Reinhold Beckmann in der Konzertkirche Neubrandenburg

Am Samstag, den 25.01.2020, um 19:30 Uhr, ist Reinhold Beckmann mit seinem Programm „Freispiel“ zu Gast in der Neubrandenburger Konzertkirche. Mit Herzblut und Feinsinn kommt mit dem beliebten Moderator, Schauspieler und Entertainer nicht nur ein Könner, sondern auch ein Kenner guter Musik auf die Bühne. Was an ihm am meisten verblüfft, ist die Selbstverständlichkeit seines musikalischen Auftretens. Charmant, nachdenklich und angenehm selbstironisch erzählt er seine Songgeschichten. Das selbstbezweifelnde Scheitern gehört genauso dazu, wie der Blick auf die kleinen Macken des Alltags.

Dabei hat Reinhold Beckmann sich seinen forschenden, kritischen Blick durchaus bewahrt: Wenn er gesellschaftliche und politische Themen in seinen Liedern aufgreift, dann hat er es nicht nötig, mit dem moralischen Zeigefinger zu fuchteln. Seine Stärken sind die leisen, fast schon zerbrechlichen Songs. Balladen, die von großen Gefühlen erzählen, wohltuend unprätentiös und ohne Kitsch. In „Beckmann – Freispiel“ wird er begleitet von Johannes Wennrich auf der Gitarre.

Vorverkaufsstellen:

Ticket-Service Neubrandenburg (Marktplatz 1, 0395-5595127)
Nordkurier-Servicepunkt (Medienhaus, Friedrich-Engels-Ring 29)
Nordkurier-Ticketservice unter 08004575 033 (Anruf kostenfrei).
Lokalfuchs-Büro, Turmstraße 13, Neubrandenburg

14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

Heimliche Spannervideos sind strafbar

„Heimliche Spannervideos verletzen den höchstpersönlichen Lebensbereich und sind strafbar“, sagt Heinz Müller, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern. „Die auf dem Festival ‚Monis Rache‘ offenbar benutzten Minikameras gibt es in allen möglichen Ausfertigungen. Sie können in einem Rauchmelder, einem Kugelschreiber oder auch einem Ladegerät versteckt sein. Aufnahmen solcher Kameras können im Grunde jeden von uns treffen.“ Müller warnt: „Auch, wenn sie auf dem freien Markt erhältlich sind, lassen sich Minikameras nicht datenschutzkonform betreiben“.

Auf dem Festival „Monis Rache“ in Tutow (Vorpommern-Greifswald) hat ein Mann Medienberichten zufolge Kameras auf den Toiletten versteckt und die Benutzerinnen gefilmt. Nach einer Recherche des ARD-Magazins „Strg_F“ hat er die Aufnahmen später geschnitten und auf Porno-Plattformen verteilt. Damit soll er fast 8000 Euro verdient haben.

Die Polizeiinspektion Anklam hat nach der Veröffentlichung der Reportage von Amts wegen eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die dortige Kriminalpolizeiinspektion hat inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten nach §§ 184 und 201a Strafgesetzbuch sowie § 23 Kunsturheberrechtsgesetz aufgenommen. Die Polizei bittet Personen, die 2018 auf dem Festival waren, die Dixi-Toiletten benutzt haben und somit Betroffene dieser Tat sein könnten, Anzeige zu erstatten. Das könne auch online unter www.polizei.mvnet.de geschehen.

Der oberste Datenschützer des Landes nimmt den Sachverhalt sehr ernst. Seine Behörde werde alle in ihrem Zuständigkeitsbereich möglichen Maßnahmen ergreifen. Zunächst liege das Verfahren aber bei der zuständigen Staatsanwaltschaft.

NB-Radiotreff 88,0 wird 24!

Doppeljubiläum beim Offenen Kanal

Der Offene Kanal Radio der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern begeht am 20.01.2020 seinen nächsten Geburtstag. Bereits seit 24 Jahren gibt es dann das Bürgerradio mit Sitz in Neubrandenburg. Richtig gefeiert werden soll aber laut Leiterin Martina Kelling erst im kommenden Jahr, wenn der Sender auf 25 Jahre zurückblicken kann.

Trotzdem hat sich das Team von NB-Radiotreff 88,0 etwas für die Jubiläumswoche ausgedacht. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und den Offenen Kanal kennen zu lernen. Der Sender ist werktäglich für neugierige Bürgerinnen und Bürger geöffnet und die Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter beantworten gern Fragen rund um Radio und Medienbildung. Ein kleines Willkommensgeschenk wird ebenfalls in der Woche vom 20.01. bis 24.01.2020 auf alle Interessierten warten (solange der Vorrat reicht).

Für unsere jahrelangen und treuen Nutzerinnen und Nutzer hält die Leiterin ebenfalls eine kleine Überraschung bereit, wenn sie denn im Radio vorbei schauen: „Denn schließlich sind sie es, die den Sender seit Jahrzehnten am Laufen halten und denen ein großes Dankeschön gebührt! Ohne sie würde es den Offenen Kanal schon lange nicht mehr geben!“

Apropos „jahrelanger Nutzer“: Am 20.01.2020 findet genau genommen sogar ein Doppeljubiläum statt. An diesem Tag geht die 500. Ausgabe vom Seniorenradio (montags 16:00 Uhr, Whlg. freitags 12:00 Uhr) über die Sender. Gestaltet wird die Sendereihe von Norbert Töpfer.

Hintergrund

NB-Radiotreff 88,0 sendet seit 20.01.1996 als Offener Kanal sein Programm von Bürgern für Bürger. Im Laufe der Zeit kamen Studios und Sender in Greifswald und Malchin dazu. Die Sendungen sind auch als Livestream und in unserer Mediathek im Internet zu hören (nb-radiotreff.de/live). Alle Bürgerinnen und Bürger in Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, eigenverantwortlich am Programm mitzuwirken. Am Standort Neubrandenburg in der Treptower Straße 9 sind die Studios montags, dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr, mittwochs von 9 bis 21 Uhr und freitags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

Winterferien-Angebote der Jugendkunstschule

Die Jugendkunstschule „Junge Künste“ (An der Hochstraße 13) hält für Kinder und Jugendliche wieder zahlreiche Ferienangebote bereit.

Vom 11. bis 14. Februar oder vom 18. bis 21. Februar kann jeweils von 13-16 Uhr in der Kunstwerkstatt ein eigener Sitzhocker gestaltet werden. Nebenan in der Nähwerkstatt werden am 10. und 11. Februar von 10-16 Uhr mit der Nähmaschine Bilder auf Stoff gemalt. Am 11. Februar zeigt der Künstler Tom Wollenberg tolle Gestaltungsmöglichkeiten für T-Shirts.
Vom 12. bis 14. Februar ist in der Medienwerkstatt die Fotografin Anne Steffen zu Gast. Sie zeigt täglich von 10-16 Uhr, wie man mit einer Kamera umgeht und Portraits kunstvoll inszeniert.
In der Woche vom 17. bis 21. Februar könnt ihr täglich von 10-13 Uhr eure eigene Geschichte in einem Daumenkino aufzeichnen und anschließend mittels einfacher Animation zum Leben erwecken. Wer Interesse an anderen Kulturen hat, kann am 19. Februar lernen, den eigenen Namen mit japanischen Schriftzeichen künstlerisch zu gestalten.

Auch im Theaterkeller in der Poststraße 4 gibt es am 11. und 12. Februar etwas zu erleben, hier wird von 9.30–12 Uhr mit Schwarzlichteffekten Theater gespielt. Das Keramikstudio (Juri-Gagarin-Ring 35) öffnet am Freitag, den 14. und 21. Februar seine Türen und lädt zum Gestalten winterlicher Tonobjekte ein.

Weitere Informationen zu den Ferienangeboten findet ihr auf unserer Webseite www.junge-kuenste.de. Anmeldungen sind telefonisch unter 0395-77824822 oder per Mail an info@junge-kuenste.de möglich.

Tag der offenen Tür der Jugendkunstschule

Am Freitag, den 24. Januar, öffnet die Jugendkunstschule von 15 bis 18 Uhr ihre Türen. Ab 15 Uhr stellen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Nord das Kooperationsprojekt „Mixed-Media“ vor.

Wer Ideen und Wünsche für die Zukunft der Jugendkunstschule hat, der ist 15:30 Uhr herzlich zu der Gesprächsrunde „Jugendkunstschule 2025 – Wo wollen wir hin?“ eingeladen. Die Mitarbeiter der Fachbereiche Bildende Kunst, Medien, Musik, Textil und Theater informieren über aktuelle Angebote und in einer großen Vernissage zeigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre aktuellen Kunstwerke, modische Accessoires, Kostüme und Animationsfilme.

Den Abschluss bildet ein kurzer Dokumentationsfilm zur Sommerakademie 2019.

"Ü(nner) 35 Pries" für niederdeutsche Autoren

Der Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. schreibt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum in Stavenhagen sowie dem Bund Niederdeutscher Autoren e.V. zum ersten Mal den „Ü(nner) 35 Pries“ für niederdeutsche Autoren aus dem Bundesland Mecklenburg-Vorpommern aus.

Durch diesen Preis soll die Pflege der niederdeutschen Sprache und Literatur ausgezeichnet werden. Der Preis wird für Arbeiten in niederdeutscher Sprache – Lyrik, Prosa, dramaturgische Texte, Liedtexte, Hörspiele, Blogs u.ä. Werke – vergeben. Der Preis beinhaltet neben einer Urkunde einen einmaligen Produktionskostenzuschuss in Höhe von max. 1.000,00 Euro zur Umsetzung des Projektes (z.b. Druckkosten, Kosten für Tonaufnahmen, Inszenierungskosten, Kosten für ein Webseitenlayout u.ä.) und wird mit Mitteln des Heimatverbandes finanziert.

Die Aushändigung des Preises mit Urkunde erfolgt auf der Jahresmitgliederversammlung des Heimatverbandes am 9. Mai 2020 in würdiger Form. Das im Anschluss produzierte Werk wird am Tag der festlichen Preisverleihung des Fritz-Reuter-Literaturpreis, traditionell am 7. November, dem Geburtstag Fritz Reuters, im Stavenhagener Schloss der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die Vorschläge oder Bewerbungen müssen bis zum 30. April 2020 per Post (es gilt der Poststempel) oder bevorzugt in digitaler Form per E-Mail eingesandt werden
Heimatverband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
Geschäftsstelle Vorpommern
Schulstraße 28
17379 Ferdinandshof
E-Mail: peplow@heimatverband-mv.de
www.heimatverband-mv.de