IHK-Wirtschaftsstammtisch #GemeinsamNetzwerken startet ins neue Jahr

Unternehmer, Gründer, Freiberufler und Führungskräfte sind auch in diesem Jahr wieder an jedem letzten Mittwoch im Monat in der Zeit von jeweils 17:30 bis 19:30 Uhr zum gemeinsamen Netzwerken in die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern eingeladen.

Als Referent für den ersten Wirtschaftsstammtisch am 29. Januar konnte Anjo Hobom vom ETL-Personal-Kompetenzcenter gewonnen werden. Unter dem Titel „Lohnabrechnungen & Personalakten – ohne Ordner und Papier“ wird er in seinem Kurzvortrag auf die Themen Lohnsteuerpauschalierung, Sachbezüge und Sachbezugswerte, Mindestlohn und Prüfung der Sozialversicherung eingehen. Anschließend bleibt noch reichlich Zeit, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

Den IHK-Stammtisch #GemeinsamNetzwerken gibt es seit nunmehr zwei Jahren. Das Format ist branchenoffen – und soll für einen regen Austausch der regionalen Unternehmerschaft sorgen. Bei jedem Treffen ist auch ein thematischer Vortrag vorgesehen. Im vergangenen Jahr nutzten rund 250 Besucher das Angebot. Um Anmeldung wird im Internet unter neubrandenburg.ihk.de gebeten.

Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin will gemeinsamen Standortatlas

Bis zum Ende dieses Jahres soll es einen gemeinsamen Atlas für die Gewerbeflächen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Westpommern geben. Dafür hat sich Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, beim gestrigen Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin in Stettin ausgesprochen.

Von den anwesenden 70 deutschen und polnischen Gästen konnte er breite Zustimmung gewinnen. Jolanta Kielmas (Stellvertretende Direktorin des Zentrums für Wirtschaftliche Initiativen der Wojewodschaft Westpommern), Michael Sturm (Geschäftsführer der Wirtschaftsfördergesellschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, kurz Invest in MV), Bernd Schubert (Stellvertreter des Parlamentarischen Staatssekretärs für Vorpommern), Władysław Diakun (Bürgermeister von Police) und Thomas Meyer (Leiter der Geschäftsstelle für die Metropolregion Stettin in Anklam), in dessen Zuständigkeit das geplante Projekt künftig mit fallen soll, erklärten ihre Unterstützung.

Die beiden Wirtschaftsförderer aus Mecklenburg-Vorpommern und Stettin hatten zuvor einen Überblick über die Gewerbestandorte beiderseits der Grenze gegeben. Außerdem waren sie auf die jeweiligen Branchenschwerpunkte und besonderen Bedingungen für Unternehmensansiedlungen in ihren Regionen eingegangen.

„Unser erklärtes Ziel ist es, gemeinschaftlich die grenzüberschreitende Metropolregion Stettin weiter zu entwickeln. Beide Gewerbeatlanten jetzt zusammenzuführen, ist mit eine der Grundvoraussetzungen, um auch überregional für den gemeinsamen Wirtschaftsstandort zu werben“, sagte Torsten Haasch zu dem Vorhaben.

Realsteuerhebesätze steigen weiter in den Gemeinden der IHK-Region Neubrandenburg

Der Trend der Erhöhung der Realsteuerhebesätze setzt sich auch im neuen Jahr fort, wenn auch im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte nicht so stark wie in Vorpommern-Greifswald. Wie aus der jetzt von der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern veröffentlichen Übersicht „Realsteuerhebesätze für das Jahr 2020“ hervorgeht, wurde in 14 Gemeinden der Mecklenburgischen Seenplatte mindestens ein Hebesatz erhöht. In Vorpommern-Greifswald trifft dieses hingegen auf 41 Gemeinden zu. Weitere Änderungen gab es durch Gemeindefusionen. Zu einer Absenkung der Hebesätze ist es nicht gekommen.

Demnach gibt es die höchsten Hebesätze bei der Gewerbesteuer nach wie vor in den Orten Jatznick, der Stadt Torgelow und Wackerow mit 450 Prozent, gefolgt von Neubrandenburg mit 440, Greifswald mit 425, Kublank mit 420 und Lindetal mit 405 Prozent. Bei der Grundsteuer B führt nach wie vor Wackerow im Landkreis Vorpommern-Greifswald mit 700 Prozent, gefolgt von Behrenhoff mit 600 Prozent. Die Städte Eggesin und Greifswald folgen mit 480, Torgelow mit 475, Karlshagen, Mölschow, Peenemünde, Trassenheide und Zinnowitz jeweils mit 470 Prozent. Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte liegt Neubrandenburg mit 550 Prozent vorn, gefolgt von Göhren-Lebbin mit 500 Prozent.

Da noch nicht alle Gemeinden die Haushaltssatzung für das neue Jahr erlassen haben, sind noch weitere Änderungen möglich. Weiterhin bleibt abzuwarten, wie sich die Grundsteuerreform auf die Hebesätze auswirken wird. Dazu Heide Klopp, Leiterin des Bereiches Recht/E-Government der IHK: „Die angestrebte Aufkommensneutralität muss aus Sicht der Wirtschaft auch für die regionale Unternehmen gelten.“
Die vollständige Übersicht der aktuellen Realsteuerhebesätze ist im Internet unter neubrandenburg.ihk.de zu finden.

IHK sucht "TOP-Ausbildungsbetrieb 2020"

Noch bis zum 9. März können sich Unternehmen aus dem Bereich der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern um den Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2020“ bewerben. Dazu erklärt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Mit der Titelvergabe wollen wir die besonderen Leistungen der Unternehmen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung junger Menschen, bei der Berufsorientierung und der Fachkräfteentwicklung würdigen und anerkennen. ‚TOP-Ausbildungsbetrieb‘ ist ein Markenzeichen für herausragende Ausbildung.“

Bewerben können sich alle Ausbildungsbetriebe, die mindestens seit fünf Jahren durchgehend in sehr guter Qualität in IHK-Berufen in der Region ausbilden. Die entsprechenden Bewerbungsunterlagen sind auf den Internetseiten der IHK unter neubrandenburg.ihk.de zu finden. Die Entscheidung über die Verleihung obliegt einer unabhängigen Jury.

Die TOP-Ausbildungsbetriebe werden mit einer eigens kreierten Trophäe und einer Urkunde geehrt. Vergeben wird der Titel in zwei Kategorien: an Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern und an Unternehmen ab 50 Mitarbeiter. Die Bewerbungen sind zu richten an:
IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern
Bereich Aus- und Weiterbildung
Postfach 11 02 53
17042 Neubrandenburg.
Ansprechpartnerin in der IHK: Ellen Grull, Tel. 0395 55 97-400 oder per E-Mail ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de

IHK ehrt 43 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende

Sie haben Anlagenmechaniker oder Binnenschiffer, Chemielaborant oder Kanalbauer, Mediengestalterin oder Koch gelernt… Und sie sind die Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2019, weil sie in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht haben. Für diese guten bis sehr guten Leistungen ehrte sie die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am Freitag, 15. November. Es sind 43 Jugendliche, die diese öffentliche Würdigung erhalten. Sie haben ihre Berufe in 34 Ausbildungsbetrieben erlernt. Deren Engagement in der Berufsausbildung wird an diesem Tag ebenfalls gewürdigt. Sieben Unternehmen haben zwei Jahrgangsbeste, ein Unternehmen, Webasto Neubrandenburg, sogar drei Jahrgangsbeste.

„Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, die von Begeisterung, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswillen zeugt“, gratuliert IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch den jungen Frauen und Männern. „Ihnen stehen jetzt Tür und Tor zu vielfältigen Karrieremöglichkeiten offen. Nehmen Sie diesen Schwung mit“, ermuntert er die neuen Fachkräfte dazu, als Nächstes die höhere Berufsbildung zum Fachwirt, Meister oder Betriebswirt anzugehen. Schließlich sei der erste Berufsabschluss immer der Anfang neuer Perspektiven, so Torsten Haasch weiter.
Gleichzeitig dankt der Hauptgeschäftsführer den Ausbildungsunternehmen für deren Engagement: „Gute Bildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum.“
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Gute Stimmung in der regionalen Wirtschaft, aber vorsichtige Einschätzung der weiteren Entwicklung

„Die Stimmung in der Wirtschaft der IHK-Region stellt sich aktuell besser dar als in Deutschland insgesamt“, stellt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern fest. Seine Einschätzung resultiert aus den Ergebnissen der aktuellen Konjunkturumfrage, die am 29. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Die IHK hat rund 800 Unternehmen der Wirtschaftszweige Industrie, Bau, Handel, Verkehr, Gastgewerbe und Dienstleistungen befragt. Insgesamt 264 Firmen haben geantwortet. Dass sich die Stimmung in der regionalen Wirtschaft derzeit so positiv darstellt, liegt in erster Linie an ihrer Struktur. Dadurch profitiert sie stärker vom privaten Konsum als die Wirtschaft im Bundesdurchschnitt. Das kräftige Wachstum des privaten Konsums in diesem Jahr hat den Firmen in der IHK-Region starke Impulse verliehen und so dämpfende Einflüsse aus der übrigen bundesdeutschen Wirtschaft und dem Ausland ausgeglichen.

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Deutsch-Polnischer Wirtschaftskreis heißt künftig "Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin"

Mit der Umbenennung des Deutsch-Polnischen Wirtschaftskreises setzt die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern ein Zeichen für die weitere Entwicklung einer gemeinsamen grenzüberschreitenden Metropolregion Stettin. Ab sofort heißt das Gesprächsforum „Wirtschaftskreis Metropolregion Stettin“. „Unter diesem neuen Namen wollen wir künftig noch stärker ausloten, welche neuen Entwicklungsimpulse sich für beide Seiten aus einem gemeinsamen Wirtschafts-, Lebens- und Bildungsraum ergeben können. In der Region leben rund 1,2 Millionen Menschen. Hierin liegt ein riesiges Potenzial, sagte der Präsident der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Wolfgang Blank, vor dem gerade stattgefundenen Wirtschaftskreistreffen im Stettiner Hotel Radisson Blu. Dieser steht traditionell im Zeichen des Tages der Deutschen Einheit. Erwartet wurden rund 75 Gäste. Darunter sind auch Vertreter der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern, der Woiwodschaft Westpommern und der Stadt Szczecin.

Seit seiner ersten Zusammenkunft im April 2001 kam der Wirtschaftskreis rund 160 Mal zu wirtschafts- und gesellschaftspolitisch relevanten Themen mit deutschen und polnischen Spitzenvertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Diplomatie, Verwaltung und Medien zusammen. Mehr als 10.000 Gäste aus beiden Ländern nutzten bislang die Möglichkeit, Informationen von Experten aus erster Hand zu erhalten, miteinander ins Gespräch zu kommen, deutsch-polnische Kontakte zu knüpfen und auszubauen. Jüngstes Ergebnis war die Unterzeichnung einer Absichtserklärung zwischen der IHK Neubrandenburg und der Wirtschaftskammer Nord in Stettin am 12. September. Auf deren Grundlage wollen beide Organisationen künftig noch intensiver zusammenarbeiten, gemeinsame Projekte generieren und Schritt für Schritt umsetzen.

Neben dem Wirtschaftskreis ist die IHK Neubrandenburg mit weiteren Partnern auch mit dem „Haus der Wirtschaft“ seit fast 20 Jahren als Botschafter für die deutsch-polnische Zusammenarbeit im Nachbarland präsent. Dessen Mitarbeiter sind Ansprechpartner für Unternehmer in der Grenzregion.