Fußgängerzone wird umgestaltet

Morgen (15. Mai) beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung der Einfahrtsituation der Treptower Straße. Durch entsprechende Umgestaltungen der Fußgängerzone soll verhindert werden, dass der Bereich weiterhin von Autofahrern stark befahren und häufig zum Parken genutzt wird. Ein kontrolliertes Einfahrverbot ist das Ziel der Maßnahme, dessen Umsetzung der Betriebsausschuss am 30. April kurzfristig beschlossen hat.

Es wird das Gehwegband der Dümperstraße über die Treptower durchgezogen und die Einfahrt mit Pollern auf eine Durchfahrtsbreite von 4 Metern begrenzt. Auch die Beschilderung wird neu angeordnet. Bauausführende Firma ist die Neubrandenburger Straßen- und Tiefbau GmbH (NST). Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in den Monat Juni hinein andauern.

Skizze: Stadt Neubrandenburg

Angemerkt

Endlich!!!

NDR 1 Radio MV testet DAB+ regional

Seit einiger Zeit ist der NDR mit seinen Radioangeboten auch in Neubrandenburg und Umgebung über den neuen Hörfunkstandard DAB+ zu empfangen. Über den Funkturm im Wald vor Rowa strahlt die Landesrundfunkanstalt die Programme NDR 1 Radio MV, NDR 2, NDRkultur, NDRinfo, N-Joy, NDRblue, NDRplus und NDRinfo spezial auf Kanal 10C (213,360 MHz) aus, was in guter digitaler Qualität mit entsprechenden Empfängern gehört werden kann.

Als 4-Länder-Anstalt (NDS, MV, HH, SH) sind die Programm NDRkultur, N-Joy, NDRblue, NDRplus und NDRinfo spezial in ganz Norddeutschland in gleicher Art zu hören. NDR 1 heißt das Landesprogramm, bei uns entsprechend NDR 1 Radio MV, aber auch NDR 2 und NDRinfo gibt es als MV-Version. All das zu berücksichtigen, ist zur Zeit mit DAB+ kein Problem und wird entsprechend gemacht.

Nun regionalisiert NDR 1 Radio MV aber noch mehrmals am Tag sein Landesprogramm in vier einzelne Regionalversionen, die jeweils aus Schwerin, Rostock, Neubrandenburg und Greifswald bespielt werden. Was bei der UKW-Ausstrahlung auch kein großes Problem ist, erweist sich bei DAB+ allerdings als Schwierigkeit, und wer NDR 1 Radio MV über DAB+ hört, wird schon bemerkt haben, dass dort die Schweriner Regiomnalversion läuft. Positiv zu vermerken: Der NDR arbeitet an einer Lösung.

Auf der Senderwebseite findet sich eine Information, dass mit einem Testbetrieb gestartet wird/wurde (ein genauer Termin ist nicht zu entnehmen), in dem sich die vier Regionalfenster nach festem Schema abwechseln. Es bleibt abzuwarten, wann ein echter Regionalbetrieb möglich wird.

Angemerkt

Ehrlich gesagt: Ich verstehe es nicht. Der NDR veranstaltet 4 unterschiedliche Regionalfenster, die vorproduzierte Beiträge (da ist nix live!) zu den angegebenen Zeiten ausspielen und über die Sender jagen. Da kann man doch ein „virtuelles“ fünftes Regionalfenster als „best of“ der anderen 4 zusammenschneiden, das dann für die landesweite Ausstrahlung via DAB+, für den Empfang über Livestream oder Satellit u.ä. verwendet wird.

Wesentliche Änderung der Junghennenanlage Blankensee

Amtliche Bekanntmachung gemäß § 10 Abs. 6 Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) in Verbindung mit § 12 Abs. 1 der 9. Verordnung zur Durchführung des BImSchG (9. BImSchV)

Für das Vorhaben der Junghennenaufzucht Büchlerhausen GmbH & Co. KG, Am Trockenwerk 5, 17237 Blankensee, für die wesentliche Änderung ihrer genehmigten Anlage zur Aufzucht von Junghennen am Standort 17237 Blankensee, Gemarkung Blankensee, Flur 25, Flurstücke 10 und 11/1, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gibt das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburgische Seenplatte nach Auslegung des Antrags und Ablauf der Einwendungsfrist im Rahmen des Genehmigungsverfahrens nach § 16 BImSchG bekannt:

Der mit der öffentlichen Bekanntmachung vom 18.10.2018, bekanntgegeben im Amtlichen Anzeiger Nr. 45 vom 05.11.2018, für das o. g. Genehmigungsverfahren anberaumte Erörterungstermin am 06.03.2019 entfällt gemäß § 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der 9. BImSchV ersatzlos.

Angemerkt

Manchmal mag ich amtsdeutsch …

Ein wenig erinnert es mich an: „In Ausübung der Beschlüsse des XI. Parteitages sowie des III. Plenums …“

Neuer Fernsehsender im Neubrandenburger Kabelnetz

Seit dem 14. Dezember 2018 können sich Fernsehzuschauer über eine Erweiterung der Neubrandenburger fitflat TV-Welt freuen.

Ab sofort speist neu.sw „UM.tv“ ein. „UM.tv“ steht für Fernsehen aus der Uckermark und aus Mecklenburg-Vorpommern. Der Sender, hinter dem die Mediengruppe Nordkurier steht, bietet den Zuschauern aktuelle, lokale und regionale Nachrichten, angereichert mit Informationen aus Politik, Wirtschaft, Bildung, Kultur, Sport und Gesellschaft an.

Für den Empfang der Sender muss ein Sendersuchlauf durchgeführt werden. Für die manuelle Suche ist UM.tv auf der Frequenz 130 MHz zu finden.

Angemerkt

Der erste Eindruck: enttäuschend. Mit alten (Januar 2016) Beiträgen sich in die Augen und Herzen der Neubrandenburger einschleimen, nur, weil der Chef auch einmal kurz dabei zu sehen ist. Dazu eine hochkomprimierte Bildqualität, die an pixelige Zeitungsfotos erinnert. Da freut es einen, kurzsichtig zu sein; die Unschärfe im Auge gleicht das grisselige im Bild wieder etwas aus. Luft nach oben ist also. Mal sehen, wer länger durchhält.

Fahrerin weicht Wild aus und kollidiert mit Straßenbaum

Am 22.11.2018 gegen 06:00 Uhr kam es auf der Bundesstraße 198, zwischen Carpin und Zinow zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten Pkw.

Die 42-jährige Fahrerin eines Pkw Honda befuhr die B 198 aus Carpin kommend in Richtung Zinow, als plötzlich ein Stück Wild von links auf die Fahrbahn sprang. Die Fahrerin wich dem Wild aus und kam dabei nach rechts von der Fahrbahn ab. Sie kollidierte in der weiteren Folge mit einem Straßenbaum. Durch den Aufprall drehte sich der Pkw um 180 Grad und kam am rechten Fahrbahnrand zum Stehen. Das Wild flüchtete unverletzt.

Die Fahrerin wurde durch den Unfall leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung ins Klinikum nach Neustrelitz verbracht. Am Pkw entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 EUR. Da aus dem Motorraum des Pkw Qualm austrat, wurde die Feuerwehr aus Carpin und Thurow zur Sicherung des Pkw alarmiert.

Während der Unfallaufnahme und der Bergung des nicht mehr fahrbereiten Pkw kam es bis ca. 08:30 Uhr zu Behinderungen des Verkehrs.

Angemerkt

Da stellt sich die Frage, was passiert wäre, wenn die Fahrerin das getan hätte, was ihr in der Fahrschule (vermutlich) beigebracht wurde: Draufhalten. Okay, vermutlich wurde es anders formuliert: Nicht ausweichen. Die Schleuder- und Baumkollidier-Aktion hätte nicht stattgefunden, Das heftige Erschrecken natürlich trotzdem. Und ob dem Wild was passiert wäre, bleibt dahingestellt. Der Tipp der Fahrlehrer scheint stimmig zu sein. Draufhalten.

Neubrandenburg goes digital: Kostenloses City-WLAN für alle

Die Nordkurier Mediengruppe verwirklicht mit Ruckus Networks das erste großflächig verfügbare City-WLAN in Mecklenburg-Vorpommern. Lokaler Einzelhandel wird durch Einbindung von Smart-Retail-Projekt gestärkt. Seit dem Start der Initiative „Lokalfuchs – Regional ist genial“ im Jahr 2015 arbeitet die Nordkurier Mediengruppe darauf hin, lokale Einzelhändler und Gewerbetreibende zu stärken. Ein Baustein dieses Projekts ist eine zuverlässige und frei nutzbare WLAN-Infrastruktur ohne Begrenzung des Datenvolumens oder Einbußen bei der Schnelligkeit der Verbindung. Mit der dazugehörigen „Lokalfuchs“-App sollten dann regionale Angebote direkt vor Ort online abgerufen und genutzt werden können – ohne das eigene Datenvolumen des Mobiltelefons in Anspruch zu nehmen.

Realisierung des Projekts

Zur Umsetzung dieses Smart-City/Smart-Retail-Projekts holte sich die Nordkurier Mediengruppe Unterstützung von Ruckus Networks und dem zertifizierten Partner VestiFi GmbH. Mit der Installation von leistungsstarken Outdoor Access Points, die die Innenstadt Neubrandenburgs auf einer Fläche von umgerechnet etwa zehn Fußballfeldern abdecken, wurde ein hochleistungsfähiges und zuverlässiges Wireless-Netzwerk geschaffen. Besonders praktisch: Einmal in das WLAN eingeloggt ist keine Neuanmeldung nötig, wenn man von einem Access Point zum nächsten geht. Bei Bedarf kann diese digitale Infrastruktur künftig dazu genutzt werden weitere Smart-City-Technologien zu implementieren: So könnte zum Beispiel die Parkplatzsuche per App funktionieren oder die Steuerung der Straßenbeleuchtung über Sensoren erfolgen.

Direkte Vorteile für Nutzer, Geschäfte und die Stadt

Das City-WLAN in Neubrandenburg unterstützt aber nicht nur die Ladengeschäfte und Unternehmen vor Ort in Zeiten des digitalen Wandels, sondern steigert auch die Attraktivität der Stadt Neubrandenburg als Wirtschaftsstandort. Zudem können die Bürger dank der hohen Bandbreite Online-Anwendungen problemlos in der Innenstadt nutzen. Das kostenlose City-WLAN in Neubrandenburg ist damit ein erfolgreich umgesetzter Baustein der Initiative „Lokalfuchs – Regional ist genial“. Mit dem Projekt werden die Geschäfte und Unternehmen in der Region gestärkt und gleichzeitig wird die Innenstadt von Neubrandenburg zum neuen Treffpunkt der realen mit der digitalen Welt.

Angemerkt

Diese PR-Texte lesen sich immer recht positiv, aber wenn man sie sich doch mal genauer durchliest, merkt man es dann doch, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird. Kleines Beispiel? „Besonders praktisch: Einmal in das WLAN eingeloggt ist keine Neuanmeldung nötig, wenn man von einem Access Point zum nächsten geht.“ Vom fehlenden Komma in dem Satz einmal abgesehen wird hier eine Selbstverständlichkeit beschrieben. Bei größeren WLAN-Netzwerken mit mehreren Access Points, aber immer gleicher Kennung/Passwort-Kombination funktioniert das auch wie selbstverständlich.
Außerdem: 10 Fußballfelder. Das sind laut UEFA/FIFA-Reglement 7140 m². Laut städtischer Angaben ist die Innenstadt aber ca. 9400 m² groß. Also finden wir hier auch wieder nur eine Teillösung.
Und mit dieser wird Kraft der Wassersuppe eines großen Verlagshauses ein Mitbewerber aus dem Markt gedrängt. Freies WLAN in der Neubrandenburger Innenstadt gab es auch schon vor Lokalfuchs&Co. Betonung auf „gab“.

Spuk in der Stadt

Am Samstag, den 27.10.2018, verwandelt sich die Neubrandenburger Innenstadt wieder in einen schaurig-schönen Tummelplatz für Hexen, Kobolde und dergleichen Halloweengestalten. Über 150 Innenstadthändler schmücken ihre Geschäfte und Auslagen und bereiten allerlei Überraschendes für das traditionelle HalloweenShopping vor.

Bis 23 Uhr darf nach Herzenslust gegruselt und gestöbert werden. Mit historischen Instrumenten untermalen die Spielleute „Gryn Aap“ den stimmungsvollen Einkaufsbummel. Bei Fackelschein und Hexentrunk werden gemeinsam die bösen Geister ausgekehrt, während die kleinen familiären Quälgeister sich die passende Larve ins Gesicht schminken lassen dürfen.

Feuershows und kostümierte Aufzüge in der Turmstraße und den angrenzenden Nebenstraßen werden für Unterhaltung und Überraschungen sorgen.

Angemerkt

Geb ich mal den nörgeligen Miesepeter: Schaurig-schön ist die Innenstadt nicht nur am 27.10., wobei sich der amerikanisierte Shopper schon fragen darf, warum sich Hexen und Kobolde am 27.10. tummeln, Halloween ist am 31.? (Das war übrigens eine rhetorische Frage.)

Beim Stöbern gruseln ist wohl auch nicht auf derartige Highlighttage beschränkt, wobei das kein typisch Neubrandenburger Problem zu sein scheint, auch benachbarte Tourismushochburgen haben da wohl das eine oder andere Problem.