Schwerer Verkehrsunfall auf der A 20

Am Freitagabend, 17.05.19, gegen 22:40 Uhr kam es auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Altentreptow und Neubrandenburg Nord zu einem schweren Verkehrsunfall.

Ersten Ermittlungen zufolge befuhr ein im Landkreis Vechta wohnender 25-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit seinem PKW Honda die A 20 in Richtung Stettin. Kurz vor der Anschlussstelle Neubrandenburg Nord wich der 25-Jährige nach eigenen Angaben auf der Fahrbahn liegenden Gegenständen aus. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in die Bankette und überschlug sich dann in der weiteren Folge. Der PKW wurde wieder auf die rechte Fahrspur geschleudert und blieb dort unbeleuchtet stehen.

Der 25-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall leicht und sein 37-jähriger Beifahrer, ebenfalls polnischer Staatsangehöriger, schwer verletzt. Beide konnten sich jedoch selbstständig aus dem Fahrzeug befreien. Sie versuchten den Folgeverkehr mittels Taschenlampen vor der Unfallstelle zu warnen.

Ein im Nachfolgeverkehr befindlicher 42-jähriger Seat-Fahrer bemerkte dies zu spät und fuhr frontal auf den Unfall-Honda auf. In der weiteren Folge wurde der Seat in die linke Mittelschutzleitplanke geschleudert. Bei dem Zusammenstoß wurden der aus Berlin stammende 42-Jährige lebensbedrohlich und sein ebenfalls im Seat befindlicher 13-jähriger Sohn leicht verletzt.

Alle vier Personen wurden mittels Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Im Einsatz befanden sich zwei Notärzte, vier Rettungswagen und die Freiwilligen Feuerwehren Werder und Kölln. Die beiden PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden. Der entstandene Gesamtsachschaden beläuft sich auf ca. 25.000 Euro.Während der Unfallaufnahme musste die BAB 20 in Fahrtrichtung Stettin für ca. zwei Stunden voll gesperrt werden.