Fristverlängerung für LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2019

Für die Einreichung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zum LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis haben alle Interessenten noch zwei Wochen mehr Zeit.

Bewerbungen können jetzt bis zum 13. September eingereicht werden. Aufgerufen sind Unternehmen, Einzelpersonen und auch Projektgruppen von Forschungseinrichtungen, ihre Innovationen einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Preisverleihung ist am 23. Oktober in Greifswald.

Seit 2003 wird der „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ jährlich vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes vergeben.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.boelkow-preis.de zu finden.

Kinder und Jugendliche in Apps erheblichen Risiken ausgesetzt

Mobbing, Hass und Belästigung an der Tagesordnung | Betreiber müssen Schutzkonzepte verbessern | Jahresbericht von jugendschutz.net vorgestellt

Bedrohungen, sexuelle Belästigung, drastische Gewalt: Die Kommunikation in Apps birgt für Kinder und Jugendliche auch Gefahren. Die wenigsten Anbieter sorgen dafür, dass ihre jüngsten Userinnen und User ihre Dienste unbeschwert nutzen können. Dies zeigt der Jahresbericht 2018 von jugendschutz.net, dem gemeinsamen Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet.

„Die Nutzung beliebter Dienste wie WhatsApp, Instagram und TikTok ist für Kinder besonders riskant. Wo Fremde uneingeschränkt Kontakt aufnehmen und private Informationen einsehen können, sind Übergriffen Tür und Tor geöffnet“, sagt Stefan Glaser, Leiter von jugendschutz.net. Das schränke den positiven Nutzen der Angebote erheblich ein und gefährde die Entwicklung von Heranwachsenden. Risiken seien zwar nie komplett auszuschließen, könnten aber durch ein gutes Schutzkonzept der Betreiber erheblich reduziert werden.

Bundesjugendministerin Dr. Franziska Giffey: „Sichere Accounts und altersgerechte Voreinstellungen sind elementar, um Risiken vorzubeugen. Hier sind vor allem die globalen Player in der Pflicht, geeignete Vorsorgemaßnahmen zu treffen und Sicherheit im Netz auch für Kinder und Jugendliche zu gewährleisten. Wir werden im Bundesjugendministerium mit einem modernen Jugendmedienschutzgesetz unseren Beitrag dazu leisten“, so Giffey. Um den jüngsten Userinnen und Usern eine unbeschwerte Teilhabe zu ermöglichen, brauche es auch Rat- und Hilfekonzepte für Kinder und Eltern.

„Kinder, Jugendliche und Eltern benötigen bei der Auswahl geeigneter Angebote verlässliche Altersangaben. Es darf nicht sein, dass erhebliche Risiken bei der Bewertung von Apps unberücksichtigt bleiben. So müssen in die Bewertung auch Gefahren wie Mobbing, Belästigung und Kaufanreize einfließen“, bemerkt die rheinland-pfälzische Jugendministerin Anne Spiegel. Auch sie appelliert an die großen Player. Diese dürften sich auch nicht dahinter verstecken, ihre Angebote seien für ältere Personen gedacht. Wer Angebote mache, die kinderaffin gestaltet sind und von denen bekannt ist, dass die meisten Kinder und Jugendliche sie regelmäßig nutzen, müsse auch für deren effektiven Schutz sorgen.

„Kinder und Jugendliche sind vor allem in Social Media unterwegs. Bestehende Schutzprogramme sind dort jedoch nahezu wirkungslos“, konstatiert Dr. Wolfgang Kreißig, der Vorsitzende der Kommission für Jugendmedienschutz. Es sei daher ein Gebot der Stunde, dass die Global Player verlässliche Alterskontrollen durchführten und ihre Algorithmen und entwickelten Techniken zur automatisierten Erkennung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen einsetzten.

jugendschutz.net überprüfte 2018 über 80.000 Angebote auf Verstöße gegen den Jugendmedienschutz und stellte 6.575 Verstoßfälle fest. In 81 % der Fälle erreichte jugendschutz.net mit seinen Aktivitäten eine schnelle Löschung der Inhalte.

Der aktuelle Jahresbericht von jugendschutz.net steht zum Download bereit unter:
www.jugendschutz.net/fileadmin/download/pdf/bericht2018.pdf

jugendschutz.net ist das gemeinsame Kompetenzzentrum von Bund und Ländern für den Schutz von Kindern und Jugendlichen im Internet. Die Jugendministerien haben die Stelle 1997 gegründet. Sie ist seit 2003 an die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) angebunden, um eine einheitliche Aufsicht über Rundfunk und Internet zu gewährleisten. Die Arbeit von jugendschutz.net wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und der Initiative „Gutes Aufwachsen mit Medien“ des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP).

Betrunkener Radfahrer holt Kind vom Kindergarten ab

Durch eine Zeugin wurde der Polizei am Freitag gegen 11:55 Uhr bekannt, dass soeben ein Vater sein Kind aus der Kindertagesstätte in der Neubrandenburger Straße in Neustrelitz abgeholt habe und dabei stark nach Alkohol gerochen hat.

Eine sofort eingeleitete Absuche des beschriebenen Bereichs ergab die Feststellung des Mannes auf dem Fahrrad mit seinem 5-jährigen Sohn im Kindersitz. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,87 Promille.

Der 38-jährige Fahrradfahrer wurde einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus Neustrelitz unterzogen und muss sich nunmehr wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Der Sohn konnte über den Zeitraum der polizeilichen Maßnahmen bei einem Freund des Vaters untergebracht werden.

"Spaziergang durch Wien"

Foto: Laura Scherwitzl (von Shirley Suarez)

Die Strelitzer Musikfreunde e.V. beginnen ihre neue Konzertsaison gleich mit einem Paukenschlag.

Laura Scherwitzl, Publikumsliebling der Schlossgartenfestspiele, gibt einen Liederabend im Heinrich-Schliemann-Saal (Glambecker Str. 10). Unter dem Motto „Spaziergang durch Wien“ wird sie dabei am Klavier von der Schweizerischen Pianistin Viktoria Grois begleitet.

Beide kennen sich schon von früheren Konzertprogrammen. Außerdem haben sie als „Reiseführer“ den Bariton Hans Peter Struppe dabei, der mit charmanten Moderationen an die verschiedensten Plätze Wiens entführt, wo Melodien von Schubert, Puccini, Lehar, Straus und anderen erklingen werden.

Das Konzert beginnt am 22. September 2019 um 18:00 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Neustrelitzer Touristinformation sowie an der Abendkasse erhältlich. (R. Gatzke)

In Neubrandenburg lebt es sich am Besten

Das Handelsblatt hat das Ergebnis einer Studie zur Wohnqualität veröffentlicht. Darin heißt es: „München ist schön, Köln ist weltoffen und Berlin total verrückt. Doch wo lebt es sich am gesündesten? Eine Untersuchung zeigt: Vor allem weit weg von allen großen Städten.

Platz 1: Postleitzahlgebiet 17

Foto: Steffen Hinz/Stadt Neubrandenburg

Städte wie Neubrandenburg mögen nicht viele Touristen anziehen. Doch den Bewohnern kann das egal sein: Niemand in Deutschland lebt in einer so gesunden Umgebung wie sie. Mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 79,4 Jahren leben sie zwar nicht so lang wie die Menschen in Starnberg und Garmisch-Partenkirchen (82,8 Jahre). Dafür stimmen Feinstaub-Belastung, Grundwasser und Lichtverhältnisse – und die Platzierung ganz oben auf dem Siegertreppchen.“

Wie das Handelsblatt informiert, wurden für die Studie verschiedene öffentlich zugängliche Umweltdaten erfasst. Daten vom Umweltbundesamt, vom Roland-Koch-Institut und dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie wurden ausgewertet. In Zusammenarbeit mit der Bausparkasse Mainz wurden die einzelne Faktoren gewichtet und so ein Gesamtergebnis für die Gesundheitsqualität erstellt.
Hier nachlesen.

Großzügige Spende für schwer kranke Patienten

Dank einer großzügigen Spende des Leserhilfswerkes des Nordkurier kann die Klinik für Geriatrie, Rehabilitation und Palliativmedizin des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums jetzt sechs weitere Pflegesessel für das Palliativzentrum anschaffen. Vorstandsmitglieder des Vereins übergaben einen Scheck über mehr als 22 000 Euro.

Bisher verfügt die Station über zwei solcher Pflegesessel, die vielen der schwerstkranken Patienten mit ihren automatisch verstellbaren Sitz- und Liegepositionen ein wichtiges Stück Lebensqualität geben. In einem Stuhl können viele von ihnen gar nicht mehr sitzen.

Die Mitarbeiter der Station bedankten sich für die große Spende, die auch noch den Kauf von Mobilar für einen freundlichen Warte- und Aufenthaltsbereich für Besucher ermöglicht.

Tag des offenen Denkmals

Die Neubrandenburger Stadthalle steht beim Tag des offenen Denkmals am 8. September im Mittelpunkt. 50 Jahre alt wird der Hyparschalen-Bau in diesem Jahr. Um 11:15 Uhr wird Oberbürgermeister Silvio Witt die Gäste vor Ort begrüßen. Danach geht es um das Leben, das Werk und die Bedeutung des Ingenieurs Ulrich Müthers für die Architekturmoderne in der DDR.

Um 13 Uhr wird an den Bau der Stadthalle erinnert. Gegen 14:30 Uhr wird der Neubrandenburger Architekt Ulrich Schmidt einen Ausblick auf die anstehende Sanierung der Halle geben. Der Tag des offenen Denkmals ist in diesem Jahr eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“.

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen sich auch die Türen der Volkshochschule der Mecklenburgischen Seenplatte im Bienenweg 1 um 10 Uhr und die der Beruflichen Schule für Wirtschaft, Handwerk und Industrie in der Sponholzer Straße 18 um 16 Uhr.