Ergebnisse der Verkehrskontrollen "sicher.mobil.leben"

Wie angekündigt, führte das Autobahn- und Verkehrspolizeirevier (AVPR) Altentreptow am Donnerstag, 12.09.2019, in der Zeit von 08:00 bis 14:00 Uhr im Rahmen der bundesweiten Verkehrssicherheitsaktion „sicher.mobil.leben 2019 – Brummis im Blick“ eine Großkontrolle auf dem Parkplatz Peenetal auf der A 20 durch.

Die Beamten des AVPR Altentreptow wurden bei der Kontrolle durch Beamte der Polizeiinspektion Anklam, der Bundespolizeiinspektion Stralsund, des Hauptzollamtes Stralsund, Kräfte des Feldjägerdienstkommandos Neubrandenburg, polnische Beamte der KWP Settin sowie durch das Bundesamtes für Güterverkehr und der Autobahnmeisterei Süderholz unterstützt. Insgesamt 90 Kräfte waren im Einsatz, um beidseitig (Fahrtrichtung Lübeck und Fahrtrichtung Stettin) eine Verkehrskontrolle durchzuführen.

„Ergebnisse der Verkehrskontrollen "sicher.mobil.leben"“ weiterlesen

Sattelauflieger mit defekter Bremsanlage aus dem Verkehr gezogen

Den Beamten des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow kontrollierten gestern am 11.09.2019 gegen 08:00 Uhr auf dem Parkplatz „Vier Tore“ an der A20 einen 44 Jahre alten Fahrer eines Sattelzuges, der in Fahrtrichtung Stettin gefahren war.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die erforderliche Sicherheitsüberprüfung am Sattelauflieger seit mehreren Monaten abgelaufen war. Der Halter, ein Unternehmer aus der Region Anklam, hatte den Sattelauflieger zwar im Mai zur Sicherheitsüberprüfung beim TÜV vorgestellt, dort war der Auflieger jedoch aufgrund erheblicher Mängel an der Bremsanlage durchgefallen und hätte demnach nicht mehr im Straßenverkehr geführt werden dürfen. Eine Überprüfung der im Sattelauflieger auf Paletten geladenen Getreidesäcke mit einem Gewicht von 21.000 kg ergab weiter, dass die Hälfte der Säcke nicht gesichert wurde, obwohl ausreichend Spanngurte vorhanden waren.

Als besonders gefährlich ist in diesem Sachverhalt zu nennen, dass der Fahrer den Sattelzug ohne Schuhe, also nur mit Socken bekleidet, gefahren ist. Hierzu erhält die Berufsgenossenschaft in Bezug auf die Unfallverhütungsvorschrift gesondert Kenntnis.
Aufgrund der festgestellten Mängel und des erhebliches Gefährdungspotentials wurde dem Fahrer die Weiterfahrt untersagt und auferlegt, die Ladung umzuladen. Außerdem wurde die sofortige Begutachtung und Mängelbeseitigung des Sattelanhängers angeordnet. Den Fahrer erwartet aufgrund des Führens eines Sattelzuges mit defekter Bremsanlage sowie wegen des Verstoßes zur Ladungssicherung ein Bußgeld von ca. 250 EUR sowie Punkte in Flensburg.

Auch gegen den Halter wurde ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von ca. 270 EUR und 1 Punkt in der Verkehrssünderdatei.

Dieser Fall zeigt einmal mehr die hohe Bedeutung von Verkehrskontrollen im gewerblichen Personen- und Güterverkehr. Für die Sicherheit im Straßenverkehr sorgen heute bundesweit zahlreiche Beamte und führen im Rahmen der Aktion „sichermobilleben“ – Brummis im Blick, verstärkte Kontrollen durch.

Die Beamten des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow beteiligen sich mit Unterstützung des Zolls, der Bundespolizei, der Bundeswehr, des BAG und polnischen Polizeibeamten an der Aktion und führen noch bis in die Nachmittagsstunden eine Großkontrolle auf der A20 durch.

Verkehrsunfall auf der A 20 mit einer leichtverletzten Person

Am Freitag, 23.08.2019, gegen 13:15 Uhr kam es auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Ein 24-jähriger Fahrer eines schwarzen Audi A5 befuhr die A 20 in Fahrtrichtung Stettin. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Audi kurz hinter der Anschlussstelle Neubrandenburg Ost nach rechts von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit einem dort fahrenden Sattelzug. Hierbei wurde der Fahrer des PKW Audi leicht verletzt und durch Rettungskräfte ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von ca. 20000 Euro.

Die A 20 musste für ca. 2,5 Stunden halbseitig gesperrt werden. Zur genauen Unfallursache wird die Kriminalpolizei in Malchin die Ermittlungen übernehmen.

Gutes Zusammenspiel zwischen Polizei und Rettungsdienst

Am Donnerstagvormittag befand sich eine Frau mit ihrem 14 Jahre alten Sohn auf der A 20 in Fahrtrichtung Lübeck, als dieser in der Nähe der Abfahrt Altentreptow in eine psychische Ausnahmesituation geriet. Die Mutter verständigte die Rettungsleitstelle und bat dort um Hilfe. Gleichzeitig informierte der Rettungsdienst die Autobahnpolizei in Altentreptow und bat um Unterstützung.

Während die Mutter telefonisch mit dem Rettungsdienst in Verbindung stand und dieser versuchte, die Frau zu beruhigen, versammelten sich Kräfte der Reviere Neubrandenburg, Altentreptow und Anklam mit insgesamt vier Streifenwagen an verschiedenen Stellen auf der Landstraße 35, die an die A20 grenzt.

Der Rettungsdienst konnte in der Zeit planmäßig und in Absprache mit der Polizei die Mutter von der Autobahn auf die L35 leiten. Zwischen Burow und Altentreptow fuhren Mutter und Sohn zunächst auf die Streifenwagen und den Rettungsdienst zu, jedoch gelang es dem Jungen vorher, aus dem Auto zu kommen und in ein Waldstück zu rennen.

Rettungsdienst und Polizisten eilten sofort hinterher und konnten den 14-Jährigen schnell aufgreifen. Nach erster medizinischer Versorgung wurde der Junge vorsorglich in eine Klinik zur weiteren Behandlung gebracht. Die Fahrt dorthin wurde durch Polizeibeamte im Streifenwagen begleitet.

Auffahrunfall auf der A20 – mehrere verletzte Personen

Am Sonnabend, 03.08.2019, gegen 16:20 Uhr, ereignete sich auf der A20, Richtungsfahrbahn Stettin, Höhe Autobahnabschnitt Ost (269,5), ein
Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Nach ersten polizeilichen Kenntnissen kam es zu einem verkehrsbedingten Stau. Der 63-jährige Fahrzeugführer eines VW Tiguan durchfuhr die Rettungsgasse, kam anschließend ins Schleudern und fuhr danach seitlich gegen einen PKW Mercedes Benz. Infolge des Zusammenstoßes wurde ein drittes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen. Der zuvor angefahrene Mercedes prallte auf das vor ihm stehende Fahrzeug, einen VW Passat und beschädigte diesen.

Bei dem Zusammenstoß wurde der 78-jährige Fahrzeugführer des Mercedes schwer verletzt und in das Klinikum Neubrandenburg gebracht. Seine 74-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen im Unterarmbereich und wurde ebenfalls in Klinikum medizinisch versorgt. Der Unfallverursacher, der im Bundesland Sachsen wohnhaft ist, wurde durch die eingesetzten Rettungskräfte erstversorgt und verzichtete auf eine weitere ärztliche Behandlung.

Der Gesamtschaden beläuft sich auf ca. 30.000 Euro. Zwei der drei Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die Kameraden der Freiwilligen
Feuerwehr Sadelkow unterstützten die Beamten des Autobahnpolizeireviers Altentreptow bei der Absicherung und Bergung der beteiligten Fahrzeuge an der Unfallstelle. Die Ermittlungen der Polizei zur Unfallursache dauern an.

Verkehrsunfall auf der A20 mit zwei verletzten Personen

Am Sonnabend, 03.08.2019, gegen 14:15 Uhr kam es auf der A20, zwischen den Anschlussstellen Neubrandenburg Ost und Friedland zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 38-jähriger Fahrer eines Transporters Mercedes-Benz Sprinter befuhr die A20 in Fahrtrichtung Stettin.

Aus bisher unbekannten Gründen kam der Fahrer kurz vor der Anschlussstelle Friedland nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrmals entlang der dortigen Böschung. Hierbei wurden der Fahrer und sein Beifahrer, die in Königs Wusterhausen wohnhaft sind, leicht verletzt.

Durch Rettungswagen wurden die Verletzten zur weiteren medizinischen Untersuchungen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht. Am Transporter entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von 50.000 Euro. Zur Absicherung der Unfallstelle waren 24 Kameraden/-innen der FFW Golm und Groß Miltzow im Einsatz. Die A20 musste für ca. 2,5 Stunden voll gesperrt werden, in der Folge kam es zu einem Rückstau von ca. 10 km. Zur Unfallursache wird die Kriminalpolizei die weiteren Ermittlungen übernehmen.

Verkehrsunfall mit verletzter Familie auf der A20

Am Donnerstag, 01.08.2019, gegen 13:30 Uhr befuhr der 46-jährige Fahrer eines PKW VW Tiguan die A20 in Richtung Stettin. Kurz hinter dem Parkplatz „Vier Tore“ verlor der Fahrzeugführer auf Grund Starkregens und Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug. Der PKW geriet ins Schleudern, durchbrach den Wildzaun und überschlug sich. Der PKW kam auf der Seite zum Liegen.

Der Fahrer, seine Ehefrau und die 12-jährige Tochter wurden bei dem Unfall verletzt (nicht lebensbedrohlich). Sie konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Die Familie stammt aus Niedersachsen.

Es entstand Sachschaden in Höhe von 25.000 EUR. Neben Rettungskräften, welche die Verletzten versorgten und in ein Klinikum brachten, kamen 19 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Neverin und Neuenkirchen zum Einsatz. Der PKW wurde von einem Abschleppdienst geborgen.Zur Durchführung der Rettungs- und Bergemaßnahmen wurde die A20 in Richtung Stettin für ca. 1 h voll gesperrt.