Täterin nach Diebstahl aus der Rettungswache und einem Einfamilienhaus ermittelt

Am Sonnabendmorgen (25.01.2020) wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland in die dortige Rettungswache gerufen. Dort kam es zu Diebstahlshandlungen von diversen persönlichen Gegenständen zum Nachteil der im Einsatz befindlichen Rettungskräfte.

Im Zuge der Ermittlungen konnte eine 20-jährige Friedländerin als Tatverdächtige bekannt gemacht werden. Im Rahmen der im Anschluss durchgeführten Durchsuchung bei der Tatverdächtigen wurde nicht nur ein Teil des Beutegutes aus der Rettungswache aufgefunden, sondern auch noch Diebesgut, das aus dem Einbruch in ein Einfamilienhaus bzw. einer Garage stammt und ebenfalls in der Nacht zum 25.01.2020 entwendet worden war.

Der Wert des erbeuteten Gutes wird auf 3.650,- EUR geschätzt. Der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg führte vor Ort die Ermittlungen und war zur Spurensuche eingesetzt.

Hundehalterin in Kriesow erpresst

Am Donnerstag, 23.01.2020, kam es in Kriesow (in der Nähe von STavenhagen) zu einer Erpressung zum Nachteil einer Hundehalterin. Sie bot im Internet ihre Welpen zum Verkauf an.

Als ein vermeintlicher Interessent die Hunde besichtigte, erschien dieser statt mit der vereinbarten Anzahlung mit einer weiteren
männlichen Person und forderte die Begleichung einer angeblichen Schuldleistung. Da die Hundehalterin die Summe nicht zahlen wollte, nahmen die beiden Tatverdächtigen die 6 Welpen, sowie deren Elternhunde als Pfand mit und bedrohten die Frau, sodass diese
eingeschüchtert war und zunächst nicht die Polizei informierte.

Am Folgetag wurde durch eine weitere tatverdächtige Frau eine höhere Geldforderung gestellt, um die Hunde auszulösen. Die Geschädigte meldete sich daraufhin bei der Polizei. Alle Tatverdächtigen konnten im Zuge der ersten Ermittlungen bekannt gemacht werden.

In enger Zusammenarbeit mit dem Polizeirevier Prenzlau der Landespolizei Brandenburg konnte der Aufenthaltsort der Hunde festgestellt werden. Die Hunde konnten letztendlich unverletzt durch die Beamten des Reviers Prenzlau an die geschädigte Hundehalterin übergeben werden. Gegen die drei Tatverdächtigen wird nun weiter strafrechtlich ermittelt.

Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblichen Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort.

Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt.

Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht. An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.

Verwenden von verfassungsfeindlicher Symbolik in Burg Stargard

In den Abendstunden des 24.01.2020 wurde der Polizei mitgeteilt, dass sich in Burg Stargard eine Gruppe Jugendlicher entlang der Mühlenstraße bewegt, aus der Personen heraus lautstark „Sieg Heil“-Parolen skandieren und in Verbindung damit den Hitlergruß zeigen würden.

Nach Hinweisen von Zeugen konnten durch die eingesetzten Beamten vor Ort zwei 16-jährige männliche Tatverdächtige festgestellt werden. Diese waren zum Zeitpunkt des Antreffens alkoholisiert. Bezüglich des Verwendens von verfassungsfeindlichen Symbolen werden
entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Die weiteren Ermittlungen erfolgen durch die Kriminalpolizei.

Tödlicher Arbeitsunfall in Möllenbeck

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 13:00 Uhr kam es auf dem Milchviehhof in Möllenbeck zu einem tragischen Unglücksfall.

Der 42-jährige spanischer Dachdecker einer tschechischen Firma ist bei der Ausübung seiner Tätigkeit auf dem Dach des Milchviehhofes durch ein Lichtfenster ca. 7 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei zog er sich lebensbedrohliche Verletzungen am Kopf zu.

Die Rettungskräfte begannen sofort mit der Reanimation des Bauarbeiters. Dieser erlag aber noch vor Ort seinen Verletzungen. Nach ersten Ermittlungen hatte der Verunfallte bei den Arbeiten auf dem Dach einen notwendigen Sicherungsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde hinzugezogen. Durch diese wurden auf der Baustelle erhebliche Mängel bei der Arbeitssicherheit festgestellt. Aus diesem Grund wurden die Baumaßnahmen vorrübergehend bis zur Beseitigung der Mängel eingestellt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Verkehrsunfall mit hohen Sachschaden

Am Freitag, 24.01.2020, gegen 15:15 Uhr kam es in der Kruseshofer Straße in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW.

Hierbei wollte die 22-jährige Fahrerin eines PKW Audi Q5 vom Gelände des Autoforums auf die Kruseshofer Straße fahren. Dabei übersah sie den in der Kruseshofer Straßen fahrenden PKW Mercedes eines 63-jährigen Fahrzeugführers. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge.

Beide Fahrzeugführer blieben bei dem Zusammenstoß unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 30.000,-EUR.

Zeugenaufruf nach räuberischem Diebstahl auf einen Einkaufsmarkt in Neubrandenburg

Wie bereits berichtet wurde, kam es am 23.01.2020 gegen 20:00 Uhr in der Burgholzstraße in Neubrandenburg zu einer räuberischen Erpressung in einem Einkaufsmarkt.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein männlicher Tatverdächtiger einen Angestellten mit einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht und die Herausgabe von Bargeld gefordert haben. Der Angestellte kam der Aufforderung nach und händigte dem Täter einen geringen vierstelligen Bargeldbetrag aus. Anschließend flüchtete der Täter in unbekannte Richtung.

Zur Täterbeschreibung kann folgendes gesagt werden:

  • männlich
  • ca. 30-35 Jahre alt
  • ca. 1,80m groß
  • kräftige Statur
  • mittellanges, dunkles Haar
  • auffällig hellblaue Augen
  • insgesamt ungepflegte Erscheinung

Der Täter soll mit einer dunklen Stoffmütze, einem dunklen Schlauchschal, einer schwarzen Jacke mit einem camouflagefarbenem Streifen auf Brusthöhe, einer schwarzen Jogginghose und weißen Sportschuhen bekleidet gewesen sein und einen schwarzen Stoffbeutel (Turnbeutel) mit sich geführt haben.

Die Ermittlungen zum Sachverhalt wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder nähere Angaben zum Täter machen können, werden gebeten, sich zu melden. Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter der Telefonnummer 0395 5582 5224 entgegen.