Erneuter Arbeitsunfall bei Dacharbeiten

Am Donnerstag, den 20.12.2018, gegen 14:30 Uhr ereignete sich am Kuhstall in Ivenack ein Arbeitsunfall, bei dem ein Arbeiter schwer verletzt wurde. Der geschädigte befand sich zwecks Montage einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Stallanlage.

Nach bisherigen Erkenntnissen trat der Arbeiter dabei auf eine Lichtplatte, die unter der Last einbrach. Der Arbeiter stürzte durch das entstandene Loch ca. 5m in die Tiefe und kam auf dem Boden des Rinderstalls, der aus Stahlelementen besteht, zum Liegen. Er zog sich schwere Kopfverletzungen zu und wurde anschließend mittels Rettungswagen ins Klinikum Neubrandenburg gebracht.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg befanden sich vor Ort im Einsatz. Die Ermittlungen zum Arbeitsunfall wurden aufgenommen. Bei dem Arbeiter handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um einen russischen Staatsbürger, dessen Alter noch unbekannt ist, da er noch vor dem Eintreffen der Beamten medizinisch betreut wurde und nicht befragt werden konnte.

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Abteilung Arbeitsschutz wurde informiert.

Arbeitsunfall mit einem schwerverletzten Mann

Am Montag, 17.12.2018, gegen 15:00 Uhr ereignete im Gewerbepark in der Ortschaft Basepohl ein Arbeitsunfall mit einer verletzten männlichen Person. Zwei Mitarbeiter einer regionalen Dachdeckerfirma wurden mit dem Anbringen von Dachrinnen beauftragt. Ein 56-jähriger Mitarbeiter ist dabei zum Entfernen einer Lotschnur einen Schritt nach hinten gegangen und dadurch ca. drei Meter in die Tiefe gefallen. Durch den Sturz brach sich der 56-Jährige das rechte Bein. Er wurde mit dem Rettungswagen in das Demminer Krankenhaus verbracht und dort operiert.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren vor Ort und haben die Ermittlungen wegen des Arbeitsunfalls aufgenommen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand hätten vorgeschriebene Seitengitter den Sturz des Arbeiters verhindern können. Es wurde eine Strafanzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Geschäftsführer der Dachdeckerfirma aufgenommen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Abteilung Arbeitsschutz wurde ebenfalls informiert.

Arbeitsunfall mit einem schwerverletzten Mann

Am Montag, 17.12.2018, gegen 10:45 Uhr ist es in der Ortschaft Rosenow zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem eine Person schwerverletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich der 40-jährige Arbeiter zum Befestigen einer Solaranlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses, als dieser durch das Dach gebrochen und ca. fünf Meter in die Tiefe gefallen ist. Der 40-Jährige wurde dabei im Schulter- und Rückenbereich verletzt und zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Es besteht keine Lebensgefahr.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes sowie das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Abteilung Arbeitsschutz wurden informiert. Diese werden die weitere Bearbeitung übernehmen.

Arbeitsunfall mit einem lebensbedrohlich verletzten Dachdecker (aktualisiert)

Am Freitag, 16.11.2018, gegen 11:50 Uhr teilte die Rettungsleitstelle telefonisch der Einsatzleitstelle der Polizei mit, dass es auf einem Firmengelände in Blankenhof bei Chemnitz zu einem schweren Arbeitsunfall gekommen ist, bei welchem ein Bauarbeiter lebensbedrohlich verletzt wurde.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist ein 35-jähriger Mitarbeiter einer Dachdeckerfirma bei Dachausbesserungsarbeiten von dem ca. acht Meter hohen Dach gestürzt. Dabei wurde er lebensbedrohlich verletzt und musste durch die eingesetzten Rettungskräfte reanimiert werden. Im Anschluss wurde er mit dem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum verbracht.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes haben vor Ort die Ermittlungen übernommen. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales wurde informiert. Ein Mitarbeiter der Abteilung Arbeitsschutz wird ebenfalls vor Ort kommen. Die umfangreichen Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Update: Leider ist der 35 Jahre alte Mann kurz nach dem Unglück im Klinikum an seinen lebensbedrohlichen Verletzungen gestorben.

Arbeitsunfall in der Biogasanlage in Penzlin

Am Freitag, 21.09.2018, um 09:15 Uhr ist es in der Warener Chaussee in Penzlin in der dortigen Biogasanlage zu einem Arbeitsunfall gekommen, bei dem ein Arbeiter verletzt wurde. Da bei der Erstmeldung von Gasaustritt gesprochen wurde, kamen neben einem Rettungswagen und Notarzt auch der Rettungshubschrauber und die Freiwillige Feuerwehr aus Penzlin zum Einsatz. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr überprüften die Gaswerte, konnten aber keinen Gasaustritt feststellen.
Nach bisherigen Erkenntnissen kann gesagt werden, dass drei Arbeiter am Freitagvormittag Rohrreinigungsarbeiten durchgeführt haben. Dazu befand sich ein 49-jähriger Arbeiter auf einem Rohr in etwa vier Meter Höhe. Während dieser Arbeiten stürzte er herab und verletzte sich schwer (Beinverletzungen und einem Schädelhirntrauma). Er musste mit einem Rettungswagen in das Neubrandenburger Klinikum gebracht werden.
Die Beamten des Kriminaldauerdienstes Neubrandenburg waren für die ersten Ermittlungen vor Ort. Im Ergebnis dessen wurden keine Arbeitsmängel oder strafbare Handlungen festgestellt. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales, Abteilung Arbeitsschutz wurde informiert.

26.000 Vollzeit-Beschäftigten im Kreis könnte im Alter Hartz IV drohen

Gefangen im Niedriglohn: 26.000 Vollzeit-Beschäftigte im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte verdienen weniger als 2.200 Euro brutto im Monat. Das sind 45 Prozent aller Menschen, die hier sozialversicherungspflichtig die volle Stundenzahl arbeiten. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Ostmecklenburg-Vorpommern beruft sich dabei auf eine aktuelle Statistik der Arbeitsagentur.
Gewerkschafter Wolfgang Ehlert warnt: „Wer heute in Vollzeit weniger als 2.200 Euro verdient, der ist mit hoher Wahrscheinlichkeit im Alter auf staatliche Stütze angewiesen.“ Das ergebe sich aus Berechnungen der Bundesregierung. Danach muss ein Vollzeit-Arbeitnehmer im Schnitt mindestens 12,63 Euro pro Stunde verdienen, um nach 45 Beitragsjahren bei der Rente oberhalb der staatlichen Grundsicherung zu landen. „Einige werden zwar das Glück haben, dass der Ehepartner besser verdient und so die Renten-Haushaltskasse später aufbessert. Doch für viele ist die Rente selbst dann extrem knapp“, sagt Ehlert.

Tödlicher Arbeitsunfall in Petersdorf (Amt Woldegk)

Am Montag Vormittag (03.09.18) ereignete sich in Petersdorf bei Woldegk gegen 10:00 Uhr ein tödlicher Arbeitsunfall.
Ein 45-jähriger Mann führte auf dem Dach einer Halle Arbeiten durch. Dort sollte eine Photovoltaikanlage aufgebaut werden. Nach bisherigen Erkenntnissen trug das Wellastbestdach die Last des Mannes nicht. Er stürzte etwa 7,5 Meter in die Tiefe und erlag noch am Unglücksort seinen Verletzungen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mitarbeiter des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Abteilung für Arbeitsschutz, befanden sich ebenfalls vor Ort.