Historische Bücherschätze sind zu bestaunen

Nach den Medienberichten über die „Rückkehr“ der Historischen Kirchenbibliothek St. Marien nach Neubrandenburg erreichen die Bibliothek viele Nachfragen von Interessierten, die diese Bestände gern besichtigen und mehr über sie erfahren wollen. Diese Bücherschätze sind im Magazin der Regionalbibliothek Neubrandenburg untergebracht. Um einen Einblick zu ermöglichen, wurden einige Exemplare in Vitrinen zusammengestellt, die derzeit im Studienbereich des Stadtarchivs bestaunt werden können.

Die etwa 900 Exemplare der Kirchgemeinde St. Marien sind überwiegend theologische Schriften, die zum Großteil in lateinischer Schrift verfasst sind. Mit ihrer Unterbringung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Marien- sowie zur Johanniskirche sind beste Voraussetzungen gegeben, diese für wissenschaftliche Forschung zur Verfügung zu stellen. Außerdem können Interessenten die Bücher zur Einsichtnahme im gemeinsamen Lesesaal der Bibliothek und des Stadtarchivs zur Verfügung gestellt werden.

Die kleine feine Auswahl von Einzelstücken kann noch bis zum 28. Februar zu den Öffnungszeiten des Studienbereichs besichtigt werden: dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr.

Eine Art Licht

Sven Ochsenreither, 1973 in Landau geboren, kam 1994 zum Studium nach Greifswald und ist in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Der Vollblutmaler lebt jetzt in Zölkow und zeigt in der Kunstsammlung Neubrandenburg vom 13.12.2018 bis zum 03.03.2019 seine erste museale Einzelausstellung.

Der Schwerpunkt liegt auf den Bildern der letzten fünf Jahre, in denen Kinder in vielen Situationen erscheinen: neugierig, spielend, verträumt, mit Masken, im Zwiegespräch mit Tieren, in surreale Gebilde gekleidet. Die Gesichter der Kinder wie auch die besonders beleuchteten Hintergründe variieren in Farben und delikaten Farbklängen.

Eröffnung am 12. Dezember 2018 um 18 Uhr.
Künstlergespräch am 13. Dezember 2018 um 17 Uhr.

Übrigens: Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.2018) hat die Kunstsammlung wie immer an jedem Mittwoch von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Einladung

Neubrandenburger Bibliothek zeigt Lieblingskinderbücher

Die Regionalbibliothek plant vom 5. November bis zum 5. Januar eine Ausstellung unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ und bittet um Hilfe. Dabei kann jeder mitmachen. Aktuelle oder auch Kinderliteratur aus längst vergangenen Zeit sollen gezeigt werden. Klassiker und gern auch besondere Bücher sind gefragt. Es gibt keinerlei Altersvorgaben.
Wer mitmachen möchte, wird gebeten bis zum 26. Oktober unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ – ein Foto des Lieblingskinderbuches mit einer kurzen Beschreibung, – einen Hinweis zur Person (gern auch mit Foto) und – eine Einverständniserklärung, dass die Texte und Fotos für die Aktion veröffentlicht werden dürfen
per E-Mail an elke.riedel@neubrandenburg.de oder per Post an die Regionalbibliothek, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg zu senden.
Die Bibliothek freut sich auf alle Einsendungen, die dann in einer bunten Mischung zu einer Ausstellung zusammengefügt werden.

Lieblingsbuch gesucht

Die Neubrandenburger Regionalbibliothek sucht in einer Aktion die Lieblingskinderbücher aus der Region. Sie werden dann in einer Ausstellung „Ihr LIEBLINGSKINDERBUCH“ vom 5. November 2018 bis 5. Januar 2019 gezeigt.
Die Bibliothek bittet darum, dass interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zum 26. Oktober 2018 unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ ein Foto des Lieblingskinderbuches mit einer kurzen Beschreibung zusenden, verbunden mit einen Hinweis zur Person (gern auch mit Foto) und einer Einverständniserklärung, dass Texte und Fotos für diese Aktion veröffentlicht werden dürfen.
Die Bilder können per E-Mail an elke.riedel@neubrandenburg.de geschickt werden. Der Postweg ist ebenfalls möglich: Regionalbibliothek Marktplatz 1 17033 Neubrandenburg.

Einladung zur Ausstellungseröffnung Pst! GOYA

Radierungen von Francisco de Goya aus der Sammlung des Freiburger Morat-Instituts für Kunst und Kunstwissenschaft 13. September – 11. November 2018 in der Kunstsammlung
Zur Ausstellungseröffnung sind alle Interessenten am 12. September, 18 Uhr in die Kunstsammlung eingeladen.
Bei der Eröffnung wird Franz Armin Morat vom Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft über seine Sammelleidenschaft und den Aufbau seiner Sammlung mit allen bekannten Goya-Grafiken referieren. Alle Kunstfreunde sind eingeladen, den leidenschaftlichen Sammler aus Freiburg im Breisgau persönlich als Referenten zu erleben.
Der Spanier Francisco de Goya (1746 – 1828) gehört mit Albrecht Dürer und Rembrandt zu den großen Meistern der europäischen Kunstgeschichte, die graphische Techniken grandios beherrschten und weiterentwickelten. Die Kunstsammlung zeigt 60 Radierungen aus dem Morat-Institut für Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg im Breisgau., ergänzt um 11 Werke aus dem eigenen Bestand zum Thema Krieg und Sterben. Die Inhalte der kleinformatigen Radierungen aus drei der vier herausragenden Graphikfolgen Goyas sind zeitlos aktuell. Mit seinem ersten Zyklus „Launen“ (Los caprichos, 1797 – 1798, 1799 veröffentlicht) hält Goya der Gesellschaft, dem Adel und dem Klerus einen Spiegel vor.
„Die Schrecken des Krieges“ (Los desastres de la guerra), um 1808 bis 1814 entstanden und erst 1863 nach Goyas Tod gedruckt, illustrieren die Gräuel und das Leid der Menschen in Kriegszeiten. Im hundertsten Jahr nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und vor dem Hintergrund der Kriege der Gegenwart hat dieser Zyklus eine besondere Brisanz. In dem 1814 bis 1816 entstandenen Zyklus „La tauromaquia“ setzt sich Goya mit dem Stierkampf auseinander.
Barrierefreier Ausstellungsort: Kunstsammlung Neubrandenburg Große Wollweberstr. 24 17033 Neubrandenburg
Öffnungszeiten der Ausstellungen: Mittwoch und Freitag 10:00 bis 17:00 Uhr Donnerstag 10:00 bis 19:00 Uhr Samstag und Sonntag 11:00 bis 17:00 Uhr
Führungen nach Absprache: Telefon 0395 555-1290