Fahrer mit 2,53 Promille gestoppt

Am Mittwoch, 15.10.2019, gegen 06:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen anonymen Hinweis auf einen möglicherweise alkoholisierten Fahrzeugführer, der die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg in Richtung stadteinwärts fahren soll.

Die Beamten konnten das Fahrzeug in der Neustrelitzer Straße Höhe Weidenweg feststellen. Die Beamten folgten dem Fahrer, der sichtbar in Schlangenlinien fuhr. Auf die Haltezeichen sowie das eingeschaltete Blaulicht und Lichthupe reagierte der Fahrer nicht. Erst als der Streifenwagen auf der zweispurigen Fahrbahn neben den Pkw fuhr und der zweite Beamte mittels Anhaltekelle Zeichen zum Halten gab, fuhr der Fahrer an den rechten Fahrbahnrand.

Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch. Dem Mann gelang es aufgrund seiner Alkoholisierung nicht seine Fahrzeugpapiere sowie seinen BPA aus der Geldbörse zu holen, sodass er dem kontrollierenden Beamten gleich die komplette Geldbörse übergab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 61-jährigen Mann aus Neustrelitz ergab einen Wert von 2,53 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum gebracht. Nach erfolgter Rechtsbelehrung und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Widerstand gegen Polizeibeamte nach einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt und versuchtem Suizid

Am Montag, 14.10.2019, gegen 14:35 Uhr wurden die Polizeibeamten des Polizeireviers Malchin zu einer häuslichen Gewalt in Altentreptow gerufen. Hier kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ehemaligen Lebenspartnern, bei welcher die 22-jährige Geschädigte durch ihren Ex-Partner körperlich angegriffen wurde. Der 20-jährige Beschuldigte äußerte anschließend gegenüber seiner Ex-Partnerin Suizidabsichten und verließ vor Eintreffen der Beamten die Wohnung. Anschließend begab sich der 20-Jährige zum Bahnübergang Teetzlebener Straße in Altentreptow und wollte sich augenscheinlich das Leben nehmen. Eine couragierte Passantin konnte ihn durch ein Gespräch daran hindern, sich auf die Gleise zu legen.

Der Tatverdächtige konnte durch die eingesetzten Polizeibeamten in der Nähe der Gleise festgestellt werden. Er leistete aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass er zu Boden gebracht, fixiert und anschließend gefesselt werden musste. Während der Verbringung zum Funkstreifenwagen beleidigte der 20-Jährige die Beamten mehrfach und verletzte einen Polizisten mit einem Kopfstoß ins Gesicht. Zudem beschädigte er durch mehrere Fußtritte eine hintere Seitenscheibe des Funkwagens.

Da der 20-jährige Tatverdächtige Suizidabsichten äußerte und augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss stand, wurde ein Notarzt angefordert. Anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in Klinikum Neubrandenburg verbracht.

Gegen den 20-jährigen wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidung und Sachbeschädigung ermittelt. Während des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Sie waren aber beide weiterhin dienstfähig.

Verfolgungsfahrt mit der Polizei endet mit Verkehrsunfall und Führerscheinentzug

Ein 26-jähriger Fahrzeugführer eines Personenkraftwagens lieferte sich in den späten Abendstunden des Montag, 23.09.2019, eine wilde Verfolgungsfahrt mit einem Streifenwagen des PR Friedland und einem
weiteren Streifenwagen des PHR Neubrandenburg.

Das Fahrzeug des 26-Jährigen, in dem sich noch eine 17-jährige weibliche und eine 23- jährige männliche Person befanden, war einer Streifenwagenbesatzung auf der Demminer Straße mit Fahrtrichtung Stadtzentrum mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit aufgefallen. Anhalteversuchen der Streifenwagenbesatzung mittels Anhaltesignal und eingeschalteten Sondersignal entzog sich der Fahrzeugführer durch eine Flucht ins Neubrandenburger Reitbahnviertel.

Mit Geschwindigkeiten von 140 bis 160 Stundenkilometern setzte der Fahrzeugführer seine Flucht über die Demminer Straße weiter auf der L35 bis Neddemin und von dort weiter auf der L28 in Richtung Brunn fort.

Bei dieser Fahrt missachtete der Fahrzeugführer an passierten Lichtzeichenanlagen bei Rotlicht das Haltegebot und missachtete fortgesetzt die gegeben Haltesignale des verfolgenden Funkstreifenwagens.

Beim Abbiegen von der L28 in Richtung Rossow und einem sich anschließenden Wendemanöver konnte der Funkstreifenwagen sich vor das
flüchtende Fahrzeug setzen. Der Fahrzeugführer rammte schließlich denFunkstreifenwagen. Bei einem weiteren Wendeversuch konnte durch den Funkstreifenwagen und einen weiteren zwischenzeitlich eingetroffenen Funkstreifenwagen das PHR Neubrandenburg eine Weiterfahrt des
Fahrzeugführers verhindert und selbiger mit einfacher körperlicher Gewalt aus dem PKW gezogen werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 26-jährigen Fahrzeugführer ergab schließlich einen Atemalkoholwert von 0,93 Promille. Bedingt durch eine Spontanaussage zu einem vorausgegangen Betäubungsmittel-Konsum besteht zudem der Verdacht des Fahrens unter BtM-Einwirkung. Es erfolgte eine Blutprobenentnahme und eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung gegen den Fahrzeugführer. Der Führerschein
wurde sichergestellt. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von 3.500,00 Euro. Personen wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Nach den vorliegenden Erkenntnissen gefährdete der Fahrzeugführer nicht nur sich, seine Fahrzeuginsassen und die verfolgenden Polizeibeamten sondern auch zufällig auf der Fluchtstrecke im Gegenverkehr befindliche Fahrzeuge. Die Polizei bittet diese Fahrzeugführer sich bei der Polizei in Friedland unter der Telefonnummer 039601 300224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle optional über die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de zu melden.

Polizei zieht am vergangenen Wochenende zahlreiche alkoholisierte und berauschte Fahrer im Landkreis aus dem Verkehr

Am Freitag, 13.09.2019, gegen 20:50 Uhr kontrollierten die Beamten des PHR Neubrandenburg einen 44-jährigen Fahrer im Reitbahnviertel. Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch bei dem Fahrer. Ein Atemtest ergab einen Wert von 2,17 Promille.

Gegen 22:15 Uhr wurde ein alkoholisierter 31-jähriger Fahrer in der Adolf-Friedrich-Straße in Neustrelitz erwischt. Beim ihm ergab der Test einen Wert von 0,80 Promille.

In den Nachtstunden, am 14.09.2019 01:30 Uhr, stellten die Beamten in Malchin in der Wodarger Straße einen 42-jährigen Pkw-Fahrer mit 0,92 Promille fest.

Fast zeitglich hatten die Neustrelitzer Kollegen erneut den richtigen Riecher. Sie kontrollierten um 01:34 Uhr in der Wilhelm-Stolte-Straße in Neustrelitz einen 33-järhigen Fahrzeugführer, der mit einer deutlichen Alkoholisierung unterwegs war. Ein Test ergab einen Wert von 1,39 Promille.

Um 03:30 Uhr erwischten die Beamten aus Neubrandenburg einen 21-jährigen Fahrer eines Pkw, der unter dem Einfluss berauschender Mittel unterwegs war. Ein vor Ort durchgeführter Urintest reagierte positiv auf THC. Zudem fanden die Beamten geringe Mengen Cannabis im Pkw, weshalb neben der Ordnungswidrigkeit auch ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln eingeleitet wurde.

Gegen 07:30 Uhr befuhr ein 18-jähriger Fahranfänger die August-Bebel-Straße in Woldegk und wurde zur Verkehrskontrolle angehalten. Bei den vor Ort durchgeführten Test reagierte der Mann so auffällig, dass die Beamten den Verdacht des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln hatten und der Fahrer zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach NB verbracht. Ihn erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

In den Abendstunden am Sonnabend, 14.09.2019, gegen 19:00 Uhr wurde in Malchin eine 42-j. Fahrerin unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gestellt. Ein Urintest reagierte positiv auf THC.

Ein 44-jähriger Pkw-Fahrer wurde gegen 20:50 Uhr zwischen den Orten Johannenhöhe und Gehmkow mit 0,95 Promille von den Demminer Beamten erwischt.

Am Sonntag, 15.09.2019, um 02:40 Uhr führten die Neustrelitzer Beamten in der Rudower Straße eine Verkehrskontrolle bei einer 22-jährigen Fahrerin durch. Auch bei ihr stellten die Beamten eine Alkoholisierung von 0,83 Promille fest.

Ebenfalls am Sonntag um 00:30 Uhr hielten die Beamten aus Demmin einen 51-jährigen Pkw-Fahrer zur Kontrolle an. Bei der Kontrolle stellten die Beamten eine Alkoholisierung von 2,13 Promille fest.

Gegen 09:50 Uhr erwischten die Warener Beamten einen 45-jährigen Mann mit 1,72 Promille, der mit seinem Fahrrad in Möllenhagen unterwegs war.

In allen Fällen wurde den Fahrern die Weiterfahrt untersagt. In den Fällen, bei denen die Fahrer mit über 1,1 Promille gefahren waren, wurde eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Es erfolgten eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins.

In vier Fällen lag der Promillewert im Bereich einer Ordnungswidrigkeit. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Der Grenzwert liegt hierbei zwischen 0,5 und 1,09 Promille.

Gegen die Fahrer, die berauscht im Straßenverkehr ein Fahrzeug geführt haben, wurden eine Ordnungswidrigkeitenanzeigen eingeleitet und zur Beweissicherung eine Blutprobe im Krankenhaus entnommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden alle Personen entlassen.

Aufgrund der Vielzahl an festgestellten alkoholisierten und berauschten Fahrern appelliert die Polizei erneut an alle Verkehrsteilnehmer ohne Alkohol- und Betäubungsmittelbeeinflussung am Straßenverkehr teilzunehmen.

Die Polizei wird auch weiterhin verstärkt kontrollieren, um die Verkehrssicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, denn Alkohol zählt neben Geschwindigkeit und Vorfahrt/ Vorrang zu den Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit schweren Folgen.

Betrunkener Radfahrer holt Kind vom Kindergarten ab

Durch eine Zeugin wurde der Polizei am Freitag gegen 11:55 Uhr bekannt, dass soeben ein Vater sein Kind aus der Kindertagesstätte in der Neubrandenburger Straße in Neustrelitz abgeholt habe und dabei stark nach Alkohol gerochen hat.

Eine sofort eingeleitete Absuche des beschriebenen Bereichs ergab die Feststellung des Mannes auf dem Fahrrad mit seinem 5-jährigen Sohn im Kindersitz. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen Wert von 1,87 Promille.

Der 38-jährige Fahrradfahrer wurde einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus Neustrelitz unterzogen und muss sich nunmehr wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Der Sohn konnte über den Zeitraum der polizeilichen Maßnahmen bei einem Freund des Vaters untergebracht werden.

Jäger auf der Fahrt ins Jagdrevier mit 1,6 Promille und Gewehr auf der Rückbank gestellt

Am Montag Abend, 26.08.2019, gegen 20:20 Uhr kontrollierten die Beamten des Polizeireviers Friedland in Neddemin am Bahnhof einen 64-jährigen Pkw-Fahrer. Der Fahrer war den Beamten zuvor aufgefallen, da er beim Vorbeifahren offenbar aus einer Bierflasche trank.

Während der Kontrolle stritt der sichtlich nervöse Fahrer den vorherigen Alkoholkonsum ab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab allerdings eine Alkoholisierung von 1,6 Promille. Zudem stellten die Beamten auf der Rückbank des Pkw ein offen liegendes Gewehr fest. Es stellte sich heraus, dass der Fahrer Jäger ist und gerade auf dem Weg zur Kontrolle in sein Jagdrevier war. Entsprechende waffenrechtliche Erlaubnisse waren zwar vorhanden und wurden zur Kontrolle vorgelegt, dennoch wurde das ungeladene Gewehr aufgrund des ordnungsrechtlichen Verstoßes zur Gefahrenabwehr sichergestellt.

Des Weiteren wurde auch der Führerschein sichergestellt und die Weiterfahrt untersagt. Der Fahrer wurde anschließend zur Blutprobenentnahme ins Klinikum nach Neubrandenburg gebracht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte entlassen.

Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Zudem wird die Jagdbehörde des Ordnungsamtes über den Sachverhalt informiert.

38-Jähriger verursacht einen Verkehrsunfall und flüchtet vom Unfallort

Am Sonnabend, 20.07.2019, gegen 02:20 Uhr kam es in der Sponholzer Straße zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Der 38-jährige Fahrer eines PKW Toyota befuhr hierbei die Sponholzer Straße aus Richtung Woldegker Straße kommend in Richtung Ihlenfelder Straße. Auf Höhe der Shell-Tankstelle kam er aus bisher unbekannter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab und fuhr mit dem Fahrzeug auf eine Verkehrsinsel. Dort stieß er mit dem Fahrzeug gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend flüchtete er mit dem Fahrzeug in Richtung Ihlenfelder Straße. Dort konnte er durch die eingesetzten Polizeibeamten festgestellt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde durch den Fahrzeugführer verweigert. Auf Grund des Alkoholgeruches und weil der Fahrzeugführer stark schwankte wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Bei der Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg leistete der Fahrzeugführer massiven Widerstand. Dieser konnte durch den Einsatz von einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden. Im Anschluss an die Blutprobenentnahme wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Verbringung in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg bespuckte der Tatverdächtige einen Beamten, beleidigte die eingesetzten Kräfte und bedrohte diese.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstandes gegen Polizeibeamte, Beleidigung sowie Bedrohung erstattet. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 EUR.