38-Jähriger verursacht einen Verkehrsunfall und flüchtet vom Unfallort

Am Sonnabend, 20.07.2019, gegen 02:20 Uhr kam es in der Sponholzer Straße zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Der 38-jährige Fahrer eines PKW Toyota befuhr hierbei die Sponholzer Straße aus Richtung Woldegker Straße kommend in Richtung Ihlenfelder Straße. Auf Höhe der Shell-Tankstelle kam er aus bisher unbekannter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab und fuhr mit dem Fahrzeug auf eine Verkehrsinsel. Dort stieß er mit dem Fahrzeug gegen ein Verkehrszeichen. Anschließend flüchtete er mit dem Fahrzeug in Richtung Ihlenfelder Straße. Dort konnte er durch die eingesetzten Polizeibeamten festgestellt werden.

Während der Unfallaufnahme stellten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest wurde durch den Fahrzeugführer verweigert. Auf Grund des Alkoholgeruches und weil der Fahrzeugführer stark schwankte wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Bei der Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg leistete der Fahrzeugführer massiven Widerstand. Dieser konnte durch den Einsatz von einfacher körperlicher Gewalt unterbunden werden. Im Anschluss an die Blutprobenentnahme wurde er in Gewahrsam genommen. Während der Verbringung in das Polizeihauptrevier Neubrandenburg bespuckte der Tatverdächtige einen Beamten, beleidigte die eingesetzten Kräfte und bedrohte diese.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Widerstandes gegen Polizeibeamte, Beleidigung sowie Bedrohung erstattet. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 EUR.

Fahrzeugführer unter erheblicher Einwirkung von Alkohol festgestellt

Am Donnerstag, 27.06.2019, gegen 23:00 Uhr erhielt die Polizei über Notruf durch einen Zeugen den Hinweis über eine mögliche Trunkenheitsfahrt in Altentreptow.

Durch die eingesetzten Kräfte des Autobahnpolizeirevieres Altentreptow, konnte der in dem Hinweis genannte PKW auf der L25 auf Höhe der Ortschaft Weltzin festgestellt und angehalten werden. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten Alkoholgeruch in der Atemluft des Fahrzeugführers. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab beim dem 34-jährigen Fahrzeugführer einen Wert von 2,1 Promille.

Des Weiteren stellten die Beamten fest, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist und dass der PKW nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist.

Gegen den Fahrzeugführer wurde Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz erstattet.

56-Jähriger fährt mit kaputtem Fahrzeug mit 3,16 Promille

Am Dienstag, 25.06.2019, gegen 17:30 Uhr haben Beamte des Polizeireviers Friedland auf dem Gelände der Tankstelle in der Neubrandenburger Straße in Friedland ein Fahrzeug mit frischen Unfallspuren festgestellt. Diese Spuren zeigten sich in Form einer rechtsseitig abgerissenen und über den Boden schleifenden Frontschürze.

Der Fahrzeugführer hielt mit seinem Fahrzeug mittig auf der Fahrbahn an und stellte den Motor ab. Als der Fahrzeugführer ausstieg, bemerkten die Beamten dessen unsicheren Gang und fragten ihn, ob alles in Ordnung sei. Er bejahte dies. Weiterhin fragten die Beamten nach den Unfallschäden, woraufhin der Mann antwortete: „Welche Unfallschäden?“. Daraufhin zeigten die Beamten ihm den Schaden und bekamen als Antwort: „Ach du scheiße“.

Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 56-jährigen Fahrzeugführer ergab einen Wert von 3,16 Promille. Es folgten die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg, die Anzeigenerstattung wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und die Sicherstellung des Führerscheines. Nach erfolgter Belehrung, dass der 56-Jährige nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Derzeit ist nicht bekannt, wie es zu den Schäden an dem Fahrzeug gekommen ist. Das wird Gegenstand der Ermittlungen in der Kriminlakommissariatsaußenstelle Friedland sein.

Bier und Biermischgetränke immer öfter mit Kalorienangaben

Auf immer mehr Bier- oder Biermischgetränken finden Verbraucher, wenn manchmal auch etwas versteckt, den Kaloriengehalt. Dies ist bisher jedoch nur eine freiwillige Kennzeichnung. Sie wurde vom Verband der Privaten Brauereien Deutschland und dem Deutschen Brauer-Bund beschlossen und wird deren Aussagen zufolge 2019 schrittweise umgesetzt.

Einige Hersteller haben sogar eine komplette Kennzeichnung der Nährwerte auf ihren Produkten vorgenommen. Vor allem die Angaben auf Biermischgetränken lassen so manchen staunen. Obwohl diese oft nur halb so viel Alkohol wie Bier haben, ist ihr Kaloriengehalt mit circa 130 kcal pro 0,33 Liter etwa gleich. Das liegt am nicht zu unterschätzenden Zuckergehalt. Bis zu sieben Stück Würfelzucker sind in so einer kleinen Flasche enthalten.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen sind alle Hersteller von Getränken mit mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohol bisher von der Kennzeichnung der Nährwerte befreit. Aus Sicht der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern ist die Angabe der Kalorien und weiterer Nährwertangaben auf alkoholischen Getränken längst überfällig. Verbraucher wünschen sich diese Angaben.

Die freiwillige Kennzeichnung der Bierhersteller ist ein Schritt in die richtige Richtung. Verbraucherfreundlicher wäre jedoch eine europaweit gültige gesetzlich verpflichtende Nährwertkennzeichnung auf dem Etikett aller alkoholischen Getränke.

Kontroll-Ergebnisse Kampagne "Alkohol und Drogen" und Zusammenfassung Mai-Kampagne

Seit Dienstag, 04.06., kontrollieren Beamte in ganz Mecklenburg-Vorpommern anlässlich der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ verstärkt zum Thema „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.
Seit dem Auftakt haben im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg (Landkreise MSE, VG, VR) rund 90 Beamte mehr als 600 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei stellten sie zwölf Alkoholfahrten fest (fünf KfZ-Führer, sieben Radfahrer) sowie sieben Kraftfahrzeugführer, die im Verdacht stehen, berauscht gefahren zu sein. Außerdem haben die Beamten in den ersten vier Juni-Tagen bereits 459 Geschwindigkeits- und 24 Handyverstöße geahndet.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Im Monat Mai lag der Schwerpunkt der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ auf „Zweiradfahrern“. Im gesamten Bereich des PP Neubrandenburg wurden 2.039 Fahrzeugführer, darunter themenbedingt überwiegend Zweiradfahrer, kontrolliert. Dabei stellten die Beamten an 124 verschiedenen Kontrollorten bei Radfahrern unter anderem 124-mal Handyverstöße, 30 Alkoholfahrten sowie eine Fahrt unter Einfluss von Betäubungsmitteln fest. Außerdem gab es 38 Verstöße gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen (Fehler bei der Benutzungspflicht, technische Mängel). Und 206-mal wurden Vorfahrt- und Vorrangfehler festgestellt.

Bei Kradfahrern mussten die Beamten im Mai unter anderem bei einem Überholverstoß, zwei Alkoholfahrten und fünf Verstößen gegen Vorschriften zu lichttechnischen Einrichtungen tätig werden.

Kontrollen zu „Fahren.Ankommen.LEBEN!“ mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen“

Heute, am 4. Juni, starten in ganz Mecklenburg-Vorpommern die themenorientierten Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt „Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“. Die Maßnahmen sind Teil der monatlichen Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN!“.

Im Jahr 2018 gab es in Mecklenburg-Vorpommern beinahe 100 Unfälle mit schwerverletzten oder getöteten Menschen aufgrund von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr.

Im Polizeipräsidium Neubrandenburg (Landkreise MSE, VR und VG) sind heute über 70 Beamte für diese Kontrollen im Einsatz.

Eine Präventionsveranstaltung zu diesem Thema findet in der Universitätsmedizin Greifswald statt. Umgesetzt wird das internationale Präventionsprogramm „P.A.R.T.Y.“ (Prevent Alkohol an Risk Related Trauma in Youth) der Unfallklinik rund um den medizinischen Handlungsablauf verursacht durch Drogen und/oder risikoreiches Verhalten im Straßenverkehr. Schüler einer 10. Klasse sollen Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen und Konsequenzen des eigenen Handelns erkennen.

Die thematischen Schwerpunktkontrollen werden noch den gesamten Monat Juni über stattfinden.

Zahlreiche Alkoholfahrten an Himmelfahrt

Bereits am Mittwoch, 29.05.2019, gegen 21:45 Uhr wurden Neustrelitzer Polizeibeamte ins Krankenhaus gerufen, nachdem dort ein stark alkoholisierter 46-jähriger, verletzter Radfahrer nach einem Sturz eingeliefert wurde und sich gegenüber dem Klinikpersonal aggressiv verhielt. Wie sich bei der anschließenden Sachverhaltsklärung herausstellte, war der Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit aufgrund seiner Alkoholisierung in der Dr.-Schwentner-Straße in Neustrelitz gestürzt. Da der Mann nicht bereit war einen Atemalkoholtest durchzuführen, erfolgte eine Blutprobenentnahme zur Feststellung der Alkoholisierung. Hierbei leistete er Widerstand, weshalb ihn nun nicht nur eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erwartet.

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