Edvard Munch – Zeitenwende

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit Christiane Hoffmann M.A., Kunsthistorikerin und Galeristin:

„Edvard Munch – Zeitenwende“
am Montag, 13. Mai 2019 um 19:30 Uhr
in das Hotel Am Ring Neubrandenburg,
Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus)

Edvard Munch (1863-1944) gilt als der bedeutendste Maler Norwegens und Wegbereiter der Mo-derne. Neben mehr als 1700 Gemälden fertigte er zahlreiche Grafiken, Zeichnungen, Farblithographien und Holzschnitte an. Sein „Der Schrei“, von dem 1893 bis 1910 vier bislang bekannte Varia-tionen entstanden, gehört neben da Vincis „Mona Lisa“ und van Goghs „Sonnenblumen“ zu den weltweit berühmtesten Gemälden. Munch wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Er litt unter seiner labilen Gesundheit. Seine Entscheidung für die Kunst wurde für ihn zu einem Therapeutikum. Er löste sich vom akademischen Realismus, ließ Gefühle Gestalt annehmen. Dennoch blieb es ein ruheloses, psychisch labiles Leben zwischen Norwegen, Frankreich und immer wieder auch Deutschland. Hier im Norden machte er Station in Warnemünde. Seine am Strand gemalten Bilder erregten die Gemüter. Doch die anfängliche Ablehnung seiner Kunst wandelt sich mit der Zeit in Bewunderung.
Die Wegbereiter des Expressionismus griffen die Impulse des Norwegers Edvard Munch begierig auf. Auch sie wollten, es war das Credo der Zeit, die verletze Seele durch die Kunst nach außen tragen, schockieren und sowohl durch die Stilmittel, die Farbigkeit als auch durch die Themen emotionale Erschütterungen schaffen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.