Öffentlichkeitsfahndung nach männlichem Tatverdächtigen nach Unterschlagung eines E-Bikes

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem Tatverdächtigen, der am 13.02.2019 ein hochwertiges E-Bikes in Neubrandenburg unterschlagen hat.

Der bislang unbekannter Täter erschien am Mittwochen, den 13.02.2019 gegen 16:40 Uhr in einem Fahrradgeschäft am Friedrich-Engels-Ring und gab vor ein E-Bike kaufen zu wollen.

unterschlagenes E-Bike

Er interessierte sich dabei für ein hochwertiges E-Bike. Nach einem Beratungsgespräch bat der Mann darum eine Probefahrt mit dem Fahrrad machen zu dürfen. Zunächst testete der Mann das Rad auf dem Hof des Geschäftes. Da ihm das aber nicht reichte, gestattet man ihm eine Testfahrt bis zum nahegelegenen Discounter in der Rostocker Straße. Als Pfand hinterließ der unbekannte Mann sein I-Phone. Da der Angestellte das Handy als Pfand erhalten hatte, notierte er sich keine Personalien. Da der Mann jedoch bis zum Ladenschluss nicht zurückkehrte, wurde eine Anzeige bei der Polizei wegen Unterschlagung erstattet. Bei genauerer Überprüfung stellte sich dann auch noch heraus, dass der hinterlassene Pfand eine I-Phone Attrappe war.

Der Tatverdächtige kann wie folgt beschrieben werden:

  • Phantombild des Täters

    scheinbares Alter Ende 20, Anfang 30 Jahre

  • ca. 180 cm groß
  • schlanke Gestalt
  • Brillenträger (Helles Kunststoffgestell)
  • mittellange Haare, dunkler Haaransatz, auffällig blond gefärbt
  • bekleidet mit einer blauen Stoffhose und einer dunklen Jacke

Bei dem unterschlagenen Fahrrad handelt es sich um ein E-Bike der Marke Riese & Müller, Model Cityrad. Das Fahrrad hat einen weißen Rahmen. Die Sattelstange, die Schutzbleche und der Gepäckträger sind schwarz. Das E-Bike hat einen Neupreis von 4.400 EUR.

Die bisherigen Maßnahmen der Kriminalpolizei haben nicht zur Ermittlung des Tatverdächtigen geführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde durch das Amtsgericht Neubrandenburg die Veröffentlichung eines Phantombildes des Tatverdächtigen genehmigt. Zudem ist der hiesigen Meldung ein Bild des entwendeten E-Bikes angefügt.

Wer kennt die abgebildete Person bzw. kann Hinweise zu deren Identität geben? Wer kann Hinweise zum Verbleib des E-Bikes geben? Wem wurde es möglicherweise zum Kauf angeboten?

Hinweise nimmt die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 entgegen.

„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn

Der Waschbär hat Deutschland mittlerweile nahezu flächendeckend besiedelt. Seine Ausbreitung steht nicht nur im Fokus der wildbiologischen Forschung, er provoziert auch eine öff entliche Diskussion über den Umgang mit diesem „Neubürger“.

Dr. Berit Michler informiert über neueste Erkenntnisse aus der wildtierökologischen Forschung, insbesondere zu den Themen: Raum- und Sozialverhalten, Reproduktion und Populationsdynamik sowie Nahrungsökologie des Waschbären. In diesem Zusammenhang wird auch der Einfluss auf die angestammte heimische Fauna thematisiert.

Die von der Referentin vorgestellten Ergebnisse stammen aus einem sechsjährigen Projekt zum Waschbären im Müritz-Nationalpark. Neben zahlreichen Fachpublikationen sind daraus u.a. drei Doktor- und neun Diplomarbeiten entstanden. Im Anschluss des Vortrages wird es Zeit für Fragen und Diskussionen geben.

„PROJEKT WASCHBÄR“ – 6 Jahre Freilandforschung im Weltnaturerbe Serrahn –
mit Dr. Berit Michler von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
am Dienstag, den 07.05.2019
um 18:00 Uhr
im Ägyptischen Saal, Schloss Hohenzieritz

Projekt Medienkiste: Zum Welttag des Buches gibt es ein Theater

Am Welttag des Buches, am Dienstag, 23. April, gibt es einen Lesetreff in der Kindertagesstätte. Oberbürgermeister Silvio Witt wird dazu in der Kita Kunterbunt (Max-Adrion-Str. 42-43) auf dem Datzeberg erwartet. Er kommt nicht mit leeren Händen, sondern wird an zehn Einrichtungen ein neues Erzähltheater und Bildgeschichten übergeben.

Die zehn Einrichtungen sind Teilnehmer des Projektes „Medienkiste“. Die Stadtverwaltung Neubrandenburg möchte mit dem Projekt Kindern die Freude am Lesen näherbringen. Um bei Vorschulkindern sowie SchülerInnen der 1. und 2. Klasse die Lesefreude zu wecken und die Lesekompetenz zu stärken, wurden zehn Medienkisten für ehrenamtliche Lesepaten in den Wohngebieten der Stadt Neubrandenburg zur Verfügung gestellt.

Wichtig zu wissen, so kurz vor Ostern: Hasenpopulation in M-V stabil und gesund

„In Mecklenburg-Vorpommern lebt eine stabile und gesunde Hasenpopulation. Die zweimal jährlich bundesweit durchgeführte Zählung der Feldhasen durch ehrenamtliche Jäger und Naturschützer zeigt, dass es den Hasen in MV in den letzten fünf Jahren gut ging. Der Bestand liegt aktuell bei fünf bis sechs Hasen je 100 Hektar Felder und Wiesen. Die Spanne reicht dabei je nach Lebensraumbedingungen von ein bis 23 Tiere je 100 Hektar“, informierte Umweltminister Dr. Till Backhaus mit Blick auf das bevorstehende Osterfest.

Vor allem die milden Winter der vergangenen Jahre und der schwindende Einfluss von Wildkrankheiten haben zu geringen Verlusten bei den Junghasen geführt, so der Minister. Das zeitige Frühjahr mit milden Temperaturen und einem raschen Blattaustrieb sorge für eine ideale Nahrungsgrundlage und eine gute Ausgangssituation für den Hasennachwuchs. Gerade bei den melde- und anzeigepflichtigen Tierseuchen beim Feldhasen und Wildkaninchen wurde den letzten Jahren kaum etwas verzeichnet. Der letzten Einzelfall von Tularämie, auch als Hasenpest bekannt, war beispielsweise 2014.

Dennoch sollte man Hausbestände von Kaninchen durch Impfung gegen hoch ansteckende und akut verlaufende Krankheiten wie die Chinaseuche (RHD) und Myxomatose schützen.

Für einen gesunden Hasenbestand sind viele Faktoren wichtig. Nasskaltes Wetter im Frühjahr setzt den Junghasen ebenso zu, wie viele Fressfeinde oder mangelhafte Habitate. „Zur Verbesserung der Überlebenschancen der Feldhasen und anderen Niederwildarten in unserem Bundesland können Landwirte, Jäger und Naturschützer aktiv beitragen, indem Maßnahmen, wie die Biotopverbesserung und eine konsequente Raubwildbejagung, durchgeführt werden“, sagte Backhaus.

Feldhasen sind wichtige Indikatoren für die Vielfalt und Naturnähe einer Kulturlandschaft. Mit einer umweltgerechten Landwirtschaft, beispielsweise durch die Anlage von Blühstreifen mit Wildkräutern, Feldgehölzen oder der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünland, können wir unserer Kulturlandschaft mehr Struktur gegeben und mehr Lebensraum schaffen. Arten- und strukturreiche Felder und Wiesen tragen zum Erhalt einer Vielzahl von Pflanzen- und Tierarten bei.

Der Feldhasenbestand wird im Rahmen einer sogenannten Scheinwerfertaxation ermittelt. Helfer leuchten nachts entlang festgelegter Wegstrecken Felder mit normierten Scheinwerfern ab. Über die abgeleuchtete Fläche und die gezählten Individuen kann der Besatz ermittelt werden. Die Lichtreflexion der Hasenaugen ist eindeutig. Es besteht keine Verwechslungsgefahr zu anderen nachtaktiven Tieren wie Füchsen, streunende Hauskatzen oder Mardern. Für diese Taxation wenden jährlich in MV 130 ehrenamtliche Helfer insgesamt mehr als 500 Stunden auf.

Schon gewusst? – Wissenswertes zum Feldhasen (Lepus europaeus): Der Feldhase wird bis zu 80 Zentimeter lang und wird zwischen 2,5 und 7 Kilogramm schwer, wobei die Weibchen oftmals größer sind. Die Tiere sind dämmerungs- und nachtaktiv und bewegen sich in einem Revier von etwa 50 Hektar. Ein Hase springt bis zu zwei Meter hoch und im Schnitt 2,7 Meter weit. Er erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern. Der Hase ist außerdem ein guter Schwimmer. Die Paarungszeit (Rammeln) liegt beim Hasen von Januar bis Juni. Nach der Paarungszeit im Januar und Februar kommen Ende März/Anfang April pünktlich zum Osterfest die jungen Hasen zur Welt. Die Häsinnen bringen bis zu drei Mal im Jahr 2 bis 5 Junge zur Welt. Achtung: junge Einzelhasen nicht anfassen oder mitnehmen! Junge Hasen sind „Nestflüchter“, das heißt sie leben allein, aber nicht von der Mutter verlassen. Ein- bis zweimal pro Tag sucht die Häsin ihre Jungtiere zum Säugen auf. Übrigens hat das Verhalten der jungen Hasen in freier Flur sie zum Favoriten fürs Eierverstecken gemacht: Die jungen Feldhasen verharren still in einer Mulde, bis sie bei Gefahr in letzter Minute davon hoppeln. Die Stelle, auf der die Hasen gelegen haben, wurde oft als Platz der Eierablage – als „Osternest“ – interpretiert.

Vorsicht beim Osterfeuer: Im ganzen Land herrscht Waldbrandgefahr

Aus Anlass der bevorstehenden Osterfeiertage weist der Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus darauf hin, dass im gesamten Land Waldbrand-Gefahrenstufen ausgelöst wurden.

„Nach einer kurzen Entspannung aufgrund örtlicher Niederschläge am vergangenen Wochenende hat das sonnige und trockene Frühlingswetter der letzten Tage wieder zu einem Anstieg der Brandgefahr in den Wäldern Mecklenburg-Vorpommerns geführt. Derzeit gilt im Land überwiegend die Gefahrenstufe 3. Mit einem weiteren Anstieg ist am Osterwochenende zu rechnen, da kaum Niederschläge zu erwarten sind, die zu einer Entspannung der Waldbrandgefahr führen können“, informierte Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Landwirtschaft und Umwelt Dr. Till Backhaus. Im Land gab es in diesem Jahr bereits acht Waldbrände auf einer Gesamtfläche von rund vier Hektar.

„Zu den Feiertagen gilt es daher, bei den traditionellen Osterfeuern besondere Vorsicht walten zu lassen und die einschlägigen Brandschutzmaßnahmen, wie die ständige Aufsicht über das Feuer, das Bereithalten von Löschmitteln – am besten in Abstimmung mit den örtlichen Feuerwehren – einzuhalten“, sagte der Minister weiter.

Da sich die Waldbrandgefahr weiter verschärfen werde, bittet er Bürger und Gäste des Landes, alles zu unterlassen, was zu einem Brand in der Wald- und Feldflur führen könnte:

  • Rauchen Sie nicht im Wald und in der Feldflur!
  • Werfen Sie keine glimmenden Zigaretten aus dem Auto!
  • Nutzen Sie für Lagerfeuer und Grillabende nur ausgewiesene Grill- und Lagerfeuerplätze, auf denen Sie einen ausreichenden Brandschutz sichern können. Im und am Wald (Mindestabstand 50m) darf kein Feuer entzündet werden!
  • Parken Sie nur auf ausgewiesenen Waldparkplätzen, trockene Bodenvegetation an Waldrändern kann sich am Katalysator entzünden und einen Waldbrand verursachen. Ermöglichen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit den Lösch- und Rettungskräften eine rasche und ungehinderte Zufahrt zum Brandherd, indem Sie die Waldwege freihalten!
  • Melden Sie alle Brände unverzüglich der Feuerwehr (Notruf 112) oder der Polizei (Notruf 110)!

Die Waldbrandbereitschaftsdienste der Forstbehörden sind aktiviert. Ein wesentlicher Pfeiler der Vorsorge ist die 2014 in Mirow in Betrieb gegangene Waldbrandüberwachungszentrale. Von dort aus werden über 277.000 Hektar, also über die Hälfte der Wälder des Landes in den besonders waldbrandgefährdeten Gebieten, durch 21 hochmoderne Kamerasysteme überwacht.

Weitere Informationen zu den Waldbrandgefahrenstufen und allgemeine Hinweise zum Waldbrandschutz finden Sie auf der Internetseite der Landesforstanstalt M-V: www.wald-mv.de

Geschütztes Familiengrab von Neubrandenburgs Senator Giesecke wird neu angelegt

Die Tradition der Familiengräber wird immer seltener. Auf dem Neuen Friedhof in Neubrandenburg wurde am Mittwoch damit begonnen, die Grabstätte von Senator Ludwig Giesecke und Familie neu anzulegen. Auch für die Friedhofsmitarbeiter ist das eine ganz besondere und keineswegs alltägliche Aufgabe.

Die Grabsteine stehen unter Denkmalschutz. Die Stadt freut sich, dass in Abstimmung mit Alfred Krause, Enkel von Senator Giesecke, die gesamte Grabstätte unter anderem mit einer Hecke eingefasst, neu bepflanzt und die Steine neu angeordnet werden können

Senator Giesecke ist vielleicht nicht allen bekannt. Doch in Neubrandenburg hat er in seinem Wirken Spuren hinterlassen. Ludwig Giesecke war von 1906 bis 1933 Bausenator der Stadt Neubrandenburg. In seiner Amtszeit schuf Ludwig Giesecke mit dem ersten Allgemeinen Bebauungsplan im Jahr 1907 die Grundlage für die damalige Entwicklung der Stadt. Er ließ die zentrale Trinkwasserversorgung und Kanalisation errichten und hat die Schule in der Ziegelbergstraße geplant. Neben der Planung des Lessinggymnasiums entwickelte Bausenator Giesecke auf der Fläche des heutigen Kulturparks den Stadtpark. Ab 1909 entstand nach seinen Plänen in der Ihlenfelder Straße die Überlandzentrale für die städtische Energieversorgung. Unter Gieseckes Leitung wurde der Neue Friedhof im Osten der Stadt angelegt und 1922 eingeweiht.

Drogenfund in Stavenhagen

Dienstag Abend haben Beamte des Polizeireviers Malchin Hinweise darauf erhalten, dass es in einem Mehrfamilienhaus „unangenehm“ rieche.

Foto: Polizei

Als sie sich zum Wohnhaus begaben, nahmen sie im Treppenflur den starken Geruch nach Marihuana wahr. Der Geruch führte sie zur Wohnung eines 44-Jährigen, der spontan äußerte, Betäubungsmittel konsumiert zu haben.

Daraufhin haben die Beamten mit seinem Einverständnis die Wohnung betreten und unter anderem kleine Indoorplantagen und Behältnisse zum Eigenanbau festgestellt. Die hinzugezogenen Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg haben unter anderem mehrere Pflanzen sowie Utensilien zur Aufzucht von Drogen und etwa 200 Gramm Marihuana sichergestellt.

Die Ermittlungen zu dem Sachverhalt dauern an.