Etwa 60 Neubrandenburger/innen zeigten Flagge anlässlich des IDAHoBIT*

Etwa 60 Personen sind am Freitagnachmittag vor dem HKB in Neubrandenburg zusammengekommen, um mit einer lebendigen Regenbogenflagge in Zeichen für Vielfalt und Toleranz gegenüber sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten zu setzen.

Die Aktion fand anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie, Transphobie, Biphobie und Interphobie, kurz IDAHoBIT*, statt.

Der Aktionstag wird weltweit begangen und erinnert an den 17. Mai 1990, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualität aus ihrer „Internationalen Klassifikation von Krankheiten“ (ICD) zu streichen.

Fußballturnier "Nordstadt-Cup – Fair verbindet"

2019 wird zum 5. Mal der bundesweite „Tag der Städtebauförderung“ in den Städten und Gemeinden Deutschlands durchführt. Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit Information zu Aufgaben, Umsetzung und Ergebnissen der Städtebauförderung näher zu bringen. In diesem Jahr findet der Tag am 11. Mai 2019 statt. Auch in Neubrandenburg wird durch das Quartiersmanagement Neubrandenburg eine Aktion zum Tag der Städtebauförderung organisiert. Beginn ist 09:00 Uhr.

Im Rahmen des Aktionstages findet im Reitbahnviertel ein Fußballturnier auf der Sport- und Freizeitanlage „An der Rennbahn“ statt. Das Turnier ist für Freizeit-Mannschaften konzipiert und wird neben dem Spielgeschehen auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bieten. Schauen Sie vorbei, erleben Sie spannende Spiele und interessante Projekte im Rahmenprogramm. Unter anderem wird der internationale Chor „Masiphumelele“ auftreten, die Fahrradselbsthilfewerkstatt von Kolping wird vor Ort sein ebenso wie der Medientrecker von NB-Radiotreff 88,0.

In Neubrandenburg gehen die Lichter aus – Stromrechnung nicht bezahlt?

In Neubrandenburg wird es dunkel und das aus einem guten Grund. Die Stadt wird sich am 30. März wieder an der WWF-Aktion „Earth Hour“ beteiligen und ab 20:30 Uhr für eine Stunde die Außenbeleuchtung der vier Stadttore ausschalten.

Millionen von Menschen schalten an diesem Tag zur selben Zeit für eine Stunde ihr Licht aus. Gemeinsam wird so ein Zeichen für den Schutz des Planeten und für mehr Klimaschutz gesetzt.

Auch alle Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger sind aufgerufen, sich an der Aktion zu beteiligen und das Licht zu dieser Zeit auszumachen.

Im März 2007 wurde „Earth Hour“ in Sydney ins Leben gerufen und inzwischen haben sich Millionen von Menschen weltweit an der Aktion beteiligt, um auf die weltweiten Klimaschutzprobleme aufmerksam zu machen. In Deutschland wurde 2018 in insgesamt 398 Städten und Gemeinden das Licht ausgeschaltet. Mit der Earth Hour 2019 will der WWF diesen Rekord brechen.

Unter www.wwf.de/earthhour wird sichtbar, welche Städte und Gemeinden sich an der Aktion beteiligen.

Nordkirche ruft zum Klimafasten 2019 auf

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland beteiligt sich an der Aktion „Klimafasten 2019“. Sie ruft Christinnen und Christen, Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Dienste und Werke dazu auf, in der diesjährigen Fastenzeit ab Aschermittwoch (6. März) eine klimafreundliche und ressourcensparende Lebensweise auszuprobieren. „Wir brauchen Kreativität und Veränderung. Dazu sind die sieben Wochen vor Ostern eine gute Gelegenheit“, betont der Umweltpastor der Nordkirche, Jan Christensen, vor dem Start der Aktion.

Unter dem Leitsatz „So viel du brauchst…“ (2. Mose 16) lädt die Nordkirche in diesem Jahr gemeinsam mit zehn weiteren evangelischen Landeskirchen und drei katholischen Erzbistümern dazu ein, Klimaschutz in den Mittelpunkt der eigenen Fastenzeit zu stellen. Jeder und jede kann sich daran beteiligen. Sieben Wochen lang gibt es wöchentlich zu jeweils einem Thema Anregungen, welche klimafreundlichen Alternativen im eigenen Alltag möglich sind.

Klimafasten ist allein, in der Familie oder in Gruppen möglich, heißt es da: So könne beispielsweise jede Gruppe in einer Kirchengemeinde etwas ausprobieren oder sich austauschen. Gemeinsam würden die Beteiligten ihre Erfahrungen in die Gemeinde einbringen. So könnte beispielsweise das nächste Gemeindefest plastikfrei gestaltet, ein vegetarisches Gemeindefrühstück ausprobiert oder neue Fahrradständer gebaut werden, damit mehr Menschen mit dem Rad zur Kirche fahren.

Die Idee hinter der bundesweiten Aktion: Erfolge beim Energiesparen zu Hause könnten auf das Energiemanagement der Kirchengemeinde übertragen werden. „So kann die Gemeinde Vorbild werden, um die Welt ein Stück gerechter und zukunftsfähiger werden zu lassen“, sagt Annette Piening vom Klimaschutzbüro der Nordkirche. Theologische Impulse in Andachten oder Gottesdiensten könnten ebenfalls dazu beitragen, in diesem Jahr eine etwas andere Fastenzeit zu gestalten.

Ergebnisse der Auftaktveranstaltung "Fahren.Ankommen.LEBEN!" mit Schwerpunkt "Bereifung und Überholen"

Seit Dienstag, dem 05.02.2019, kontrollieren Beamte in den Bereichen der Polizeipräsidien Neubrandenburg und Rostock im Zuge der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Bereifung und Überholen“. Zum Auftakt wurden mehr als 1.000 Fahrzeuge von über 100 Polizisten an gut 50 verschiedenen Kontrollorten geprüft. Dabei stellten die eingesetzten Beamten im Bereich des PP Neubrandenburg 24 Überholverstöße fest.

Zum Auftakt waren die kontrollierten Fahrzeugführer in Bezug auf die richtige „Bereifung“ größtenteils vorbildlich unterwegs. Die Beamten des Polizeihauptreviers Waren haben nur fünf Ordnungswidrigkeiten festgestellt.

Die „Winterreifenpflicht“ gemäß der StVO schreibt vor, dass Führer von Kraftfahrzeugen bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- und Reifglätte nur fahren dürfen, wenn alle Räder mit Reifen ausgerüstet sind, die dem § 36 (4) der StVZO entsprechen! Dazu zählen alle Winterreifen mit dem Alpine-Symbol. Winterreifen, die noch mit M+S gekennzeichnet sind, dürfen nur noch dann verkauft werden, wenn sie bis zum 31.12.2017 produziert worden sind. Seit dem 01.01.2018 dürfen sie nicht mehr produziert werden. Für alle KfZ-Fahrer, die derartige Winterreifen noch besitzen gilt eine Übergangsregelung bis zum 30. September 2024. Danach dürfen grundsätzlich nur noch Winterreifen mit dem Alpine-Symbol gefahren werden. Unabhängig von der jeweiligen Wetterlage prüfen die Beamten auch Profiltiefen und zulässige Reifengrößen bei ihren Kontrollen.

Zudem wurden seit Anfang Februar im Zuständigkeitsbereich des PP Neubrandenburg mehr als 900 Geschwindigkeits-, 128 Vorfahrt-/Vorrang- sowie 14 Alkohol- und 12 Drogenverstöße festgestellt. Im Monat Januar 2019 haben die Beamten im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg anlässlich der Kampagne zum Thema „Handy + Lichttechnische Einrichtungen“ Kontrollen durchgeführt. Dabei stellten sie unter anderem 388 Handyverstöße (331 bei KfZ-Führern, 57 bei Radfahrern) und 469 Ordnungswidrigkeiten im Rahmen der Kontrollen zu den Lichttechnischen Einrichtungen fest.

Neubrandenburg zeigt Schleife. Solidaritäts- und Spendenaktion am Welt-AIDS-Tag

Weltweit leben etwa 36,9 Millionen Menschen mit HIV. Noch lange haben nicht alle Zugang zu den lebensnotwendigen Medikamenten. Und nicht alle Menschen mit HIV wissen von ihrer Infektion. So leben allein in Mecklenburg-Vorpommern nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts etwa 220 der ungefähr 820 HIV-Positiven ohne Diagnose.

Dabei ist der Zugang zu HIV-Test beispielsweise über das Centrum für Sexuelle Gesundheit Neubrandenburg leicht möglich. Außerdem kann man heute dank moderner Therapien in der Regel gut mit HIV leben. Doch noch immer erleben Betroffene Ausgrenzung und Stigmatisierung. Für viele HIV-Positive wiegt dies schwerer als die gesundheitlichen Folgen der Infektion.

Der jährlich am 1. Dezember stattfindende Welt-AIDS-Tag wendet sich gegen Ausgrenzung von Menschen mit HIV, denn Ausgrenzung und ständiges Verstecken aus Angst vor Ablehnung oder Mobbing machen krank. Die Aktion „Neubrandenburg zeigt Schleife“ soll daher Solidarität fördern und Mut machen.

Dazu wird es am 1. Dezember von 15-17 Uhr in der Treptower Straße einen Aktionsstand geben. Dort werden Spenden für das Centrum für sexuelle Gesundheit gesammelt. Außerdem werden, neben Muffins und Informationsmaterial, die bekannten roten Schleifen verteilt. So können an diesem Tag alle Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger ihre Solidarität für Menschen mit HIV ausdrücken.