Neubrandenburg goes digital: Kostenloses City-WLAN für alle

Die Nordkurier Mediengruppe verwirklicht mit Ruckus Networks das erste großflächig verfügbare City-WLAN in Mecklenburg-Vorpommern. Lokaler Einzelhandel wird durch Einbindung von Smart-Retail-Projekt gestärkt. Seit dem Start der Initiative „Lokalfuchs – Regional ist genial“ im Jahr 2015 arbeitet die Nordkurier Mediengruppe darauf hin, lokale Einzelhändler und Gewerbetreibende zu stärken. Ein Baustein dieses Projekts ist eine zuverlässige und frei nutzbare WLAN-Infrastruktur ohne Begrenzung des Datenvolumens oder Einbußen bei der Schnelligkeit der Verbindung. Mit der dazugehörigen „Lokalfuchs“-App sollten dann regionale Angebote direkt vor Ort online abgerufen und genutzt werden können – ohne das eigene Datenvolumen des Mobiltelefons in Anspruch zu nehmen.

Realisierung des Projekts

Zur Umsetzung dieses Smart-City/Smart-Retail-Projekts holte sich die Nordkurier Mediengruppe Unterstützung von Ruckus Networks und dem zertifizierten Partner VestiFi GmbH. Mit der Installation von leistungsstarken Outdoor Access Points, die die Innenstadt Neubrandenburgs auf einer Fläche von umgerechnet etwa zehn Fußballfeldern abdecken, wurde ein hochleistungsfähiges und zuverlässiges Wireless-Netzwerk geschaffen. Besonders praktisch: Einmal in das WLAN eingeloggt ist keine Neuanmeldung nötig, wenn man von einem Access Point zum nächsten geht. Bei Bedarf kann diese digitale Infrastruktur künftig dazu genutzt werden weitere Smart-City-Technologien zu implementieren: So könnte zum Beispiel die Parkplatzsuche per App funktionieren oder die Steuerung der Straßenbeleuchtung über Sensoren erfolgen.

Direkte Vorteile für Nutzer, Geschäfte und die Stadt

Das City-WLAN in Neubrandenburg unterstützt aber nicht nur die Ladengeschäfte und Unternehmen vor Ort in Zeiten des digitalen Wandels, sondern steigert auch die Attraktivität der Stadt Neubrandenburg als Wirtschaftsstandort. Zudem können die Bürger dank der hohen Bandbreite Online-Anwendungen problemlos in der Innenstadt nutzen. Das kostenlose City-WLAN in Neubrandenburg ist damit ein erfolgreich umgesetzter Baustein der Initiative „Lokalfuchs – Regional ist genial“. Mit dem Projekt werden die Geschäfte und Unternehmen in der Region gestärkt und gleichzeitig wird die Innenstadt von Neubrandenburg zum neuen Treffpunkt der realen mit der digitalen Welt.

Angemerkt

Diese PR-Texte lesen sich immer recht positiv, aber wenn man sie sich doch mal genauer durchliest, merkt man es dann doch, dass auch hier nur mit Wasser gekocht wird. Kleines Beispiel? „Besonders praktisch: Einmal in das WLAN eingeloggt ist keine Neuanmeldung nötig, wenn man von einem Access Point zum nächsten geht.“ Vom fehlenden Komma in dem Satz einmal abgesehen wird hier eine Selbstverständlichkeit beschrieben. Bei größeren WLAN-Netzwerken mit mehreren Access Points, aber immer gleicher Kennung/Passwort-Kombination funktioniert das auch wie selbstverständlich.
Außerdem: 10 Fußballfelder. Das sind laut UEFA/FIFA-Reglement 7140 m². Laut städtischer Angaben ist die Innenstadt aber ca. 9400 m² groß. Also finden wir hier auch wieder nur eine Teillösung.
Und mit dieser wird Kraft der Wassersuppe eines großen Verlagshauses ein Mitbewerber aus dem Markt gedrängt. Freies WLAN in der Neubrandenburger Innenstadt gab es auch schon vor Lokalfuchs&Co. Betonung auf „gab“.

Spuk in der Stadt

Am Samstag, den 27.10.2018, verwandelt sich die Neubrandenburger Innenstadt wieder in einen schaurig-schönen Tummelplatz für Hexen, Kobolde und dergleichen Halloweengestalten. Über 150 Innenstadthändler schmücken ihre Geschäfte und Auslagen und bereiten allerlei Überraschendes für das traditionelle HalloweenShopping vor.

Bis 23 Uhr darf nach Herzenslust gegruselt und gestöbert werden. Mit historischen Instrumenten untermalen die Spielleute „Gryn Aap“ den stimmungsvollen Einkaufsbummel. Bei Fackelschein und Hexentrunk werden gemeinsam die bösen Geister ausgekehrt, während die kleinen familiären Quälgeister sich die passende Larve ins Gesicht schminken lassen dürfen.

Feuershows und kostümierte Aufzüge in der Turmstraße und den angrenzenden Nebenstraßen werden für Unterhaltung und Überraschungen sorgen.

Angemerkt

Geb ich mal den nörgeligen Miesepeter: Schaurig-schön ist die Innenstadt nicht nur am 27.10., wobei sich der amerikanisierte Shopper schon fragen darf, warum sich Hexen und Kobolde am 27.10. tummeln, Halloween ist am 31.? (Das war übrigens eine rhetorische Frage.)

Beim Stöbern gruseln ist wohl auch nicht auf derartige Highlighttage beschränkt, wobei das kein typisch Neubrandenburger Problem zu sein scheint, auch benachbarte Tourismushochburgen haben da wohl das eine oder andere Problem.

Neuer Fernsehveranstalter ab Dezember auf Sendung

Die Uckermark-TV GmbH & Co. KG, die bisher nur in Brandenburg ein lokales TV-Programm sendet, darf ab Dezember 2018 auch in Teilen Mecklenburg-Vorpommerns ein lokales Fernsehprogramm verbreiten.

Der Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern hat in seiner Sitzung am 26. September 2018 der Uckermark-TV GmbH & CO. KG die Zulassung erteilt, sodass das Programm ab 03. Dezember 2018 in den Kabelanlagen Neubrandenburgs, der Mecklenburgischen Seenplatte und im südlichen Vorpommern eingespeist werden kann. Die Zulassung gilt bis zum 02.12.2028.

Angemerkt

Man muss nicht jede Entscheidung verstehen. Im schlimmsten Fall dürften damit die Tage für neu’eins, dem hiesigen Lokalfernsehanbieter gezählt sein. Immerhin steht hinter Uckermark-TV niemand geringeres als der ebenfalls hiesige Kurierverlag („Nord-Kurier“), der sich damit einen lästigen Mitbewerber vom Hals schafft.

Mopedfahrer bringt Rennradfahrer zu Fall

Am Mittwoch, 05.09.2018, gegen 17:25 Uhr ist es auf der Ihlenfelder Straße in Neubrandenburg zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen, bei welchem ein Radfahrer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 40-Jähriger mit seinem Rennrad auf der Ihlenfelder Straße aus Ihlenfeld kommend in Richtung Stadtzentrum. Dabei fuhr er auf der Straße und benutzte nicht den vorhandenen Radweg.

Als der Rennradfahrer die Abfahrt nach Monckeshof passierte, bemerkte er ein Kleinkraftrad der Marke Simson hinter sich. Der Fahrzeugführer dieses Kleinkraftrades fragte den Geschädigten lautstark, warum er mit seinem Rad nicht auf dem vorhandenen Radweg fährt. Da der 40-Jährige keinerlei Diskussionen mit dem Mopedfahrer führen wollte, fuhr er schneller mit seinem Rad. Im weiteren Verlauf fuhr auch der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades schneller und trat mit seinem beschuhten Fuß nach dem Geschädigten. Durch den Tritt des Beschuldigten kam der Rennradfahrer ins Straucheln, überschlug sich mehrfach und kam auf dem Grünstreifen verletzt zum Liegen. Der 40-Jährige musste mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden. Der Fahrzeugführer des Kleinkraftrades hingegen fuhr einfach weiter in Richtung Sponholzer Straße.

Zwei Zeugen waren vor Ort. Diese konnten die Aussagen des geschädigten Rennradfahrers bestätigen. Zu dem tatverdächtigen Mopedfahrer ist bekannt, dass er ca. 30 bis 40 Jahre alt war, einen Vollbart hatte und einen alten DDR-Helm auf dem Kopf trug. Bei dem Kleinkraftrad handelte es sich um ein blaues Moped der Marke Simson (Schwalbe). Die Ermittlungen wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie der gefährlichen Körperverletzung wurden im Kriminalkommissariat Neubrandenburg aufgenommen. Zeugen, die Angaben zu dem tatverdächtigen Fahrer des Kleinkraftrades oder andere Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224.

Angemerkt

Es gibt Situationen, wo man sich nach einer gewissen Religiösität und strengen Gläubigkeit sehnt. Das biblische Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ erhofft man sich bei der modernen Sanktionierung von Vergehen, wie hier bzgl. des total dämlichen und idiotschen Verhaltens des Mopedfahrers. Möge er schnell gefunden und durch die offiziellen und zuständigen Stellen für sein unmenschliches, asoziales Verhalten gemaßregelt werden.

Es darf kommentiert werden

Zwar nicht alles und überall, bei einer Reihe von Themen macht das Kommentieren auch keinen Sinn.

Aber alle Artikel, die einen „Angemerkt“-Teil enthalten, sind auch kommentierbar. Sind zwar noch nicht so viele, aber wird schon.

Nebenbei: Kommentare zu unkommentierbaren Artikeln können auch an nbnews@dpkom.de geschickt werden. Bei sinnvollem Kommentar kann die Funktion auch nachträglich eröffnet werden.

Auto-Markt auf dem Neubrandenburger Marktplatz

Am Samstag, dem 15. September 2018, findet in der Zeit von 10:00 – 16:00 Uhr der zweite Auto-Markt des Jahres auf dem Marktplatz Neubrandenburg statt. Zehn Neubrandenburger Autohäuser werden ihre neuesten Modelle und Angebote präsentieren.
Begleitet wird die Veranstaltung in der Mitte Neubrandenburgs von Musik und Moderation. Für die Kleinsten gibt es eine Hüpfburg. Während sich die Papas und Opas über neueste Automodelle informieren, können ihre Frauen sich in der Zeit von 10:00 bis 16:00 Uhr auf Schnäppchenjagd beim NB-Kinderkram, dem Flohmarkt rund ums Kind, in der Turmstraße begeben.

Angemerkt

Also, für den letzten Satz gehört aber jemand in der Veranstaltungs- und Promotionagentur geteert und gefedert. Oder auf die Streckbank. Jedenfalls stammt das Klischee, das dort verbreitet wird, aus einer Zeit, als teeren, federn und die Streckbank noch modern waren.

Zeugenaufruf nach einer Körperverletzung am Friedrich-Engels-Ring

Am Samstag, den 18.08.2018 gegen 12:30 Uhr ist es am Neubrandenburger Friedrich-Engels-Ring zu einer Körperverletzung gekommen. Zu diesem Zeitpunkt wollte die 22-jährige Geschädigte zusammen mit ihrem Bruder die Fußgängerampel zur Stargarder Straße überqueren. Dazu nahm sie ihren Bruder wie gewohnt an die Hand, da dieser eine Behinderung hat. Da der Überweg dort ziemlich schmal ist und die Geschädigte hinter sich zwei Radfahrerinnen wahrnahm, drehte sie sich um und rief: „Bitte aufpassen!“. Die beiden Radfahrerinnen reagierten sofort aggressiv und beleidigten sie in abwertender Weise. Dann kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung und kurz danach wurde die 22-Jährige von der einen Tatverdächtigen zweimal ins Gesicht geschlagen. Daraufhin kündigte die Geschädigte an, die Polizei zu rufen. Sie nahm ihr Handy und wählte den Notruf. In diesem Moment griff die eine Tatverdächtige die freie Hand der Geschädigten und drückte diese so sehr zu, dass die darin befindliche Brille der 22-Jährigen zerbrach. Gleichzeitig erhielt sie von der Tatverdächtigen vier bis fünf Faustschläge erneut auf die linke Gesichtshälfte. Danach entfernten sich die beiden Tatverdächtigen mit ihren Fahrrädern in Richtung Stargarder Straße stadteinwärts.
Die beiden Tatverdächtigen können wie folgt beschrieben werden:

  1. Tatverdächtige: ca. 20-25 Jahre alt, ca. 1,70m groß, lange schwarz/lila Haare, dünne Figur, trug Jogginghose und Brille, hatte ein schwarzes Fahrrad
  2. Tatverdächtige: ca. 20-25 Jahre alt, ca. 1,70m groß, blonde zum Zopf gebunden Haare, dünne Figur, trug eine Sonnenbrille und fuhr mit einem Fahrrad

Die beschriebene Körperverletzung wurde durch eine nicht namentlich bekannte Zeugin gesehen, welche der Geschädigten noch half, ihr Brillenglas zu finden. Wir bitten diese Zeugin sowie weitere Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Straftat oder den beiden Tatverdächtigen geben können, sich bei der Polizei in Neubrandenburg unter 0395-5582 5224 zu melden.

Angemerkt

Was mir bzgl. der beiden Radfahrerinnen durch den Kopf geht, ist leider nicht zitierfähig. Aber die Gedanken sind ja bekanntlich frei. Ich wünsche mir aber dringlichst, dass den beiden idiotischen Mädels die Folgen ihrer Tat deutlich vor Augen gebracht werden und dass sie die vollen Konsequenzen daraus zu ziehen haben.
So blöd kann man sich doch eigentlich nicht verhalten …

Gewinnchance für alle, die sich 2019 trauen

Unter dem Motto „Jetzt Termin sichern!“ öffnet das Standesamt am 1. September 2018 in der Zeit von 10 bis 16 Uhr für einen „Tag der offenen Tür“ im Rahmen des Vier-Tore-Festes seine Pforten. Künftige Brautpaare können sich an diesem Tag ausführlich rund um den schönsten Tag im Leben informieren.
Erstmals ist es an diesem Tag möglich, sich einen Eheschließungstermin für das Jahr 2019 zu sichern. Wer sich traut, hat gleichzeitig die Chance auf einen Gewinn.
Unter allen Heiratswilligen, die sich an diesem Tag einen Eheschließungstermin reservieren, werden folgende Preise ausgelost:

  1. Preis: Ein Einkaufsgutschein in Höhe von 150 Euro für ein Brautkleid – – einzulösen in Rostock
  2. Preis: Bereitstellung eines Wunschfahrzeugs (je nach Verfügbarkeit) für den Hochzeitstag – gesponsert von einem Neubrandenburger Autohaus
  3. Preis: Eine Brautkiste im Wert von 40 Euro – gesponsert von einer Rostocker Firma

Um gewinnberechtigt zu sein, müssen die Teilnehmer persönlich zur Verlosung am Friedländer Tor anwesend sein (1. September 2018, 15 Uhr, Bühne Friedländer Tor).
Die Standesbeamten wünschen in jeder Hinsicht „Viel Glück“.

Angemerkt

Wenn ein Amt, dass zur Neubrandenburger Stadtverwaltung gehört, aus Anlass eines Neubrandenburger Stadtfestes einen Tag der Offenen Tür macht, und dabei Preise auslobt, damit Besucher im kommenden Jahr wieder in das Neubrandenburger Amt kommen, das übrigens in einem Neubrandenburger Wahrzeichen untergebracht ist, dicht an einem Neubrandenburger Hauptverkehrsknoten, dann ist es sicher sinnvoll, dass der 1. und 3. Preis in Rostock ausgegeben wird.