„Solissimo“: Das besondere Konzertformat der Kreismusikschule Kon.centus

Die Kreismusikschule Kon.centus setzt ihr Konzertformat „Solissimo“ fort. Dabei stehen begabte MusikschülerInnen im Vordergrund, die auf ihrem Instrument Solowerke bekannter Komponisten präsentieren. Begleitet werden sie dabei von der Camerata Kon.centus, dem Kammerorchester der Musikschule, das überwiegend mit Lehrern besetzt ist. Auftritte in dieser Konstellation sind aufgrund des hohen Personalaufwandes eine Seltenheit im Konzertbetrieb einer Musikschule.

Im vergangenen Jahr fand das erste „Solissimo“-Konzert im Neubrandenburger Schauspielhaus statt. Am Sonntagvormittag, 24. Februar, dieses Jahres wird die Reihe in der Aula des Gymnasiums Carolinum in Neustrelitz fortgesetzt. Auf dem Programm stehen unter anderem Antonio Vivaldis Konzert für Gitarre und Streicher (Gitarre: Louis Schenk), die Arie der Serpina auf „La Serva Padrona“ von Giovanni Battista Pergolesi (Sopran: Tara-Daphne Bethke) und Johann Sebastian Bachs 4. Brandenburgisches Konzert in einer Version für zwei Blockflöten und Streichorchester.

Solissimo – SchülerInnen präsentieren Solowerke bekannter Komponisten und werden begleitet von der Camerata Kon.centus
Sonntag, 24. Februar 2019, 11 Uhr
Aula Gymnasium Carolinum, Louisenstraße 30, 17235 Neustrelitz
Eintritt: 8€ (erm. 5€)
Karten im Musikschulsekretariat, Glambecker Straße 10, und an der Tagekasse

Krankenversicherung für Studenten: privat oder lieber gesetzlich versichern?

Die Frage zum Krankenversicherungsschutz stellt sich den meisten Studenten erst zum Zeitpunkt der Immatrikulation. Doch gerade Studenten, die bisher – zum Beispiel durch die Eltern – privat versichert waren, sollten zum Studienbeginn genau überlegen, ob sie weiter privat versichert sein wollen oder der Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung der Studenten (KVdS) die bessere Alternative ist.

Für manche Studenten kann die Private Krankenversicherung sinnvoll sein. Wenn zum Beispiel über die verbeamteten Eltern ein Beihilfeanspruch besteht, ist die private Versicherung meistens günstiger als die gesetzliche KVdS. Studenten sollten sich vor der Wahl des Vertrages in jedem Fall über Vor- und Nachteile unabhängig beraten lassen. Denn fällt während des Studiums der Kindergeldanspruch weg, muss der private Vertrag auf hundertprozentigen Versicherungsschutz umgestellt werden. Das hat einen entsprechend hohen Beitrag zur Folge, der meistens über dem Niveau der gesetzlichen Krankenkasse liegt.

Ist zu Beginn des Studiums die Wahl einmal getroffen, bleibt diese Entscheidung für die gesamte Studiendauer bindend. Also Achtung: Wer sich privat versichert, kommt während des Studiums nicht mehr in die gesetzliche Krankenkasse zurück.

Bei gesetzlich versicherten Eltern ist der Studienanfänger bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres kostenfrei familienversichert. Diese Zeit verlängert sich bei geleistetem Wehr- bzw. Ersatzdienst entsprechend. Eine beitragsfreie Familienversicherung ist jedoch nur möglich, wenn das regelmäßige Einkommen des Studenten unter 445 Euro liegt bzw. bei einer geringfügigen Beschäftigung (Minijob) 450 Euro nicht überschreitet. In diesem Fall und ab dem 26. Lebensjahr ist dann aber eine studentische Versicherung möglich. Seit 2019 kostet dieser 66,33 Euro plus Zusatzbeitrag plus Pflegeversicherung.

Fragen rund um die Krankenversicherung beantwortet die Verbraucherzentrale.

Überladener LKW mit gebrochenem Rahmen und abgebrochenen Radbolzen kontrolliert

Die Beamten der Besonderen Verkehrsüberwachung des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers (AVPR) Altentreptow (AVPR) unterstützten am 18.02.2019 das Bundesamt für Güterverkehr. Gemeinsam wurde auf dem Rastplatz „Vier Tore Stadt Ost“ auf der A20 eine Kontrolle durchgeführt. Dabei wurde ein polnisches Sattelkraftfahrzeug, welches mit Holzstämmen für ein Sägewerk vollbeladen war, einer gründlichen Kontrolle unterzogen. Hierbei kam auch die Radlastwaage des AVPR Altentreptow zum Einsatz.

Die Beamten diagnostizierten bei der Sattelzugmaschine eine Überladung um 10,5 %. Ab 10% Überladung spricht man von einer erheblichen Überladung, so dass der Fahrzeugführer zur Umladung vor Ort verpflichtet wird. Bei der genaueren Kontrolle stellten die Beamten zudem an einem Rad des Sattelaufliegers drei abgebrochene Radbolzen und einen mehrfach gebrochenen Rahmen fest. Die zur Ladungssicherung erforderlichen Rungen waren zudem fast alle lose.

Demzufolge wurde eine Umladung der Holzstämme angeordnet. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt ausdrücklich untersagt. Es werden mehrere Bußgelder in hohem dreistelligen Betrag fällig.

Zum Glück wurde diese Sattelzugmaschine aus dem Verkehr gezogen. Mit abgebrochenen Radbolzen, gebrochenem Rahmen und völlig überladen war der Sattelzug eine Gefahr im Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang bittet die Bevölkerung darum, aufmerksam zu sein. Die Beamten können nicht überall sein. Wenn Sie auffällige Fahrzeuge oder Fahrzeugführer mit auffälliger Fahrweise sehen, informieren Sie uns bitte telefonisch unter 110.

Alkoholisierter Mann schießt mit Pyro-Patronen auf Passanten

Am Freitag, 15.02.2019, gegen 16:50 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipolizeipräsidiums Neubrandenburg über den Polizeinotruf mitgeteilt, dass eine männliche Person mit einer Schreckschusswaffe aus einem Dachfenster eines Hauses in der Altentreptower Feldstraße heraus Pyrotechnik abschießt. Als die Beamten des zuständigen Reviers vor Ort eintrafen, befand sich eine Personengruppe auf dem Gehweg, welche sich augenscheinlich in einem Streitgespräch befand. Die Beamten trennte die Gruppe, um so Angaben zum Sachverhalt zu erhalten.

Demnach hat der 25-jährige Tatverdächtige aus seinem Fenster heraus mit einer Schreckschusswaffe sogenannte Pyro-Knallpatronen auf mehrere Personen geschossen, welche sich auf dem Gehweg der Feldstraße befanden. Zum Glück wurde dabei keine Person getroffen oder verletzt. Kurze Zeit später hat der 25-Jährige das Haus mit Kumpels verlassen und über seine Aktion geprahlt, so dass die Geschädigten auf ihn als Schützen aufmerksam wurden. Sie haben den 25-Jährigen bis zum Eintreffen der Beamten festgehalten haben.

Nach der Sachverhaltsklärung wollten die Beamten mit dem 25-Jährigen in dessen Wohnung gehen, um nach der Schreckschusswaffe, Munitionen und weiteren Beweismitteln zu gucken. Um dies zu verhindern, flüchtete er fußläufig, stürzte dabei und konnte durch die Beamten gestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat bei dem 25-Jährigen einen Wert von 2,67 Promille angezeigt. Im Anschluss wurde die Wohnung des Tatverdächtigen aufgesucht. Dort wurden diverse pyrotechnische Erzeugnisse, Munitionen sowie ein Schreckschussrevolver gefunden.

Die Beamten haben Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet. Der Landkreis MSE mit der zuständigen Waffenbehörde wurde über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt.

Wende im Fall des Brandes eines Reihenhauses – elektrische Energie von min. 17.000 Euro entzogen

Wie bereits beschrieben, ist es am 22.12.2018 gegen 15:10 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Reihenhauses in der Oberbaustraße in Altentreptow gekommen. Dabei ist ein Schaden von ca. 50.000 Euro entstanden. Personen wurden aber nicht verletzt.

Im Zuge der geführten Ermittlungen durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin (mit Sitz in Altentreptow) konnte festgestellt werden, dass zwei Stromzähler, die 2009 durch den Stromanbieter gesperrt wurden, unerlaubt freigeschaltet und auch genutzt wurden. Der durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg eingesetzte Brandursachenermittler stellte als Brandursache einen technischen Defekt fest. Es wird davon ausgegangen, dass es während des Ladeprozesses eines Smartphones zu einer elektrischen Fehlerleistung und dadurch zu einer unzulässigen Erwärmung gekommen ist, wodurch es zum Brandausbruch kam.

Somit konnte weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit der Brandstiftung erhärtet werden. Die Ermittlungen wegen der Brandstiftungen wurden eingestellt. Die polizeiliche Akte wird nun an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Auf Grund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse hat sich der Verdacht des Entziehens von elektrischer Energie ergeben. Die Ermittlungen richteten sich gegen die Eigentümer des Hauses, ein 49-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau. Beide Beschuldigten haben eingeräumt, unerlaubt elektrische Energie entzogen zu haben. Dem Stromanbieter ist dadurch ein Schaden von mehr als 17.000 Euro entstanden. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin haben das Verfahren abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Fahrplanwechsel beim regionalen Busverkehr

Nach den Winterferien gibt es ab dem 18. Februar 2019 einen Fahrplanwechsel für den regionalen Buslinienverkehr der Mecklenburg- Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG).

Die neuen Fahrpläne stehen ab dem 15. Februar 2019 auf der Interneseite mvvg-bus.de

Alle Informationen und Auskünfte gibt es selbstverständlich auch in der Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof in Neubrandenburg. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 0395 351 76350 und die E-Mail-Adresse: mobilitätszentrale@mvvg-bus.de

Kinder vorm Bildschirm: Wann ist genug?

Internet-ABC-Umfrage: Wie Eltern die „Medienzeiten“ ihrer Kinder regeln

Die Frage, wie viel Zeit Kinder vor dem Bildschirm verbringen dürfen, sorgt in vielen Familien immer wieder für Diskussionen. Das Medienkompetenz-Portal Internet-ABC (www.internet-abc.de) hat Eltern gefragt, ob sie die „Medienzeiten“ ihrer Kinder festlegen. Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen, dass es in den meisten Familien (66 %) feste Regeln gibt, wie lange Kinder Handy, Fernseher und Konsole täglich nutzen dürfen. Auch Kindermedienexperte Thomas Feibel spricht sich im Interview dafür aus, dass Eltern Medienzeiten ihrer Kinder begrenzen.

In den meisten Familien, die sich an der Befragung des Internet-ABC beteiligt haben (66 %), gelten bei dem Thema feste Vereinbarungen: Rund jeder fünfte Befragte (21,1 %) gibt an, genau darauf zu achten, dass die vereinbarten Zeiten für TV, Computer und Smartphone auch eingehalten werden. 44,9 % der Eltern erklären, dass es bei ihnen Zuhause zu dem Thema klare Verabredungen gibt, Ausnahmen aber immer wieder zugelassen werden. Keine festen Regeln gelten bei rund einem Drittel der Eltern (31,6 %). Der Großteil dieser Gruppe stimmt jedoch der Aussage zu „keine fixen Vereinbarungen“ zu treffen, „aber wenn es zu viel wird, schreite ich ein“ (11,9 %). „Nein, bei uns gibt es keine zeitliche Regelung“ geben 5,8 % der Befragten an. 3,7 % setzen bei dem Thema auf das Prinzip Selbstbestimmung. Hier gilt: „Das Kind regelt das schon für sich selbst.“

Auch die Kommentare der Eltern zur Internet-ABC-Umfrage belegen, dass das Thema „Medienzeiten“ in vielen Familien ein Thema mit hohem Konfliktpotenzial ist. Bei der Art und Weise, wie Eltern mit diesem „Streitthema“ umgehen, gibt es allerdings eine große Bandbreite: Sie reicht über eine gewisse Ratlosigkeit und Frustration bei Eltern bis dahin, dass sie Diskussionen mit ihren Kindern über das Thema Medienzeit als positiv und wünschenswert betrachten. Mehrere Eltern geben an, es sei ihnen wichtig, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen. Sie sind der Ansicht, strenge Verbote seien eher kontraproduktiv und verhinderten, dass Kinder einen souveränen Umgang mit Medien erlernten.

Konflikte zwischen Eltern und Kinder sind aus Elternperspektive aber eben auch normal. Wichtig dabei sei für Eltern, mit ihren Kindern im Austausch zu bleiben.

Diesen Grundsatz unterstreicht auch der Kindermedienexperte Thomas Feibel. Strikte Verbote: Nein! Gemeinsam erstellte Regeln: Ja! Wichtig sei, dass gemeinsam vereinbarte Regelungen auch eingehalten werden – selbst wenn es hierbei immer wieder zu Machtkämpfen zwischen Eltern und Kinder kommen kann. „Wer eine halbe Stunde zusagt, muss auch das Ende einfordern und durchsetzen“, sagt Thomas Feibel. „Dabei können Eltern Haltung zeigen, denn Kinder wollen Autorität, auch wenn sie das nicht zugeben würden.“ (Interview)

Mehr Informationen unter www.internet-abc.de/pm-medienzeiten

Fragen und Antworten bei der Mediennutzung:
Unterstützung bei ihren alltäglichen Fragen rund um die Medienerziehung erhalten geforderte Eltern mit der Broschüre „Internet gemeinsam entdecken“ des Vereins, kostenfrei bestellbar unter: www.internet-abc.de/broschuere-internet-gemeinsam-entdecken.
Gemeinsam Regeln finden:
Unterstützen kann hier der Mediennutzungsvertrag von Internet-ABC und der EU-Initiative klicksafe unter www.mediennutzungsvertrag.de.

Kindermedienexperte Thomas Feibel zum Thema „Feste Medienzeiten für Kinder“

„Wer eine halbe Stunde zusagt, muss auch das Ende einfordern und durchsetzen.“

Der Kindermedienexperte Thomas Feibel (Journalist, Büro für Kindermedien, Berlin) erklärt im Interview mit dem Internet-ABC, warum es sinnvoll ist, dass Eltern ihren Kindern zeitliche Limits setzen, warum Eltern eine klare Haltung zeigen sollten und was man tun kann, um Kindern das „Aufhören“ zu erleichtern.

Warum sollte das Spielen am Handy, Tablet oder PC eigentlich zeitlich begrenzt werden?
Vielen Eltern geht es darum, dass Kinder sonst andere Interessen oder Pflichten vernachlässigen. Dieser Verdacht ist auch nicht ganz unbegründet: Gerade junge Kinder geraten von diesen Medien in einen starken Sog. Ähnlich wie beim Fernsehen können sie sich dem nicht entziehen. Sie verlieren jegliches Zeitgefühl. Dazu kommen noch der enorme Druck, die spielerische Herausforderung zu meistern, und die große Anspannung, an einer kniffligen Stelle zu scheitern. Übrigens finden viele Kinder auch kein Spielende, weil sie mit anderen online zu verabredeten Zeiten spielen oder weil eben viele Spiele gar kein Ende haben. Deswegen müssen Eltern bei dem Erstellen von Zeitlimits genau hinsehen, um was für ein Spiel es sich handelt.

Mein Kind will einfach nicht aufhören – was kann ich tun?
Wer eine halbe Stunde zusagt, muss auch das Ende einfordern und durchsetzen. Natürlich macht es keinen Spaß, wenn das Geschrei groß ist. Aber neben dem Theater wegen dem Spielende, geht es auch immer um eine zweite Ebene: der Machtkampf. Das ist ein schwieriges Thema, denn Eltern sollten eigentlich ihre Macht nicht ausspielen – dies demonstriert dem Kind seine Ohnmacht. Doch beim Beenden des Spiels geht es uns um den Schutz und nicht ums Prinzip. Dabei können Eltern Haltung zeigen, denn Kinder wollen Autorität, auch wenn sie das nicht zugeben würden. Allerdings eine Autorität, die auch mit Herz und Güte reagiert. Wenn diese Zeiten also begrenzt werden, dann um das Kind zu schützen. Vor übermäßigem Medienkonsum, aber auch vor sich selbst.

Wie vermeide ich ständige Diskussionen rund um die Medienzeiten des Kindes?
Diskussionen lassen sich nie vermeiden, bei keinem Thema. Wenn Kinder älter werden, stellen sie vieles in Frage und loten ihre Grenzen ständig neu aus. Das ist ganz normal, auch wenn es Eltern eher als anstrengend erleben. Gemeinsam vereinbarte Zeiten helfen, wobei der Schwerpunkt auf „gemeinsam“ liegt. Ich rate da zum sanften Beenden: Zehn Minuten vor dem vereinbarten Ende kann der Hinweis auf die verbleibenden zehn Minuten helfen, sodass das Ende nicht zu abrupt kommt. Auch eine Möglichkeit ist, danach etwas mit dem Kind zu unternehmen. Das kann ein Gang auf dem Spielplatz, ein Brettspiel oder Vorlesen sein. Wenig hilfreich hingegen ist die Aussicht auf Hausaufgaben, die sollten vor dem Spiel erledigt werden.

Das Interview führte Michael Schnell, Internet-ABC, www.internet-abc.de

Das Internet-ABC ist ein spielerischer Ratgeber für den Einstieg ins Internet. Als Kompass zur Orientierung bietet es praxisnahe und leicht verständliche Informationen über den sicheren Umgang mit dem World Wide Web. Die Plattform richtet sich an Kinder von fünf bis zwölf Jahren und auf eigenen Seiten an Eltern und Pädagogen. Die Website ist nicht kommerziell, sicher und werbefrei.

Das Projekt Internet-ABC wird vom gleichnamigen, gemeinnützigen Verein Internet-ABC e.V. getragen, dem unter Vorsitz der Landesanstalt für Medien NRW alle deutschen Landesmedienanstalten angehören. Fördermitglieder sind die Clearingstelle Medienkompetenz der Deutschen Bischofskonferenz, der Deutsche Kinderschutzbund e.V., die Evangelische Kirche in Deutschland, die Initiative D21 e.V. und die Stiftung Digitale Chancen. Die Projektplattform Internet-ABC wird vom Verein Internet-ABC e.V. in Zusammenarbeit mit dem Grimme-Institut, Marl umgesetzt.

Für seine medienpädagogische Arbeit wurde das Internet-ABC in der Vergangenheit bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als erste deutsche Einrichtung mit dem internationalen King-Hamad-bin-Isa-Al-Khalifa-Preis der UNESCO, dem Deutschen Bildungsmedienpreis digita und der Comenius-EduMedia-Medaille.

Hohe Nachfrage beim Risikokapitalfonds „innoSTARTup“

Große Resonanz beim neuen Risikokapitalfonds „MBMV in-noSTARTup“: Das Finanzmittel zur Gewährung von Beteiligungen bei kleinsten, kleinen und mittleren Unternehmen wird stark nachgefragt.

Das Wirtschaftsministerium hatte 2018 gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) einen Fonds in Höhe von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Existenzgründer, digitale Geschäftsmodelle sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stärker zu unterstützen.

Aus dem Fonds sind bereits wenige Monate nach dem Start Projekte und Vorhaben in Höhe von rund 5,15 Millionen Euro beantragt worden. Bislang haben sechs Unternehmen mit fünf stillen und zwei offenen Beteiligungen die Zusage einer Unterstützung erhalten. Dabei handelt es sich um Antragsteller aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Informations- und Gesundheitswirtschaft sowie sonstigem Gewerbe. Nahezu 40 Prozent der Antragsteller befassen sich in ihren Vorhaben mit digitalen Geschäftsmodellen.

Kleinste, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Sinne der EU-Definition einschließlich Existenzgründungen aus Mecklenburg-Vorpommern haben die Möglichkeit, aus dem Fonds Gelder zu erhalten. Dies geht als „stille Beteiligung“ bei Beträgen zwischen 50.000 und 500.000 Euro pro Vorhaben, als „offene Beteiligung“ mit einem Beteiligungsbetrag pro Vorhaben von maximal 50.000 Euro, über die Einbindung des High-Tech-Gründerfonds (HTGF) oder vergleichbarer Finanzierungspartner mit einem Höchstbetrag von 400.000 Euro pro Vorhaben oder als Kombination aus stiller und offener Beteiligung.

Das Programm „MBMV innoSTARTup“ ist als revolvierender Fonds aufgelegt. Das bedeutet, die Ressourcen werden ständig aufgefüllt durch die zurückfließenden Erlöse der mit diesem Geld finanzierten Projekte. Insgesamt stellt das Wirtschaftsministerium bis zum Jahr 2023 knapp 12,4 Millionen Euro aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (MBMV) beteiligt sich als privater Investor mit rund 2,6 Millionen Euro.

Informationen, Beratung und Antragstellung:

Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH
Graf-Schack-Allee 12, 19053 Schwerin,
Michael Meis (Prokurist): michael.meis@mbm-v.de; Tel.: 0385 39 555-22, Fax: 0385 39 555-722

„Karriere in der IT-Branche“: Experten-Chat am 20. Februar 2019 auf abi.de

Mehr als Nullen und Einsen: Die IT-Branche bietet vielfältige Berufsmöglichkeiten – egal, ob mit Ausbildung oder Studium. Welche genau und wie der Einstieg in die Welt der Bits und Bytes gelingt, klärt der nächste abi>> Chat am 20. Februar. Von 16 bis 17:30 Uhr beantworten kompetente Fachleute alle Fragen zum Thema „Karriere in der IT-Branche“.

Informationstechnik begleitet uns auf Schritt und Tritt, von früh bis spät. Zum Frühstück gibt’s die neuesten News aufs Handy, in Schule und Arbeit helfen Laptop und Bürorechner und zum Feierabend entspannt man mit der Lieblingsserie über den Internet-Streaming-Stick. Auch in der Industrie sind Digitalisierung und Rechenleistung nicht mehr wegzudenken. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ vernetzen sich Mensch, Maschine und Prozesse – moderne Fertigung dank Internet.

Für all diese Technologien braucht die Wirtschaft gut ausgebildete Fachkräfte. Laut aktueller Prognose des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sind in der Informations- und Telekommunikationsbranche (ITK) etwa 1,17 Millionen Menschen tätig (Stand: Januar 2019). Damit ist sie der größte Industrie-Arbeitgeber Deutschlands.

Bits, Bytes und jede Menge Berufe

Entsprechend vielfältig ist die Auswahl an Berufen. So finden sich im Bereich IT neben Fachinformatikern und Informatikkaufleuten auch IT-Projektmanager, Software-Entwickler, Systemelektroniker, Data Scientists, IT-Berater und Wirtschaftsinformatiker. Sie arbeiten nicht nur bei Softwarefirmen und Hardware-Herstellern, sondern in beinahe allen Unternehmen der freien Wirtschaft sowie im öffentlichen Dienst.

Doch welche Ausbildungen und Studiengänge führen in die IT-Branche? Was muss man für eine erfolgreiche Karriere mitbringen? Und wie gelingt der Berufseinstieg? Antworten auf diese und andere Fragen geben die Expertinnen und Experten des nächsten abi>> Chats am 20. Februar. Von 16 bis 17.30 Uhr hauen unter anderem Christian Bogner (TU Kaiserslautern) und Bernd Wöllner (Capgemini Deutschland) in die Tasten. Unterstützt werden sie von den Redakteurinnen und Redakteuren der abi>> Redaktion.

Chatprotokoll mit allen Fragen und Antworten

Interessierte loggen sich ab 16 Uhr ein unter http://chat.abi.de und stellen ihre Fragen direkt im Chatraum. Die Teilnahme ist kostenfrei. Wer zum angegebenen Termin keine Zeit hat, kann seine Fragen auch gerne vorab an die abi>> Redaktion richten (abi-redaktion@meramo.de) und die Antworten im Chatprotokoll nachlesen, das nach dem Chat im abi>> Portal veröffentlicht wird.