Östliches Ende der Turmstraße bekommt neues Pflaster

Das östliche Ende der Turmstraße soll noch in diesem Jahr umgestaltet werden. Wenn die Ausschreibung erfolgreich verläuft, wird zum Ende des Sommers mit den Arbeiten begonnen werden. Rund 500 000 Euro werden dafür investiert.

In dem Bereich vom Friedrich-Engels-Ring bis zur Stadtmauer ist eine Neuordnung der Befestigungsarten einhergehend mit einer Aufwertung der Turmstraße vorgesehen. Für den Fußgänger, den Rollator-Nutzer und für Familien mit Kinderwagen werden durch den Austausch der schadhaften Mosaikpflasterflächen potentielle Gefahrenquellen abgestellt und durch sogenannte Laufbänder der Fußweg sicherer gestaltet. Gleichzeitig wird durch die Anordnung spezieller Steine zur Orientierungshilfe auch den Belangen der Blinden und Sehschwachen Rechnung getragen. Bei den Maßnahmen wird der Gestaltungsstil der Turmstraße fortgesetzt.

Auf dem Vorplatz werden alle Einbauten, die sich in der Mitte befinden, entfernt. Der Bereich wird mit Bänken und Fahrradanlehnbügeln ausgestattet. Auffällig und ein besonderes Gestaltungselement werden die seitlich aufgestellten Licht-Stelen sein. An den Giebelhäusern sollen die Flächen für Außengastronomie und Sitzmöglichkeiten neu sortiert werden. Die beliebten Blumenbeete in dem Bereich werden ebenfalls neu angeordnet.

Zahlreiche Alkoholfahrten an Himmelfahrt

Bereits am Mittwoch, 29.05.2019, gegen 21:45 Uhr wurden Neustrelitzer Polizeibeamte ins Krankenhaus gerufen, nachdem dort ein stark alkoholisierter 46-jähriger, verletzter Radfahrer nach einem Sturz eingeliefert wurde und sich gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv verhielt. Wie sich bei der anschließenden Sachverhaltsklärung herausstellte, war der Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund seiner Alkoholisierung in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz gestürzt. Da der Mann nicht bereit war einen Atemalkoholtest durchzuführen, erfolgte eine Blutprobenentnahme zur Feststellung der Alkoholisierung. Hierbei leistete er Widerstand, weshalb ihn nun nicht nur eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

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Benjamin Frost aus Wuppertal fährt als bester Programmierer zur Weltmeisterschaft nach Russland

Coden, was die Tastatur aushält: Das war das Motto vom 27. bis 29. Mai beim diesjährigen Albert-Einstein-Cup im gleichnamigen Gymnasium in Neubrandenburg. Zehn Teilnehmer aus sieben Nationen griffen kurz vor der Weltmeisterschaft der Berufe, den WorldSkills im russischen Kasan im August dieses Jahres, nach dem begehrten IT-Pokal.

Benjamin Frost beim Lösen der sehr anspruchsvollen Wettbewerbsaufgaben. Der 19-jährige aus Wuppertal vertritt Deutschland im Skill IT-Software Solutions for Business bei der WM der Berufe, den WorldSkills Kasan 2019

Die Trophäe mit nach Hause nehmen durfte die russische Teilnehmerin Kristina Zheltova. Bereits vor zwei Jahren gewann mit Anna Derbeneva eine russische Teilnehmerin den AEC und wurde bei den WorldSkills in Abu Dhabi Weltmeisterin. Das vor-weltmeisterliche Kräftemessen war aber nicht der alleinige Anlass des AEC, denn bei den deutschen Teilnehmern ging es noch um das Ticket für Russland. Das löste der 19-jährige Benjamin Frost aus Wuppertal.

Benjamin Frost gewann das Speedprogramming mit großem Abstand vor seinen Kontrahenten und Kontrahentinnen. Malin Hermann (WorldSkills Germany) und Dr. Jörg Fiedler (Geschäftsführer der neu-itec GmbH) gratulierten dem 19-jährigen zu dieser hervorragenden Leistung.

Es war ein spannender Wettkampf, bei dem das Niveau der Aufgabenstellungen sogar über dem Weltmeisterschaftsniveau lag. Stolz auf sich können alle Teilnehmenden des AEC sein, denn das Niveau war hoch, wie Dr. Olaf Kappler, WorldSkills-Bundestrainer für den Skill IT-Software Solutions for Business, bestätigt: „Der AEC war dieses Mal deutlich größer als vor zwei Jahren. Alle europäischen Teilnehmer für die WorldSkills in Kasan waren dabei. Vom Schwierigkeitsgrad her waren wir etwas über WM-Niveau. Das war herausfordernd für die Teilnehmer.“

Blaue Flagge weht wieder an Neubrandenburgs Badestellen

Das spricht für die gute Qualität an den städtischen Badestellen: Zum wiederholten Mal wurden die Badestellen Strandbad Broda, Reitbahnsee und Augustabad am Tollensesee mit der Blauen Flagge geehrt. Deutschlandweit werden in diesem Jahr 90 Sportboothäfen und 43 Badestellen an Küsten und Binnengewässern mit dem Umweltsymbol ausgezeichnet. Die Verleihungen für das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern fand in Zinnowitz statt.
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Nur Beton? trifft Bücherfrühling – „Und ohne Einschränkung: die Stadt ist schön …“

Die Freundschaft in Briefen von Reimann und Schreyer stellt der Mitherausgeber Prof. Dr. Carsten Gansel am 13. Juni um 19 Uhr im Regionalmuseum Neubrandenburg (Franziskanerkloster, Stargarder Str. 2) vor.

Anfang 1969, kurz nach ihrem Umzug nach Neubranden­burg, schreibt Brigitte Reimann über die „recht glückliche architektonische Lösung“, mit der man hier den alten Stadtkern und neue Viertel verbunden habe. Die Autorin ringt um die Fertigstellung ihres Romans über die Archi­tektin Franziska Linkerhand – im Austausch mit ihrem Schriftstellerkollegen kommen künstlerisches Schaffen, Li­teraturbetrieb wie Lebensverhältnisse zur Sprache.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Mecklenburgischen Literaturgesellschaft e.V. zum Norddeutschen Bücherfrühling im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der Demminer Straße

Am Donnerstag, 30.05.2019, gegen 22:00 Uhr befuhr ein 24-jähriger Pkw Fahrer aus Neubrandenburg die Demminer Straße in Richtung Altentreptow. An der Kreuzung Kranichstraße/Torgelower Straße musste er an der Ampel aufgrund des Rotlichtes seinen Pkw anhalten. Als das Lichtzeichen auf grün wechselte, setzte er seine Fahrt fort.

In diesem Moment kam ein 17-jähriger Neubrandenburger mit seinem Fahrrad aus der Kranichstraße. Er überfuhr die Demminer Straße in Richtung Torgelower Straße, wobei für ihn das Lichtzeichen rot angezeigt wurde. Es kam zum Zusammenstoß zwischen Pkw und Fahrrad wobei der 17-Jährige zu Fall kam. Er rappelte sich jedoch auf und versuchte vom Unfallort zu flüchten. Zwei Mitfahrerinnen im Pkw des 24-Jährigen nahmen die Verfolgung auf und konnten den Flüchtigen nach kurzer Flucht stoppen.

Der Radfahrer hatte bei dem unfallbedingten Sturz eine Kopfverletzung erlitten. Er wurde zur Überwachung stationär im Krankenhaus aufgenommen. Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkohol in der Atemluft des 17-Jährigen fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Dieser verlief positiv und zeigte eine Wert von 1,37 Promille an. Im Klinikum erfolgte daraufhin noch eine Blutprobenentnahme. Die Sachschadenshöhe an Pkw und Fahrrad beläuft sich auf ca. 5.000,- Euro.

Radfahrer bei Fahrradsturz schwer verletzt

Am Donnerstag, 30.05.2019, um 16:45 Uhr informierte die Rettungsleitstelle des Landkreises MSE die Polizei über einen Verkehrsunfall, bei dem ein Radfahrer schwer verletzt wurde.

Nach gegenwärtigen Erkenntnissen war der 45-jährige Radfahrer aus dem Großraum Neubrandenburg auf dem Plattenweg im Bereich zwischen „Behmshöhe“ und der Wendeschleife „Am Augustabad“ unterwegs. Als er einem auf dem Weg liegenden Stein ausweichen wollte, stürzte er und überschlug sich mehrfach.

Der 45-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde stationär im Klinikum aufgenommen. Eine Beteiligung eines Dritten konnte ausgeschlossen werden. Eine Unfallanzeige wurde gefertigt.