Müthers Schalenbauten – Nachkriegsmoderne in Neubrandenburg

„Ulrich Müther auf der Spur“ heißt es am 22. November um 19 Uhr im Pfarrsaal von St. Josef – St.Lukas in der Heidmühlenstraße 9.

Der Bauingenieur Ulrich Müther (1934-2007) realisierte zeit seines Lebens zahlreiche Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern, der DDR und im Ausland. Wie niemand sonst in der DDR spezialisierte er sich auf die Konstruktion von Betonschalen und wurde so zu einer prägenden Gestalt der ostdeutschen Nachkriegsarchitektur.

In Zusammenarbeit mit Dietrich Otto und Erhard Russow entstand von 1976 bis 1980 der Neubau der katholischen Kirche mit zwei eindrucksvollen Hyparschalendächern.

Der Rostocker Architekt Maik Buttler konnte für den Abend als Referent gewonnen werden. Darüber hinaus steht Weihbischof em. Norbert Werbs, der den Kirchenbau als Gemeindepfarrer begleitete, als Gesprächspartner zur Verfügung.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.