Veranstalter Moritz Andersen die legitimierten VIP-Karten zum Preis von 99,90 Euro zzgl. Gebühren. Bei bester Sicht zur Bühne, ist in dem Kartenpreis ein umfangreiches Buffet sowie eine reichhaltige Getränkeauswahl an Softdrinks und alkoholischen Getränken enthalten. Die VIP-Tickets können ausschließlich und exklusiv auf der Internetseite von www.schlagerpartytour.de geordert werden.

Für Ihren Terminkalender:
Wo: Stadthalle Neubrandenburg
Wann: Samstag, 12. Oktober 2019, Einlass 19.00 Uhr, Beginn: 20.00 Uhr

Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich

Saitenklang & Missetat
Wilhelm-Busch-Konzert und -Lesung mit Gunter Schoß und Frank Fröhlich
Freitag, 5. April 2019, 19:30 Uhr im Landestheater Neustrelitz

Wilhelm Buch einmal anders: Ausgewählte, bekannte bis unbekannte Texte präsentiert von zwei Persönlichkeiten!

Foto: Frank Fröhlich www.frankfroehlich.de/gunter-schoss.html

Schauspieler Gunter Schoß ist auf vielen Bühnen zu Hause. 1964 feierte er seinen ersten großen Filmerfolg mit „Egon und das Achte Weltwunder“. Danach spielte er in mehr als 150 Filmen über 50 Haupt- und Titelrollen und ist nicht zuletzt als mdr-Moderator der Dokumentarreihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und des Geschichtsmagazins „Barbarossa“ in „aller Ohr“. Der als Sprecher mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnete Berliner lieh seine markante, unverwechselbare Stimme bisher u.a. Donald Sutherland, Robert Forster, Steven Williams und führt als Erzähler durch den Film „The Big Lebowski“. Er versteht es, diese humorvollen und oft hintersinnigen Texte so vorzutragen, wie es Wilhelm Busch gebührt: leicht, charmant, klug, unverschämt vor allem aber: unverschämt gut!

1964 geboren wurde der Dresdner Gitarrist, Komponist und Hörbuchverleger Frank Fröhlich. Er spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England. Er veröffentlichte 38 CD`s und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker. So trat er mit Schauspielern wie Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunther Emmerlich auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, spielte mit afrikanischen und chilenischen Musikern, schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen!
Er spielt, immer feinfühlig abgestimmt auf Wilhelm Busch´s Texte, Musik von Bach bis Flamenco und Tango in der ihm eigenen Spielfreude und Virtuosität. Kaum zu glauben, dass da nur eine(r) Gitarre spielt!

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.“
Wohl jeder kennt dieses Zitat und natürlich Wilhelm Buschs Verse, die uns mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit und Beschwingtheit in ihren Bann ziehen, die ihren ganz eigenen Rhythmus haben, der wie das Ticken einer Uhr unaufhörlich weiter schlägt. Wir sind Busch gefolgt, weiter und weiter in sein Leben hinein, vom Bekannten zum Unbekannten, vom Humorigen zum Nachdenklichen, um schließlich auf Töne zu treffen, die sich zu Akkorden, zu Musik verbinden. Lassen Sie sich überraschen, von einem teils eher unbekannten Busch, der Klavier spielt, Konzerte besucht und über sein Leben reflektiert. So dass sich am Ende mancher verwundert die Augen reibt, „wenn’s anders kommt, als wie er denkt.“

TICKETS unter: 03981 20 64 00 oder www.theater-und-orchester.de
weitere Infos

Zugausfälle und Umleitungen April bis September 2019

Die Strecke Rostock-Berlin wird seit einigen Jahren abschnittsweise für Tempo 160 ausgebaut. Gleichzeitig rüstet die Bahn AG die Strecke auf elektronische Stellwerkstechnik um. Darüber hinaus erhalten etliche Stationen ein modernes Erscheinungsbild und werden barrierefrei gestaltet.

Einer der Schwerpunkte in diesem Jahr sind die Umbauarbeiten im Bahnhof Gransee, die sich bis nach Neubrandenburg auswirken. Die Arbeiten schränken die Kapazität der Strecke ein, da Gleise oder sogar ganze Streckenabschnitte gesperrt werden müssen. Nicht alle Engpässe lassen sich durch die zeitliche Verlegung oder Umleitung der Züge kompensieren. Zugausfälle und Ersatzverkehr mit Bussen (SEV) sind deswegen manchmal unvermeidlich.

In der Zeit vom 8. April bis 6. September betrifft das den RE 5 über Neubrandenburg von und nach Stralsund. In Neubrandenburg wird dann alle 2 Stunden ein Umsteigen mit längerem Aufenthalt notwendig sein. Zwischen dem 7. Juni, 22 Uhr und dem 10. Juni, 10 Uhr verkehrt zwischen Fürstenberg und Löwenberg ein Schienenersatzverkehr.

Täter beim versuchten Diebstahl gestellt

Am Freitagabend, 29.03.2019, gegen 23:20 Uhr teilte ein aufmerksamer Bürger der Polizei mit, dass er auf dem Gelände des Wertstoffhofes Neubrandenburg in der Ihlenfelder Vorsdtadt eine Person mit Taschenlampe gesehen hat. Durch das Polizeihauptrevier Neubrandenburg wurden umgehend zwei Funkstreifenwagen zum Einsatz gebracht.

Diese stellten auf dem Gelände gleich zwei männliche Tatverdächtige im Alter von 18 und 23 Jahren fest. Die beiden Neubrandenburger hatten sich Zutritt zum Gelände verschafft und durchwühlten die dortigen Container nach Elektronikschrott. Aufgrund der Lautstärke die sie dabei verursachten hörten sie die Beamten nicht kommen und ließen sich bei deren Anblick widerstandslos festnehmen.

Beide Täter wurden zur Identitätsfeststellung dem Polizeihauptrevier Neubrandenburg zugeführt und von dort nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Gegen sie wurde Anzeige wegen versuchten Diebstahls erstattet. Inwieweit Sachschaden entstanden ist und welchen Wert das Diebesgut hat muss im Nachgang ermittelt werden.

Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt in der Seenplatte: Anstieg bei den Angeboten, Rückgang bei den Bewerbern

Zur Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt haben Unternehmen in der Mecklenburgischen Seenplatte 1.316 Ausbildungsstellen gemeldet, 108 weniger als vor einem Jahr. Dem stehen mit 1.234 jungen Menschen 110 Jugendliche mehr gegenüber, die sich auf eine Ausbildungsstelle bewerben. Die Neubrandenburger Arbeitsagentur erwartet noch viel Bewegung auf dem Ausbildungsmarkt.

  • 1.316 gemeldete betriebliche Ausbildungsstellen – 108 oder 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum
  • 1.234 Bewerber – Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 110 oder 10 Prozent
  • Im März: noch 903 unbesetzte Stellen und 851 unversorgte Bewerber

Zum Beginn der heißen Phase am Ausbildungsmarkt wurden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte – wie auch in den Vorjahren – bis zum März mehr Ausbildungsplätze als Bewerber gemeldet. Damit verringerte sich aus Sicht der jungen Menschen das Angebot von einem Verhältnis im vergangenen Jahr von 1,27 Lehrstellen je Bewerberinnen und Bewerber auf nur 1,07 Lehrstellen je Bewerberinnen und Bewerber im aktuellen Monat. “Die Zahlen lassen sich auch damit erklären“, sagt Arbeitsagenturchef Thomas Besse, „dass einige Betriebe und Unternehmen nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ihre freien Lehrstellen nicht mehr melden. Wir kennen Betriebe, die haben nicht eine einzige Bewerbung für ihre Ausbildungsplätze bekommen. Aber: Die Zwischenbilanz zur Halbzeit auf dem Ausbildungsmarkt ist nur ein erster Blick auf den Ausbildungsmarkt, sechs Monate nach dem Beginn des statistischen Berichtsjahres.“

Am Ausbildungsmarkt ergeben sich neue Herausforderungen. Besse sagt: „Eine zentrale Herausforderung stellen die zunehmenden Matchingprobleme dar. Betriebe klagen über Schwierigkeiten, geeignete Jugendliche für ihre Ausbildungsstellen zu finden. Festzuhalten ist aber auch: „Immer mehr Schulabgänger haben Abitur. Und Abiturienten entscheiden sich viel zu selten für eine Ausbildung. Für Handwerk und Industrie ist das eine riesige Herausforderung.“

Um Absolventen aller Schultypen zu erreichen, „müssen sich Unternehmen etwas einfallen lassen“, sagt der Agenturchef. „Und, sie müssen sich auf die individuellen Seiten der Bewerber einlassen. Sonst werden sie es immer schwerer haben, erfolgreich Auszubildende zu finden. Es sind individuelle Qualitäten, die überzeugen und Azubi und Unternehmen weiterbringen.“

Für junge Menschen bedeute eine Ausbildung mehr als nur den Einstieg in einen Beruf: „Wir wissen, dass Berufsbilder sich heute sehr schnell verändern. Von den Fachkräften der Zukunft wird viel Flexibilität erwartet. Eine Ausbildung ist daher mehr als das Erlernen eines Berufes. Eine Ausbildung ist auch der Einstieg in lebenslanges Lernen. Ohne Ausbildung fehlt den jungen Menschen dafür jedoch die Grundlage,“ betont Besse

Viele Bewerber und Bewerberinnen planen mit Alternative, sollte es mit dem Ausbildungsplatz nicht klappen

Von den 1.234 im März gemeldeten Bewerberinnen und Bewerbern gelten 851 junge Menschen noch als unversorgt. Davon hatten 99 Jugendliche eine Alternative im Blick, für den Fall, dass sie keinen Ausbildungsplatz finden. Das waren 8 junge Menschen oder 9 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Typische Alternativen sind zum Beispiel der weitere Besuch der Schule, um das Fachabitur oder Abitur abzulegen oder den Realschulabschluss zu absolvieren. Das Potential dafür ist da: 54 Prozent oder 662 Bewerberinnen und Bewerber verfügten über einen Realschulabschluss, 301 junge Menschen oder 24 Prozent über einen Hauptschulabschluss. Fachabitur oder Abitur hatten 173 Bewerberinnen und Bewerber – 14 Prozent aller bei den Agenturen für Arbeit gemeldeten Jugendlichen.

Zum jetzigen Zeitpunkt liegt die Zahl der Ausbildungsplätze, die noch unbesetzt sind, mit 10 Prozent oder 101 Stellen deutlich unter dem Vorjahr. Unbesetzt sind derzeit noch 903 Ausbildungsangebote. „Diese Zahl erklärt sich auch durch unklare Berufsvorstellungen vieler Schulabgänger*innen. Für viele ist auch der Weg zur nächsten Berufsschule zu weit“, weiß der Agenturchef. Viele dieser Lehrstellen finden sich im Handel und Verkauf (83 Angebote) und in der Gastronomie (66 Angebote) sowie in den Bereichen Lagerlogistik (26 Angebote) und in der Forstwirtschaft (33 Angebote). Auch bei Berufskraftfahrern (30 Angebote) und bei den Maurern (20 Angebote) gibt es unbesetzte Ausbildungsangebote.
Neben diesen Beispielen gibt es noch über 300 weitere Berufe, zum Beispiel die hier nicht genannten Industrieberufe, in denen dual oder schulisch ausgebildet wird. Für Bewerberinnen und Bewerber ergibt sich daraus eine Vielzahl an Alternativen.

März-Arbeitslosigkeit: Große Nachfrage nach Fachkräften zum Frühjahrsbeginn

„Die Zahlen vom Arbeitsmarkt in der Seenplatte sind abermals ein Grund zur Freude: Die gute Entwicklung hält im März an. Mit einsetzender Frühjahresbelebung haben 1.333 zuvor arbeitslos gemeldete Menschen eine bezahlte Arbeit aufgenommen. Insgesamt sind über 1.700 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr. Das heißt, dass der Rückgang gegenüber Februar stärker war als jahreszeitlich üblich. Die Frühjahrsbelebung brachte der Seenplatte einen weiter steigenden Bedarf insbesondere an Fachkräften,“ so Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der heutigen monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 12.645 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-736), ein Minus zum März 2018 (-1.770)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 9,6 Prozent
  • Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit – zum Vormonat – profitieren überwiegend Männer, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind
  • Im Vorjahresvergleich: Bis auf die Gruppe der Jüngeren unter 20-Jahre profitieren alle Personengruppen
  • Beinahe 2.600 freie Stellen warten auf Bewerberinnen und Bewerber – schlechtere Chancen für Ungelernte
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Malchin (-17 Prozent)

Neubrandenburg | Im März waren in der Seenplatte 12.645 Menschen ohne Job. 736 weniger als im Februar. Die Arbeitslosenquote liegt bei 9,6 Prozent. Im März 2018 lag die Quote bei 10,7 Prozent.

„Die erwartete Frühjahrsbelebung hat den Trend der Wintermonate gestoppt. Die Arbeitslosigkeit ist kräftig zurückgegangen, allerdings zeigt sich der Frühjahrseffekt vorerst nur im Rechtskreis SGB III. Damit setzt sich die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt weiter fort. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit beruht im Wesentlichen auf zwei Säulen: Die über die kalte Jahreszeit angewachsene Arbeitslosigkeit baut sich langsam ab und die Nachfrage nach Arbeitskräften steigt. Veranschaulichen lässt sich diese Entwicklung auch an folgenden Zahlen: Konnten im Februar 745 Männer und Frauen ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme eines neuen Jobs beenden, waren es in diesem Monat – mit 1.333 – fast doppelt so viele. Treiber der Entwicklung sind unter anderem die Tourismus-, Bau- und die Landwirtschaftsbranche, die nach dem Winter wieder Fahrt aufnehmen“, weiß Besse.

Für den Agenturchef besonders erfreulich, ist, dass die Zahl arbeitsloser Menschen im März über das übliche saisonale Maß (-736) zurückgegangen ist.“ Im Schnitt der vergangenen zehn Jahre ließ die Frühjahresbelebung am Arbeitsmarkt die Arbeitslosenzahlen um rund 600 Menschen sinken. In diesem Jahr meldeten sich zum Frühlingsauftakt über 250 Menschen weniger arbeitslos als im Monat zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der Arbeitslosen sogar um fast 1.770 Personen.“

Im ersten Quartal zeugen wichtige Arbeitsmarktindikatoren von einer steigenden Dynamik auf dem Arbeitsmarkt:

  • Nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes mussten sich im ersten Quartal 2019 insgesamt 1,1 Prozent weniger Menschen arbeitslos melden als vor einem Jahr (Rückgang um 93 auf 8.663.
  • aber auch 1 Prozent mehr Arbeitslose als im ersten Quartal 2018 konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt (Anstieg um 75 auf 8.076) beenden.
  • Mit knapp 2.582 freien Stellen lag das Arbeitsplatzangebot im März auf dem Niveau des Vorjahresmonats
  • Im ersten Quartal meldeten die Unternehmen und Verwaltungen 2.329 offenen Stellen. 390 weniger freie Arbeitsplätze als im Vorjahreszeitraum.

„Aber was wir auch beobachten: Trotz der guten Gesamtlage sind immer noch Menschen schon zu lange ohne Arbeit. Und um diese Menschen müssen wir uns kümmern. Und zwar jetzt, da die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt insgesamt gut ist“, betont Besse. Und für die kommenden sieben Monate rechnet Besse „mit einem weiteren spürbaren Rückgang der Arbeitslosenzahlen.“

Besonders gefragt sind am Arbeitsmarkt Fachkräfte mit einer dualen Berufsausbildung, sagte Besse: „In der Seenplatte sind aktuell rund 2.500 freie Stellen für Fachkräfte mit dualer Berufsausbildung gemeldet.  Und der Bedarf an Fachkräften steigt in der Mecklenburgischen Seenplatte kontinuierlich an.“

Mit Bezug auf die heutige Halbjahresbilanz am Ausbildungsmarkt in der Mecklenburgischen Seenplatte sagt der Agenturchef: „Eine gute qualifizierte Ausbildung ist für Unternehmen wie für junge Menschen das A und O des Erfolgs und für die jungen Menschen der beste Schutz vor (Langzeit)-Arbeitslosigkeit.“

Zu- und Abgänge

Insgesamt haben sich im März 834 Menschen nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes arbeitslos gemeldet. Das waren 257 weniger als im Vormonat und 10 mehr als im März 2018.

1.333 haben einen Arbeitsplatz gefunden. Das waren 588 mehr als im Februar und 79 mehr als im März 2018.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Die Jugendarbeitslosigkeit ist im Vorjahresvergleich um 81 oder 7,2 Prozent gesunken. Grund zur Entwarnung gibt es speziell bei jungen Arbeitsuchenden für Besse aber nicht. „Die großen Bildungslücken der jungen Erwachsenen in unserem Landkreis stellen ein enormes Risiko dar, arbeitslos zu werden und zu bleiben. 80 von 100 (93 von 100 im SGB II) der im März gemeldeten Jungerwachsenen (unter 25-Jahren, insgesamt: 1.039) haben keinen Berufsabschluss. „Diese Entwicklung ist Grund zur Sorge“, betont Besse. „Nach wie vor liegt das größte Arbeitsmarktrisiko in einer fehlenden Berufsausbildung.“ Hier setzen Arbeitsagentur und Jobcenter künftig noch stärker auf „Qualifizierung und intensive Betreuung und Vermittlung.“

Die Zahl der Älteren (50 Jahre und älter) ist weiterhin rückläufig. Ihre Zahl sank im Vergleich zum Vorjahr um 659 auf 5.196

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, also bei all denjenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten, waren im März 4.220 Menschen arbeitslos. 583 weniger als im Vormonat und 447 weniger als im März 2018. Das entspricht einem Rückgang von 9,6 Prozent zum Vorjahr. *

Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II – umgangssprachlich Hartz-IV-Empfänger genannt – lag im März bei 8.425 Arbeitslosen. 153 weniger als im Februar und 1.323 weniger als im März 2018.*

*Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davorliegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Im März konnten 4.289 Männer und Frauen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterstützt werden. Darunter 1.014 Menschen, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gefördert wurde. 889 wurden in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt gemacht.

Die Unterbeschäftigung zeichnet ein realistischeres Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Dabei werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen und arbeitsunfähig Erkrankte erfasst. Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) lag im März bei 16.501 Damit sank die Unterbeschäftigungsquote – zum Vorjahresmonat – um 1,3 Prozentpunkte. Ohne den Entlastungseffekt der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente läge die Zahl der Arbeitslosen – ausgewiesen durch die so genannte „Unterbeschäftigung“ – um 3.856 höher und die Arbeitslosenquote bei 12,1 Prozent.

Geldleistungen

Insgesamt 3.849 Personen erhielten im März 2019 Arbeitslosengeld, 294 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im März bei 18.559. Gegenüber März 2018 war dies ein Rückgang von 2.138 Personen.

Fast 2.600 offene Stellen

In der Seenplatte sind dem Arbeitgeberservice 771 neue Stellen zur Besetzung gemeldet worden. Insgesamt werden 2.582 Stellen im Bestand gezählt. Das Vorjahresniveau ist damit erreicht (-44 Stellen).

Die größte Nachfrage gab es im März aus den Bereichen: Callcenter und Zeitarbeit (729 freie Stellen im Bestand), im Baugewerbe (311), im verarbeitenden Gewerbe (270), im Gesundheits- und Sozialwesen (236), Handel; Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (221) sowie im Gastgewerbe (221).

Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.

Der Arbeitsmarkt in den Dienststellen des Agenturbezirks

Im Agenturbezirk Neubrandenburg entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im März relativ einheitlich. In allen Regionen war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang zu verzeichnen. Am günstigsten war die Veränderung der Arbeitslosigkeit in Malchin; dort sank der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent. Demgegenüber steht die Entwicklung in Neubrandenburg Umland mit einer Abnahme von 10 Prozent.

Ausländerarbeitslosigkeit

Insgesamt sind 817 Ausländer arbeitslos gemeldet. Das sind 44 weniger als im März des Vorjahres. Jeder zweite (61 Prozent) arbeitslos gemeldete Ausländer lässt sich auf die Flüchtlingseffekte aus den sogenannten außereuropäischen Asylzugangsländern* zurückführen.

Derzeit sind Arbeitslosenquoten für Ausländer aufgrund der starken Zuwanderung verzerrt. Sie werden deshalb unterhalb der Bundesländerebene nicht ausgewiesen. Bis auf weiteres werden betroffene Werte daher nicht angezeigt („X“) bzw. insgesamt betroffene Zeilen oder Spalten ausgeblendet.

*Das Aggregat beinhaltet die 8 nichteuropäischen Herkunftsländer, deren Bürger/-innen in den letzten Jahren die meisten Asylerstanträge gestellt haben. Es umfasst folgende Länder: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.

IHK ehrte 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer im HKB

Im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung ehrte die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern Donnerstag Nachmittag (28. März, 14 Uhr) 178 ehrenamtliche Prüferinnen und Prüfer. IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank zeichnet gemeinsam mit Ministerpräsidentin Manuela Schwesig davon 66 Frauen und Männer für ihre 25-jährige Prüfertätigkeit mit Ehrenurkunden aus. „Sie sind diejenigen, die das Prüfungswesen in den neunziger Jahren mit aus der Taufe gehoben haben“, würdigt der IHK-Präsident ihren herausragenden Einsatz für die berufliche Bildung in der Region. Weitere 36 erhalten die „Goldene Ehrennadel“ der Kammer für ihre 20-jährige engagierte Arbeit, 76 werden mit der „Silbernen Ehrennadel“ für zehnjähriges Wirken in einem Prüfungsausschuss der IHK geehrt.

„Sie sind das Rückgrat der beruflichen Bildung. Ohne ihre langjährige und verantwortungsvolle Tätigkeit sind die Ausbildungsleistungen der Wirtschaft und die Arbeit der IHK in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nicht denkbar“, dankt Dr. Wolfgang Blank den anwesenden ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfern für die stets gute Zusammenarbeit bei der Vorbereitung und Durchführung der Zwischen-, Abschluss- und Fortbildungsprüfungen. Sein Dank gilt auch den Unternehmern und Führungskräften, die ihre Mitarbeiter mit Freistellungen für die ehrenamtliche Prüfertätigkeit unterstützen. „Das ist ein unbezahlbares Investment in die Fachkräftesicherung“, so der IHK-Präsident weiter.

Aktuell sind im Bereich der IHK Neubrandenburg 670 Prüferinnen und Prüfer in 183 Prüfungsausschüssen tätig. Sie haben im Vorjahr rund 2.360 Zwischen- und Abschlussprüfungen und rund 400 Prüfungen in der Höheren Berufsbildung abgenommen. Um die Arbeitsfähigkeit der Prüfungsausschüsse auch weiterhin zu gewährleisten, konnten in den vergangenen Jahren 49 neue Prüferinnen und Prüfer gewonnen werden.