„Urlaub“ für Arbeitslose – nur nach vorheriger Genehmigung

Arbeitslose haben keinen Urlaubsanspruch. Sie können aber verreisen, wenn die Arbeitsagentur vorher zustimmt. Durch die Ortsabwesenheit darf allerdings weder eine Arbeitsaufnahme noch die Teilnahme an einer Bildungsmaßnahme gefährdet sein. Und: Der Antrag muss vorher gestellt werden.

Einen „Urlaubsanspruch“, wie er Arbeitnehmern und Auszubildenden während einer Beschäftigung zusteht, gibt es so nicht. Trotzdem kann verreisen, wer arbeitslos ist.

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Mai-Arbeitslosigkeit: Im Mai erneut weniger Arbeitslose in der Mecklenburgischen Seenplatte

Mai-Arbeitslosigkeit:  Im Mai erneut weniger Arbeitslose in der Mecklenburgischen Seenplatte

„Auch im Mai gibt es gute Nachrichten zu verkünden. Denn die Konjunktur sorgt in der Seenplatte weiter für Schub auf dem Arbeitsmarkt. Die Zahl der Arbeitslosen entwickelt sich seit Monaten positiv. Im Mai ist sie auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr waren über 1.300 Menschen weniger arbeitslos gemeldet und die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erreichte mit über 95.000 einen weiteren Höchststand. Im weiteren Jahresverlauf rechne ich mit neuen Höchstständen bei der Zahl von Beschäftigten bei gleichzeitig sinkender Arbeitslosigkeit,“, sagte der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.094 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (- 501), ein Minus zum Mai 2017 (- 1.325)
  • Niedrigste Arbeitslosenquote (8,4 Prozent) seit der Wiedervereinigung
  • Mit 95.309 Rekordstand bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Stichtag 30.09.18)
  • Im Vorjahresvergleich: überdurchschnittlicher Rückgang bei Langzeitarbeitslosen und Frauen
  • Knapp 3.000 freie Stellen
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Malchin (- 14 Prozent)
  • ‚Endspurt‘ am Ausbildungsmarkt: Top Ten der unbesetzten Ausbildungsplätze

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April-Arbeitslosigkeit: Zahl der Arbeitslosen sinkt kräftig

Das Frühjahr belebt den Arbeitsmarkt im Seenplattelandkreis und lässt die Arbeitslosigkeit spürbar sinken. So ist der Zahl der arbeitslosen Menschen im April erstmals in diesem Jahr wieder unter die Zwölf-Tausender-Marke gesunken. Das ist der niedrigste Monatswert seit 29 Jahren. Über 1.600 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Dazu wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Im Vergleich zum Vorjahr sind über 470 Menschen mehr in Arbeit. Und die Zahl gemeldeter offener Stellen ist mit 2.930 so hoch wie noch nie“, so Thomas Besse, Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz, die am Dienstag, 30.04., stattfand.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 11.595 Arbeitslose: ein Minus zum Vormonat (-1.050) ein Minus zum April 2018 (-1.686)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 8,8 Prozent
  • Über 2.900 freie Stellen
  • Mit 95.390 Rekordstand bei der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung (Stichtag 30.09.18)
  • Seit Jahresbeginn: 11.012 Zugänge von Arbeitslosen – dem gegenüber stehen 11.480 Abmeldungen von Arbeitslosen, 3.291 Arbeitsstellen eingeworben
  • Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 15 Prozent (im Vorjahresvergleich)
  • Zum Vormonat: überwiegend Arbeitslose aus dem Bereich der Arbeitsagentur profitieren
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Röbel (-17,4 Prozent)
  • Zahl der offenen Ausbildungsplätze übersteigt Zahl der Bewerber

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Jobcenter gibt 120 Menschen eine neue Chance

Seit Januar 2019 hat das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd neue Möglichkeiten, Langzeitbezieher, die sich durch die lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben, bei der Arbeitssuche zu unterstützen. Durch die Maßnahme „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Betriebe bis zu fünf Jahre Lohnkosten erstattet bekommen. Voraussetzung ist, dass sie Arbeitsuchende einstellen, die seit mehreren Jahren Leistungen vom Jobcenter erhalten. Das Jobcenter will so in diesem Jahr 120 Menschen in Arbeit bringen.

„Trotz der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt finden viele Menschen in der Region über Jahre hinweg keine Arbeit“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd. „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ist ein Weg dieser Herausforderung zu begegnen, den wir ausdrücklich begrüßen.“ Mit „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ können Arbeitgeber fünf Jahre lang eine Förderung erhalten. In den ersten beiden Jahren ist ein Zuschuss von bis zu 100 Prozent der Lohnkosten möglich, einschließlich der Lohnnebenkosten. In den folgenden Jahren verringert sich der Betrag pro Jahr um zehn Prozent. Maßgeblich für die Berechnung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist der Mindestlohn, bei Tarifbindung der Tariflohn.

Die neue Mitarbeiterin oder der neue Mitarbeiter muss über 25 Jahre alt sein und mindestens sechs Jahre Leistungen vom Jobcenter bezogen haben und sich durch die sehr lange Beschäftigungslosigkeit bereits sehr weit vom Arbeitsprozess entfernt haben. Bei Schwerbehinderung oder einem minderjährigen Kind in der Bedarfsgemeinschaft sind fünf Jahre Leistungsbezug ausreichend.

Zusätzlich kann das Jobcenter notwendige Weiterbildungen mit bis zu 3.000 Euro fördern. Ein begleitendes Coaching ist Bestandteil der neuen Maßnahme. Wenn Menschen lange arbeitslos gewesen sind, bedeutet der neue Job oft eine Umstellung mit vielen Herausforderungen. Das Coaching ist ein Unterstützungsangebot für beide Seiten, um das Arbeitsverhältnis dauerhaft stabil zu halten.

Das Jobcenter Mecklenburgische Seenplatte-Süd ist überzeugt, dass „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ ein Erfolg wird. Für 2019 plant das Jobcenters 120 Arbeitsaufnahmen. „Unser Ziel ist, den Menschen über diesen Weg eine dauerhafte Existenz zu ermöglichen“, sagt Andreas Wegner, Geschäftsführer Jobcenters Mecklenburgische Seenplatte-Süd.

Interessierte Arbeitgeber, die langzeitarbeitslosen Menschen eine Chance auf eine Arbeit geben möchten, können sich an Ihre persönlichen Ansprechpartner im gemeinsamen Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit und des Jobcenters wenden. Sie erreichen den gemeinsamen Arbeitgeberservice auch unter der Servicenummer 0800 4 555520 (gebührenfrei) oder per Email unter neubrandenburg.arbeitgeber@arbeitsagentur.de . Oder einfach im Jobcenter anrufen. Hier steht Ihnen der Geschäftsführer, Herr Wegner, unter 0395/766-3000 direkt für Fragen zur Verfügung.

Kaltes Winterwetter lässt Arbeitslosigkeit in der Seenplatte steigen

„Im ersten Monat des Jahres ist die Arbeitslosigkeit in der Mecklenburgischen Seenplatte gestiegen. Für den Anstieg der Arbeitslosigkeit sind rein saisonale Gründe verantwortlich. Wegen des kalten Winterwetters ruht vor allem in den Außenberufen, wie im Bau, in Gärtnereien oder in der Landwirtschaft häufig die Arbeit. Allerdings sind die Vorzeichen für die Zukunft mit über 2.450 offenen Stellen weiter gut“, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, heute anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Überblick

  • Insgesamt 13.452 Arbeitslose: ein Plus zum Vormonat (+1.387), ein Minus zum Januar 2018 (-1.521)
  • Arbeitslosenquote in der Seenplatte 10,2 Prozent
  • Im Vorjahresvergleich: alle Personengruppen – bis auf Jugendliche unter 20-Jahre – profitieren
  • Im Vorjahresvergleich: Langzeitarbeitslosigkeit sinkt um 10 Prozent
  • Im Vorjahresvergleich: weniger Entlassungen und mehr Abmeldungen in Arbeit
  • Knapp 2.500 freie Stellen warten auf Bewerberinnen und Bewerber – kaum Chancen für Ungelernte
  • Arbeitslosigkeit Älterer (50 Jahre und älter) nimmt weiter ab (-10 Prozent gegenüber dem Vorjahr).
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr in allen Regionen in der Seenplatte. Stärkster Rückgang in der Region Malchin (-17 Prozent)

Im Januar waren in der Seenplatte 1.387 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Dezember. Insgesamt 13.452. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 10,2 Prozent. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres 1.521 Arbeitslose weniger.
„Trotz leichten saisonalen Blessuren ist der Arbeitsmarkt robust ins neue Jahr gestartet. So hat die Arbeitslosigkeit zwar zum Jahresbeginn, wie es in den Wintermonaten üblich ist, zugenommen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich deutlich weniger Menschen arbeitslos melden mussten, als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre (+1.836). Denn die Unternehmen brauchen ihre Beschäftigten – oder wissen, was sie an ihnen haben und entlassen sie auch dann nicht, wenn das Geschäft saisonal bedingt schlechter läuft“, sagt der Agenturchef.

Die jährlichen Höchststände der Arbeitslosigkeit fallen in der Regel in die Wintermonate Januar und Februar. Gründe hierfür sind saisonale Faktoren zum Jahresbeginn: das Winterwetter, das Auslaufen des Weihnachtsgeschäftes im Einzelhandel, der Kündigungstermin für Arbeitsverhältnisse zum Jahresende und das Ende vieler zweieinhalb- und dreieinhalb-jähriger Berufsausbildungen.

Mit 13.452 arbeitslos gemeldeten Frauen und Männern ist die Januar-Arbeitslosigkeit im Seenplattelandkreis so niedrig wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. Im Gegenzug wächst die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung (Ende Juni 2018, dem letzten Quartalsstichtag der Beschäftigungsstatistik mit gesicherten Angaben) weiter auf 94.275 – das Plus zum Vorjahresquartal beläuft sich auf 886 oder 0,9 Prozent.

Die hohe Zahl der offenen Stellen zeigt die große Nachfrage nach Fachkräften. Gefragt sind dabei auch immer neue Qualifikationen, auch bei denen, die schon gut qualifiziert sind. Damit steht für Besse fest: „Wir brauchen neue Ansätze bei Aus- und Weiterbildungen.“ „Wir bleiben auf Kurs. Und die Vorzeichen für die Zukunft sind mit über 2.450 offenen Stellen weiter gut“ ist Besse sicher.

Und mit Blick auf die Entwicklung bei den langzeitarbeitslosen Männern und Frauen sagt der Arbeitsmarktexperte: „Der deutliche Rückgang im Vorjahresvergleich ist noch lange kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Noch immer sind vier von zehn Arbeitslosen hierzulande ein Jahr oder länger arbeitslos. Aber dass wir in diesem Januar über 550 Langzeitarbeitslose weniger registrieren mussten, macht Mut.“ Als Gründe hierfür führt Besse neben den Beschäftigungszuwächsen durch die gute Wirtschaftslage, dem gezielten Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auch demografische Aspekte an.

Besonders erfreut zeigt sich der Agenturchef über die gesunkene Zahl der arbeitslosen Jugendlichen unter 25-Jahren. Eine Einschränkung macht er allerdings: „Profitiert haben ausschließlich die Jugendlichen mit Berufsabschluss. Ihre Zahl ist innerhalb von fünf Jahren um 72 Prozent (von 784 auf 217) gesunken, die Zahl der Jugendlichen ohne Berufsabschluss ist im gleichen Zeitraum um 14 Prozent (von 913 auf 788) gesunken.“

Zu- und Abgänge

2.021 Männer und Frauen mussten sich im Januar nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes in der Seenplatte neu oder erneut arbeitslos melden. Das sind 29 weniger als im Januar 2018.
608 Arbeitslose konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt beenden. Das sind 24 mehr als im Vorjahresmonat.
Damit übersteigen im Januar die Arbeitslosmeldungen aus Beschäftigung (2.021) die Arbeitsaufnahmen (608).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich, allerdings waren bei allen Rückgänge gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Die Spanne der Veränderungen reicht im Januar von -11 Prozent bei 25- bis unter 50-Jährigen bis -1 Prozent Ausländern.
Die Arbeitslosenquote der Jüngeren ist binnen Jahresfrist um 0,7 Prozentpunkte gefallen. Damit liegt sie 1,7 Prozentpunkte über der allgemeinen Quote.
Bei den Älteren nimmt die Arbeitslosigkeit weiter ab. Ihre Zahl sank – zum Vorjahr – um 631 oder 10 Prozent auf 5.580. Neben dem demografischen Aspekt zeigt sich, dass Unternehmen deutlich öfter die Potentiale lebenserfahrener Arbeitnehmer schätzen. Die anteilige Arbeitslosenquote Älterer sank von Januar 2018 auf Januar 2019 um 1,1 auf jetzt 10 Prozent. Damit liegt sie 0,2 Prozentpunkte unter der allgemeinen Quote.

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, also bei all denjenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten, waren im Januar 4.817 Menschen arbeitslos. 990 mehr als im Vormonat und 460 weniger als im Januar 2018. Das entspricht einem Rückgang von 9 Prozent. *
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II – umgangssprachlich Hartz-IV-Empfänger genannt – lag im Januar bei 8.635 Arbeitslosen. 397 mehr als im Dezember und 1.061 weniger als im Januar 2018. Das entspricht einem Rückgang von 11 Prozent. *
*Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davorliegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Im Januar konnten 4.071 Männer und Frauen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterstützt werden. Darunter 969 Menschen, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gefördert wurde. 890 wurden in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Insgesamt 34 Förderungen mehr als vor einem Jahr. 293 Männer und Frauen befinden sich in Arbeitsgelegenheiten, den so genannten Ein-Euro-Jobs.
Die Unterbeschäftigung zeichnet ein realistischeres Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Dabei werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen und arbeitsunfähig Erkrankte erfasst. Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) lag im Januar bei 16.914, das waren 2.158 oder 11 Prozent weniger als im Januar 2018. Damit sank die Unterbeschäftigungsquote um 1,4 Prozentpunkte. Ohne den Entlastungseffekt der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente läge die Zahl der Arbeitslosen – ausgewiesen durch die so genannte „Unterbeschäftigung“ – um 3.462 höher und die Arbeitslosenquote bei 12,4 Prozent.

Fast 2.500 offene Stellen

Aktuell gibt es 2.470 offene Stellen. Bis zur Monatsmitte (Januar) kamen über 750 (756) neue Stellen dazu. Besonders gesucht werden Arbeitskräfte in Callcentern und der Zeitarbeit, im Gesundheit- und Sozialwesen sowie im verarbeiteten Gewerbe. Es folgen Berufe im Baugewerbe, Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen und im Gastgewerbe.
Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.

Der Arbeitsmarkt in den Dienststellen des Agenturbezirks

Im Agenturbezirk Neubrandenburg entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im Januar relativ einheitlich. In allen Regionen war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang zu verzeichnen. Am günstigsten war die Veränderung der Arbeitslosigkeit in Malchin; dort sank der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 17 Prozent. Dem gegenüber steht die Entwicklung in Neubrandenburg mit einer Abnahme von 5 Prozent.
Ausländerarbeitslosigkeit:
Insgesamt sind 830 Ausländer arbeitslos gemeldet. Das sind 11 weniger als im Januar des Vorjahres. Jeder zweite (61 Prozent) arbeitslos gemeldete Ausländer lässt sich auf die Flüchtlingseffekte aus den sogenannten außereuropäischen Asylzugangsländern* zurückführen.
Derzeit sind Arbeitslosenquoten für Ausländer aufgrund der starken Zuwanderung verzerrt. Sie werden deshalb unterhalb der Bundesländerebene nicht ausgewiesen. Bis auf weiteres werden betroffene Werte daher nicht angezeigt bzw. insgesamt betroffene Zeilen oder Spalten ausgeblendet.
*Das Aggregat beinhaltet die 8 nichteuropäischen Herkunftsländer, deren Bürger/-innen in den letzten Jahren die meisten Asylerstanträge gestellt haben. Es umfasst folgende Länder: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.

Der Arbeitsmarkt im Dezember und Jahresbilanz 2018

„Mit Beginn des Winters ist die Arbeitslosigkeit in der Mecklenburgischen Seenplatte gestiegen. Aber: Derzeit spricht viel dafür, dass sich die gute Lage der Wirtschaft, verbunden mit der steigenden Nachfrage nach gut ausgebildetem Personal, in den kommenden Monaten fortsetzt. Nach meiner Einschätzung wird sich der Arbeitsmarkt im Jahr 2019 weiter gut entwickeln. Allerdings werden sich die enormen Rückgänge der Arbeitslosenzahlen der vergangenen Jahre abflachen. Eine moderate Abschwächung der Dynamik ist auch nicht auszuschließen. Dennoch erwarte ich einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und einen Rückgang der Arbeitslosigkeit“, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, am Freitag anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick

  • Insgesamt 12.065 Arbeitslose: ein Minus von 1.592 im Vergleich zum Dezember 2017
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 9,1 Prozent
  • Anstieg der Arbeitslosenzahl unter dem fünfjährigen Mittel von knapp 600 (598)
  • seit Jahresbeginn 9.522 freie Jobs gemeldet
  • sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf Höchststand
  • Frauen und ältere Arbeitslose profitieren besonders – Langzeitarbeitslose überwiegend demografiebedingt
  • Stärkster Rückgang der Arbeitslosigkeit in Malchin (-16 Prozent)
  • Mit 7,4 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Waren – Höchste mit 13 Prozent in Demmin

Im Dezember waren in der Seenplatte 433 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im November. Insgesamt 12.065. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 9,1 Prozent. Im Vergleich zum Dezember des Vorjahres 1.592 Arbeitslose weniger.
„Die gute Konjunktur im Landkreis bringt immer mehr Menschen in Lohn und Brot. So ist die Zahl der Arbeitnehmer nach letzten verfügbaren Daten (31. März 2018) auf knapp 93 Tausend (92.484) und damit auf einen neuen Höchststand seit der Wiedervereinigung gestiegen. Damit waren im März 2018 1.367 Menschen mehr als ein Jahr zuvor sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Es spricht viel dafür, dass der Arbeitsmarkt auch im neuen Jahr aufnahmefähig bleibt. Daran ändert auch die Börsentalfahrt der vergangenen Wochen nichts. Zwar wirken sich in den Kernwintermonaten Januar und Februar immer auch saisonale Einflüsse dämpfend aus. Aber die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt ungebrochen. Unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung bleiben wichtige Herausforderungen am Arbeitsmarkt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte auch in Zukunft von Bedeutung. Dazu gehören neben der Digitalisierung die zunehmend knapper werdenden Arbeitskräfte, aber auch strukturelle Probleme wie die Integration von Langzeitarbeitslosen und Geflüchteten“, sagt der Arbeitsagenturchef.

„Die Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktes sind historisch günstig“, sagt Besse, um auch langzeitarbeitslosen Menschen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu eröffnen. Die Bundesagentur für Arbeit verfolgt unterschiedliche Ansätze, da die Ursachen von Langzeitarbeitslosigkeit vielfältig sind und sich je nach Region unterschiedlich gute Möglichkeiten für eine Arbeitsaufnahme bieten.

„Dabei setzen wir auf präventive Ansätze, den systematischen Abbau der individuellen Integrationshemmnisse, Ansätze intensiver Betreuung sowie Konzepte für eine verbesserte soziale Teilhabe,“ sagt der Agenturchef.

Besse betont: „Maßnahmen und Initiativen gegen Langzeitarbeitslosigkeit sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Diese kann nicht von der Arbeitsagentur alleine gelöst werden, sondern erfordert gemeinsame Anstrengungen aller Partner am Arbeitsmarkt.“

Größte Herausforderung am Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose mit offenen Stellen zusammenbringen

Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht die Situation: 41 Prozent (4.928) der Arbeitslosen sind ein Jahr und länger arbeitslos. Viele von ihnen haben keine Ausbildung. „Um diese Menschen müssen wir uns kümmern“, betont Besse.
Allein unter 15 bis unter 25-Jährigen insgesamt 153.

Positiver Ausblick auf das Jahr 2019

Nach meiner Einschätzung wird sich der Arbeitsmarkt im Landkreis weiter gut entwickeln. Allerdings werden sich die enormen Rückgänge der Arbeitslosenzahlen der vergangenen Jahre abflachen. Aller Voraussicht nach kommt es zu einer moderaten Abschwächung der Dynamik. Und es gibt Abwärtsrisiken. Trotzdem wird die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung weiter zunehmen und die Arbeitslosigkeit sinken.“

Zu- und Abgänge

1.288 Männer und Frauen mussten sich im Dezember nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes in der Seenplatte neu oder erneut arbeitslos melden. Das sind 83 mehr als im Dezember 2017.
596 Arbeitslose konnten ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Arbeit auf dem ersten Arbeitsmarkt beenden. Das sind 25 weniger als im Vorjahresmonat.
Damit übersteigen im Dezember die Arbeitslosmeldungen aus Beschäftigung (1.288) die Arbeitsaufnahmen (596).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Personengruppen

Nach Personengruppen entwickelte sich die Arbeitslosigkeit recht unterschiedlich. Die Spanne der Veränderungen reicht im Dezember von –13 Prozent bei 50- Jährigen und Älteren bis -3 Prozent bei 15- bis unter 25-Jährigen.
Die Arbeitslosenquote der Jüngeren ist binnen Jahresfrist um 0,3 Prozentpunkte gesunken. Damit liegt sie 1,9 Prozent über dem Wert der allgemeinen Quote.
Die Zahl der Älteren (50 bis unter 65 Jahre) ist rückläufig. Ihre Zahl sank – zum Vorjahr – um 722 oder 12,8 Prozent auf 4.920. Neben dem demografischen Aspekt zeigt sich, dass Unternehmen deutlich öfter die Potentiale lebenserfahrener Arbeitnehmer schätzen. Die anteilige Arbeitslosenquote Älterer sank von Dezember 2017 auf Dezember 2018 um 1,2 auf jetzt 8,9 Prozent. Damit liegt sie in etwa auf dem Niveau der allgemeinen Quote (9,1).

Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach Rechtskreisen

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung nach dem Sozialgesetzbuch III, also bei all denjenigen, die Arbeitslosengeld I erhalten, waren im Dezember 3.827 Menschen arbeitslos. 383 mehr als im Vormonat und 342 weniger als im Dezember 2017. Das entspricht einem Rückgang von 8,2 Prozent. *
Die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II nach dem Sozialgesetzbuch II – umgangssprachlich Hartz-IV-Empfänger genannt – lag im Dezember bei 8.238 Arbeitslosen. 50 mehr als im November aber 1.250 weniger als im Dezember 2017. Das entspricht einem Rückgang um 13,2 Prozent. *
*Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG I und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davorliegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen

Im Dezember konnten 4.511 Männer und Frauen mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen unterstützt werden. Darunter 1.039 Menschen, denen die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit gefördert wurde. 903 wurden in beruflichen Weiterbildungsmaßnahmen fit für den Arbeitsmarkt gemacht. Insgesamt 211 Förderungen mehr als vor einem Jahr.
Die Unterbeschäftigung zeichnet ein realistischeres Bild von der Verfassung des Arbeitsmarktes. Dabei werden neben Arbeitslosen auch Teilnehmer in Maßnahmen, Weiterbildungen und arbeitsunfähig Erkrankte erfasst. Die Zahl der Menschen in Unterbeschäftigung (ohne Kurzarbeit) lag im Dezember bei 16.041 das waren 370 oder 2,4 Prozent mehr als im Vormonat – 1.887 oder 10,5 Prozent weniger als im Dezember 2017.
Ohne den Entlastungseffekt der arbeitsmarktpolitischen Förderinstrumente läge die Zahl der Arbeitslosen – ausgewiesen durch die so genannte „Unterbeschäftigung“ – um 3.976 höher und die Arbeitslosenquote bei 11,8 Prozent.

Geldleistungen

Insgesamt 3.529 Personen erhielten im Dezember 2018 Arbeitslosengeld, 166 weniger als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) lag im Dezember bei 18.497. Gegenüber Dezember 2017 war dies ein Rückgang von 2.364 Personen.

Gemeldete Arbeitsstellen

Der Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen ist auf 2.345 Stellen gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat (Dezember 2017) bedeutet dies einen Rückgang von 37. Die Arbeitskraftnachfrage der Unternehmen lässt sich eindeutiger am Zugang an offenen gemeldeten Stellen seit Jahresbeginn ablesen: Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank der Stellenzugang um 438 oder 4,4 Prozent.
Die größte Nachfrage gab es im Dezember aus den Bereichen: Callcenter und Zeitarbeit (641 freie Stellen im Bestand), Gesundheit, Soziales, Lehre und Erziehung (315) im verarbeitenden Gewerbe (290) im Baugewerbe (254) sowie Handel, Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen (217).
Unternehmen in der Seenplatte, die noch keinen festen Ansprechpartner haben, erreichen den Arbeitgeberservice telefonisch unter der kostenfreien Arbeitgeber-Service-Rufnummer: 0800 4 5555 20.

Der Arbeitsmarkt in den Dienststellen des Agenturbezirks

Im Agenturbezirk Neubrandenburg entwickelte sich der Arbeitsmarkt im Dezember relativ einheitlich. In allen Regionen war im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Rückgang zu verzeichnen. Am günstigsten war die Veränderung der Arbeitslosigkeit in Malchin; dort sank der Bestand an Arbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat um 16 Prozent. Demgegenüber steht die Entwicklung in Demmin mit einer Abnahme von 7 Prozent.

Ausländerarbeitslosigkeit

Im November waren in der Seenplatte 762 Ausländer (-59) zum Vorjahresmonat arbeitslos gemeldet. Jeder zweite (439 oder 57,6 Prozent) arbeitslos gemeldete Ausländer lässt sich auf die Flüchtlingseffekte aus den sogenannten außereuropäischen Asylzugangsländern* zurückführen.
Derzeit sind Arbeitslosenquoten für Ausländer aufgrund der starken Zuwanderung verzerrt. Sie werden deshalb unterhalb der Bundesländerebene nicht ausgewiesen. Bis auf weiteres werden betroffene Werte daher nicht angezeigt („X“) bzw. insgesamt betroffene Zeilen oder Spalten ausgeblendet.
*Das Aggregat beinhaltet die 8 nichteuropäischen Herkunftsländer, deren Bürger/-innen in den letzten Jahren die meisten Asylerstanträge gestellt haben. Es umfasst folgende Länder: Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien.

Jahresbilanz 2018

Im Dezember stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Seenplatte saisonal zwar leicht an – für das gesamte Jahr aber ist die Bilanz äußerst positiv. Auf dem Arbeitsmarkt war 2018 das beste Jahr seit der Wiedervereinigung.
Die Zahl der Arbeitslosen lag im Jahresdurchschnitt bei 12.648. Damit waren 1.647 oder 11,5 Prozent weniger Männer und Frauen arbeitslos als 2017.
Das Kundenzentrum der Agentur für Arbeit, verantwortlich für den Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III), betreute im Jahr 2018 jahresdurchschnittlich 3.706 Männer und Frauen. Das sind 486 oder 11,6 Prozent mehr als in 2016.*
Die Jobcenter im Landkreis, verantwortlich für die Grundsicherung nach dem zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB II), zählten im Jahresschnitt 8.942 Arbeitslose. Das sind 1.161 Personen oder 11,5 Prozent weniger als 2017.*
Die Arbeitslosenquote betrug im Jahresdurchschnitt 9,5 Prozent. Ein Minus von 1,1 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr 2017.
Die Zahl der Entlassungen lag 2018 in der Jahressumme unter dem Vorjahreswert von 11.078. Im Verlauf des Jahres 2018 mussten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes 10.602 Männer und Frauen in der Seenplatte arbeitslos melden. Das waren 476 oder 4,3 Prozent weniger als vor einem Jahr.
Im Jahr 2018 beendeten mit 9.798 weniger Männer und Frauen in der Seenplatte ihre Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Arbeit am ersten Arbeitsmarkt als vor einem Jahr. Der Rückgang lag bei 818 oder 7,7 Prozent.
Im Jahresverlauf 2018 meldeten die Unternehmen und Verwaltungen in der Seenplatte dem Arbeitgeber-Service von Arbeitsagentur und Jobcentern insgesamt 9.221 offene sozialversicherungspflichtige Stellen. Das waren 517 oder 5,3 Prozent weniger freie Arbeitsplätze als im Vorjahreszeitraum.

*Seit dem 1. Januar 2017 werden die sogenannten „Aufstocker“ (Parallelbezieher von ALG I und ALG II) vermittlerisch durch die Arbeitsagenturen betreut und deshalb künftig im Rechtskreis SGB III als arbeitslos gezählt (zuvor: im SGB II). Das muss bei der Interpretation von Vergleichen mit davorliegenden Zeiträumen berücksichtigt werden.

Arbeitsmarkt im November: Arbeitslosigkeit steigt saisonbedingt

„Der Arbeitsmarkt hat im November saisonbedingt an Schwung verloren. Parallel zur weiterhin guten konjunkturellen Entwicklung hat die Zahl der Arbeitslosen im laufenden Monat zugenommen – weniger als normalerweise in einem November. Und: Noch nie zuvor war die Arbeitslosigkeit in einem November niedriger“, sagt der Chef der Neubrandenburger Arbeitsagentur, Thomas Besse, am Donnerstag, 29.11.2018, anlässlich der monatlichen Pressekonferenz.

  • Die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in der Seenplatte im Überblick
  • Insgesamt 11.632 Arbeitslose: ein Minus von 1.683 im Vergleich zum November 2017
  • Arbeitslosenquote liegt aktuell bei 8,8 Prozent
  • Rückgang der Arbeitslosigkeit (Vormonat) in den Jobcentern, saisontypischer Anstieg in der Arbeitsagentur
  • 2.379 freie Arbeitsstellen
  • Stärkster Anstieg der Arbeitslosigkeit zum Vormonat in Röbel (+15 Prozent)
  • Mit 6,9 Prozent niedrigste Arbeitslosenquote in Waren – Höchste mit 12,5 Prozent in Demmin
  • Bundesweite Woche der Menschen mit Behinderung vom 03.12. bis 07.12.2018

Im November waren in der Seenplatte 448 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als im Oktober. Insgesamt 11.632. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 8,8 Prozent. Im Vergleich zum November des Vorjahres 1.683 Arbeitslose weniger.
Für den Agenturchef sind es im Wesentlichen zwei Gründe, die die Zahl der Arbeitslosen zum Oktober steigen lassen haben: mehr Entlassungen und weniger Abmeldungen aus der Arbeitslosigkeit in Arbeit.
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