IHK-Präsident: Neu eröffnete Geschäftsstelle "Metropolregion Stettin" in Anklam ist eine richtige Entscheidung

Die Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin gewinnt an Struktur. Im Vorfeld des heutigen Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises im Stettiner Hotel Vulcan zeigte sich Dr. Wolfgang Blank, Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, erfreut über die jetzt eröffnete Geschäftsstelle in Anklam, die künftig das weitere Zusammenwachsen beider Wirtschafts- und Lebensräume koordinieren soll.

„Es war die einzig richtige Entscheidung und höchste Zeit, die Geschäftsstelle im östlichen Landesteil anzusiedeln. Hier sitzen die Akteure der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, deren kontinuierliche Arbeit damit eine Aufwertung erfährt. Neue Perspektiven eröffnen sich, auch für die in der Grenzregion lebenden rund 1,2 Millionen Menschen“, so der IHK-Präsident. Er sichert dem für die Geschäftsstelle „Metropolregion Stettin“ zuständigen Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann zu, dass die IHK Neubrandenburg auch weiterhin diesen Prozess aktiv begleiten und mitgestalten wird. Der Staatssekretär stellt die Arbeit der Geschäftsstelle und seine Vorstellungen zur Entwicklung der Metropolregion dem Wirtschaftskreis am Nachmittag vor. Rund 70 deutsche und polnische Gäste werden erwartet.

Mit dem „Haus der Wirtschaft“ ist die IHK Neubrandenburg mit ihren Partnern seit seiner Gründung vor fast 20 Jahren als Botschafter der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Polen ist für die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern neben vielfältigen regionalen Kooperationen der Unternehmen und der Zivilgesellschaft weiterhin der wichtigste Außenhandelspartner. Allein im Vorjahr wurden Waren im Wert von 1,2 Milliarden Euro ausgetauscht.

Die "Besten Neunten" kommen aus Malchin, Waren an der Müritz und Woldegk

24 Klassen regionaler Schulen und Gymnasien haben sich im vergangenen Schuljahr am Wettbewerb „Beste Neunte“ der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Am Montagnachmittag nun (9. September, 15 Uhr) wurden die Sieger in der Kammer gekürt.

In der Kategorie „Beste Neunte“ an Regionalen Schulen geht die Auszeichnung an die Klasse 9 der Regionalen Schule mit Grundschule „Wilhelm Höcker“ in Woldegk um Klassenleiterin Kerstin Schlichting. In der Kategorie „Beste Neunte“ an Gymnasien macht die Klasse 9B des Fritz-Greve-Gymnasiums Malchin um Klassenleiterin Anne Willmann das Rennen. Und in der Kategorie „Beste Neunte“ mit der höchsten Leistungssteigerung hat die Klasse 9R2 der Regionalen Schule „Friedrich Dethloff“ in Waren an der Müritz um Klassenleiterin Marina Horn die Nase vorn. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von jeweils 1000 Euro zur freien Verwendung verbunden.

Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK, würdigt die Leistungen der Schüler und das vorbildliche Engagement der Lehrer bei der Verleihung. Mit Blick darauf, wie sehr die Schulzeit zukünftige Berufs- oder Lebensentscheidungen prägt und zur Persönlichkeitsentwicklung beiträgt, sagt er zum Ziel dieses Leistungsvergleiches: „Wir wollten das Thema Leistungsbereitschaft von Schülerinnen und Schüler einmal von einer ganz anderen Seite fördern und loben.“

Fristverlängerung für LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis 2019

Für die Einreichung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zum LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis haben alle Interessenten noch zwei Wochen mehr Zeit.

Bewerbungen können jetzt bis zum 13. September eingereicht werden. Aufgerufen sind Unternehmen, Einzelpersonen und auch Projektgruppen von Forschungseinrichtungen, ihre Innovationen einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Preisverleihung ist am 23. Oktober in Greifswald.

Seit 2003 wird der „LUDWIG-BÖLKOW-Technologiepreis Mecklenburg-Vorpommern“ jährlich vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit den drei Industrie- und Handelskammern des Landes vergeben.

Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Weitere Informationen und die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet unter www.boelkow-preis.de zu finden.

IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Der 20. Juni rückte bundesweit das Thema der „Unternehmensnachfolge“ in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nicht ohne Grund, denn allein in der IHK-Region Neubrandenburg suchen in den Jahren bis 2022 rund 3500 Firmen Nachfolger.

„Es gilt, die Fortführung etablierter Unternehmen zu sichern und den gut ausgebildeten Interessenten – häufig mit ersten Managementerfahrungen – eine Perspektive in der Region zu gewährleisten“, so Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Deshalb bietet die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern jeden ersten Dienstag im Monat in Gemeinsamkeit mit der Nachfolgezentrale Mecklenburg-Vorpommern Sprechtage an. Der nächste ist für den 2. Juli von 9 bis 16 Uhr vorgesehen. Anmeldungen sind möglich unter: Volker Hirchert, Tel. 0395 5597 306 oder per E-Mail: volker.hirchert@neubrandenburg.ihk.de

IHK unterstützt bei Unternehmensnachfolge

Der 20. Juni rückte bundesweit das Thema der „Unternehmensnachfolge“ in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nicht ohne Grund, denn allein in der IHK-Region Neubrandenburg suchen in den Jahren bis 2022 rund 3500 Firmen Nachfolger.

„Es gilt, die Fortführung etablierter Unternehmen zu sichern und den gut ausgebildeten Interessenten – häufig mit ersten Managementerfahrungen – eine Perspektive in der Region zu gewährleisten“, so Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern.

Deshalb bietet die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern jeden ersten Dienstag im Monat in Gemeinsamkeit mit der Nachfolgezentrale Mecklenburg-Vorpommern Sprechtage an. Der nächste ist für den 2. Juli von 9 bis 16 Uhr vorgesehen. Anmeldungen sind möglich unter: Volker Hirchert, Tel. 0395 5597 306 oder per E-Mail: volker.hirchert@neubrandenburg.ihk.de

IHK-Konjunkturumfrage: Regionale Wirtschaft mit guter Stimmung und starken Investitionsabsichten

Die Stimmung in der Wirtschaft in der IHK-Region ist besser als in Deutschland insgesamt. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage für den Frühsommer 2019 hervor. Die Kammer hat rund 800 Unternehmen aus den Branchen Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt.

Die Erwartungen der Unternehmen für die kommenden zwölf Monate sind gegenüber dem Jahresbeginn 2019 gestiegen. Mehr Unternehmen erwarten eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage, so dass der sogenannte Erwartungsaldo (das ist die Differenz der prozentualen Anteile von „besser“ und „schlechter“) um fünf auf nunmehr zehn Prozentpunkte angestiegen ist. Die positive Stimmung liegt zum einen daran, dass sich die weltwirtschaftliche Abkühlung nicht so stark auf die regionale Wirtschaft auswirkt. Andererseits werden in der IHK-Region die konsumnahen Branchen wie der Handel und die haushaltsnahen Dienstleistungen von der im Vergleich zum Bundesdurchschnitt starken Steigerung der Kaufkraft pro Kopf profitieren.

Insbesondere die Branchen Bau, Handel und Dienstleistungen werden die Investitionstätigkeit in der IHK-Region anregen, so dass sich auch insgesamt eine Steigerung der Investitionsausgaben ergeben sollte. Die Beschäftigung wird nachfragebedingt noch ansteigen. Der Anstieg wird allerdings in allen Branchen, besonders stark aber in der Baubranche, durch den Arbeitskräftemangel begrenzt und hemmt somit die Entwicklungsmöglichkeiten der Region.

Die IHK-Neubrandenburg setzt sich deshalb dafür ein, das in der Region vorhandene Arbeitskräftepotential noch besser auszuschöpfen (z.B. durch berufsanschlussfähige Teilqualifikationen). Durch den „HeimkehrerTag“, einer Jobmesse direkt nach den diesjährigen Weihnachtsfeiertagen, sollen in den übrigen Bundesländern oder im EU-Ausland Arbeitende zu einer Rückkehr in die Region angeregt werden. Außerdem befürwortet die IHK-Neubrandenburg ein Zuwanderungsgesetz, das die Gewinnung von Fachkräften aus Drittstaaten erleichtert.

Neue Vollversammlung der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern hat sich konstituiert

Am 13. Mai ist die neue Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern zu ihrer ersten Tagung zusammengekommen. Das höchste ehrenamtliche Gremium der IHK ist aus der Wahl – sie erfolgte zwischen dem 4. März und 4. April 2019 – hervorgegangen. Die in die Vollversammlung gewählten 42 Unternehmerinnen und Unternehmer repräsentieren rund 25000 Firmen der branchenbezogenen Wahlgruppen Industrie, Handel, Gastgewerbe/Tourismus/Gesundheitsdienstleistungen sowie sonstige Dienstleistungen.

Der neue Präsident ist der alte

In ihrer konstituierenden Sitzung wählten die Vollversammlungsmitglieder, sie kommen aus den zur IHK-Region gehörenden Landkreisen Mecklenburgische Seenplatte und Vorpommern-Greifswald, Dr. Wolfgang Blank (59) zum Präsidenten, der damit zum zweiten Mal dieses Amt bekleiden wird. Dr. Wolfgang Blank ist Geschäftsführer der Witeno GmbH in Greifswald. Seine zweite Präsidentschaft setzt Dr. Wolfgang Blank unter das Motto: „Unsere IHK als Dienstleister für die regionalen Unternehmen“. Dabei rückt er sieben Punkte in den Fokus seiner und der Arbeit der IHK:

  1. die Fachkräftesicherung inklusive der Maßnahmen des Zuzugsmarketings und der Entwicklung von Schulen sowie der Berufsschulen in der IHK-Region;
  2. die Entwicklung der Infrastruktur und die Anbindung der Region an die nationalen sowie internationalen Märkte;
  3. die Digitalisierung aller Bereiche in Wirtschaft und Verwaltung;
  4. die Stärkung der Wirtschaftsstruktur mit besonderen Schwerpunkten wie Industrie, Energie, aber auch Entrepreneurship, Unternehmertum und Start-Up-Kultur;
  5. der weitere Ausbau der Zusammenarbeit mit Polen;
  6. die Vertretung der regionalen Belange mit der Konzentration auf das östliche Mecklenburg-Vorpommern und die Vermarktung dieser Wirtschaftsregion;
  7. die Wahrnehmung der IHK und ihrer Leistungen durch die regionale Wirtschaft sowie im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Die Legislaturperiode der Vollversammlung endet im Jahr 2024.

Zu Vizepräsidenten/-innen wurden gewählt:

  • Wahlbezirk Demmin: Lutz Osterland (Geschäftsführer Spedition Gertner GmbH, Altentreptow)
  • Wahlbezirk Mecklenburg-Strelitz: Katrin Lüttke (Geschäftsführerin FIZ-Feldberger Integrations-Zentrum gGmbH, Feldberger Seenlandschaft)
  • Wahlbezirk Müritz: Birte Nagel (Inhaberin Hotel-und Gastronomieberatung Waren (Müritz))
  • Wahlbezirk Neubrandenburg: Frank Benischke (Geschäftsführer Neubrandenburger Wohnungsgesellschaft mbH, Neubrandenburg)
  • Wahlbezirk Ostvorpommern: Jürgen Ramthun (Geschäftsführer EWN Entsorgungswerk für Nuklearanlagen GmbH, Rubenow)
  • Wahlbezirk Uecker-Randow: Torsten Peukert (Geschäftsführer Torsten Peukert Hygienedienste GmbH, Ueckermünde)