Tipps für den entspannten Weihnachtsmarkt-Einkauf

Auch in Mecklenburg-Vorpommern sind wieder die Weihnachtsmärkte geöffnet. Sie werden aber nicht nur zum Rauchwurst und Backbanane essen und Glühwein trinken genutzt, sondern auch für den Weihnachtseinkauf. Die Verbraucherzentrale MV gibt ein paar Tipps zum entspannten Einkauf:

Was muss ich beim Kauf von Geschenken auf dem Weihnachtsmarkt beachten? Verbraucher sollten sich auch an Ständen einen Kaufbeleg und die Anschrift des Händlers geben lassen. Somit hat der Verbraucher auch nach Abbau des Weihnachtsmarktes noch die Möglichkeit, den entsprechenden Händler zu kontaktieren.

Was tun, wenn der Verkäufer keinen Beleg aushändigen will? Generell gilt: Es ist schwer ohne einen Kaufbeleg Ansprüche gegen den Händler durchzusetzen. Es sollte gut überlegt sein, bei einem Händler zu kaufen, der sich weigert, eine Quittung auszustellen.

Gibt es auf dem Weihnachtsmarkt ein Umtauschrecht bei Nichtgefallen? Hier kann man als Verbraucher nur auf die Kulanz des Händlers hoffen. Ein gesetzliches Umtauschrecht bzw. Widerrufsrecht gibt es nämlich im stationären Handel nicht. Verbraucher sollten sich daher schon bei dem Kauf ein Umtauschrecht auf dem Kaufbeleg vom Händler zusichern lassen.

Was tun, wenn das gekaufte Geschenk einen Mangel hat? Bei beschädigter bzw. funktionsgestörter Ware, haben Verbraucher gegenüber dem Verkäufer ein zweijähriges Gewährleistungsrecht. Dieses gilt unabhängig davon, ob das Geschenk auf dem Weihnachtsmarkt oder im sonstigen stationären Handel gekauft wurde. Es ist aber zu bedenken, dass Weihnachtsmarktstände nur eine gewisse Zeit aufgebaut sind. Grundsätzlich ist eine Reklamation in den ersten sechs Monaten nach dem Kauf immer einfach. Der Händler darf den Käufer in dieser Zeit nicht mit dem Argument zurückweisen, dieser habe den Mangel selbst verursacht, denn tritt ein Mangel in den ersten sechs Monaten auf, wird vermutet, dass der Mangel bereits beim Kauf vorhanden war. Aber: Dass überhaupt ein Mangel vorliegt, muss nach wie vor der Kunde beweisen.

Mehr Frische geht nicht: Landesforst M-V startet Weihnachtsbaumverkauf

Weihnachtsbäume vom Förster können ab Samstag, dem 7. Dezember 2019, in allen 29 Forstämtern der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern erworben werden.

Die Nordmann-Tanne sei der Spitzenreiter unter den Weihnachtsbäumen, sagte er weiter. Es folgten im weiten Abstand die Küstentanne, Fichte und Kiefer. Was die Form des Weihnachtsbaumes angeht, variierten die Meinungen. Sowohl der etwas lichtere als auch der dichte Weihnachtsbaum fänden ihre Liebhaber. Auch der Grünton werde ganz unterschiedlich als schön empfunden. Entscheidend sei die Größe: Am beliebtesten seien Bäume zwischen zwei und 2,5 Metern.

Im Jahr 2018 hat die Landesforst M-V rund 25.000 Weihnachtsbäume verkauft. In der Regel liegt das Alter zwischen 8 und 15 Jahren – je nach Baumart und Größe. Deutschlandweit würden jährlich rund 23 Millionen Weihnachtsbäume verkauft.

Viele Forstämter bieten Besuchern neben dem Weihnachtsbaumverkauf auch ein vorweihnachtliches Rahmenprogramm, sagte der Staatssekretär. Auf eigens organisierten Weihnachtsmärkten können Schmuckreisig, Brennholz oder kulinarische Besonderheiten erworben werden. So vermarkte die Landesforst MV Wildbret von Reh, Wildschwein, Rot- und Damwild – küchenfertig vorbereitet oder weiterveredelt.

Generell könnten verarbeitete Wildprodukte stetig in den Forstämtern Torgelow, Schildfeld, Neu Pudagla, Bad Doberan und Stavenhagen/ Ivenacker Eichen erworben werden. Ganze Wildtiere würden – solange der Vorrat reicht – in jedem Forstamt verkauft. Jedes Stück Wild werde durch den extra dafür geschulten Jäger begutachtet. Alle verarbeiteten Wildprodukte, die unter dem Siegel „Wild vom Förster“ verkauft werden, würden zuvor einer amtlichen Fleischbeschau durch die zuständige Veterinärbehörde unterzogen. Bei Schwarzwild erfolge gleichzeitig auch die sogenannte Trichinen-Untersuchung.

Weitere Informationen zu den Terminen der Weihnachtsbaumverkäufe und Weihnachtsmärkte in den Forstämtern unter: www.wald-mv.de.

Lesen mit anderen Sinnen

Eine Ausstellung des Deutschen Zentrums für barrierefreies Lesen – dzb lesen

Wo? In der Regionalbibliothek, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg
Wann? Im Dezember 2019 zu den Öffnungszeiten

Die speziellen Medien, die vom Deutschen Zentrum für barrierefreies Lesen, kurz dzb lesen, bereitgestellt werden, vermitteln einen Eindruck davon, wie vielfältig und kreativ der Zugang zu Literatur und Information für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen gestaltet werden kann. Das dzb lesen produziert und verleiht Medienangebote der besonderen Art: Vom Tastbilderbuch „Der Grüffelo“ bis hin zu de.wikipedia.org/wiki/Taktile_Kommunikation taktilem Kartenmaterial, Noten in Punktschrift und barrierefreien Hörbüchern. Die Exponate können vor Ort „ertastet“ und ausprobiert werden.

Als Partnerbibliothek arbeitet die Regionalbibliothek eng mit dem dzb lesen zusammen. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative „Chance Inklusion“ werden Nutzer mit eingeschränktem Sehvermögen und Interessierte zu den neuen barrierefreien Angeboten beraten.

Landesamt für Gesundheit und Soziales: Sprechzeiten zu den Feiertagen

Am Montag, 23.12.2019, und auch am letzten Montag des Jahres, also am 30.12.2019, sind die Versorgungsämter des LAGuS in der Zeit von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Das gilt für Neubrandenburg und Stralsund sowie für Schwerin und Rostock.

Im Fachbereich Pro*SABI entfällt die Sprechzeit am 30.12.2019. Am 23.12. wird demnach die letzte Sprechzeit des Jahres 2019 angeboten, wie gewohnt von 14 bis 16 Uhr.

Am 24. und am 31.12.2019 gibt es in keine Sprechzeiten im gesamten LAGuS.

Zur Erinnerung: Morgen feierliche Einweihung des Bahnhofstors

Aufmerksamen Einwohnern wird es nicht entgangen sein, dass die Arbeiten am Bahnhofstor fast beendet sind. Am Freitag, 6. Dezember, um 13 Uhr wird der Bereich am Wall nach seiner Umgestaltung feierlich eingeweiht. Wer dabei sein möchte, ist willkommen.

Der Mudder-Schulten-Brunnen wurde saniert und bereits vor einigen Wochen in der Nähe des Museums aufgebaut. Die Fläche um das Fritz-Reuter-Denkmal gleich gegenüber wurde neugestaltet. Besonderer Hingucker sind die etwa 20 modernen Stahl-Stelen, die die Form der historischen Mauer aufnehmen.

Die Gestaltung des sogenannten Bahnhofstors gehört zum Gesamtkonzept der Stadtsanierung und schließt Wall, Stadtmauer und Franziskanerkloster als Denkmäler ein.

SEV zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard

Am Dienstag, 17. und Mittwoch, 18. Dezember, jeweils von 21:00 bis 23:00 Uhr sowie am Donnerstag, 19. Dezember, 20:00 bis 24:00 Uhr kommt es zu Zugausfällen zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl)/Neustrelitz Hbf sowie zu früheren Fahrzeiten.

Mehrere Züge dieser Linie fallen zwischen Neubrandenburg und Burg Stargard (Meckl) aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren mit 20 bis 39 Min. früheren/späteren Fahrzeiten. Einzelne Busse fahren über den Ausfallabschnitt hinaus bis Neustrelitz Hbf. Die Busse halten zudem nicht in Cammin (Meckl). Als Ersatz von/zu diesem Halt verkehren Taxis zwischen Cammin (Meckl) und Burg Stargard (Meckl).

Einige Züge fahren am 17. und 18. Dezember mit bis zu 19 Min. früheren Fahrzeiten zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz Hbf.

Fahrplan Neubrandenburg – Neustrelitz Hbf 17.12. – 19.12.2019 Fahrplan.pdf

Neubrandenburger Busverkehr: Neuer Fahrplan für 2020 – Preisanpassung ab Januar

Im Neubrandenburger Stadtbusverkehr tritt vom 1. Januar 2020 an ein neuer Fahrplan in Kraft. Wichtigste Neuerungen: Für die Linie 6 (Fünfeichen) ist von Januar an eine neue Haltestelle in der Bergstraße eingerichtet. Im Laufe des Jahres kommt für die Linie 2 (Bethanienberg) zudem die Haltestelle „Mirabellenstraße“ hinzu.

Das Fahrplanheft kann ab 6. Dezember 2019 für 1 Euro im neu.sw Kundenbüro im Marien-Carrée am Marktplatz sowie in der Mobilitätszentrale am Busbahnhof erworben werden. Fahrgäste können die Hefte zudem bei den Busbegleitern in den Stadtbussen der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe kaufen. Aber auch online ist der Busfahrplan zu finden, unter www.neu-sw.de/busverkehr.

Mit dem neuen Fahrplan ändern die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe nach knapp drei Jahren ebenfalls zum 1. Januar 2020 die Beförderungsentgelte. So werden zum Beispiel die Preise für Einzel- und Jahrestickets um rund 5 Prozent angehoben. Ein Einzelticket kostet dann 2,00 Euro. Das sind 10 Cent mehr als bisher. Ein Jahresticket kostet künftig 298,00 Euro statt 283,00 Euro, also 15 Euro mehr.

Bei Fragen können Sie sich unter der 0395 3500-524 an die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe GmbH wenden oder ans neu.sw Servicetelefon unter 0395 3500-999.