Genau richtig zur Glühweinzeit: Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

Heute starten in Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“ als Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“. Mehr als 100 Beamte werden an stationären und mobilen Kontrollstellen im Einsatz sein.
Im vergangenen Jahr hat es im Land 432 schwere Unfälle unter Alkoholeinwirkung gegeben. Tendenziell gibt es in diesem Jahr sogar einen leichten Anstieg der Zahlen. Ein Grund mehr, in der Zeit von Glühwein, Punsch und Co. alle Fahrzeugführer zu sensibilisieren und Verstöße auch zu ahnden.
Bereits ab 0,2 Promille lassen Konzentration und Sehvermögen nach. Wer gegen die 0,5 Promille-Grenze verstößt, erhält beim ersten Mal zwei Punkte, einen Monat Fahrverbot und ein Bußgeld von 500 Euro. Das gilt auch für Fahren unter Rauschmitteleinfluss.
Wer mit Alkohol oder Drogen zum zweiten Mal am Steuer erwischt wird, muss mit 1.000 Euro Bußgeld, zwei Punkten und drei Monaten Fahrverbot rechnen.
Die Kontrollen werden den gesamten Dezember fortgeführt.

Sachbeschädigung an Polizeidienststelle

Am Sonntag, 01.12.2019, gegen 04:10 Uhr erschien eine 50-jährige männliche, stark alkoholisierte Person im Polizeirevier Friedland und wollte dort einen Sachverhalt zur Anzeige bringen.
Nachdem die vor Ort anwesenden Polizeibeamten ihn aufforderten, sich zunächst auszuweisen, beleidigte er die Kollegen und trat unvermittelt gegen die Eingangstür des Reviers, so dass die darin befindliche Glasscheibe zu Bruch ging. Als die Kollegen ihn von weiteren Tritten abhalten wollten, leistete er Widerstand. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt. Anschließend wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
An der Eingangstür entstand ein Schaden von ca. 200,-EUR. Gegen die Person werden entsprechende Strafanzeigen gefertigt.

Zwei Fahrzeugführer unter Alkoholeinfluss festgestellt

Am Freitag, 15.11.2019, gegen 01:20 Uhr bemerkten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg im Rahmen ihrer Streifentätigkeit ein sehr schnell fahrendes Fahrzeug in der Neustrelitzer Straße. Die Beamten folgten dem Fahrzeug, um das Fahrzeug und den Fahrzeugführer einer Kontrolle zu unterziehen. Der Fahrzeugführer parkte in der Folge sein Fahrzeug auf einem Parkplatz in der Neustrelitzer Straße und stieg aus seinem Fahrzeug aus. Als der Fahrzeugführer die Polizeibeamten sah, fing er an zu laufen und wollte sich so der polizeilichen Kontrolle entziehen.

Kurz darauf konnte der Flüchtige aber durch die Beamten gestoppt werden. Den Beamten wurde der Grund für die Flucht schnell klar. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 23-Jährigen ergab einen Wert von 1,29 Promille. Aus diesem Grund erfolgten die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg sowie die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr. Zudem wurden der Führerschein und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt, um eine weitere Fahrt mit dem Fahrzeug zu verhindern.

Ebenfalls am Freitag, 15.11.2019, gegen 00:10 Uhr haben die Neubrandenburger Beamten in der Sponholzer Straße ein Fahrzeug angehalten. Die Beamten bemerkten auch hier den Atemalkoholgeruch bei dem 31-jährigen Fahrzeugführer. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 0,89 Promille ergeben. Da dieser Wert über der 0,5 Promille Grenze und unter der Grenze zur Straftat (1,1 Promille) liegt, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit.

Für eine gerichtsverwertbare Beweissicherung ist die Messung des Alkoholwertes durch ein entsprechend geeichtes Gerät erforderlich. Der 31-Jährige verweigerte die Messung mit dem besagten Gerät, so dass die Entnahme der Blutprobe angeordnet wurde. Auch hierbei zeigte sich der 31-Jährige äußerst unkooperativ. Nach der Blutprobenentnahme wurde ihm die Weiterfahrt untersagt. Zur Verhinderung einer weiteren Fahrt, stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher.

Drei Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille kontrolliert

Am Wochenende haben die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg drei Fahrzeugführer festgestellt, die unter erheblichen Alkoholeinfluss (mehr als 1,1 Promille) ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen haben.
Am 09.11.2019 gegen 01:45 Uhr haben die Beamten einen 28-jährigen Fahrzeugführer auf dem Friedrich-Engels-Ring, auf Höhe des Rathauses einer Kontrolle unterzogen. Dabei stellten sie neben des Nichtvorhandenseins der erforderlichen Fahrerlaubnis auch Atemalkoholgeruch beim Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 28-Jährigen hat einen Wert von 2,15 Promille ergeben. Es folgten die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg, die Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels sowie die Erstattung der Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr sowie Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis.

Am 10.11.2019 gegen 00:30 Uhr kontrollierten die Neubrandenburger Beamten ein Fahrzeug in der Woldegker Straße. Auf Grund des starken Alkoholgeruchs führten die Beamten einen Atemalkoholtest bei dem 55-jährigen Fahrzeugführer durch, welcher ein Ergebnis von 1,35 Promille anzeigte. Auch diesem Fall wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, der Führerschein sichergestellt und die Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Am 10.11.2019 gegen 15:50 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg telefonisch mitgeteilt, dass in der Max-Adrion-Straße ein Fahrzeug mit eingeschaltetem Licht im Graben steht, welches sich augenscheinlich festgefahren hatte. Eine alkoholisierte, unverletzte männliche Person soll sich fußläufig von dem Fahrzeug entfernen. Die Beamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg haben sich sofort zum Feststellort begeben. Sie konnten den 49-jährigen Fahrzeugführer und gleichzeitig auch Fahrzeughalter nach umfangreichen Suchmaßnahmen fußläufig auf dem Heimweg antreffen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,59 Promille ergeben. Es folgten die Blutprobenentnahme, Sicherstellung des Führerscheines und Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

68-jähriger Mann verursacht zwei Polizeieinsätze wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr

Ein 68-jähriger alkoholisierter Mann hat die Polizeibeamten aus Friedland und Neubrandenburg in den letzten Stunden beschäftigt.

Am Mittwoch, 06.11.2019 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland nach Burg Stargard gerufen, da dort eine männliche Person trotz starken Alkoholkonsums mit einem Fahrzeug fahren wollte. Durch Zeugen vor Ort konnte er bisher daran gehindert werden, da ihm der Fahrzeugschlüssel weggenommen wurde. Die Zeugen benötigen dafür aber Unterstützung und haben aus dem Grund die Polizei gerufen.

Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie zunächst mit den Zeugen vor Ort sprechen. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 68-Jährige in einem stark schwankenden Gang. Die Beamten versuchten, ihm die Sachlage zu erläutern, dass er in dem alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug führen darf. Dies konnte bzw. wollte er so nicht verstehen und trat zunehmend beleidigend und körperlich aggressiver den Beamten gegenüber auf, so dass der 68-Jährige zu Boden gebracht werden musste. Dabei trat er mit beschuhtem Fuß gegen die linke Schulter eines Beamten.

Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 68-Jährige gefesselt, wobei er weiterhin aktiven Widerstand leistete. Der Widerstand brach plötzlich ab, da beim Tatverdächtigen gesundheitliche Probleme durch ein bekanntes Herzleiden auftraten. Nach wenigen Minuten besserte sich der Zustand. Der 68-Jährige wurde trotzdem mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht. Dabei hat er sich kooperativ und einsichtig verhalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,71 Promille ergeben. Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der 68-Jährige muss sich trotzdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

Am Donnerstag, 07.11.2019 gegen 07:45 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass der 68-Jährige unter Einfluss von Alkohol von Burg Stargard nach Neubrandenburg fährt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten das Fahrzeug des 68-Jährigen an der Kreuzung Carlshöher Straße/Lindenhofer Straße in Neubrandenburg stoppen.

Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,76 Promille ergeben. Dem 68-Jährigen wurde die Rechtslage und weitere Verfahrensweise erläutert. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg und Beschlagnahme seines Führerscheines.

Zu Verhinderung einer erneuten Fahrt unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten auch den Fahrzeugschlüssel sicher. Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der 68-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Fahrzeugführerin unter erheblicher Einwirkung von Alkohol gestellt

Am Donerstag, 24.10.2019, gegen 17:15 Uhr meldete ein Zeuge über Notruf der Polizei, dass in Altentreptow in der Oberbaustraße eine Fahrzeugführerin mit ihrem Fahrzeug losgefahren ist und das die Fahrzeugführerin unter erheblicher Einwirkung von Alkohol stehen soll.

Sofort wurde Einsatzkräfte des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow und der Polizeistation Altentreptow zum Einsatz gebracht. Durch diese konnte das Fahrzeug im Grünen Gang festgestellt und angehalten werden. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten auch die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft der 59-jährigen Fahrzeugführerin fest. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,09 Promille.

Die Fahrzeugführerin kam den Weisungen der Beamten nicht nach und schlug einem Beamten die Brille von der Nase und bespuckte und beleidigt die eingesetzten Beamten. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Gegen die Fahrzeugführerin wird nun neben der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, auch Anzeige wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

Die Beschuldigte wurde im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen zur weiteren medizinischen Behandlung mit dem Rettungswagen in das Klinikum nach Neubrandenburg gefahren.

Fahrer mit 2,53 Promille gestoppt

Am Mittwoch, 15.10.2019, gegen 06:00 Uhr erhielten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg einen anonymen Hinweis auf einen möglicherweise alkoholisierten Fahrzeugführer, der die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg in Richtung stadteinwärts fahren soll.

Die Beamten konnten das Fahrzeug in der Neustrelitzer Straße Höhe Weidenweg feststellen. Die Beamten folgten dem Fahrer, der sichtbar in Schlangenlinien fuhr. Auf die Haltezeichen sowie das eingeschaltete Blaulicht und Lichthupe reagierte der Fahrer nicht. Erst als der Streifenwagen auf der zweispurigen Fahrbahn neben den Pkw fuhr und der zweite Beamte mittels Anhaltekelle Zeichen zum Halten gab, fuhr der Fahrer an den rechten Fahrbahnrand.

Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch. Dem Mann gelang es aufgrund seiner Alkoholisierung nicht seine Fahrzeugpapiere sowie seinen BPA aus der Geldbörse zu holen, sodass er dem kontrollierenden Beamten gleich die komplette Geldbörse übergab. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 61-jährigen Mann aus Neustrelitz ergab einen Wert von 2,53 Promille. Die Weiterfahrt wurde untersagt und er wurde er zur Blutprobenentnahme ins Klinikum gebracht. Nach erfolgter Rechtsbelehrung und der Sicherstellung des Führerscheins wurde der Beschuldigte aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.