Sonderausstellung: "Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg"

Das Projekt „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ am Regionalmuseum Neubrandenburg widmet sich seit September 2018 dem architektonischen Erbe der (Ost-Moderne) in Neubrandenburg und eben der Frage: „Nur Beton?“ Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe bildet die Sonderausstellung.

Bis zum 16. Februar 2020 zeigt das Museum eine Auswahl an Objekten zum Neubrandenburger Wirken des Vertreters des evangelischen Kirchenbaus Otto Bartning (1883-1959), der ehemaligen Stadtarchitektin Iris Dullin-Grund, des Bauingenieurs Ulrich Müther (1934-2007) und des Reform- und Gartenstadtarchitekten Heinrich Tessenow (1876-1950).

Die Ausstellung bietet die Gelegenheit, sich über deren verschiedene Bauten in Neubrandenburg anhand von Modellen, Entwurfszeichnungen, Fotografien oder Objekten zu informieren. Originalmöbel aus dem Familienbesitz und eine digitale Rekonstruktion ermöglichen so einen Einblick in Tessenows Wohnhaus wie zu seinen Lebzeiten. Ein Modell der verschwundenen Beleuchtungsanlage der Stadthalle – vom Architekten der Halle für die Ausstellung extra angefertigt – ist ebenso zu erleben wie verschiedene Entwurfszeichnungen für den Neubau der katholischen Kirche, die die Entstehung eines Mütherbaus deutlich machen.

Ausstellungseröffnung am: Dienstag, 12. November, 18 Uhr
Wo: Regionalmuseum Neubrandenburg, Franziskanerkloster

Zur Ausstellungseröffnung sind Interessenten willkommen.

Kunst am Bau: Das architektonische Erbe der DDR

Zum künstlerischen und architektonischen Erbe der DDR gehören die vielfältigen Kunstwerke an Gebäuden und im öffentlichen Raum. Die Arbeiten von zahlreichen Künstlern wie beispielweise Erhard Großmann oder Wolfram Schubert sind auch heute noch – fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung – in Neubrandenburg zu entdecken.

Der Architekt und Fotograf Martin Maleschka stellt am Donnerstag, 24. Oktober, um 19 Uhr in der Hochschule Neubrandenburg (Hörsaal 2, Brodaer Str. 2) seine Veröffentlichung „DDR. Baubezogene Kunst“ vor und berichtet über diese Kunst am Bau sowie ihre verblichenen Überreste in der Gegenwart. Durch Sanierungen oder Abriss sind seit der Wiedervereinigung viele Arbeiten verloren gegangen. Sie wurden übermalt, abgetragen und eingelagert oder vernichtet.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.

Informationsabend zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße

DDR-Plattenbauten sind in der Vergangenheit verändert worden oder vollständig aus dem Stadtbild verschwunden – eine deutsch­landweite Entwicklung, die sich auch in Neubrandenburg beobachten lässt.

In diesem Zusammenhang stellt das in den 80er Jahren entstandene Wohnquartier in der Neustrelitzer Straße ein unverändertes Beispiel einer Gesamtanlage mit städtebaulich hoher Wirksamkeit dar. Die von Wolfram Schubert gestalteten Nordgiebel der 14-Geschosser besitzen außerdem einen künstlerischen Wert. Um das Erscheinungsbild des Ensembles aus insgesamt 15 Baukörpern zu erhalten, prüft die Stadt Neubran­denburg die Möglichkeiten zum Schutz der Anlage.

Oberbürgermeister Silvio Witt begrüßt alle Interessenten und Medienvertreter zu der Informationsveranstaltung zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße. Dr. Jörg Kirchner (Abteilung Inventarisierung, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege), Lutz Braun (Architekt und Stadtplaner) und Martin Maleschka (Architekt und Autor) werden dazu als Experten erwartet.

14. Oktober 2019 | 17 Uhr
Lesesaal des Stadtarchivs
Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße)

Informationsabend zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße

DDR-Plattenbauten sind in der Vergangenheit verändert worden oder vollständig aus dem Stadtbild verschwunden – eine deutsch­landweite Entwicklung, die sich auch in Neubrandenburg beobachten lässt.

In diesem Zusammenhang stellt das in den 80er Jahren entstandene Wohnquartier in der Neustrelitzer Straße ein unverändertes Beispiel einer Gesamtanlage mit städtebaulich hoher Wirksamkeit dar. Die von Wolfram Schubert gestalteten Nordgiebel der 14-Geschosser besitzen außerdem einen künstlerischen Wert. Um das Erscheinungsbild des Ensembles aus insgesamt 15 Baukörpern zu erhalten, prüft die Stadt Neubran­denburg die Möglichkeiten zum Schutz der Anlage.

Oberbürgermeister Silvio Witt begrüßt alle Interessenten und Medienvertreter zu der Informationsveranstaltung zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße. Dr. Jörg Kirchner (Abteilung Inventarisierung, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege), Lutz Braun (Architekt und Stadtplaner) und Martin Maleschka (Architekt und Autor) werden dazu als Experten erwartet.

14. Oktober 2019 | 17 Uhr
Lesesaal des Stadtarchivs
Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße)

Tag des offenen Denkmals

Die Neubrandenburger Stadthalle steht beim Tag des offenen Denkmals am 8. September im Mittelpunkt. 50 Jahre alt wird der Hyparschalen-Bau in diesem Jahr. Um 11:15 Uhr wird Oberbürgermeister Silvio Witt die Gäste vor Ort begrüßen. Danach geht es um das Leben, das Werk und die Bedeutung des Ingenieurs Ulrich Müthers für die Architekturmoderne in der DDR.

Um 13 Uhr wird an den Bau der Stadthalle erinnert. Gegen 14:30 Uhr wird der Neubrandenburger Architekt Ulrich Schmidt einen Ausblick auf die anstehende Sanierung der Halle geben. Der Tag des offenen Denkmals ist in diesem Jahr eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“.

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen sich auch die Türen der Volkshochschule der Mecklenburgischen Seenplatte im Bienenweg 1 um 10 Uhr und die der Beruflichen Schule für Wirtschaft, Handwerk und Industrie in der Sponholzer Straße 18 um 16 Uhr.

Tag des offenen Denkmals

Die Neubrandenburger Stadthalle steht beim Tag des offenen Denkmals am 8. September im Mittelpunkt. 50 Jahre alt wird der Hyparschalen-Bau in diesem Jahr. Um 11:15 Uhr wird Oberbürgermeister Silvio Witt die Gäste vor Ort begrüßen. Danach geht es um das Leben, das Werk und die Bedeutung des Ingenieurs Ulrich Müthers für die Architekturmoderne in der DDR.

Um 13 Uhr wird an den Bau der Stadthalle erinnert. Gegen 14:30 Uhr wird der Neubrandenburger Architekt Ulrich Schmidt einen Ausblick auf die anstehende Sanierung der Halle geben. Der Tag des offenen Denkmals ist in diesem Jahr eine Veranstaltung im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“.

Beim Tag des offenen Denkmals öffnen sich auch die Türen der Volkshochschule der Mecklenburgischen Seenplatte im Bienenweg 1 um 10 Uhr und die der Beruflichen Schule für Wirtschaft, Handwerk und Industrie in der Sponholzer Straße 18 um 16 Uhr.

Oberbürgermeister Silvio Witt begleitet Architekten bei Stadtspaziergang

In diesem Jahr steht das Architekturwochenende (29. und 30. Juni) unter dem Motto „Räume prägen“, informiert die Architekten-Kammer Mecklenburg-Vorpommern. „Das, was uns tagtäglich umgibt, ist gebaute urbane Struktur, geschaffen durch Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner.“ Beim Tag der Architektur wird sich mit der Frage beschäftigt:

Foto: B. Karl

Wie können Architektur und Freiraumgestaltung private und öffentliche Räume sowie Städte und Ortschaften nicht nur schöner, sondern auch lebenswerter machen? Oberbürgermeister Silvio Witt begibt sich gemeinsam mit Stadtplaner Lutz Braun und Landschaftsarchitekt Enno Meier-Schomburg unter dem Motto „Historische Baukultur im Wandel: An der Neubrandenburger Stadtmauer – ein touristisches Ziel im Wandel“ auf die Suche nach einer Antwort auf diese Frage.

Interessierte Besucher sind dazu am Sonnabend, 29. Juni, 10 Uhr zu einem geführten Stadtspaziergang entlang der historischen Stadtmauer in Neubrandenburg willkommen. Treffpunkt dazu ist am Friedländer Tor 1. Als Bestandteil der Europäischen Route der Backsteingotik gehört die mittelalterliche Wehranlage in Neubrandenburg zu den bekanntesten Zeugnissen historischer Baukultur in Mecklenburg-Vorpommern. Bei einem Rundgang soll auf die Vorhaben der vergangenen Jahre besonders hingewiesen werden, wie die Ergänzung der evangelischen Schule, den Wohnungsneubau im nordwestlichen und südöstlichen Innenstadtbereich und die Erweiterung der Kindertagesstätte in der Badstüberstraße.