Vortrag und Diskussion über Führerschule Alt-Rehse

Die Friedrich-Ebert-Stiftung MV lädt herzlich ein, zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: „Geliebte Führerschule Alt-Rehse“ – Die Reichshebammenführerin Nanna Conti (1881-1951), am Freitag, 24. Mai 2019, um 16:00 Uhr im großen Konferenzraum in der Bethesda-Klinik Salvador-Allende-Str. 32, 17036 Neubrandenburg.

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider organisierte diesen Vortrag gemeinsam mit uns. Zu unserem großen Bedauern ist sie am 28. April verstorben. Wir führen deshalb die Veranstaltung in ihrem Sinne und in memoriam durch.

Während des Naziregimes wurde unter dem Leitbild „Die Welt der Frau ist das Heim“ der deutschen Frau als Mutter eine zentrale Aufgabe in der Familienpolitik zugeschrieben. Sie sollte den biologischen Fortbestand des Deutschen Volkes sichern. Eine wichtige Funktion nahmen dabei die Hebammen ein. Als die verschiedenen deutschen Hebammenverbände 1933 zusammengeschlossen wurden, gelangte mit Nanna Conti (18811951) eine Hebamme und glühende Nationalsozialistin in die einflussreiche Position als Reichshebammenführerin. Durch die Geburtenpolitik und die Verklärung der Mutterschaft wurde Hebammen im NS-Gesundheitswesen besondere Hochachtung zuteil. Sie waren außerdem prädestiniert dafür, Informationen für die „erbgesundheitliche“ Erfassung der Bevölkerung zu sammeln. Nanna Conti, die ihre Hebammenausbildung in der Provinzial-Hebammenlehranstalt in Magdeburg abschloss, leitete den Hebammenverband nach dem Führerprinzip, schulte die deutschen Hebammen und prägte das deutsche und zeitweise auch europäische Hebammenwesen nachhaltig. Mit der starken politischen Verknüpfung wurde aus dem Beruf Hebamme außerdem ein mächtiges Instrument des Nationalsozialismus geschaffen, welches direkten Einfluss auf die Familie ausübte.

Die Frage „War das denn alles schlecht?“ wird gerade in der Geburtshilfe besonders häufig gestellt. Angesichts der Attraktivität der Gesundheits- und Sozialberufe für Rechtsextreme möchten wir genau dies mit Ihnen diskutieren. Die Referentin ist Dr. Anja Katharina Peters, Kinderkrankenschwester und Pflegewissenschaftlerin. Sie wurde mit einer Biographie Nanna Contis in der Medizingeschichte promoviert. Sie ist ausgewiesene Kennerin der Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten und wird an diesem Abend zur Geschichte und Funktion der Reichshebammenführerin Nanna Conti referieren. Es moderiert Christoph Biallas.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung bei der Friedrich-EbertStiftung wird gebeten.
Telefon: 0385 512596, Fax: 0385 512595, E-Mail: schwerin@fes.de

Vortrag und Diskussion über Führerschule Alt-Rehse

Die Friedrich-Ebert-Stiftung MV lädt herzlich ein, zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung: „Geliebte Führerschule Alt-Rehse“ – Die Reichshebammenführerin Nanna Conti (1881-1951), am Freitag, 24. Mai 2019, um 16:00 Uhr im großen Konferenzraum in der Bethesda-Klinik Salvador-Allende-Str. 32, 17036 Neubrandenburg.

Die Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider organisierte diesen Vortrag gemeinsam mit uns. Zu unserem großen Bedauern ist sie am 28. April verstorben. Wir führen deshalb die Veranstaltung in ihrem Sinne und in memoriam durch.

Während des Naziregimes wurde unter dem Leitbild „Die Welt der Frau ist das Heim“ der deutschen Frau als Mutter eine zentrale Aufgabe in der Familienpolitik zugeschrieben. Sie sollte den biologischen Fortbestand des Deutschen Volkes sichern. Eine wichtige Funktion nahmen dabei die Hebammen ein. Als die verschiedenen deutschen Hebammenverbände 1933 zusammengeschlossen wurden, gelangte mit Nanna Conti (18811951) eine Hebamme und glühende Nationalsozialistin in die einflussreiche Position als Reichshebammenführerin. Durch die Geburtenpolitik und die Verklärung der Mutterschaft wurde Hebammen im NS-Gesundheitswesen besondere Hochachtung zuteil. Sie waren außerdem prädestiniert dafür, Informationen für die „erbgesundheitliche“ Erfassung der Bevölkerung zu sammeln. Nanna Conti, die ihre Hebammenausbildung in der Provinzial-Hebammenlehranstalt in Magdeburg abschloss, leitete den Hebammenverband nach dem Führerprinzip, schulte die deutschen Hebammen und prägte das deutsche und zeitweise auch europäische Hebammenwesen nachhaltig. Mit der starken politischen Verknüpfung wurde aus dem Beruf Hebamme außerdem ein mächtiges Instrument des Nationalsozialismus geschaffen, welches direkten Einfluss auf die Familie ausübte.

Die Frage „War das denn alles schlecht?“ wird gerade in der Geburtshilfe besonders häufig gestellt. Angesichts der Attraktivität der Gesundheits- und Sozialberufe für Rechtsextreme möchten wir genau dies mit Ihnen diskutieren. Die Referentin ist Dr. Anja Katharina Peters, Kinderkrankenschwester und Pflegewissenschaftlerin. Sie wurde mit einer Biographie Nanna Contis in der Medizingeschichte promoviert. Sie ist ausgewiesene Kennerin der Gesundheitspolitik der Nationalsozialisten und wird an diesem Abend zur Geschichte und Funktion der Reichshebammenführerin Nanna Conti referieren. Es moderiert Christoph Biallas.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Um Anmeldung bei der Friedrich-EbertStiftung wird gebeten.
Telefon: 0385 512596, Fax: 0385 512595, E-Mail: schwerin@fes.de

Diebstahl eines zweiflügligen Eingangstores

In der Nacht vom 22.04.2019 zum 23.04.2019 wurde ein komplettes Eingangstor von einem Grundstückszaun in Alt Rehse entwendet. Nach bisherigen Erkenntnissen haben bislang unbekannte Täter die Muttern von den Befestigungsbolzen mittels eines unbekannten Werkzeuges gelöst bzw. entfernt und dann die beiden Eingangsflügel vom Befestigungspfahl abgenommen. Bei dem entwendeten Eingangstor handelt es sich um ein zweiseitiges Flügeltor mit einer Größe von 4m Breite und 1m Höhe. Der Doppelstabmattenzaun ist grau und manuell zum Öffnen. Der entstandene Schaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt.

Die Täter müssen ein entsprechendes Fahrzeug zum Abtransport zur Verfügung gehabt haben. Zeugen, die in der Nacht vom 22.04. zum 23.04.2019 auffällige Personen- oder Fahrzeugbewegungen in Alt Rehse wahrgenommen haben oder andere sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können, richten diese bitte an die Polizei in Waren unter 03991-176 224 oder im Internet unter www.polizei.mvnet.de. Die Ermittlungen wegen des Einbruchsdiebstahls wurden in der Kriminalkommissariatsaußenstelle Waren aufgenommen.

Diebstahl eines Radladers – Täter nach kurzer Verfolgung durch Zeugen gestellt

Am Sonntag, 14.04.2019, gegen 16:30 Uhr ging in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg die Meldung ein, dass soeben an einem Waldrand zwischen Alt Rehse und Siehdichum ein Radlader entwendet wurde und der Tatverdächtige mit dem Gefährt in Richtung Neuhof flüchtig ist.

Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen kann zum Sachverhalt folgendes gesagt werden.
Am Nachmittag des 14.04.2019 führten mehrere Mitarbeiter eines Landwirtschaftsbetriebes auf dem Acker zwischen Alt Rehse und Siehdichum Arbeiten durch. Ein Mitarbeiter fuhr hierbei mit seinem Ackerschlepper samt Anhänger an eine Lagerstelle für Streugut und führte gegen 16:15 Uhr Ladetätigkeiten mit einem dort vorgehaltenen Radlader durch. Nachdem er fertig war, stellte er den Radlader zurück an die Lagerstelle, schloss die Tür des Radladers und fuhr mit seinem Ackerschlepper zurück auf den Acker. Den Schlüssel lies der Mitarbeiter im Radlader stecken, damit weitere Mitarbeiter diesen ebenfalls für Ladetätigkeiten nutzen konnten.

Da sich der Arbeiter in Sichtweite zum Radlader befand, bemerkte er, wie sich dieser plötzlich in Richtung Neuhof in Bewegung setzte. Zunächst dachte er sich nichts dabei, doch als der Radlader außer Sicht geriet, verständigte er seinen Vorgesetzten. In dem Gespräch wurde klar, dass ein unbekannter Täter die Arbeitsmaschine entwendet hatte. Der Zeuge nahm mit seinem Traktor die Verfolgung auf und konnte den Täter im Radlader anhalten und zur Rede stellen. Nach einem kurzen Gespräch, indem der Beschuldigte dem Zeugen Schläge androhte sollte er die Polizei rufen, stieg der Beschuldigte aus, griff sich sein Fahrrad, welches er in der Ladeschaufel transportiert hatte und flüchtete.
Der Arbeiter, begab sich zurück zum nahegelegenen Betriebsgelände. In der Zwischenzeit hatten die Beamten des Polizeihauptreviers Waren die Anzeige vor Ort aufgenommen. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg übernahm am Tatort die Spurensuche und -sicherung.

Gegen 18:50 Uhr bemerkte der Zeuge plötzlich, wie der Beschuldigte mit seinem Fahrrad an dem Firmengelände vorbeifuhr. Zusammen mit seinem Vorgesetzten nahm er mittels Pkw die Verfolgung auf. Nach 100m hatten sie den Beschuldigten eingeholt. Auch die Flucht auf den angrenzenden Acker half da nicht mehr, denn mit zwei weiteren Kollegen gelang es ihnen den Beschuldigten bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Der Beschuldigte wurde anschließend in Gewahrsam genommen und dem PHR Neubrandenburg zugeführt. Es handelt sich um einen 36-Jährigen Neubrandenburger. Nachdem ihm rechtliches Gehör geboten wurde und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er gegen 22:30 Uhr entlassen.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Waren ermitteln gegen den 36-Jährigen wegen des Verdachtes des Diebstahls und Nötigung.