Ausstellung "Zeichen setzen: Graffitis für Menschenrechte"

Am 21. März um 16 Uhr wird es in der Regionalbibliothek bunt und kreativ: Am Internationalen Tag gegen Rassismus eröffnen junge Neubrandenburger ihre Ausstellung „Zeichen setzen: Graffitis für Menschenrechte“.

Bis zum 27. April sind 12 großformatige Graffiti-Tafeln zu sehen, die im Projekt „Zeitlupe Stadt.Geschichte & Erinnerung“ entstanden sind. Einfach dabei sein, der Eintritt ist frei!

"schöNackt" – ab 8. März Aktfotografien im Franziskanerkloster

Der Fotograf Siegfried Haase wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Dieses Jubiläum bot für das Museum eine gute Gelegenheit, eine kleine Auswahl von 20 Motiven für eine Hommage-Ausstellung zusammenzustellen. Die reichhaltige Sammlung seines Bild-Nachlasses befindet sich im Bestand des Museums und wird hier seit zwei Jahren erschlossen.

„In seinen Aktaufnahmen begegnen wir vorzugsweise Frauen. Meistens ohne Kleider. Akte liegend, stehend, sitzend. Zumeist von vorn. Keine mondänen Schönheiten oder prominente Unbekleidete. Eher schon schöne jugendliche oder auch reife Weiblichkeit. Eine Frau sagte mir nach einer Ausstellung mal, Haases Aktbilder haben etwas Geheimnisvolles. Stimmt möglicherweise. Oder auch nicht? Denn hinter der Kamera steht ein Mann.“ (Jürgen Tremper 2004)

Viele Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger dürften sich an Haases Ausstellungen zu früheren Zeiten erinnern, die vor allem im Soziokulturellen Bildungszentrum – seinerzeit in der 5. Etage des „Kulturfingers“ – präsentiert wurden. Die Fotografien werden vom 8. März bis zum bis 26. Mai im Regionalmuseum im Franziskanerkloster gezeigt.

Festliche Eröffnung des Johann-Heinrich-Voß Literaturhauses in Penzlin

Die mecklenburgische Stadt Penzlin rang nach der historischen Wende von 1989 viele Jahre um die Verwirklichung eines ihrer zentralen städtebaulichen wie kulturellen Wunschprojekte: die komplette Sanierung des baufälligen Rektorhauses in der Turmstraße 35, in dem der Dichter, Kritiker und Übersetzer Johann Heinrich Voß in den Jahren 1759-1766 zur Schule ging. Im Zuge der Sanierung des denkmalgeschützten Fachwerkgebäudes am Markt plante sie die Einrichtung eines Voßhauses. Eine ständige moderne Literaturausstellung „Johann Heinrich Voß. Ein Grieche aus Mecklenburg“, die Stadtbibliothek und eine attraktive terrassierte Hofgestaltung sollten räumlich und funktional miteinander verknüpft werden. Zudem sollten in einem Ergänzungsbau die Touristinformation und ein lichtdurchlässiger Saal Platz finden, in dem Veranstaltungen und Schulprojekte unter Einbeziehung von Ausstellung und Bibliothek durchgeführt werden können.

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EINE ART LICHT verzaubert Erwachsene und Kinder gleichermaßen

Kurz vor Ende der Ausstellung „Eine Art Licht“ können Kunstfreunde den Maler Sven Ochsenreither am 1. März um 15 Uhr noch einmal hautnah erleben.

Der Künstler berichtet über seine Arbeit, vor allem über jene Bilder, die er seit der Eröffnung seiner ersten musealen Einzelausstellung in Mecklenburg-Vorpommern im Dezember 2018 geschaffen hat. Maskierte Tänzerinnen inmitten seiner Bilder gaben ihm Inspiration für neue Gemälde, von denen er fertige Exemplare mitbringen wird.

Licht ist der zentrale Punkt seiner Werke, er malt, schöpft und komprimiert seine eigene feststehende Realität: Bilder, die man in sich trägt, jenseits formaler Aspekte… „was ich mir dabei denke weiß ich ja selbst nicht“ äußerte er dazu in einem Künstlergespräch.

Ein Rundgang durch die Räume bietet letztmals die Chance, mit dem Maler ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss signiert er auf Wunsch Plakate und Kataloge.

Die Sonderausstellung in der Kunstsammlung läuft noch bis zum 3. März 2019.

Historische Bücherschätze sind zu bestaunen

Nach den Medienberichten über die „Rückkehr“ der Historischen Kirchenbibliothek St. Marien nach Neubrandenburg erreichen die Bibliothek viele Nachfragen von Interessierten, die diese Bestände gern besichtigen und mehr über sie erfahren wollen. Diese Bücherschätze sind im Magazin der Regionalbibliothek Neubrandenburg untergebracht. Um einen Einblick zu ermöglichen, wurden einige Exemplare in Vitrinen zusammengestellt, die derzeit im Studienbereich des Stadtarchivs bestaunt werden können.

Die etwa 900 Exemplare der Kirchgemeinde St. Marien sind überwiegend theologische Schriften, die zum Großteil in lateinischer Schrift verfasst sind. Mit ihrer Unterbringung in unmittelbarer Nachbarschaft zur Marien- sowie zur Johanniskirche sind beste Voraussetzungen gegeben, diese für wissenschaftliche Forschung zur Verfügung zu stellen. Außerdem können Interessenten die Bücher zur Einsichtnahme im gemeinsamen Lesesaal der Bibliothek und des Stadtarchivs zur Verfügung gestellt werden.

Die kleine feine Auswahl von Einzelstücken kann noch bis zum 28. Februar zu den Öffnungszeiten des Studienbereichs besichtigt werden: dienstags bis donnerstags von 9 bis 18 Uhr sowie freitags von 9 bis 13 Uhr.

Eine Art Licht

Sven Ochsenreither, 1973 in Landau geboren, kam 1994 zum Studium nach Greifswald und ist in Mecklenburg-Vorpommern geblieben. Der Vollblutmaler lebt jetzt in Zölkow und zeigt in der Kunstsammlung Neubrandenburg vom 13.12.2018 bis zum 03.03.2019 seine erste museale Einzelausstellung.

Der Schwerpunkt liegt auf den Bildern der letzten fünf Jahre, in denen Kinder in vielen Situationen erscheinen: neugierig, spielend, verträumt, mit Masken, im Zwiegespräch mit Tieren, in surreale Gebilde gekleidet. Die Gesichter der Kinder wie auch die besonders beleuchteten Hintergründe variieren in Farben und delikaten Farbklängen.

Eröffnung am 12. Dezember 2018 um 18 Uhr.
Künstlergespräch am 13. Dezember 2018 um 17 Uhr.

Übrigens: Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.12.2018) hat die Kunstsammlung wie immer an jedem Mittwoch von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Einladung

Neubrandenburger Bibliothek zeigt Lieblingskinderbücher

Die Regionalbibliothek plant vom 5. November bis zum 5. Januar eine Ausstellung unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ und bittet um Hilfe. Dabei kann jeder mitmachen. Aktuelle oder auch Kinderliteratur aus längst vergangenen Zeit sollen gezeigt werden. Klassiker und gern auch besondere Bücher sind gefragt. Es gibt keinerlei Altersvorgaben.
Wer mitmachen möchte, wird gebeten bis zum 26. Oktober unter dem Motto „Lieblingskinderbuch“ – ein Foto des Lieblingskinderbuches mit einer kurzen Beschreibung, – einen Hinweis zur Person (gern auch mit Foto) und – eine Einverständniserklärung, dass die Texte und Fotos für die Aktion veröffentlicht werden dürfen
per E-Mail an elke.riedel@neubrandenburg.de oder per Post an die Regionalbibliothek, Marktplatz 1, 17033 Neubrandenburg zu senden.
Die Bibliothek freut sich auf alle Einsendungen, die dann in einer bunten Mischung zu einer Ausstellung zusammengefügt werden.