Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Malchin

Am Sonntagabend (19.01.2020) gegen 21:40 Uhr wurde der Polizei ein Brand in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in der Blumenstraße in Malchin gemeldet. Vor Ort wurde durch die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Malchin starke Rauchentwicklung im Kellergeschoss des Gebäudes festgestellt.

Die Bewohner, sechs Kinder und Jugendliche sowie eine Betreuerin, hatten bei Eintreffen der Einsatzkräfte die Einrichtung bereits selbstständig und unverletzt verlassen. Durch die Freiwillige Feuerwehr Malchin konnte der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindert werden konnte. Allerdings wurde bei dem Brand eine Versorgungsleitung des Heizungssystems beschädigt, infolgedessen das Gebäude nicht mehr bewohnbar war.

Die Bewohner der Einrichtung mussten daher in umliegenden Einrichtungen untergebracht werden. Die entstandene Sachschadenshöhe ist derzeit nicht bestimmbar. Neben der Freiwilligen Feuerwehr Malchin mit fünf Einsatzfahrzeugen und 25 Kameraden waren ein Rettungswagen, ein Notarztwagen sowie zwei Funkstreifenwagen des Polizeireviers Malchin im Einsatz.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand muss von Brandstiftung ausgegangen werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

14. Neustrelitzer Lesenacht „Ausgezahlt und hingetuscht“

Trister Januar? Von wegen! In Neustrelitz bringt der Hans-Fallada-Klub am 25. Januar mit der 14. Neustrelitzer Lesenacht Farbe in die Innenstadt. „Ausgezahlt und hingetuscht“ lautet diesmal das Motto des literarischen Potpourris mit halbstündlich wechselndem Programm an sechs Lese-Orten. Ausgezahlt, weil die Veranstaltung diesmal Abschied nimmt von den Zahlenspielen der vergangenen Jahre wie zuletzt „Jetzt schlägt’s 13“; hingetuscht, weil die einzelnen Schauplätze mit hintersinnigem Farbenspiel benannt sind: Da wetteifern „Das Gelbe vom Ei“ und „Das Blaue vom Himmel“ um „Die rosarote Brille“, kommen aber auch die „Weiße Weste“ und „Goldene Zeiten“ zu dem Schluss: „Schwarz ist die Seele“.

Nach mehreren Jahren am Stadthafen kehrt die beliebte Veranstaltung diesmal in die Innenstadt zurück: Das Kunsthaus und das Kulturquartier in der Schlossstraße, das Borwinheim in der Bruchstraße, das ISBW am Markt sowie der WeinWeltLaden und der shop2rock in der Zierker Straße fungieren als Schauplätze für die literarischen Kostproben im Halbstundentakt. Menschen aus unterschiedlichsten Berufen beteiligen sich mit Kostproben ihrer Lieblingslektüre, so zum Beispiel der Leiter des Polizeireviers, Danilo Kohagen, oder die Tänzer Halka und Axel Rothe; Fielmann-Filialleiter Steffen Schmidt und Nordkurier-Journalistin Marlies Steffen; Feuerwehrmann Jörg Westphal und die langjährige Tanzremise-Patriarchin Andrea Lichterfeld; der Neubrandenburger Museumsleiter Rolf Voß oder Hotelier Thomas Kraus in „Tateinheit“ mit Schauspielerin Martina Block; Lesepatin Lilly Sauer oder Stadtführerin Ruth Koziel … und viele mehr!

Von einigen Texten über literarische Werke aus alter und neuer Zeit bis hin zu einer Einstimmung auf das Beethoven-Jahr reicht das literarische Spektrum. Für den einmal entrichteten Eintritt kann jeder Besucher den ganzen Abend lang unterwegs sein; mal hier, mal dort zuhören oder auch mal zum Plaudern Station machen. Das Programm dauert von 19 bis 23 Uhr. Ein Flyer mit dem detaillierten Programm soll demnächst an vielen Orten in Neustrelitz ausliegen.

Heimliche Spannervideos sind strafbar

„Heimliche Spannervideos verletzen den höchstpersönlichen Lebensbereich und sind strafbar“, sagt Heinz Müller, Landesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit Mecklenburg-Vorpommern. „Die auf dem Festival ‚Monis Rache‘ offenbar benutzten Minikameras gibt es in allen möglichen Ausfertigungen. Sie können in einem Rauchmelder, einem Kugelschreiber oder auch einem Ladegerät versteckt sein. Aufnahmen solcher Kameras können im Grunde jeden von uns treffen.“ Müller warnt: „Auch, wenn sie auf dem freien Markt erhältlich sind, lassen sich Minikameras nicht datenschutzkonform betreiben“.

Auf dem Festival „Monis Rache“ in Tutow (Vorpommern-Greifswald) hat ein Mann Medienberichten zufolge Kameras auf den Toiletten versteckt und die Benutzerinnen gefilmt. Nach einer Recherche des ARD-Magazins „Strg_F“ hat er die Aufnahmen später geschnitten und auf Porno-Plattformen verteilt. Damit soll er fast 8000 Euro verdient haben.

Die Polizeiinspektion Anklam hat nach der Veröffentlichung der Reportage von Amts wegen eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die dortige Kriminalpolizeiinspektion hat inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts der Begehung von Straftaten nach §§ 184 und 201a Strafgesetzbuch sowie § 23 Kunsturheberrechtsgesetz aufgenommen. Die Polizei bittet Personen, die 2018 auf dem Festival waren, die Dixi-Toiletten benutzt haben und somit Betroffene dieser Tat sein könnten, Anzeige zu erstatten. Das könne auch online unter www.polizei.mvnet.de geschehen.

Der oberste Datenschützer des Landes nimmt den Sachverhalt sehr ernst. Seine Behörde werde alle in ihrem Zuständigkeitsbereich möglichen Maßnahmen ergreifen. Zunächst liege das Verfahren aber bei der zuständigen Staatsanwaltschaft.

Verkehrsunfall durch Glätte mit einer schwerverletzten Person

Am Freitag, 17.01.2020, gegen 07:20 Uhr ist es in Zirzow bei Neubrandenburg zu einem glättebedingten Verkehrsunfall gekommen, bei dem eine Frau schwer verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die 37-Jährige mit ihrem Fahrzeug die Kreisstraße 76 zwischen der Ortschaft Chemnitz und der L27, als sie auf Höhe der dortigen Kläranlage bei Zirzow – wahrscheinlich auf Grund von plötzlicher Straßenglätte – von der Fahrbahn abkam, ca. 50 Meter über das Feld in einen Graben fuhr und sich dann überschlagen hat.

Das Fahrzeug blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die 37-Jährige konnte sich selbstständig aus dem Fahrzeug befreien, wurde aber so schwer verletzt, dass sie mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden musste. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste geborgen werden. Der entstandene Schaden wird auf ca. 10.000 Euro geschätzt.

Verkehrsunfall auf der B194

Am Donnerstag, 16.01.2020, kam es gegen 17:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen auf der B194 in der Ortslage Kittendorf. Beide Fahrzeuge befuhren die B194 aus Waren kommend in Fahrtrichtung Stavenhagen.

In der Ortschaft Kittendorf auf Höhe der Hausnummer 76 beabsichtigte der 35-jährige Fahrer eines Kleintransporters VW Caddy nach links auf eine Grundstücksauffahrt abzubiegen. Aufgrund von Gegenverkehr musste der Fahrzeugführer halten. Eine 25-jährige Fahrzeugführerin des dahinter befindlichen Seat Ibiza bemerkte den verkehrsbedingt haltenden VW nicht und fuhr ungebremst auf diesen auf.

Die Fahrzeugführer befanden sich allein in den PKW. Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Aufprall leicht verletzt. Die Fahrzeugführerin des Pkw Seat wurde durch den Rettungsdienst zur Untersuchung ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Der
Fahrzeugführer des VW Caddy sucht selbstständig einen Arzt auf.

Wegen auslaufender Betriebsstoffe war die Freiwillige Feuerwehr Kittendorf zur Beseitigung dieser im Einsatz. An beiden Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20.000 Euro.

Verkehrsunfall mit einer schwerverletzen Person auf der L 27 bei Demmin

Am Mittwoch, 15.01.2020 gegen 14:50 Uhr kam es auf der L27 zwischen den Ortschaften Buschmühl und Demmin zu einem Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr der 21-jährige aus dem Raum Demmin stammende Fahrzeugführer eines PKW Audi A3 die L27 aus Buschmühl kommend in Richtung Demmin.

Am Rande eines Waldstückes kam es zu einem Wildwechsel, in Folge dessen der Fahrzeugführer dem Wild nach rechts auswich und dadurch von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug überschlug sich und kam neben der Fahrbahn auf dem Dach liegend zum Stehen. Durch die am Unfallort eintreffenden Ersthelfer konnte der 21-Jährige aus seinem Fahrzeug befreit werden.

Zur medizinischen Versorgung des Verunfallten kam ein Rettungshubschrauber zum Einsatz, was eine zeitweilige Vollsperrung der L27 zur Folge hatte. Der Verunfallte wurde durch den Unfall schwer-, jedoch nicht lebensbedrohlich verletzt (Kopfverletzungen). Der Sachschaden an dem PKW beziffert sich auf ca. 5000 Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste durch einen Abschleppdienst geborgen werden.

Brand einer Holzverarbeitungsmaschine auf einem Betriebsgelände in Möllenhagen mit hohen Sachschaden

In den Nachmittagstunden des 15.01.2020 geriet aus bisher noch unbekannter Ursache ein sogenannter Holzbrecher und umliegende Holzschnitzel auf dem Betriebsgelände der Firma Remondis in Brand.

Die eingesetzten Freiwilligen Feuerwehren aus Möllenhagen, Kraase und Lehsten gelang es mit insgesamt 38 Kameraden und fünf Löschfahrzeugen eine weitere Ausbreitung des den Brandes zu verhindern.

Die Brandursachenermittlung hat der Kriminaldauerdienst der Polizeiinspektion Neubrandenburg und ein Brandursachenermittler übernommen. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Gesamtschaden auf ca. 180.000 EUR.