Wirtschaft im östlichen Mecklenburg-Vorpommern begrüßt intensivere Zusammenarbeit zur Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin

Nach dem jüngsten Treffen der Landesregierungen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg sagte Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern: „Die Wirtschaft begrüßt die beschlossene intensivere Zusammenarbeit zur weiteren Entwicklung einer gemeinsamen Metropolregion Stettin.“ Als langjähriger aktiver Verfechter einer grenzüberschreitenden deutsch-polnischen Zusammenarbeit sieht die IHK in der Einrichtung einer gemeinsamen Koordinierungsstelle einen deutlichen Schritt nach vorn, um die Vielzahl an Aktivitäten im Grenzraum zu bündeln und zu koordinieren.

„Die Landesregierung ist unserem Vorschlag gefolgt und geht mit der geplanten Koordinierungsstelle einen folgerichtigen und wichtigen Schritt! In der Metropolregion leben rund 1,2 Millionen Menschen – hierin liegt ein riesiges Potenzial“, betonte Torsten Haasch.

Die gemeinsame Metropolregion Stettin ist für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ein langfristiges Kernprojekt – ebenso wie die Zusammenarbeit mit der südlichen Metropole Berlin. „Wir brauchen ein koordiniertes Vorgehen, damit die bereits vorliegenden Konzepte zur Umsetzung kommen“, so Haasch weiter.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ in Stettin ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung im Jahr 2000 als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Torsten Haasch: „Wirtschaft ist Vorreiter und kann wichtige Erfahrungen beisteuern.“

Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.