Hochschulbank „wanderte“ vom Stadtteilbüro zur Handwerkskammer

Bei Stefan Vosse, Mitarbeiter im Stadtteilbüro Oststadt, und Torben Behrens, Student der Sozialen Arbeit im Praktikum, kam am Tag zuvor etwas Abschiedsstimmung auf. „War schon etwas Besonderes, dass die Hochschulbank vor unserem Stadtteilbüro stand. Wir wurden oft gefragt, warum und wie lange sie hier am Eingang ist. Sehr viele haben die große Bank als Treffpunkt genutzt oder ein Erinnerungsfoto gemacht.

Iris Röhner ist begeistert, dass sich ihr Wunsch erfüllt, die Hochschul-Wanderbank am Gebäude der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern aufzustellen. Als Verantwortliche für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit weiß sie, wie wichtig es ist, wahrgenommen zu werden. „Das ist  der  Hingucker.“ Bis Mitte Juni macht die Bank hier Station, links neben dem Bahnhof, direkt am Friedrich-Engels-Ring.

Im September 2017 wurde die XXL-Bank erstmals vor der Konzertkirche aufgebaut und „wandert“ seit dem etwa alle zwei Monate an Standorte, die einen Bezug zur Hochschule haben, z. B. Regionalbibliothek, Kunstsammlung, AWO-Begegnungsstätte, „Latücht“, Klinikum-Foyer und Stadtteilbüro Oststadt, sogar an das Standesamt im Friedländer Tor. Sie verdeutlicht symbolisch den Verbund zwischen Stadt, Hochschule, Neubrandenburger Institutionen, Unternehmen und Vereinen und ermöglicht viele Kontakte.

Im Gespräch mit Katrin Rzeszutek, der Beauftragten für Innovation und Technologie bei der Handwerkskammer, wird der Bezug zur Hochschule schnell deutlich. Sie hat mit den Technologie- und Innovationsberatern an den Hochschulen in M-V zu tun. Mit Dr. Olaf Strauß von der Hochschule Neubrandenburg arbeitet sie zusammen, um Zukunftsthemen der Handwerksbetriebe, vor allem in der Ernährungs- und Lebensmittelbranche voranzubringen. Sie plant z. B. Informationsveranstaltungen, um den Bedarf für Forschung und Innovation zu erfassen. Sören Hohn ist verantwortlich für Fort- und Weiterbildung und Meister-Vorbereitungskurse. Er weiß die Nähe der Hochschule und ihrer Bibliothek für seine angehenden Meister zu schätzen. Sie erwerben mit dem Meisterabschluss den Fachhochschulzugang. Gemeinsam mit der Stadt wirbt die Handwerkskammer für die berufliche Ausbildung im Handwerk, z. B. auf der Jobmesse.

„Wir sitzen alle auf einer Bank“, meint Iris Röhner passend zum Fototermin. Die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin Heidrun Zinke (Bildmitte) hatte die Kollegen Robert Genz, Projektmitarbeiter für passgenaue Besetzung, Sören Hohn, verantwortlich für Fort- und Weiterbildung, den technischen Berater Jens Hafemeister, sowie Frank Stiller, Leiter des Handwerksbildungszentrums, gebeten, mit ihr gemeinsam auf der Hochschul-Wanderbank Platz zu nehmen.

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