"30 Jahre Friedliche Revolution – Quo vadis Demokratie?"

Mit dieser Veranstaltungsreihe und einer Blockwoche vom 11. bis 16. November im 30. Wende-Jubiläumsjahr erfolgt ein Rückblick auf das Friedliche und Revolutionäre vor dem Mauerfall, auf die Brüche und Kontinuitäten in Ost und West und eine Fokussierung auf aktuelle Herausforderungen des demokratischen Zusammenlebens in der Bundesrepublik.

Zur dialogischen Auseinandersetzung mit dem bildungspolitischen Erbe der DDR und dem demokratischen Auftrag von Hochschule, der Stadtöffentlichkeit und der Zivilgesellschaft in der Region MSE sind interessierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt, der Region sowie Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Neubrandenburg herzlich eingeladen.

Nach dem Auftakt am 24. April werden wir am 12. Juni von 18:00 bis 20:30 Uhr im Regionalmuseum Neubrandenburg den Zeitzeugen der mobilen Friedensseminare in Mecklenburg von 1981 bis 1989, Ev. Pfarrer Henning Utpatel, erleben.

Am 25. September werden wir im Latücht Neubrandenburg gemeinsam mit den Referentinnen Dr. Constanze Jaiser, RAA Pädagogische Werkstatt, Projektleiterin von zeitlupe / Stadt.Geschichte & Erinnerung, sowie Anja Schmidt, RAAbatz-Medienwerkstatt Mecklenburgische Seenplatte, den Film „Wenn wir nicht erinnern, wer dann?“ von der Spurensuche Jugendlicher schauen. Für die anschließende Diskussion zum Film steht das Thema „Organische Solidarität versus Bidlungsungleichheiten in der Demokratie – Partizipative Methoden in der lernenden Region Mecklenburgische Seenplatte (MSE)“ im Mittelpunkt.

Schülerinnen und Schüler der Regionalen Schule Rechlin wurden während ihrer fast zweijährigen Recherchen von Kameramann Carsten Büttmer von der RAAbatz Medienwerkstatt begleitet. Sie erforschten die Geschichte des ehemaligen KZ-Außenlagers Retzow, heute ein Ortsteil von Rechlin im Süden der Müritzregion, auf dem Standort des Flugplatzes Lärz, wo heute allalljährlich Zehntausende zum Musikfestival FUSION zusammenkommen. Der Film zeigt, was passiert, wenn junge Menschen Fragen stellen und sich für die Geschichte ihrer Region interessieren.

Am 23. Oktober um 18:00 Uhr steht das Thema des Buches „Verschwiegene Erbschaften. Wie Erinnerungskulturen den Umgang mit Geflüchteten prägen“ auf dem Programm. In der Aula des Albert-Einstein-Gymnasiums Neubrandenburg ist die Autorin Uta Rüchel, Soziologin, Autorin und Filmemacherin, zu Gast. Dr. Constanze Jaiser moderiert diese Abendveranstaltung und die Diskussion zu ihrem Buch.
Höhepunkt ist die Projektwoche an unserer Hochschule

Vom 11. bis 16. November werden bei uns und an verschiedenen Orten der Stadt Vorträge, Workshops und Seminare angeboten, zu denen Studierende, Mitarbeiter*innen und Bewohner*innen der Region herzlich eingeladen sind.

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