Körperverletzung auf dem Datzeberg

Am Dienstag, 30.04.2019, gegen 19:15 Uhr kam es in einem Supermarkt in der Neubrandenburger Max-Adrion-Str. zu einer Körperverletzung. Ein männlicher 37-jähriger Neubrandenburger schlug hierbei innerhalb des Supermarktes mehrfach auf den Kopf eines 23-jährigen Neubrandenburgers ein. Der Geschädigte wurde hierdurch am Kopf verletzt und durch Rettungskräfte versorgt.

Der alkoholisierte Tatverdächtige wurde nach kurzer Flucht durch Beamte des Neubrandenburger Polizeihauptreviers auf einem nahegelegenen Parkplatz gestellt und in Gewahrsam genommen.

Kooperation – wie geht das?

Zweite Regionalkonferenz der Hochschule Neubrandenburg – Eine Konferenz für sinnvolle Netzwerke in ländlichen Regionen am 4. Juni 2019, 10 bis 16 Uhr, Abendveranstaltung ab 19 Uhr, Hochschule Neubrandenburg

In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns schlummern viele gute Ideen, um das Wachstum zu stärken, die Region voranzubringen und den Menschen Chancen für die Zukunft zu bieten. Oftmals fehlt zur erfolgreichen Umsetzung nur das richtige Netzwerk. Als Hochschule in der Region sieht sich die Hochschule Neubrandenburg als Wissensknoten und bietet am 4. Juni 2019 die Chance zur Vernetzung.

Die Konferenz richtet sich an alle, die an Kooperationen zum Gestalten der Zukunft der Region interessiert sind. Dazu zählen Vertreter der Landes-, Stadt- und Kommunalverwaltung, (Wirtschafts-)Akteure des ländlichen Raums, Vereine und Initiativen.
Key Note Sprecher der Konferenz ist Stefan Dietz (www.stefandietz.com). Er weiß aus eigener Erfahrung, mit welchen Herausforderungen ländliche Räume konfrontiert sind:

2. Regionalkonferenz KeyNote Stefan Dietz

Ursprünglich war er Landwirt, hat ein Regionalentwicklungs- und ein Beratungsunternehmen aufgebaut und beschäftigt sich heute damit, wie Unternehmen die Anforderungen der (Arbeits-)Welt von morgen meistern können. Sein Vortrag „Kooperation – die DNA des Erfolgs oder viel Lärm um Nichts?“ liefert Beispiele, Strategien und provokante Thesen für die weitere Diskussion.

Im Anschluss zeigen Akteure aus Wirtschaft, Daseinsvorsorge und Gemeindeleben ihre Geschichte auf und laden in Dialogräumen zum Vernetzen ein: Die LunchVegaz GmbH, die Zukunftsstadt Loitz, der Rowi-Park aus dem Voigtland oder das Mecklenburger Parkland sind Beispiele dafür. Aus dem Projekt „HiRegion – Hochschule in der Region“ stellt die Hochschule Neubrandenburg erfolgreiche Wissenskooperationen vor und schafft praxisnahe Anknüpfungspunkte.

Am Ende des Tages sollen die guten Ideen weitergetragen, die Netzwerke ausgebaut und eine Basis für ein erfolgreiches Miteinander entstanden sein. Den Abschluss dafür bietet eine Lesung der Anklamer Bestsellerautorin Judith Zander. In ihrem Roman „Dinge, die wir heute sagten“ erzählt sie von einem kleinen Dorf in Vorpommern, seinen Bewohnern und deren Leben…
Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung gibt es unter https://hs-nb.de/hiregion-reko/anmeldung.

Teurer geistreicher Tropfen: Alkoholisierte Fahrzeugführerin beschädigt Gebäude und 4 Fahrzeuge in Ueckermünde

Am Dienstag, 30.04.2019, gegen 18:10 Uhr beabsichtigte in Ueckermünde die 65-jährige Fahrerin eines PKW Audi, rückwärts aus einer Parklücke auszufahren.

Statt des Rückwärtsganges legte diese jedoch den Vorwärtsgang des PKW ein und beschleunigte vorwärts. Der PKW durchbrach einen Zaun und stieß mit der Glasfassade eines Gebäudes zusammen. Dadurch wurden die Fenster beschädigt. Anschließend setzte die Fahrzeugführerin ihren PKW zurück und beschädigte in der Folge 4 auf dem Parkplatz stehende PKW.

Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,13 Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt. Der Sachschaden an den 5 Fahrzeugen, Zaun und Gebäude beträgt ca. 35.000 EUR.

Zwei Orchester feiern musikalisches Heldentum

Zwei Orchester und zwei Dirigenten feiern in der Reihe „Konzertkirche+“ musikalisches Heldentum in einem fulminanten Orchesterkonzert, in dem die NEUBRANDENBURGER PHILHARMONIE mit dem PHILHARMONISCHEN ORCHESTER VORPOMMERN kooperiert.

RICHARD STRAUSS wagte sich 1897/98 an eine Sinfonische Dichtung, die ursprünglich unter dem Titel „Held und Welt“ geplant war und sich letztlich als ein großes optimistisches, kraftstrotzendes Klangporträt des Komponisten selbst erweisen sollte. Seinem sogenannten „Heldenleben“ hat er mehrfach programmatische Erläuterungen beigefügt. Wie Strauss gegenüber Romain Rolland äußerte, reicht es aber am Ende aus zu wissen, dass das Werk „einen Helden im Kampf mit seinen Feinden beschreibt.“

Florian Csizmadia, der GMD vom Theater Vorpommern, wird zuvor ALEXANDER SKRJABINS Riesen-Orchester zum Credo ekstatischer Selbstbejahung führen. Skrjabin, der dem Symbolismus nahestand, hatte noch vor der Komposition seines „Poème de l’Extase“ ein Gedicht mit demselben Titel geschrieben, das – obwohl er es nicht der Partitur beifügte – für die Tondichtung aufschlussreich ist. Die Verse des Russen schildern Auseinandersetzungen des für Freiheit und Liebe eintretenden schöpferischen Geistes.

Die Helden aus FREDERICK DELIUS‘ Oper „Romeo und Julia auf dem Lande“ wählen indes den Freitod, da sie für sich keine andere Chance für ein gemeinsames Leben in Ehre und Anstand auf Erden fanden. „Der Weg zum Paradiesgarten“, das sanft-lyrische Intermezzo aus der Oper, eröffnet unter Csizmadias Leitung den vielversprechenden Konzertabend.

KONZERTPROGRAMM
Frederick Delius: „The Walk to the Paradise Garden“
Alexander Skrjabin: „Le Poème de l’Extase“ op. 54
Richard Strauss: „Ein Heldenleben“ op. 64

Neubrandenburger Philharmonisches / Orchester Vorpommern
DIRIGENTEN: GMD Sebastian Tewinkel, GMD Florian Csizmadia

TERMINE:
Konzertkirche Neubrandenburg: Sa. 25. Mai 2019, 17:00 Uhr
Dom St. Nikolai Greifswald: So., 26. Mai 2019, 19:30 Uhr

Es gibt noch Karten. Im Theaterservice in der Pfaffenstraße 22, unter 0395 569 98 32 oder www.theater-und-orchester.de.

Erfolgreiche Kontrollaktion "100% geschnallt"

Am 30.04.2019 in der Zeit von 07:00 Uhr bis 08:00 Uhr haben sich Präventionsberater und Polizeibeamte des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg im Zusammenwirken mit der Verkehrswacht und Schülern der jeweiligen Schule an der landesweiten Aktion „100% geschnallt“ beteiligt. Ziel der Kontrollaktion war nicht Ahndung der Fehlverhalten, sondern die Sensibilisierung und Informationsweitergabe zur ordnungsgemäßen Sicherung der Kinder.

In Neubrandenburg wurden die Fahrzeuge an der Grundschule West im Dükerweg sowie am BIP Kreativitätscampus in der Stavener Straße kontrolliert. Bei den Kontrollen bei der BIP wurden keine Mängel bei der Sicherung der Kinder festgestellt.

In der Grundschule West wurden ca. 30 Fahrzeuge kontrolliert, wobei in drei Fällen festgestellt wurde, dass die Kinder keinen Kindersitz (Sitzerhöhung) hatten, obwohl sie noch einen gebraucht hätten, da sie noch keine 12 Jahre bzw. 1,50 m groß sind. Bei allen anderen Fahrzeugen hatten die Beamten aber nichts zu beanstanden. Mit den Fahrzeugführern konnten Gespräche geführt werden, um die Bedeutung der ordnungsgemäßen Sicherung für sich und die Kinder zu erläutern. Hierbei haben es die kontrollierten Fahrzeugführer als positiv empfunden, dass die Schüler an der Kontrolle mit einbezogen wurden.

Erschreckend haben die Polizeibeamten die Parksituation vor Ort erlebt. Viele Eltern versuchen den kürzesten Weg zu nutzen und so weit wie möglich mit dem Fahrzeug zum Schulgelände zu fahren. Das ist gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer. So kommt es zu Behinderungen für die Fahrzeuge und zu schwer einsehbaren Gefahrensituationen für die (kleinen) Schulkinder der Grundschule.

Die Polizei appelliert an alle Eltern, mit ihrem Fahrzeug nicht bis direkt vor die Schultür zu fahren! Nutzen Sie die ausgewiesenen Parkplätze und gehen Sie die letzten Meter bis zur Schule zu Fuß. Alle Eltern wollen ihre Kinder gesund und sicher zur Schule bringen. Da ist das Parkchaos, was sich morgens vor den meisten Schulen abspielt nicht förderlich!
Die gemeinsame Aktion „100% geschnallt“ wird sowohl von Polizei und Verkehrswacht, wie auch von den kontrollierten Eltern und den kontrollierenden Kindern als voller Erfolg gesehen.

April-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen sinkt kräftig

Das Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt im Seenplattelandkreis und lässt die Arbeitslosigkeit spürbar sinken. So ist der Zahl der arbeitslosen Menschen im April erstmals in diesem Jahr wieder unter die Zwölf-Tausender-Marke gesunken. Das ist der niedrigste Monatswert seit 29 Jahren. Über 1.600 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dazu wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Vergleich zum Vorjahr sind über 470 Menschen mehr in Arbeit. Und die Zahl gemeldeter offener Stellen ist mit 2.930 so hoch wie noch nie“, so Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz, die am Dienstag, 30.04., stattfand.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.595 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-1.050) ein Minus zum April 2018 (-1.686)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,8 Prozent
  • Über 2.900 freie Stellen
  • Mit 95.390 Rekordstand bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Stichtag 30.09.18)
  • Seit Jahresbeginn: 11.012 Zugänge von Arbeitslosen – dem gegenüber stehen 11.480 Abmeldungen von Arbeitslosen, 3.291 Arbeitsstellen eingeworben
  • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 15 Prozent (im Vorjahresvergleich)
  • Zum Vormonat: überwiegend Arbeitslose aus dem Bereich der Arbeitsagentur profitieren
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Röbel (-17,4 Prozent)
  • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt Zahl der Bewerber

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Vollsperrung Friedländer Weg

Im Zusammenhang mit der Erneuerung eines Regenwasserkanals wird der Friedländer Weg auf Höhe der Bushaltestelle in der Zeit vom 02.05.19 bis 31.05.19 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.

Für die Dauer der Vollsperrung wird im Abschnitt zwischen Bushaltestelle und Genzkower Straße eine Einbahnstraße mit Fahrtrichtung Norden eingerichtet. Hierdurch können Fahrzeugführer aus Richtung Ihlenfelder Straße kommend den eigentlich gesperrten Haltestellenbereich als Umfahrung nutzen. Fahrzeugführer, die in Richtung Ihlenfelder Straße wollen, werden über die Genzkower Straße umgeleitet.

Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung zu beachten.