Schwerverletzte Person bei Verkehrsunfall nahe Altentreptow

Am Dienstag, 02.04.2019, gegen 00:51 Uhr ereignete sich auf der L 27 zwischen Pripsleben und Loickenzin ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Ein 31-jähriger Fahrer eines Toyota Hilux aus Demmin kam aus noch bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen einen Straßenbaum. Der Straßenbaum brach in Höhe des PKW ab und fiel auf diesen.

Der Fahrer wurde dabei im PKW eingeklemmt und verletzt. Bei der Behandlung durch die eingetroffenen Rettungskräfte wurde bei ihm Alkoholgeruch (1,25 Promille) in der Atemluft festgestellt.

Daraufhin wurde der Führerschein sichergestellt und der Fahrer zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000,-EUR.

Pkw nach Verfolgungsfahrt in Mirow gestellt

Am Montag, 25.03.2019, gegen 23:20 Uhr fuhren zwei Beamte des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg stadtauswärts. Hierbei wurden sie noch in der Ortschaft von einem Pkw Audi mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholt. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und gaben dem Fahrer Haltesignale. Dieser ignorierte jegliche Anhalte- und Sondersignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Neustrelitz, sodass er kurzzeitig aus Sicht geriet.

Dennoch ist es im Zusammenwirken mit weiteren Polizeikräften des Polizeihauptreviers Neustrelitz und des Polizeireviers Röbel gelungen, das Fahrzeug in der Ortschaft Mirow zu stoppen. Im Fahrzeug befanden sich der 31-jähriger Fahrer und sein 23-jähriger alkoholisierter Beifahrer. Bei der Überprüfung ergaben sich den Beamten Hinweise auf eine Rauschmittelbeeinflussung bei dem Fahrer. Ein Urinvortest verlief positiv. Eine Alkoholisierung wurde nicht festgestellt. Im Anschluss wurde der Fahrer zur Durchführung der Blutprobenentnahme ins Klinikum Neustrelitz gebracht. Er wurde anschließend aus der Maßnahme entlassen.

Der Beifahrer hingegen verweigerte den Beamten gegenüber Angaben zu seiner Person, weshalb er vor Ort nach Ausweisdokumenten durchsucht wurde. Hierbei fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Der Beifahrer versuchte im Anschluss zu flüchten, was aber misslang. Er wurde in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich und leistete Widerstand, weshalb er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden musste. Beim Anlegen der Handfesseln kniff er einem Beamten in den Oberschenkel und biss ihm in die Hand. Der Beamte blieb unverletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erfolgte auch bei dem Beifahrer eine Blutprobenentnahme. Er verblieb die Nacht über im Gewahrsam des PHR Neustrelitz und wurde in den frühen Morgenstunden des 26.03.2019 entlassen. Die beiden Männer müssen sich nun für ihr Verhalten verantworten. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss auf der Umgehungsstraße B 96 in Neustrelitz

Am Sonntagabend, 24.02.2019, gegen 20:00 Uhr befuhr ein 32-jähriger mit seinem PKW Renault Megane die B 96 Ortsumgehung Neustrelitz, aus Richtung Fürstenberg kommend in Richtung Neubrandenburg. Aus bisher ungeklärter Ursache verlor der Fahrzeugführer auf Höhe des Wohngebietes Waldsiedlung die Kontrolle über sein Kraftfahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab.

In der Folge überschlug sich der PKW und kam im Straßengraben an einer Böschung zum Stehen. Der Führer des Fahrzeuges sowie seine drei Hunde, die im Unfallfahrzeug waren, erlitten leichte Verletzungen. Der Gesamtschaden beläuft sich
auf ca. 4.000,- EUR. Am PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden.

Nach einer ersten Befragung zur Unfallursache gab der Mann an, aufs Handy geschaut zu haben. Die eingesetzten Polizeibeamten
stellten bei der Verkehrsunfallaufnahme einen starken Alkoholgeruch bei dem Fahrzeugführer fest. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,73 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt, der Führerschein beschlagnahmt und eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet.

Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der Mann aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Versuchter Raub zu Nachteil von zwei älteren Damen auf dem Friedhof – Tatverdächtiger gab sich als Bundesbeamter aus

Am Donnerstagnachmittag (14.02.2019) ist es auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt zu einem versuchten Raub gekommen. Gegen 12:05 Uhr teilte eine Frau der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg mit, dass ein fremder Mann gegenwärtig versucht, ihre Geldbörse zu entwenden. Daraufhin sind die Polizeibeamten zu dem Neuen Friedhof gefahren und haben kurz vor der Ankunft eine männliche Person gesehen, welche in Richtung Trauerhalle flüchtete. Da die Zeugen vor Ort bestätigten, dass es sich hierbei um den Tatverdächtigen handelt, haben die Beamten die Verfolgung aufgenommen. Nach etwa 100 Metern konnte der Mann gestellt und vorläufig festgenommen werden.

Bei der Personenkontrolle des 26-Jährigen stellten die Beamten deutlichen Atemalkoholgeruch fest. Da der Atemalkoholtest strikt verweigert wurde, erfolgte die Blutprobenentnahme im Neubrandenburger Klinikum. Hierbei leistete der 26-Jährige aktiven Widerstand, so dass er anschließend gefesselt blieb, um weitere Widerstandshandlungen zu vermeiden. Danach wurde der 26-Jährige zur Vernehmung zum Kriminalkommissariat Neubrandenburg gebracht. Während dieser polizeilichen Maßnahmen äußerte der 26-Jährige auch gegenüber den Beamten, dass er Bundesbeamter sei und die Damen der Spionage verdächtigt.

Zum Sachverhalt kann gesagt werden, dass sich zwei 77- und 78-jährige Damen auf dem Neuen Friedhof in der Neubrandenburger Oststadt befanden, um dort Gradpflegearbeiten durchzuführen. Plötzlich tauchte ein ihnen unbekannter Mann auf und stellte sich den beiden Damen als „Bundesbeamter“ vor. Er forderte eine der beiden Geschädigten auf, unverzüglich ihre mitgeführte Tasche auf den Boden zu stellen. In der weiteren Folge durchsuchte der Tatverdächtige diese Tasche, ohne daraus etwas zu entnehmen. Dann wandte er sich an die zweite Dame und fing an, ihren auf dem Rücken mitgeführten Rucksack zu durchsuchen. Dagegen wehrte sich die Dame und holte ihr Handy aus der Jackentasche, um den Polizeinotruf zu wählen.

Während die Dame mit der Polizei sprach, versuchte der Tatverdächtige ihr das Handy gewaltsam zu entreißen, was ihm auf Grund der heftigen Gegenwehr der Dame jedoch nicht gelungen ist. Dann kam ein Zeuge zur Hilfe und ging zwischen den Tatverdächtigen und die beiden Geschädigten. In dieser Zeit betonte der Unbekannte weiterhin, dass er von der Bundespolizei ist und dass sie ihm gehorchen müssen. Gemeinsam sind die beiden Damen, der Zeuge und der Tatverdächtige in Richtung Ausgang gegangen, in der Hoffnung, dass die Polizei bald kommt. In dieser Zeit versuchte der 26-Jährige weiterhin, an das Handy der Dame zu kommen. Kurz vor dem Ausgang wollte der Tatverdächtige flüchten und über den Zaun springen. Ein weiterer Zeuge mit Hund forderte den Tatverdächtigen auf, stehen zu bleiben. Genau in diesem Moment erschienen die Polizeibeamten vom Polizeihauptrevier Neubrandenburg vor Ort und haben den Tatverdächtigen ergriffen und festgenommen.

Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg haben die Ermittlungen wegen des Raubes, der Freiheitsberaubung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Amtsanmaßung aufgenommen. Die Nacht wird der 26-Jährige im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Weitere Entscheidungen werden im Laufe des morgigen Tages getroffen.

Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen unter Einwirkung von Alkohol

Am Denstag, 12.02.2019, ereignete sich gegen 18:45 Uhr auf dem Friedrich-Engels-Ring Höhe der Hausnummer 46 in Neubrandenburg ein Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen.

Ein 33-jähriger Mann befuhr mit seinem Pkw VW Golf den linken Fahrstreifen des Friedrich-Engels-Ringes. Als er einen Fahrspurwechsel nach rechts vollziehen wollte, kam er aus bisher unbekannter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Straßenlaterne. Der Fahrer sowie sein 27-jähriger Beifahrer wurden bei dem Unfall leichtverletzt und mussten zur weiteren Behandlung ins Klinikum Neubrandenburg verbracht werden.

Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,46 Promille. Aus diesem Grund wurde bei dem Unfallfahrer eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss ist eingeleitet worden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 10.000 Euro.

Wochenendbilanz: Sieben Fahrzeugführer mit mehr als 1,1 Promille am Steuer kontrolliert

Am vergangenen Wochenende vermeldete die Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg zwei Verkehrsunfälle, bei welchen die Fahrzeugführer unter Einfluss von Alkohol gefahren sind. Bei beiden Unfällen wurden die beiden Unbeteiligten schwer verletzt. Die Beamten der Polizeiinspektion Neubrandenburg haben am vergangenen Wochenende sieben weitere Trunkenheitsfahrten festgestellt. Die Fahrzeugführer haben mit weit mehr als 1,1 Promille ihr Fahrzeug geführt und damit eine Straftat begangen. Auch die Feststellzeiten sind erschreckend, da diese zum Teil mitten am Tag sind:

Am Freitag, 08.02.2019, gegen 11:40 Uhr wurde in der Salower Straße in Friedland ein 46-jähriger Fahrzeugführer mit 1,67 Promille kontrolliert. Gegen 13:20 Uhr wurde ein 39-jähriger Fahrzeugführer mit 3,41 Promille in der Fritz-Reuter-Straße in Stavenhagen kontrolliert. Gegen 22:15 Uhr kontrollierten die Beamten auf dem Bethanienberg in Neubrandenburg einen 53-jährigen Fahrzeugführer, welcher 2,56 Promille pustete.

Am Sonnabend, 09.02.2019, gegen 18:30 Uhr kam ein 26-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Fahrzeug gegen ein anderes Fahrzeug. Danach verließ er den Unfallort unerlaubt. Als die Beamten den 26-Jährigen aufsuchten, bemerkten sie Atemalkoholgeruch – der Atemalkoholtest hat einen Wert von 2,34 Promille ergeben. Gegen 20:30 Uhr wurde die 39-jährige Fahrzeugführerin zur Klärung eines anderen Sachverhaltes angehalten und kontrolliert. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,67 Promille ergeben.

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 03:20 Uhr wurde auf dem Friedrich-Engels-Ring in Neubrandenburg ein 48-jähriger Fahrzeugführer kontrolliert, welcher 1,14 Promille pustete.

In den genannten Fällen wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr erstattet. Die alkoholisierten Fahrzeugführer mussten jeweils eine Blutprobe sowie ihren Führerschein abgeben. Sie dürfen nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen.

Verkehrsunfall auf der B 197

Am Sonntag, 10.02.2019, gegen 05:15 Uhr kam es auf der B 197 zwischen dem Abzweig Sponholz und Warlin, zu einem Verkehrsunfall. Ein 38-jähriger
befuhr mit seinem VW Transporter die B 197 in Richtung Friedland.

Auf Höhe des dortigen Gewerbegebietes kam der Fahrzeugführer aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und musste zur Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg gebracht werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,44 Promille. Dem Unfallfahrer wurde eine Blutprobe entnommen.

Es wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs sowie Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Es entstand ein Sachschaden von ca. 1500 Euro, das Fahrzeug musste durch einen
Abschleppdienst geborgen werden. Im Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme kam es zu keinen Verkehrseinschränkungen auf der B 197.