Best of Poetry Slam: "Kampf der Künste"

Slam, das ist das wohl interessanteste Kulturformat der Jetzt-Zeit, für Newcomer und alte Hasen – ein Mikrofon, ein Text, Applaus.

Der Poetry Slam ist aus der Hamburger Literatur- und Kulturszene nicht wegzudenken. Im „Kampf der Künste“ wird jeden Sommer der „Hamburger-Poetry-Stadtmeister“ bestimmt. Große Häuser wie das Thalia Theater, das Ernst Deutsch Theater und das DeutscheSchauSpielHaus geben dem Dichterwettstreit eine prominente Bühne. Kampf der Künste – das ist Liebe für die Bühne, die Literatur, die Poesie – nun auch in Neubrandenburg.

Schauspielhaus Neubrandenburg: Sa. 23.2., 19:30 Uhr

Mehrere Anzeigen auf dem Datzeberg

Ein Mitarbeiter eines Bistro meldete sich am Sonnabend, 16.02.2019, um 01:09 Uhr in der Einsatzleitstelle der Polizei in Neubrandenburg und teilte mit, dass der Betreiber des Bistros von drei männlichen Personen angegriffen und hierbei auch verletzt worden sei. Darüber hinaus soll auch mit einer Schreckschusswaffe geschossen worden sein.

Nach dem Eintreffen mehrerer Funkstreifenwagenbesatzungen des PHR Neubrandenburg sowie des PR Friedland erfolgte eine erste Befragung aller vor Ort festgestellten Personen. Danach stellte sich der Sachverhalt wie folgt dar: Am 16.02.2019 gegen 01:05 Uhr erschienen drei deutsche männliche Personen im Alter von 23, 28 und 30 am Stern-Bistro mit der Absicht dort Bier zu erwerben. Der 23-jährige betrat das Geschäft trotz eines für ihn bestehenden Hausverbotes, währenddessen die anderen beiden Personen vor dem Geschäft auf ihn warteten. Da es in der Vergangenheit bereits zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen dem 52-jährigen Bistrobetreiber und dem jungen Mann gekommen war, forderte er diesen nun auf, sein Geschäft unverzüglich zu verlassen. Um sein Hausrecht durchzusetzen, schob er den 23-jährigen Mann vor die Tür seines Geschäfts.

Hier kam es nun zu einer Schubserei zwischen dem Bistrobetreiber und den drei männlichen Personen, in deren Folge der 23-jährige einen Schraubendreher aus seiner Bekleidung hervorholte und damit gezielt in Richtung des Bistrobetreibers zustieß. Diesen Stoß konnte der Bistrobetreiber zwar mit seiner rechten Hand abwehren, zog sich hierbei jedoch eine blutende Schnittwunde am Mittelfinger der rechten Hand zu. Der 30-jährige Mann der Gruppe wollte sich, nach seiner Aussage schlichtend dazwischen stellen und bekam vom Betreiber des Bistros einen Faustschlag ins Gesicht. Die 28-jährige Person der Gruppe zog nun eine Schreckschusswaffe aus seiner Bekleidung hervor und schoss damit einmal in die Luft. Der Betreiber zog sich daraufhin zügig in sein Bistro zurück und wartete auf das Eintreffen der Polizei.

Der Schraubenzieher, die Schreckschusswaffe, sowie zwei Patronenhülsen konnten in Tatortnähe aufgefunden und sichergestellt werden. Diese waren zuvor durch die beiden Tatverdächtigen hinter einer Abfalltonne versteckt worden. Gegen den 23-jährigen tatverdächtigen Mann der Gruppe wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Hausfriedensbruch eingeleitet. Ein beim Beschuldigten durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille, woraufhin eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde. Gegen den 28-jährigen Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Gegen den Betreiber des Bistros wird ein Ermittlungsverfahren wegen einfacher Körperverletzung zum Nachteil der 30-jährigen männlichen Person eingeleitet.

Zwei PKW in Brand geraten

Eine dunkle Rauchsäule war heute gegen 14:35 Uhr über der Neubrandenburger Südstadt zu sehen.

Ein 55-jähriger Fahrzeugführer soll einen 20 Jahre alten PKW Audi gestartet haben, als unmittelbar danach Flammen aus dem Motorraum zu sehen gewesen seien. Der Fahrer verließ seinen PKW unverletzt.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr kam gemeinsam mit der Polizei zum Einsatz. Trotz des schnellen Eintreffens konnte nicht verhindert
werden, dass das Feuer auf einen daneben parkenden 14 Jahre alten PKW Ford übergriff. Im Ergebnis brannten beide Fahrzeuge vollständig aus.

Durch das Feuer entstand ein Gesamtschaden von ca. 3.000 EUR.

Ladendieb gestellt – er wollte Waren im Wert von 684 Euro entwenden

Am Donnerstag, 14.02.2019, gegen 11:00 Uhr ist es in einem Supermarkt im Neubrandenburger Vogelviertel zu einem Ladendiebstahl. Nach bisherigem Kenntnisstand hielt sich der 46-jährige Tatverdächtige ca. eine Stunde im Verbrauchermarkt auf und legte sich verschiedene Waren in den Einkaufskorb.

Aufgrund der ungewöhnlichen langen Aufenthaltszeit wurden die Mitarbeiter auf den Mann aufmerksam. Um 11:10 Uhr beobachtete der Marktleiter, wie der Tatverdächtige mit dem randvoll gepackten Einkaufskorb den Verkaufsbereich über den ungesicherten Eingangsbereich verließ. Nachdem er den Verkaufsbereich verlassen hatte und in Richtung Ein-und Ausgang des Marktes ging, sprach der Marktleiter den 46-Jährigen an und forderte ihn auf, mit in das Büro zu kommen, da der Verdacht des Diebstahls besteht. Der Tatverdächtige weigerte sich und wollte ohne das Diebesgut den Markt verlassen. Zusammen mit weiteren Angelstellten und auch Kunden ist es dem Marktleiter gelungen, die Flucht zu verhindern und den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, erfolgte die vorläufige Festnahme des 46-jährigen polnischen Tatverdächtigen. Er wurde zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen haben die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg die Zeugen und den 46-Jährigen als Beschuldigten vernommen. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der 46-Jährige aus dem Gewahrsam entlassen.

Bei dem Diebesgut handelt es sich um mehrere Flaschen alkoholischer Getränke sowie teure Lebensmittel (Markenschokolade, Nüsse) und Waschmittel im Wert von 684,37 EUR. Die Ware verblieb in dem Supermarkt.

Wende im Fall des Brandes eines Reihenhauses – elektrische Energie von min. 17.000 Euro entzogen

Wie bereits beschrieben, ist es am 22.12.2018 gegen 15:10 Uhr aus zunächst ungeklärter Ursache zu einem Brand eines Reihenhauses in der Oberbaustraße in Altentreptow gekommen. Dabei ist ein Schaden von ca. 50.000 Euro entstanden. Personen wurden aber nicht verletzt.

Im Zuge der geführten Ermittlungen durch die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin (mit Sitz in Altentreptow) konnte festgestellt werden, dass zwei Stromzähler, die 2009 durch den Stromanbieter gesperrt wurden, unerlaubt freigeschaltet und auch genutzt wurden. Der durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg eingesetzte Brandursachenermittler stellte als Brandursache einen technischen Defekt fest. Es wird davon ausgegangen, dass es während des Ladeprozesses eines Smartphones zu einer elektrischen Fehlerleistung und dadurch zu einer unzulässigen Erwärmung gekommen ist, wodurch es zum Brandausbruch kam.

Somit konnte weder Vorsatz noch Fahrlässigkeit der Brandstiftung erhärtet werden. Die Ermittlungen wegen der Brandstiftungen wurden eingestellt. Die polizeiliche Akte wird nun an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Auf Grund der vorliegenden Ermittlungsergebnisse hat sich der Verdacht des Entziehens von elektrischer Energie ergeben. Die Ermittlungen richteten sich gegen die Eigentümer des Hauses, ein 49-jähriger Mann und eine 38-jährige Frau. Beide Beschuldigten haben eingeräumt, unerlaubt elektrische Energie entzogen zu haben. Dem Stromanbieter ist dadurch ein Schaden von mehr als 17.000 Euro entstanden. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin haben das Verfahren abgeschlossen und an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg zur weiteren Entscheidung übergeben.

Polizeieinsatz auf Grund einer angemeldeten Versammlung

Am Nachmittag des 14.02.2019 führte das Polizeihauptrevier Neubrandenburg einen polizeilichen Einsatz mit eigenen und unterstellten Kräften durch.

Es waren 25 Beamte der Polizeihauptrevieres Neubrandenburg und der Bereitschaftspolizei im Einsatz. Anlass dazu war die Anmeldung einer Versammlung einer Privatperson zu dem Thema „Für ein weltoffenes Neubrandenburg“ in der Stargarder Straße.

In der Zeit von 16:00 bis 17:30 Uhr waren ca. 50 Versammlungsteilnehmer vor Ort. Die Versammlung ist störungsfrei verlaufen und wurde ohne besondere Vorkommnisse beendet.

Fahrplanwechsel beim regionalen Busverkehr

Nach den Winterferien gibt es ab dem 18. Februar 2019 einen Fahrplanwechsel für den regionalen Buslinienverkehr der Mecklenburg- Vorpommerschen Verkehrsgesellschaft (MVVG).

Die neuen Fahrpläne stehen ab dem 15. Februar 2019 auf der Interneseite mvvg-bus.de

Alle Informationen und Auskünfte gibt es selbstverständlich auch in der Mobilitätszentrale Mecklenburgische Seenplatte am Zentralen Omnibusbahnhof in Neubrandenburg. Geöffnet ist von Montag bis Freitag von 6 bis 18 Uhr. Die Telefonnummer lautet: 0395 351 76350 und die E-Mail-Adresse: mobilitätszentrale@mvvg-bus.de

Versuchter Raub zu Nachteil von zwei älteren Damen auf dem Friedhof – Tatverdächtiger gab sich als Bundesbeamter aus

Am Donnerstagnachmittag (14.02.2019) ist es auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt zu einem versuchten Raub gekommen. Gegen 12:05 Uhr teilte eine Frau der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein fremder Mann gegenwärtig versucht, ihre Geldbörse zu entwenden. Daraufhin sind die Polizeibeamten zu dem Neuen Friedhof gefahren und haben kurz vor der Ankunft eine männliche Person gesehen, welche in Richtung Trauerhalle flüchtete. Da die Zeugen vor Ort bestätigten, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelt, haben die Beamten die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 100 Metern konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle des 26-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Da der Atemalkoholtest strikt verweigert wurde, erfolgte die Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum. Hierbei leistete der 26-Jährige aktiven Widerstand, so dass er anschließend gefesselt blieb, um weitere Widerstandshandlungen zu vermeiden. Danach wurde der 26-Jährige zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen äußerte der 26-Jährige auch gegenüber den Beamten, dass er Bundesbeamter sei und die Damen der Spionage verdächtigt.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich zwei 77- und 78-jährige Damen auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt befanden, um dort Gradpflegearbeiten durchzuführen. Plötzlich tauchte ein ihnen unbekannter Mann auf und stellte sich den beiden Damen als „Bundesbeamter“ vor. Er forderte eine der beiden Geschädigten auf, unverzüglich ihre mitgeführte Tasche auf den Boden zu stellen. In der weiteren Folge durchsuchte der Tatverdächtige diese Tasche, ohne daraus etwas zu entnehmen. Dann wandte er sich an die zweite Dame und fing an, ihren auf dem Rücken mitgeführten Rucksack zu durchsuchen. Dagegen wehrte sich die Dame und holte ihr Handy aus der Jackentasche, um den Polizeinotruf zu wählen.

Während die Dame mit der Polizei sprach, versuchte der Tatverdächtige ihr das Handy gewaltsam zu entreißen, was ihm auf Grund der heftigen Gegenwehr der Dame jedoch nicht gelungen ist. Dann kam ein Zeuge zur Hilfe und ging zwischen den Tatverdächtigen und die beiden Geschädigten. In dieser Zeit betonte der Unbekannte weiterhin, dass er von der Bundespolizei ist und dass sie ihm gehorchen müssen. Gemeinsam sind die beiden Damen, der Zeuge und der Tatverdächtige in Richtung Ausgang gegangen, in der Hoffnung, dass die Polizei bald kommt. In dieser Zeit versuchte der 26-Jährige weiterhin, an das Handy der Dame zu kommen. Kurz vor dem Ausgang wollte der Tatverdächtige flüchten und über den Zaun springen. Ein weiterer Zeuge mit Hund forderte den Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Genau in diesem Moment erschienen die Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Neubrandenburg vor Ort und haben den Tatverdächtigen ergriffen und festgenommen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Raubes, der Freiheitsberaubung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Amtsanmaßung aufgenommen. Die Nacht wird der 26-Jährige im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Weitere Entscheidungen werden im Laufe des morgigen Tages getroffen.

Schwimmhalle schließt für Indoorcup

Am Samstag, den 23. Februar 2019 lädt der Sportclub Neubrandenburg wieder zum neu.sw Indoorcup in die Schwimmhalle. Aus diesem Grund ist das öffentliche Baden an diesem Tag nicht möglich.

Stattdessen paddeln im Wasserbecken 23 Teams aus Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und auch aus Polen im Drachenboot um die Wette. Es ist bereits die zehnte Auflage dieser Veranstaltung, die um 12:00 Uhr beginnt. Gegen 17 Uhr ist die Siegerehrung geplant.

Am Sonntag, den 24. Februar 2019 öffnet die neu.sw Schwimmhalle wieder regulär. Von 8:30 Uhr bis 10:00 Uhr sind zunächst Eltern mit nicht schwimmenden Kindern willkommen. Von 10:00 bis 12:30 Uhr und von 14:30 bis 16:30 Uhr ist das öffentliche Baden möglich.

Weitere Informationen zur Neubrandenburger Schwimmhalle erhalten Sie unter www.neu-sw.de/schwimmhalle und telefonisch unter 0395 3500-240.

neu.sw Leitwarte wegen Wartung kurzzeitig nicht erreichbar – Rufbus fährt

Aufgrund einer planmäßigen Wartung ist die Leitwarte der Neubrandenburger Stadtwerke und damit auch die zentrale Störungshotline am Montag, den 18. Februar 2019 kurzzeitig nicht erreichbar. Die notwendigen Arbeiten zur Erneuerung von Software werden zwischen 19 und 22 Uhr durchgeführt. Innerhalb dieses Zeitraums wird die Telefonverbindung für bis zu 30 Minuten unterbrochen sein. Die Stadtwerke bittet dafür um Verständnis.

Betroffen ist ebenso die kostenlose Rufbus-Nummer der Neubrandenburger Verkehrsbetriebe 0800 2678-328. Für den angegebenen Zeitraum ist laut Fahrplan die Linie 6 zwischen Fünfeichen und Busbahnhof als Rufbus vorgesehen. Wegen der Unterbrechung der Telefonverbindung wird diese Linie an diesem Abend deshalb ohne vorherige Anmeldung zu den angegebenen Zeiten fahren.

Die Neubrandenburger Stadtwerke betreiben die Leitwarte sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag. Die Mitarbeiter haben die Aufgabe, zum Beispiel Störungen im Stromnetz, in den Wasserwerken oder bei der Versorgung mit Internet und Kabelfernsehen zu erkennen und schnellstmöglich für deren Beseitigung zu sorgen. Außerdem nehmen sie Kundenanrufe an der Störungshotline unter 0395 3500-111 entgegen, etwa wenn eine Straßenlaterne defekt ist.