Polizei stellt flüchtigen PKW nach Verfolgungsfahrt in Friedland

Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird jetzt gegen einen Autofahrer ermittelt, der sich in der vergangenen Nacht eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte. Der BMW-Fahrer drosselte zunächst seine Geschwindigkeit, als er den Streifenwagen des Polizeireviers Malchin in Altentreptow bemerkte.

Plötzlich beschleunigte der Fahrer sein Fahrzeug und fuhr die L 237 über die Ortschaft Werder nach Friedland. Bei seiner Flucht ignorierte der Fahrzeugführer mehrmals das polizeilich gegebene Anhaltesignal. Nach einer längeren Verfolgungsfahrt konnten die Beamten den BMW im Stadtgebiet Friedland feststellen. Der Fahrer sowie zwei Mitfahrer des PKW flüchteten sofort zu Fuß. Durch die eingesetzten Beamten konnten drei männliche Personen, im Alter von 19, 17 und 15 Jahren festgestellt werden. Bei dem Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt.

Bei der Überprüfung des amtlichen Kennzeichens stellten die Beamten fest, dass die angebrachten Kennzeichentafeln nicht zu diesem Fahrzeug gehören. Auch der BMW selbst ist abgemeldet und somit nicht versichert. Gegen den 19- jährigen Fahrer und Halter des BMW wird nun wegen Verkehrsgefährdung, Kennzeichenmissbrauch, Urkundenfälschung sowie wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die ohnehin schon polizeibekannten Jugendlichen müssen sich auch wegen dem Besitz von Betäubungsmitteln verantworten. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg hat die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.

Verkehrsunfall auf der A 20

Am Mittwoch, 03.04.2019, gegen 16:00 Uhr kam es auf der A 20, Fahrtrichtung Stettin, zwischen den Anschlussstellen Anklam und Altentreptow zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden.

Eine 54-jährige Autofahrerin kam mit dem PKW VW-Caddy vom rechten Fahrstreifen der Autobahn ab, fuhr dann in den Straßengraben, durchfuhr den Wildschutzzaun und kam dann auf dem angrenzenden Acker auf der Beifahrerseite zum Liegen.

Die Unfallverursacherin wurde dabei leicht verletzt und wurde durch Rettungskräfte ins Klinikum Neubrandenburg verbracht. Am PKW entstand Totalschaden. Der Sachschaden beträgt ca. 4.000 Euro.

Schwerverletzte Person bei Verkehrsunfall nahe Altentreptow

Am Dienstag, 02.04.2019, gegen 00:51 Uhr ereignete sich auf der L 27 zwischen Pripsleben und Loickenzin ein Verkehrsunfall mit einer schwer verletzten Person.

Ein 31-jähriger Fahrer eines Toyota Hilux aus Demmin kam aus noch bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr frontal gegen einen Straßenbaum. Der Straßenbaum brach in Höhe des PKW ab und fiel auf diesen.

Der Fahrer wurde dabei im PKW eingeklemmt und verletzt. Bei der Behandlung durch die eingetroffenen Rettungskräfte wurde bei ihm Alkoholgeruch (1,25 Promille) in der Atemluft festgestellt.

Daraufhin wurde der Führerschein sichergestellt und der Fahrer zur weiteren medizinischen Behandlung in das Klinikum Neubrandenburg eingeliefert. Bei dem Verkehrsunfall entstand ein Sachschaden in Höhe von 20.000,-EUR.

Betäubungsmittel in einem Wohnhaus in Altentreptow beschlagnahmt

In der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg war am Sonntag, dem 31.03.19, der telefonische Hinweis über vorhandene Betäubungsmittel in einem Haus in Altentreptow eingegangen.

Beamte des Polizeireviers Malchin begaben sich darauf zu der genannten Adresse. Hier trafen sie gegen 14:00 Uhr auf die drei Bewohner des Hauses. Diese zeigten sich nach dem Tatvorwurf mit der Durchsuchung des Hauses einverstanden. Nachdem im Keller des Hauses die ersten Betäubungsmittel aufgefunden wurden, wurde der Kriminaldauerdienst aus Neubrandenburg zu Unterstützung der weiteren Durchsuchungsmaßnahmen hinzugezogen.

Im Haus wurden insgesamt etwa 800 g Marihuana und ca. 500 g Amphetamine aufgefunden und durch die Beamten beschlagnahmt. Die Betäubungsmittel haben einen Wert von etwa 13.000 EUR. Die drei tatverdächtigen Bewohner des Hauses, ein Frau im Alter von 32 Jahren und zwei Männer im Alter von 19 und 25 Jahren, wurden zur Vernehmung und für erkennungsdienstliche Maßnahmen nach Neubrandenburg verbracht.

Noch ist nicht eindeutig geklärt, wer Eigentümer der Betäubungsmittel ist. Die Ermittlungen werden gegen alle drei Beschuldigten wegen des Verdachts des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge geführt und dauern an.

Pkw nach Verfolgungsfahrt in Mirow gestellt

Am Montag, 25.03.2019, gegen 23:20 Uhr fuhren zwei Beamte des besonderen Verkehrsüberwachungsdienstes des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow die Neustrelitzer Straße in Neubrandenburg stadtauswärts. Hierbei wurden sie noch in der Ortschaft von einem Pkw Audi mit stark überhöhter Geschwindigkeit überholt. Die Beamten entschlossen sich zu einer Kontrolle und gaben dem Fahrer Haltesignale. Dieser ignorierte jegliche Anhalte- und Sondersignale und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Neustrelitz, sodass er kurzzeitig aus Sicht geriet.

Dennoch ist es im Zusammenwirken mit weiteren Polizeikräften des Polizeihauptreviers Neustrelitz und des Polizeireviers Röbel gelungen, das Fahrzeug in der Ortschaft Mirow zu stoppen. Im Fahrzeug befanden sich der 31-jähriger Fahrer und sein 23-jähriger alkoholisierter Beifahrer. Bei der Überprüfung ergaben sich den Beamten Hinweise auf eine Rauschmittelbeeinflussung bei dem Fahrer. Ein Urinvortest verlief positiv. Eine Alkoholisierung wurde nicht festgestellt. Im Anschluss wurde der Fahrer zur Durchführung der Blutprobenentnahme ins Klinikum Neustrelitz gebracht. Er wurde anschließend aus der Maßnahme entlassen.

Der Beifahrer hingegen verweigerte den Beamten gegenüber Angaben zu seiner Person, weshalb er vor Ort nach Ausweisdokumenten durchsucht wurde. Hierbei fanden die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel auf. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Der Beifahrer versuchte im Anschluss zu flüchten, was aber misslang. Er wurde in Gewahrsam genommen. Hiergegen wehrte er sich und leistete Widerstand, weshalb er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden musste. Beim Anlegen der Handfesseln kniff er einem Beamten in den Oberschenkel und biss ihm in die Hand. Der Beamte blieb unverletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg erfolgte auch bei dem Beifahrer eine Blutprobenentnahme. Er verblieb die Nacht über im Gewahrsam des PHR Neustrelitz und wurde in den frühen Morgenstunden des 26.03.2019 entlassen. Die beiden Männer müssen sich nun für ihr Verhalten verantworten. Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle in Neustrelitz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Fünf aufgebrochene Firmentransporter

In der vergangenen Donnerstagnacht, vom 21.03.2019 zum 22.03.2019, wurden im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Neubrandenburg fünf Firmenfahrzeuge aufgebrochen. Zwei Kfz-Aufbrüche davon musste das Polizeihauptrevier in Demmin verzeichnen. Im Kuckucksweg in Demmin brachen unbekannte Täter einen abgestellten Firmentransporter der Marke Mercedes Benz auf und entwendeten aus dem Fahrzeuginnenraum ein Portemonnaie mit persönlichen Dokumenten des Geschädigten, ein Handy sowie ein Baustellenradio. Der Gesamtschaden ist in diesem Fall noch nicht genau bezifferbar.

In der Diesterwegstraße in Dargun wurde ein abgestellter Firmentransporter der Marke Peugeot Boxer aufgebrochen. Die Täter entwendeten anschließend von der Ladefläche diverses Werkzeug, unter anderem mehrere Akkuschrauber, einen Bohrhammer, einen Elektrohobel, eine Stichsäge, einen Multi-Cutter sowie ein Ortungsgerät – alles der Marke Bosch. Der Gesamtschaden beträgt ca. 3.000 EUR.

Die Beamten des Polizeireviers Malchin registrierten insgesamt drei Taten. Demnach wurde im Eschenweg in Altentreptow ein abgestellter Transporter der Marke VW gewaltsam geöffnet. Aus diesem Fahrzeug entwendeten die Täter einen Nusskasten der Marke Würth. Der Schaden wird hier auf ca. 200,- EUR geschätzt. Im Ahornweg in Altentreptow stahlen die Täter aus einem parkenden Mercedes Benz Sprinter einen Laptop und einen Drucker. Hier ist ein Schaden von ca. 600,-EUR entstanden. In der Ortslage Burow wurde ein in der Friedensstraße parkender Mercedes Sprinter aufgebrochen und Elektrowerkzeug entwendet. Der Schaden beträgt mindestens 3.500 EUR.

Zur Spurensuche und -sicherung waren die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg im Einsatz. Die Beamten der Kriminalpolizei in Demmin und Malchin haben die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Tatorte bemerkt haben, werden gebeten sich bei der jeweiligen Polizeidienststelle zu melden. Die Polizei in Demmin ist unter der Telefonnummer 03998 – 254 224 erreichbar. Die Polizei in Malchin nimmt Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 03994 – 231 224 entgegen.

Aufklärung des Brandes an einer Schule

Wie bereits berichtet wurde, ist es am Wochenende vom 01.03.2019 zum 04.03.2019 zu einem Brand in einer Schule in der Poststraße in Altentreptow gekommen. Durch unbekannte Täter wurde ein brennender Nadelzweig durch die Briefkastenöffnung in den Briefkasten gesteckt, wodurch die innenliegenden Briefsendungen in Brand geraten sind. Durch das Feuer wurden der Briefkasten und die Eingangstür beschädigt.

Die Beamten der Kriminalkommissariatsaußenstelle Malchin mit Sitz in Altentreptow haben unmittelbar nach der Tat die Ermittlungen aufgenommen. Im Rahmen der Ermittlungen wurde deutlich, dass es sich strafrechtlich um eine Sachbeschädigung durch Feuer handelt, da die Menge des brennbaren Materials innerhalb des Briefkastens nicht ausreichte, um den Briefkasten, die Tür, bzw. das Schulgebäude in Brand zu setzen. Als Tatverdächtiger konnte ein Jugendlicher ermittelt werden, welcher die angegriffene Schule in der Poststraße besucht. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass der Schüler aus Frust der Schule bzw. den Lehrern gegenüber gehandelt hat.

Die Ermittler warten derzeit noch auf die Untersuchungsergebnisse der Spuren aus dem Landeskriminalamt MV. Wenn diese vorliegen, wird das Verfahren zur weiteren Entscheidung an die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg abgegeben.