Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall in Altentreptow

Am Samstag, dem 19.10.2019, ereignete sich gegen 19:20 Uhr in Altentreptow auf der L 35 ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 68-jähriger Fahrzeugführer befuhr mit dem Pkw Nissan die L 35 aus Richtung Neubrandenburg kommend in Fahrtrichtung Altentreptow. Auf Höhe der Einmündung L35/Gewerbehof wollte der Fahrzeugführer geradeaus in Richtung Altentreptow fahren. Im Gegenverkehr aus Richtung Altentreptow kommend, wollte nach bisherigem polizeilichen Ermittlungsstand, ein 38-jähriger Fahrzeugführer nach links in den Gewerbehof einbiegen.

Durch Missachtung des Vorrangs des entgegenkommenden Fahrzeugs kam es beim Abbiegevorgang zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Dabei wurden der 68-Jährige Fahrzeugführer sowie die 61-Jährige Mitinsassin des PKW/Nissan schwer verletzt. Der Fahrzeuginsasse des PKW/Audi blieb unverletzt.

Die Verletzten wurden zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Es entstand ein Sachschaden von 6.000 Euro und beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Die polizeilichen Ermittlungen zum Verkehrsunfall hat die Kriminalpolizei übernommen.

Besonderer Ermittlungserfolg im Drogenmilieu

Rund 4,5 Kilogramm Marihuana, 800 Gramm Haschisch, 57 noch übrig gebliebene Pflanzen und mehr als 200 Ecstasy-Pillen: Donnerstag, 17.10.2019, haben die Drogenfahnder der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg nach mehr als einem halben Jahr Ermittlungsarbeit einen besonderen Erfolg erzielt. In Neubrandenburg haben insgesamt 40 Beamte fünf Wohnungen durchsucht und dabei neben den erwähnten Drogen auch mehrere zehntausend Euro Bargeld beschlagnahmt sowie drei Tatverdächtige (zwei im Alter von 32, einer im Alter von 21 Jahren) festgenommen.

Den gesamten Donnerstag waren die Kräfte in den Stadtteilen „Ihlenfelder Vorstadt“, „Katharinenviertel“, „Vogelviertel“ und „Reitbahnviertel“ im Einsatz. Dabei wurden auch etliche bereits abgeerntete Töpfe der Großplantagen sichergestellt. Nach derzeitigen Kenntnissen wurden zwei der fünf durchsuchten Wohnungen ausschließlich zum Drogenanbau genutzt.

Während der Durchsuchungsmaßnahmen zeigte einer der beiden 32-jährigen Tatverdächtigen körperliches Unwohlbefinden, weswegen er ins Klinikum eingeliefert wurde und dort zunächst bis zum Abend mit Polizeibewachung verblieb. Nach der ärztlichen Bescheinigung seiner Gewahrsamstauglichkeit wurde er in eine Haftanstalt überführt. Auch die beiden anderen Tatverdächtigen befinden sich aktuell in Gewahrsam. Alle drei werden noch heute dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.

Im Zuge der Maßnahmen wurde ein Ermittler leicht verletzt. Gegen die drei Männer aus Neubrandenburg wird unter anderem wegen gewerbsmäßigem Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt.

Diebstahl von drei Baustellenleuchten – Zwei Tatverdächtige gestellt

Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 23:00 Uhr meldete ein aufmerksamer Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg, dass gegenwärtig zwei männliche Personen in der Wilhelm-Külz-Straße in Neubrandenburg offenbar Baustellenleuchten von einer eingerichteten Baustelle entwenden.

Den eingesetzten Beamten bestätigte sich der Diebstahl. An einem Bauzaun waren drei Baustellenleuchten abgebrochen und entwendet worden. Im Rahmen der sofortigen Fahndung konnten zwei männliche Personen, auf die die Personenbeschreibung zutraf, in Tatortnähe gestellt und auch das Diebesgut sichergestellt werden.

Bei den beiden Männern handelt es sich um zwei Brüder im Alter von 35 und 27 Jahren, die beide stark alkoholisiert waren. Nach erfolgter rechtlicher Belehrung wurden beide Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

Verkehrsunfall mit einem verletzten Baby und drei beteiligten Fahrzeugen

Am Mittwoch, 16.10.2019, gegen 13:40 Uhr kam es auf der L 35 zwischen Neddemin und Altentreptow, in Höhe der Gartenanlage Waidmannslust, zu einem Auffahrunfall, bei dem ein Kleinkind verletzt wurde. Drei PKW befanden sich auf der L 35 und fuhren aus Richtung Neubrandenburg in Richtung Altentreptow. Auf Höhe der Unfallstelle mussten die ersten beiden PKW verkehrsbedingt halten.

Die 33-jährige Opel Fahrerin bemerkte das Halten zu spät und fuhr auf das letzte Fahrzeug auf. In der Folge wurden die zwei vorderen Fahrzeuge, ein PKW Kia und ein PKW Seat, aufeinander geschoben. Bei diesem Unfall wurde ein Baby (ein Monat alt), dass sich im PKW Opel befand am Kopf verletzt. Durch einen Rettungswagen wurde der verletzte Junge zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die drei beteiligten PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch einen Abschleppdienst geborgen werden. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca.15000,- Euro. Zur Aufnahme des Verkehrsunfalls und der Beseitigung der Unfallfahrzeuge wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Fahrer mit 2,53 Promille gestoppt

Am Mittwoch, 15.10.2019, gegen 06:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen anonymen Hinweis auf einen möglicherweise alkoholisierten Fahrzeugführer, der die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg in Richtung stadteinwärts fahren soll.

Die Beamten konnten das Fahrzeug in der Neustrelitzer Straße Höhe Weidenweg feststellen. Die Beamten folgten dem Fahrer, der sichtbar in Schlangenlinien fuhr. Auf die Haltezeichen sowie das eingeschaltete Blaulicht und Lichthupe reagierte der Fahrer nicht. Erst als der Streifenwagen auf der zweispurigen Fahrbahn neben den Pkw fuhr und der zweite Beamte mittels Anhaltekelle Zeichen zum Halten gab, fuhr der Fahrer an den rechten Fahrbahnrand.

Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch. Dem Mann gelang es aufgrund seiner Alkoholisierung nicht seine Fahrzeugpapiere sowie seinen BPA aus der Geldbörse zu holen, sodass er dem kontrollierenden Beamten gleich die komplette Geldbörse übergab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 61-jährigen Mann aus Neustrelitz ergab einen Wert von 2,53 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum gebracht. Nach erfolgter Rechtsbelehrung und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Pkw kommt von der Fahrbahn ab – Beifahrerin tödlich und Fahrer schwer verletzt

Am Dienstag, 15.10.2019, um 18:40 Uhr kam es in Neubrandenburg zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 69-jähriger Neubrandenburger befuhr mit seinem Ford die Ihlenfelder Straße stadteinwärts. Auf Höhe des Blähtonwerkes kam der Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr den kombinierten Rad-/Fußweg, einen Grünstreifen und kollidierte frontal mit einem Zaun und einem Betonpfeiler einer Fernwärmeleitung. Beide Fahrzeuginsassen wurden im Pkw eingeklemmt.

Bei der 52-jährigen Beifahrerin konnte durch den Notarzt nur noch der Tod festgestellt werden. Der Fahrzeugführer wurde schwer verletzt ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Zur Ermittlung der Unfallursache kam ein Dekra-Gutachter zum Einsatz. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 12.000,- Euro.

Widerstand gegen Polizeibeamte nach einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt und versuchtem Suizid

Am Montag, 14.10.2019, gegen 14:35 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Malchin zu einer häuslichen Gewalt in Altentreptow gerufen. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ehemaligen Lebenspartnern, bei welcher die 22-jährige Geschädigte durch ihren Ex-Partner körperlich angegriffen wurde. Der 20-jährige Beschuldigte äußerte anschließend gegenüber seiner Ex-Partnerin Suizidabsichten und verließ vor Eintreffen der Beamten die Wohnung. Anschließend begab sich der 20-Jährige zum Bahnübergang Teetzlebener Straße in Altentreptow und wollte sich augenscheinlich das Leben nehmen. Eine couragierte Passantin konnte ihn durch ein Gespräch daran hindern, sich auf die Gleise zu legen.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten in der Nähe der Gleise festgestellt werden. Er leistete aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass er zu Boden gebracht, fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Während der Verbringung zum Funkstreifenwagen beleidigte der 20-Jährige die Beamten mehrfach und verletzte einen Polizisten mit einem Kopfstoß ins Gesicht. Zudem beschädigte er durch mehrere Fußtritte eine hintere Seitenscheibe des Funkwagens.

Da der 20-jährige Tatverdächtige Suizidabsichten äußerte und augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ein Notarzt angefordert. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidung und Sachbeschädigung ermittelt. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie waren aber beide weiterhin dienstfähig.