Durchsuchungen in Neubrandenburg

In den heutigen frühen Morgenstunden (14.06.19) führten Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln Durchsuchungen durch.

Die insgesamt 20 eingesetzten Kräfte durchsuchten zwei Wohnungen im Reitbahnviertel. Unterstützt wurden die Ermittler von Diensthundführern und Kräften des SEK, da der Verdacht bestand, dass die Beschuldigten Schusswaffen besitzen.

Der Durchsuchungsbeschluss war in diesem umfangreichen Verfahren vom Amtsgericht Neubrandenburg erlassen worden. Beschuldigt sind zwei Männer im Alter von 28 und 31, welche im Verdacht stehen mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel betrieben zu haben.

In den Wohnungen wurden geringe Mengen Marihuana, Amphetamine, Konsumutensilien, Verpackungsmaterialien und Streckmittel aufgefunden. Darüber hinaus stellten die Beamten Messer, ein Teleskopschlagstock und eine Waffe sicher. Die Waffe wird zur Untersuchung und Bestimmung der Beschussfähigkeit an das LKA MV geschickt. Momentan gehen die Ermittler jedoch von einer Schreckschusswaffe aus.

Die beiden Männer befinden sich auf freiem Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

Ergebnisse der Drachenbootmeisterschaften auf dem Reitbahnsee

Am 14.06.2019 in der Zeit von ca. 08:00 bis 12:30 Uhr haben die 25. Drachenbootmeisterschaften der Schulen unter dem Motto „Sport statt Gewalt“ auf dem Neubrandenburger Reitbahnsee stattgefunden. 19 Mannschaften der acht Schulen aus Neubrandenburg, Waren, Friedland und Altentreptow sind an den Start gegangen, um die besten Zeiten und Platzierungen zu erkämpfen. Im Vergleich zu den wechselnden Wetterbedingungen des vergangenen Jahres hatten die Sportler heute perfekte Bedingungen bei strahlendem Sonnenschein und Windstille.

Die Schüller der Klassenstufe 9/10 von der Neuen Friedländer Gesamtschule waren das schnellste Team des Tages – in 52,53 Sekunden haben sie mit ihrem Drachenboot die 200m über den Reitbahnsee bezwungen.

Hier nun die Ergebnisse:

Altersklassen 7 und 8
1. Platz: Gymnasium Waren
2. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
3. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium II

Altersklassen 9 und 10
1. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
2. Platz: KGS Stella I
3. Platz: Gymnasium Waren

Altersklassen 11-13 und Ausbildungsjahre 1-3
1. Platz: Neue Friedländer Gesamtschule
2. Platz: Albert-Einstein-Gymnasium I
3. Platz: Berufliche Schule für Wirtschaft und Verwaltung

Bei der abschließenden Siegerehrung gab es Pokale, Urkunden und Gutscheine für die besten Mannschaften.

Neben dem Drachenbootrennen konnten sich die Schüler über ihre beruflichen Zukunftsmöglichkeiten informieren. Der Zoll, die Bundespolizei, die Landespolizei, die Bundeswehr, neu.sw und die Agentur für Arbeit hatten jeweils einen Informationsstand aufgebaut, damit die Schüler sich über ihren möglichen beruflichen Werdegang informieren konnten.

Nach Auswertung der vergangenen Jahre fanden keine Wettkämpfe mehr im Tauziehen statt, da sich die Schüler lieber mehr auf die Drachenbootrennen vorbereiten wollten.

Familientag in Altentreptow

„Altentreptow sucht den Superstar“ steht als Motto über dem Familientag auf dem Marktplatz am Sonntag, den 16. Juni 2019. Um 11 Uhr geht’s los mit Kinderkarussell, Bungee-Anlage, Hüpfburg, Pool mit Zorbbällen, Indoorspielplatz, Keramikmalerei und musikalischer Umrahmung.

Nach der offiziellen Eröffnung um 13 Uhr zeigt die Kita Altentreptow ein Programm. Der Vorentscheid zum Superstar beginnt um 14 Uhr.

Ein Kinderprogramm um 15 Uhr bietet den Übergang zum großen Finale von „Altentreptow sucht den Superstar“, dass dann um 17:30 Uhr beginnt.

Bier und Biermischgetränke immer öfter mit Kalorienangaben

Auf immer mehr Bier- oder Biermischgetränken finden Verbraucher, wenn manchmal auch etwas versteckt, den Kaloriengehalt. Dies ist bisher jedoch nur eine freiwillige Kennzeichnung. Sie wurde vom Verband der Privaten Brauereien Deutschland und dem Deutschen Brauer-Bund beschlossen und wird deren Aussagen zufolge 2019 schrittweise umgesetzt.

Einige Hersteller haben sogar eine komplette Kennzeichnung der Nährwerte auf ihren Produkten vorgenommen. Vor allem die Angaben auf Biermischgetränken lassen so manchen staunen. Obwohl diese oft nur halb so viel Alkohol wie Bier haben, ist ihr Kaloriengehalt mit circa 130 kcal pro 0,33 Liter etwa gleich. Das liegt am nicht zu unterschätzenden Zuckergehalt. Bis zu sieben Stück Würfelzucker sind in so einer kleinen Flasche enthalten.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind alle Hersteller von Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohol bisher von der Kennzeichnung der Nährwerte befreit. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern ist die Angabe der Kalorien und weiterer Nährwertangaben auf alkoholischen Getränken längst überfällig. Verbraucher wünschen sich diese Angaben.

Die freiwillige Kennzeichnung der Bierhersteller ist ein Schritt in die richtige Richtung. Verbraucherfreundlicher wäre jedoch eine europaweit gültige gesetzlich verpflichtende Nährwertkennzeichnung auf dem Etikett aller alkoholischen Getränke.

"Google und Facebook müssen reguliert werden – In Deutschland könnten die Landesmedienanstalten die Aufgabe übernehmen"

Auf Einladung der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern diskutierten gestern Medienexpertinnen und -experten im Schweriner Theater über die mediale Kultur in Deutschland und den Einfluss des Internets auf unser Denken.

Zum Auftakt sagte Marleen Janew, die Vorsitzende des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern: „Die digitalen Herausforderungen, die uns im 21. Jahrhundert erwarten, sind smart und hart: smart, wenn ich an das Smartphone oder das Smarthome denke; hart, wenn ich mir die Herausforderungen zum Beispiel beim Datenschutz oder bei der Bekämpfung der Cyberkriminalität vor Augen führe.“

Dr. Heiko Geue, Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, sprach zum Thema „Die Medienwelt im radikalen Wandel – Welche Rahmenbedingungen braucht sie in Zukunft?“ Quelle: Florian Steffen/MMV

In seiner Keynote hielt der Chef der Staatskanzlei Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Heiko Geue, fest, dass sich die Medienwelt in einem radikalen Wandel befinde. Durch die zunehmende Konvergenz der Medien bestehe die Notwendigkeit, neue Rahmenbedingungen in Deutschland zu schaffen. Unter anderem müssten sogenannte Intermediäre – also Unternehmen wie Google, Facebook und Twitter – reguliert werden: „Wie können wir sicherstellen, dass es nicht zu Diskriminierung kommt, wie können wir durchsetzen, dass offengelegt wird, nach welchen Kriterien ihre Algorithmen funktionieren? Dies muss transparenter werden. Das ist für uns ein riesengroßes Thema, es geht am Ende darum, wie wir unsere Demokratie schützen können.“

Diskutierten über die mediale Kultur in Deutschland (v.l.): Torsten Haverland, Ulrike Kulling, Bert Lingnau (Moderation), Robert Weber und Christoph Wohlleben. Quelle: Florian Steffen/MMV

Dies wurde in der anschließenden Podiumsdiskussion aufgegriffen. Robert Weber (Antenne MV), Christoph Wohlleben (Wismar TV), Torsten Haverland (Mitglied des Medienausschusses Mecklenburg-Vorpommern) und Ulrike Kulling (Bloggerin aus Rostock) debattierten über das Thema „Mediale Kultur in Deutschland. Wie verändert uns das Netz?“ Die Vor- und Nachteile sozialer Netzwerke sowie die künftige Verbreitung der Inhalte klassischer Medien im digitalen Raum wurden ebenso erörtert wie der Einfluss von Bloggern und Influencern auf die Meinungsbildung. Der Tenor: Die Vielfalt sei die wohl größte Errungenschaft des Netzes, aber (Umgangs-) Regeln seien wichtig für einen guten und zielführenden Diskurs.
Die Landesmedienanstalten könnten künftig die Aufsicht über Google, Facebook und Co. in Deutschland übernehmen, benötigten dafür jedoch eine deutlich bessere finanzielle Ausstattung.

Friedrich-Engels-Ring am Sonnabend dicht

Am Samstag, den 15.06.2019, muss im Zeitraum von etwa 07:00 Uhr bis 16:00 Uhr der Verkehrsraum auf dem Friedrich-Engels-Ring im Bereich zwischen Pferdemarkt und der Anbindung Stargarder Straße auf Grund erforderlicher Schachtsanierungsarbeiten im Auftrag von neu.sw nochmals eingeschränkt werden. In dieser Zeit steht den Kraftfahrern auf einer Länge von etwa 50 m nur die innere (linke) Ringfahrspur zur Verfügung.

Es ist mit erheblichen Beeinträchtigungen zu rechnen.

Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.

Trauriger Smiley bei zu hoher Geschwindigkeit

In der Carlshöher Straße wurde am Donnerstag eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage installiert. Dem Autofahrer wird darauf angezeigt, wie schnell er unterwegs ist. Die Anlage erfasst den in Richtung Oststadt fahrenden Verkehr. Bei Einhaltung des Tempolimits erscheint die gefahrene Geschwindigkeit und danach ein lächelnder Smiley. Bei Überschreitung des Tempolimits erscheint ebenfalls die gefahrene Geschwindigkeit, die zulässige Geschwindigkeit und ein trauriger Smiley.

Immer wieder hat es Anfragen und Beschwerden von Bürgern gegeben, die sich über zu schnelles Fahren in der Carlshöher Straße beklagt haben. Die Stadt hat sich deshalb für diese mobile Geschwindigkeitsmessanlage entschieden. Mit dem Einsatz sollen Vergleichswerte zu bereits durchgeführten verdeckten Messungen ermittelt werden.

Erfahrungswerte besagen, dass durch die Anzeige Autofahrer sensibilisiert werden und somit Geschwindigkeitsreduzierungen bis zu 10 Prozent möglich sind. Da die Anlage variabel einsetzbar ist, werden weitere Aufstellmöglichkeiten im Stadtgebiet geprüft.