Oktober-Arbeitslosigkeit: Quote bei 7,9 Prozent – Goldener Oktober auf dem Arbeitsmarkt

„Der Arbeitsmarkt in der Mecklenburgischen Seenplatte ist in guter Verfassung und profitiert im Oktober von der fortsetzenden Herbstbelebung. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter. Besonders freut mich der starke Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um 692 im Vergleich zum Vorjahr. Allerdings sind hierzulande Menschen ohne Berufsabschluss besonders von Arbeitslosigkeit besonders betroffen“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 10.414 Arbeitslose: ein Minus von 770 im Vergleich zum Oktober 2018
  • Arbeitslosenquote aktuell bei 7,9 Prozent
  • über 2.700 freie Arbeitsstellen gemeldet
  • Jugendliche unter 25 Jahre profitieren (-36 zum Vormonat)
  • Stärkster Rückgang der Arbeitslosigkeit in Altentreptow (- 1,3 Prozent zum Vorjahr)
  • Mit 5,8 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Röbel – Höchste mit 11,3 Prozent in Demmin

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Juli-Arbeitslosigkeit: Gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an

„Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt hält an. Die Zahl der Arbeitslosen sinkt weiter, aber wegen dem Ende vieler Berufsausbildungsverhältnisse und weniger Einstellungen während der Ferienzeit etwas langsamer. Die Nachfrage nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist nochmals deutlich gestiegen und bewegt sich auf hohem Niveau. Allerdings bleiben ausgeschriebene Stellen länger unbesetzt als früher“, sagte Stephan Bünning, Vizechef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 10.811 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (- 33), ein Minus zum Juli 2018 (- 1.040)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,2 Prozent
  • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 15 Prozent (im Vorjahresvergleich)
  • Jugendarbeitslosigkeit steigt saisonbedingt
  • Über 3.500 freie Stellen gemeldet aus jahreszeitlichen Gründen
  • Niedrigste Arbeitslosenquote mit 5,7 Prozent in Röbel
  • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt Zahl der suchenden Bewerber
  • Top Ten der unbesetzten Ausbildungsplätze

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„Urlaub“ für Arbeitslose – nur nach vorheriger Genehmigung

Arbeitslose haben keinen Urlaubsanspruch. Sie können aber verreisen, wenn die Arbeitsagentur vorher zustimmt. Durch die Ortsabwesenheit darf allerdings weder eine Arbeitsaufnahme noch die Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme gefährdet sein. Und: Der Antrag muss vorher gestellt werden.

Einen „Urlaubsanspruch“, wie er Arbeitnehmern und Auszubildenden während einer Beschäftigung zusteht, gibt es so nicht. Trotzdem kann verreisen, wer arbeitslos ist.

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Mai-Arbeitslosigkeit: Im Mai erneut weniger Arbeitslose in der Mecklenburgischen Seenplatte

Mai-Arbeitslosigkeit:  Im Mai erneut weniger Arbeitslose in der Mecklenburgischen Seenplatte

„Auch im Mai gibt es gute Nachrichten zu verkünden. Denn die Konjunktur sorgt in der Seenplatte weiter für Schub auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen entwickelt sich seit Monaten positiv. Im Mai ist sie auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren über 1.300 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreichte mit über 95.000 einen weiteren Höchststand. Im weiteren Jahresverlauf rechne ich mit neuen Höchstständen bei der Zahl von Beschäftigten bei gleichzeitig sinkender Arbeitslosigkeit,“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.094 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (- 501), ein Minus zum Mai 2017 (- 1.325)
  • Niedrigste Arbeitslosenquote (8,4 Prozent) seit der Wiedervereinigung
  • Mit 95.309 Rekordstand bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Stichtag 30.09.18)
  • Im Vorjahresvergleich: überdurchschnittlicher Rückgang bei Langzeitarbeitslosen und Frauen
  • Knapp 3.000 freie Stellen
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Malchin (- 14 Prozent)
  • ‚Endspurt‘ am Ausbildungsmarkt: Top Ten der unbesetzten Ausbildungsplätze

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April-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen sinkt kräftig

Das Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt im Seenplattelandkreis und lässt die Arbeitslosigkeit spürbar sinken. So ist der Zahl der arbeitslosen Menschen im April erstmals in diesem Jahr wieder unter die Zwölf-Tausender-Marke gesunken. Das ist der niedrigste Monatswert seit 29 Jahren. Über 1.600 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dazu wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Vergleich zum Vorjahr sind über 470 Menschen mehr in Arbeit. Und die Zahl gemeldeter offener Stellen ist mit 2.930 so hoch wie noch nie“, so Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz, die am Dienstag, 30.04., stattfand.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.595 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-1.050) ein Minus zum April 2018 (-1.686)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,8 Prozent
  • Über 2.900 freie Stellen
  • Mit 95.390 Rekordstand bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Stichtag 30.09.18)
  • Seit Jahresbeginn: 11.012 Zugänge von Arbeitslosen – dem gegenüber stehen 11.480 Abmeldungen von Arbeitslosen, 3.291 Arbeitsstellen eingeworben
  • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 15 Prozent (im Vorjahresvergleich)
  • Zum Vormonat: überwiegend Arbeitslose aus dem Bereich der Arbeitsagentur profitieren
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Röbel (-17,4 Prozent)
  • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt Zahl der Bewerber

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Jobcenter gibt 120 Menschen eine neue Chance

Seit Januar 2019 hat das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd neue Möglichkeiten, Langzeitbezieher, die sich durch die lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben, bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Durch die Maßnahme „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Betriebe bis zu fünf Jahre Lohnkosten erstattet bekommen. Voraussetzung ist, dass sie Arbeitsuchende einstellen, die seit mehreren Jahren Leistungen vom Jobcenter erhalten. Das Jobcenter will so in diesem Jahr 120 Menschen in Arbeit bringen.

„Trotz der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt finden viele Menschen in der Region über Jahre hinweg keine Arbeit“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd. „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist ein Weg dieser Herausforderung zu begegnen, den wir ausdrücklich begrüßen.“ Mit „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Arbeitgeber fünf Jahre lang eine Förderung erhalten. In den ersten beiden Jahren ist ein Zuschuss von bis zu 100 Prozent der Lohnkosten möglich, einschließlich der Lohnnebenkosten. In den folgenden Jahren verringert sich der Betrag pro Jahr um zehn Prozent. Maßgeblich für die Berechnung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist der Mindestlohn, bei Tarifbindung der Tariflohn.

Die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter muss über 25 Jahre alt sein und mindestens sechs Jahre Leistungen vom Jobcenter bezogen haben und sich durch die sehr lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben. Bei Schwerbehinderung oder einem minderjährigen Kind in der Bedarfsgemeinschaft sind fünf Jahre Leistungsbezug ausreichend.

Zusätzlich kann das Jobcenter notwendige Weiterbildungen mit bis zu 3.000 Euro fördern. Ein begleitendes Coaching ist Bestandteil der neuen Maßnahme. Wenn Menschen lange arbeitslos gewesen sind, bedeutet der neue Job oft eine Umstellung mit vielen Herausforderungen. Das Coaching ist ein Unterstützungsangebot für beide Seiten, um das Arbeitsverhältnis dauerhaft stabil zu halten.

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd ist überzeugt, dass „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ein Erfolg wird. Für 2019 plant das Jobcenters 120 Arbeitsaufnahmen. „Unser Ziel ist, den Menschen über diesen Weg eine dauerhafte Existenz zu ermöglichen“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd.

Interessierte Arbeitgeber, die langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf eine Arbeit geben möchten, können sich an Ihre persönlichen Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters wenden. Sie erreichen den gemeinsamen Arbeitgeberservice auch unter der Servicenummer 0800 4 555520 (gebührenfrei) oder per Email unter neubrandenburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de . Oder einfach im Jobcenter anrufen. Hier steht Ihnen der Geschäftsführer, Herr Wegner, unter 0395/766-3000 direkt für Fragen zur Verfügung.

Kaltes Winterwetter lässt Arbeitslosigkeit in der Seenplatte steigen

„Im ersten Monat des Jahres ist die Arbeitslosigkeit in der Mecklenburgischen Seenplatte gestiegen. Für den Anstieg der Arbeitslosigkeit sind rein saisonale Gründe verantwortlich. Wegen des kalten Winterwetters ruht vor allem in den Außenberufen, wie im Bau, in Gärtnereien oder in der Landwirtschaft häufig die Arbeit. Allerdings sind die Vorzeichen für die Zukunft mit über 2.450 offenen Stellen weiter gut“, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 13.452 Arbeitslose: ein Plus zum Vormonat (+1.387), ein Minus zum Januar 2018 (-1.521)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 10,2 Prozent
  • Im Vorjahresvergleich: alle Personengruppen – bis auf Jugendliche unter 20-Jahre – profitieren
  • Im Vorjahresvergleich: Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 10 Prozent
  • Im Vorjahresvergleich: weniger Entlassungen und mehr Abmeldungen in Arbeit
  • Knapp 2.500 freie Stellen warten auf Bewerberinnen und Bewerber – kaum Chancen für Ungelernte
  • Arbeitslosigkeit Älterer (50 Jahre und älter) nimmt weiter ab (-10 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Malchin (-17 Prozent)

Im Januar waren in der Seenplatte 1.387 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Dezember. Insgesamt 13.452. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres 1.521 Arbeitslose weniger.
„Trotz leichten saisonalen Blessuren ist der Arbeitsmarkt robust ins neue Jahr gestartet. So hat die Arbeitslosigkeit zwar zum Jahresbeginn, wie es in den Wintermonaten üblich ist, zugenommen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich deutlich weniger Menschen arbeitslos melden mussten, als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (+1.836). Denn die Unternehmen brauchen ihre Beschäftigten – oder wissen, was sie an ihnen haben und entlassen sie auch dann nicht, wenn das Geschäft saisonal bedingt schlechter läuft“, sagt der Agenturchef.

Die jährlichen Höchststände der Arbeitslosigkeit fallen in der Regel in die Wintermonate Januar und Februar. Gründe hierfür sind saisonale Faktoren zum Jahresbeginn: das Winterwetter, das Auslaufen des Weihnachtsgeschäftes im Einzelhandel, der Kündigungstermin für Arbeitsverhältnisse zum Jahresende und das Ende vieler zweieinhalb- und dreieinhalb-jähriger Berufsausbildungen.

Mit 13.452 arbeitslos gemeldeten Frauen und Männern ist die Januar-Arbeitslosigkeit im Seenplattelandkreis so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Im Gegenzug wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (Ende Juni 2018, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben) weiter auf 94.275 – das Plus zum Vorjahresquartal beläuft sich auf 886 oder 0,9 Prozent.

Die hohe Zahl der offenen Stellen zeigt die große Nachfrage nach Fachkräften. Gefragt sind dabei auch immer neue Qualifikationen, auch bei denen, die schon gut qualifiziert sind. Damit steht für Besse fest: „Wir brauchen neue Ansätze bei Aus- und Weiterbildungen.“ „Wir bleiben auf Kurs. Und die Vorzeichen für die Zukunft sind mit über 2.450 offenen Stellen weiter gut“ ist Besse sicher.

Und mit Blick auf die Entwicklung bei den langzeitarbeitslosen Männern und Frauen sagt der Arbeitsmarktexperte: „Der deutliche Rückgang im Vorjahresvergleich ist noch lange kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Noch immer sind vier von zehn Arbeitslosen hierzulande ein Jahr oder länger arbeitslos. Aber dass wir in diesem Januar über 550 Langzeitarbeitslose weniger registrieren mussten, macht Mut.“ Als Gründe hierfür führt Besse neben den Beschäftigungszuwächsen durch die gute Wirtschaftslage, dem gezielten Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auch demografische Aspekte an.

Besonders erfreut zeigt sich der Agenturchef über die gesunkene Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25-Jahren. Eine Einschränkung macht er allerdings: „Profitiert haben ausschließlich die Jugendlichen mit Berufsabschluss. Ihre Zahl ist innerhalb von fünf Jahren um 72 Prozent (von 784 auf 217) gesunken, die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss ist im gleichen Zeitraum um 14 Prozent (von 913 auf 788) gesunken.“

Zu- und Abgänge

2.021 Männer und Frauen mussten sich im Januar nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes in der Seenplatte neu oder erneut arbeitslos melden. Das sind 29 weniger als im Januar 2018.
608 Arbeitslose konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt beenden. Das sind 24 mehr als im Vorjahresmonat.
Damit übersteigen im Januar die Arbeitslosmeldungen aus Beschäftigung (2.021) die Arbeitsaufnahmen (608).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich, allerdings waren bei allen Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Die Spanne der Veränderungen reicht im Januar von -11 Prozent bei 25- bis unter 50-Jährigen bis -1 Prozent Ausländern.
Die Arbeitslosenquote der Jüngeren ist binnen Jahresfrist um 0,7 Prozentpunkte gefallen. Damit liegt sie 1,7 Prozentpunkte über der allgemeinen Quote.
Bei den Älteren nimmt die Arbeitslosigkeit weiter ab. Ihre Zahl sank – zum Vorjahr – um 631 oder 10 Prozent auf 5.580. Neben dem demografischen Aspekt zeigt sich, dass Unternehmen deutlich öfter die Potentiale lebenserfahrener Arbeitnehmer schätzen. Die anteilige Arbeitslosenquote Älterer sank von Januar 2018 auf Januar 2019 um 1,1 auf jetzt 10 Prozent. Damit liegt sie 0,2 Prozentpunkte unter der allgemeinen Quote.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, also bei all denjenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten, waren im Januar 4.817 Menschen arbeitslos. 990 mehr als im Vormonat und 460 weniger als im Januar 2018. Das entspricht einem Rückgang von 9 Prozent. *
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II – umgangssprachlich Hartz-IV-Empfänger genannt – lag im Januar bei 8.635 Arbeitslosen. 397 mehr als im Dezember und 1.061 weniger als im Januar 2018. Das entspricht einem Rückgang von 11 Prozent. *
*Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davorliegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Im Januar konnten 4.071 Männer und Frauen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterstützt werden. Darunter 969 Menschen, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gefördert wurde. 890 wurden in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Insgesamt 34 Förderungen mehr als vor einem Jahr. 293 Männer und Frauen befinden sich in Arbeitsgelegenheiten, den so genannten Ein-Euro-Jobs.
Die Unterbeschäftigung zeichnet ein realistischeres Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Dabei werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen und arbeitsunfähig Erkrankte erfasst. Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) lag im Januar bei 16.914, das waren 2.158 oder 11 Prozent weniger als im Januar 2018. Damit sank die Unterbeschäftigungsquote um 1,4 Prozentpunkte. Ohne den Entlastungseffekt der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente läge die Zahl der Arbeitslosen – ausgewiesen durch die so genannte „Unterbeschäftigung“ – um 3.462 höher und die Arbeitslosenquote bei 12,4 Prozent.

Fast 2.500 offene Stellen

Aktuell gibt es 2.470 offene Stellen. Bis zur Monatsmitte (Januar) kamen über 750 (756) neue Stellen dazu. Besonders gesucht werden Arbeitskräfte in Callcentern und der Zeitarbeit, im Gesundheit- und Sozialwesen sowie im verarbeiteten Gewerbe. Es folgen Berufe im Baugewerbe, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und im Gastgewerbe.
Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.

Der Arbeitsmarkt in den Dienststellen des Agenturbezirks

Im Agenturbezirk Neubrandenburg entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im Januar relativ einheitlich. In allen Regionen war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang zu verzeichnen. Am günstigsten war die Veränderung der Arbeitslosigkeit in Malchin; dort sank der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Neubrandenburg mit einer Abnahme von 5 Prozent.
Ausländerarbeitslosigkeit:
Insgesamt sind 830 Ausländer arbeitslos gemeldet. Das sind 11 weniger als im Januar des Vorjahres. Jeder zweite (61 Prozent) arbeitslos gemeldete Ausländer lässt sich auf die Flüchtlingseffekte aus den sogenannten außereuropäischen Asylzugangsländern* zurückführen.
Derzeit sind Arbeitslosenquoten für Ausländer aufgrund der starken Zuwanderung verzerrt. Sie werden deshalb unterhalb der Bundesländerebene nicht ausgewiesen. Bis auf weiteres werden betroffene Werte daher nicht angezeigt bzw. insgesamt betroffene Zeilen oder Spalten ausgeblendet.
*Das Aggregat beinhaltet die 8 nichteuropäischen Herkunftsländer, deren Bürger/-innen in den letzten Jahren die meisten Asylerstanträge gestellt haben. Es umfasst folgende Länder: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.