Hirneigene Tumoren: Aktuelle Aspekte der Therapie

Hirneigene Tumoren sind selten, bedeuten für Betroffene aber eine erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität. „Es trifft auch immer mehr junge Menschen. Früher war es eher eine Erkrankung im höheren Alter“, sagt PD Dr. med. habil. Michael Fritsch, Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie.

Um hirneigene Tumoren richtig zu diagnostizieren, zu klassifizieren und zu behandeln, braucht man ein kompetentes, interdisziplinäres Team. Dazu gehören Neurochirurgen und Neurologen ebenso wie Radiologen, Onkologen, Pathologen, Strahlentherapeuten und Psychoonkologen.

Deshalb kommen Fachleute aus verschiedenen Bereichen des Klinikums zu Wort, wenn es beim Gesundheitsforum DBK am 13. Januar 2020 um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) um aktuelle Aspekte bei der Behandlung von hirneigenen Tumoren geht.

Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.

Fraktionen votieren für Schwimmhallen-Standort

Für eine neue Schwimmhalle hat die Stadtverwaltung mit dem Lokschuppen-Areal, dem Parkplatz am Weidenweg und dem Gewerbegebiet Stargarder Bruch (Ecke Lindenstraße) drei mögliche Standorte vorgeschlagen. Diese Vorschläge wurden jetzt in den Fraktionen diskutiert.

Nach dem Votum aller Fraktionen ergab sich kein klarer Vorzugsstandort, wenngleich mit dem Kulturpark/Messeplatz ein weiterer Standort diskutiert wurde.

Genannt wurden die Standorte:

Lokschuppenareal (4)
Gewerbegebiet Stargarder Bruch/Lindenstraße (2)
Weidenweg/ehem. Schulstandort (2)
Parkplatz am Stargarder Tor (1)
Neu! Kulturpark/ Messeplatz (2).

Die drei in die engere Auswahl gekommenen Standorte wurden nach bestimmten Bewertungskriterien aus insgesamt elf möglichen Standorten ausgewählt. Der neu vorgeschlagene Standort Kulturpark/Messeplatz wurde ebenfalls nach diesen angewandten Kriterien bewertet und landet im Ranking auf dem letzten Platz. Damit finden sich die TOP 3 des Rankings in den Fraktionsvorschlägen wieder (Lokschuppenareal, Stargarder Bruch/Lindenstraße, Parkplatz am Stargarder Tor).

Diese TOP 3 des Rankings werden weiter auf Umsetzbarkeit untersucht. Im nächsten Jahr werden dazu die Machbarkeitsstudie und die Wirtschaftlichkeitsprüfung in Auftrag gegeben.

Drei Tatverdächtige nach Einbruch und Diebstahl eines Fahrzeuges gestellt

Wie bereits berichtet, ist es in der Nacht vom 06.12.2019 zum 07.12.2019 zu einem Einbruch in die Werkstatt einer Firma für Raumausstattungen im Hauerweg in Neubrandenburg gekommen. Die Täter haben dabei einen Transporter mit Originalschlüssel entwendet und sind mit diesem geflüchtet. Der mit Werkzeug gefüllte Transporter hatte einen Wert von ca. 17.000 Euro. Hinweise auf mögliche Tatverdächtige gab es nicht.

Am 10.12.2019 gegen 10:00 Uhr hat ein Zeuge der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mitgeteilt, dass er den oben genannten Transporter des Raumaustatters mit Originalkennzeichen in der Ortschaft Usadel in Fahrtrichtung Neubrandenburg gesehen hat. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten den besagten Transporter im Gegenverkehr an der Kreuzung Neustrelitzer Straße/Mirabellenstraße erkennen. Sie wendeten den Streifenwagen, um die Verfolgung aufzunehmen. Ca. 500m vor der Lichtzeichenanlage der Ortsumgehung Neubrandenburg ist es den Beamten gelungen, den Transporter zu stoppen. Im Fahrzeug saßen drei Personen – eine weibliche 15-jährige Person und zwei männliche 19- und 20-jährige Personen.

Die Beamten forderten die drei tatverdächtigen Personen auf, das Fahrzeug zu verlassen. Sie wurden als Beschuldigte belehrt und einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellen die Beamten fest, dass der 20-jährige Fahrzeugführer keine Fahrerlaubnis besitzt und zudem Anzeichen auf den Konsum von Betäubungsmitteln aufzeigte. Aus diesem Grund wurde er zur Blutprobenentnahme in das Klinikum Neubrandenburg verbracht.
Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben die Spurensicherung am Fahrzeug übernommen. Zudem wurde ein Tankbetrug bekannt, der am 08.12.2019 an einer Tankstelle in Neustrelitz mit dem entwendeten Transporter begangen wurde.

Die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen wegen des Einbruchsdiebstahls und des Tankbetruges sowie des Fahrens ohne Führerschein und unter Betäubungsmitteleinfluss gegen den 20-Jährigen dauern weiter an.

Fenster auf! Im Winter täglich lüften!

Auch wenn es draußen kalt ist und man es zu Hause wohlig warm haben möchte, sollte man nicht auf das Öffnen der Fenster verzichten. Das Lüften im Winter ist wichtig für ein gesundes Raumklima. Die eigenen vier Wände können bei richtigem Heizen und Lüften nicht auskühlen.

Häufigkeit des Lüftens hängt von der Anzahl der Personen ab

Wer täglich ein- bis zweimal zu Hause durchlüftet, kann sich und sein Heim schützen. Durch Stoßlüften kann man verhindern, dass Wände, Tapeten und Fußböden zu feucht werden. Vor allem das Kochen in der Küche, Dusch- und Wannenbäder aber auch die Atemluft lassen viel Raumfeuchtigkeit entstehen. Auch das nächtliche Schwitzen kann zur Entstehung von zu hoher Luftfeuchtigkeit beitragen. Eine relative Luftfeuchtigkeit von über 60 Prozent kann zu Schimmelbildung und gesundheitlichen Problemen führen. Ein- bis zweimal am Tag durchzulüften bringt frische Luft hinein und befördert feuchtwarme Luft hinaus. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto häufiger sollte gelüftet werden. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale empfiehlt in den Wintermonaten eine Lüftungsdauer 3 bis 5 Minuten. Die Heizung sollte in der Zeit des Lüftens ausgeschaltet werden.

Zu hohe Luftfeuchtigkeit ist nicht sichtbar

Ab einer relativen Luftfeuchte von 70 bis 80 Prozent direkt an der Wand, können Schimmelpilze wachsen. Die Wand fühlt sich dafür weder feucht an, noch kann man sehen ob sich Kondenswasser gebildet hat. Das kann man erst sehen, wenn die Luftfeuchtigkeit bei 100 Prozent liegt.

Adventskonzert der Singakademie in Neustrelitz

Seit August probt die Singakademie Neustrelitz montags die Stücke für das diesjährige Adventskonzert. Mit „A Ceremony of Carols“ des englischen Komponisten Benjamin Britten (1913–1976) steht in diesem Jahr ein eher selten aufgeführtes, anspruchsvolles Werk auf dem Programm, bei dem der Chor allein von zarten Harfenklängen, gespielt von der Harfenistin Rosa Díaz Cotán, begleitet wird.

Anschließend musizieren als Höhepunkt des Abends die Solisten Sara Mengs (Sopran), Ines Muschka (Alt), Andrés Felipe Orozco (Tenor), Tobias Mengs (Bariton), die Singakademie sowie Mitglieder der Neubrandenburger Philharmonie zusammen mit Hans-Jürgen Küsel (Orgel) und Rosa Díaz Cotán (Harfe) unter der Leitung von Kantor Lukas Storch das „Oratorio de Noël“ des französischen Komponisten Camille Saint-Saëns (1835–1921).

Die Weihnachtsgeschichte wird hier, anders als im bekannten Weihnachtsoratorium von Bach, auf Latein von den Solisten und dem Chor erzählt und dafür von stimmungsvollen Streicher-, Orgel- und Harfenklängen begleitet.

Herzliche Einladung daher zum Konzert am Samstag, dem 21.12.19, um 17:00 Uhr in der Stadtkirche Neustrelitz.
Karten im Vorverkauf (15 € / 12 €) gibt es beim Theaterservice, der Touristinformation, Buchhandlung Wilke und Augenoptik Pollex. Restkarten (18 € / 15 €) ab 16:15 Uhr an der Abendkasse.

Dresdner Knabenchor und Klavierkonzert in der Konzertkirche

Der 3. Adventssonntag beschert allen Liebhabern der Weihnachtsklassik zwei wunderbare Veranstaltungen in der Neubrandenburger Konzertkirche.

Am Sonntag, den 15. Dezember 2019, um 11 Uhr, empfängt der Knabenchor Dresden zu einem Weihnachtskonzert. Engelsgleich stimmen die Knaben auf die Weihnachtszeit ein und bringen die großen Weihnachtsklassiker zum Erklingen.

Beflügelt geht es in den Nachmittagsstunden weiter: Thomas Borchert, einer der ganz großen Pianisten, entstaubt mit seinem Weihnachtsprogramm deutsche Weihnachtslieder und erweckt sie mit wunderschönen Interpretationen zum zeitgemäßen Leben.

Um 17 Uhr beginnt das Konzert dieses Ausnahmepianisten, der mit zahlreichen Alben und internationalen Auszeichnungen aufwartet.

„Dresdner Knabenchor und Klavierkonzert in der Konzertkirche“ weiterlesen

Bundesbester Abwassertechnik-Azubi in Mecklenburgischer Seenplatte zu Hause

Zum 14. Mal fand am Montag in Berlin beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) die jährliche Ehrung der bundesbesten IHK-Azubis statt. Der bundesbeste Abwassertechnik-Azubi kommt aus Stavenhagen und wird auf der Bühne von Moderatorin Barbara Schöneberger geehrt.

Lennart Burau absolvierte nach seinem Verfahrenstechnik-Studium noch eine Ausbildung beim WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen, um auch in der Praxis fit zu sein. In nur 15 Monaten schloss er die Ausbildung mit Bestleistungen ab. Der 30-Jährige wurde in dieser Zeit sogar ein zweites Mal Vater und nahm deswegen eine kurze Auszeit. Nun hat er einen unbefristeten Arbeitsvertrag beim WasserZweckVerband und ist sich sicher, seinen Traumberuf gefunden zu haben. „Wasser ist die Lebensgrundlage von uns Menschen. Es ist wichtig, dass wir es sauber halten, damit Leben möglich ist.“

Der WasserZweckVerband Malchin Stavenhagen ist sehr engagiert beim Thema Ausbildung. „2005 gab es schon mal einen landesbesten Abwassertechnik-Azubi“, sagt Ellen Grull, Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung in der IHK Neubrandenburg und fügt hinzu: „Dahinter steckt viel Fleiß und Beharrlichkeit auf beiden Seiten – also beim Ausbildungsbetrieb und beim Auszubildenden.“

Insgesamt schlossen 206 junge Frauen und Männer in ihren Ausbildungsberufen als Bundesbeste ab. Vier davon kommen aus Mecklenburg-Vorpommern.