Seelachs ist kein Lachs!

Die Bezeichnungen Seelachs oder Alaska-Seelachs führen bei Verbrauchern immer wieder zur Verwirrung. Beispielsweise erweckt Alaska-Seelachs in Scheiben bei dem ein oder anderen den Eindruck, dass es sich um Räucherlachsscheiben handelt.

Stattdessen steckt Lachsersatz in der Verpackung. Dieser wird aus Köhler (Seelachs) oder Pazifischem Pollack (Alaska-Seelachs) hergestellt. Beide gehören zur Familie der Dorsche, sind grau- bzw. weißfleischig und haben mit echtem Lachs nichts zu tun. Die lachsartige Farbe erhalten sie durch den Zusatz von Farbstoffen. Üblicherweise werden die Azofarbstoffe Gelborange S und Cochenillerot A verwendet, die die Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen können. Darauf muss auf der Verpackung hingewiesen werden.

„Verbraucher, die Räucherlachs kaufen möchten, sollten sich die Kennzeichnung auf der Verpackung genau anschauen“, empfiehlt Sandra Reppe von der Verbraucherzentrale MV. Lachsersatz muss mit dem Begriff „Lachsersatz“ als solcher gekennzeichnet werden und zwar unter dem Produktnamen.

Die Idee zur Herstellung von Lachsersatz stammt scheinbar aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Aus Mangel an echtem Lachs soll die Ehefrau eines Lachs-Importeurs das Produkt erfunden haben.

Polizeibeamte stellen Diebesgut und Tatverdächtige in einer Gartenanlage fest

Am Mittwoch, 12.12.2018, waren die Beamten des Polizeireviers Friedland im Rahmen der Streifentätigkeit im Stadtgebiet von Friedland, dabei speziell auch in der Kleingartenanlage im Verwaltergang, unterwegs. Gegen 00:30 Uhr bemerkten sie in einem Garten mehrere Personen, welche sich dort mit Kopflampen aufhielten. Die Polizeibeamten verharrten vor Ort und beobachteten das Geschehen zunächst. Als klar wurde, dass es sich hierbei um keinen Einbruch handelt, haben die Beamten zur Überprüfung des Sachverhaltes den Garten aufgesucht und die Personen kontrolliert. In dem besagten Garten und auf dem Gelände des Gartens haben sich insgesamt neun Personen im Alter von 19 bis 37 Jahren aufgehalten. Alle Personen kommen aus Friedland und Umgebung und sind polizeibekannt, unter anderem wegen Eigentumsdelikten.

Bei der Überprüfung des Gartengrundstückes stellten die Beamten ein zur Fahndung ausgeschriebenes Mofa (Diebstahl am 22.01.2018 in Friedland), entwendete Kennzeichentafeln (Diebstahl vom 04.12.2018 aus Friedland), einen Schreckschussrevolver, einen Schlagring sowie 12 elektrisch betriebene Gartengeräte fest, bei welchen kein Eigentumsnachweis vorgelegt werden konnte. Alle aufgeführten Gegenstände wurden sichergestellt und zum Polizeirevier Friedland gebracht.

Die Beamten haben Strafanzeigen wegen Diebstahls, Hehlerei und Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen. Als Tatverdächtige gelten drei Männer im Alter von 22, 30 und 31 Jahren. Die genauen Tatzusammenhänge sind aber Gegenstand der Ermittlungen. Zudem wird überprüft, ob auch die sichergestellten elektrischen Gartengeräte aus Diebstahlshandlungen stammen.