IHK ehrt 43 junge Frauen und Männer als jahrgangsbeste Auszubildende

Sie haben Anlagenmechaniker oder Binnenschiffer, Chemielaborant oder Kanalbauer, Mediengestalterin oder Koch gelernt… Und sie sind die Besten der Besten Auszubildenden des Jahres 2019, weil sie in ihren Abschlussprüfungen das beste Ergebnis (mindestens 82 von 100 möglichen Punkten) ihrer Berufsgruppe erreicht haben. Für diese guten bis sehr guten Leistungen ehrte sie die IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern am Freitag, 15. November. Es sind 43 Jugendliche, die diese öffentliche Würdigung erhalten. Sie haben ihre Berufe in 34 Ausbildungsbetrieben erlernt. Deren Engagement in der Berufsausbildung wird an diesem Tag ebenfalls gewürdigt. Sieben Unternehmen haben zwei Jahrgangsbeste, ein Unternehmen, Webasto Neubrandenburg, sogar drei Jahrgangsbeste.

„Sie alle haben mit ihrem Berufsabschluss eine großartige Leistung vollbracht, die von Begeisterung, Anstrengungsbereitschaft und Leistungswillen zeugt“, gratuliert IHK-Hauptgeschäftsführer Torsten Haasch den jungen Frauen und Männern. „Ihnen stehen jetzt Tür und Tor zu vielfältigen Karrieremöglichkeiten offen. Nehmen Sie diesen Schwung mit“, ermuntert er die neuen Fachkräfte dazu, als Nächstes die höhere Berufsbildung zum Fachwirt, Meister oder Betriebswirt anzugehen. Schließlich sei der erste Berufsabschluss immer der Anfang neuer Perspektiven, so Torsten Haasch weiter.
Gleichzeitig dankt der Hauptgeschäftsführer den Ausbildungsunternehmen für deren Engagement: „Gute Bildung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für Beschäftigung und Wachstum.“
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Tourismusverband zeichnete Pastor i.R. Eckart Hübener aus

Der Mecklenburger Kapellenweg ist untrennbar mit seinem Namen verbunden: Eckart Hübener. Der Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. hat den Pastor im Ruhestand jetzt mit dem diesjährigen Tourismuspreis ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis an touristischen Unternehmen, Netzwerke oder Privatpersonen, die sich die Tourismusentwicklung in der Mecklenburgischen Seenplatte verdient gemacht haben. Der Geehrte hatte die Idee zu dieser besonderen Route.

Eckart Hübener hat den 35 Kilometer langen Mecklenburger Kapellenweg entwickelt und mit vielen Freiwilligen in die Tat umgesetzt. Sowohl auf dem Fahrrad als auch per Pedes oder mit dem Auto können Neugierige die sieben Orte erkunden. Sie können längst vergessene Kapellenplätze anhand von sichtbaren Feldsteinmauern, Holzkreuzen und Sitzbänken erkennen. Der Weg führt durch kleine Anhöhen der Mecklenburgischen Schweiz. Gekennzeichnet ist er durch grün-weiße Richtungsschilder, ein Logo sowie Tafeln. „Besucher können schöne Aussichten genießen“, so der in Rambow lebende Eckart Hübener, der die Idee zu der Route hatte.

In seiner Laudatio erinnerte Bert Balke vom Tourismusverband Mecklenburgische Seenplatte, daran, dass  es in der Region einst sieben Kapellen gab, die im Dreißigjährigen Krieg zerstört und im Jahr 1750 die nicht mehr auffindbar war. Eckart Hübener habe einmal gesagt: Die Kapellen seien einfach untergepflügt worden und dies hat Pastor Hübener genervt, wie er es einmal selbst formulierte.

„Heute sind Andachtsräume unter freiem Himmel entstanden – ein Angebot das perfekt ins touristische Konzept unserer Destination passt“, so Bert Balke weiter. „Bei der Suchmaschine Google gibt es seitenweise Material über Eckart Hübener. Die jüngeren Beiträge stehen fast alle im Zusammenhang mit seinem touristischen Wirken. Er ist ein wandelndes Heimatmuseum. Und für die, die ihn kennen Symbol dafür, dass Tourismus im ländlichen Raum sehr viel mehr ist als ein Zimmer und ein Bett.“

Schützen holen wieder zwei Gockel nach Neubrandenburg

Der Schützenverein „Vier Tore“ Neubrandenburg e.V. trat am 10. November 2019 mit 13 Schützen bei der Schützengilde Frankfurt /Oder zum 25. Pokalwettkampf um den Frankfurter Gockel in der Oderstadt an. Geschossen wurde in den Kategorien Luftgewehr (Jugend männlich) und Luftpistole freihändig Schüler weiblich/Schüler männlich, Jugend weiblich/Jugend männlich und Juniorinnen I). Bereits im Vorjahr konnten sich Jesper Flemming (Luftgewehr Jugend männlich; 40 Schuss) und Arne Eyk Leander Theuerkauf (damals noch Luftpistole Schüler männlich; 20 Schuss) gegenüber der großen Konkurrenz, die jährlich wiederkehrend um den „Frankfurter Gockel“ kämpft, behaupten und sich jeweils einen Gockel nach Hause holen.

Am vergangenen Wochenende bestätigten beide ihre Vorjahresleistungen: Arne E.L. Theuerkauf trat in diesem Jahr in der Alterskategorie Luftpistole Jugend männlich an und musste nunmehr 40 Schuss abgeben. Eine Herausforderung, die er mit einem Super-Ergebnis von 375 Ringen (einem Vorsprung von 4 Ringen zum Zweitplatzierten) meisterte und sich damit auch dieses Jahr wieder den begehrten Gockel-Pokal in Verbindung mit einem Plüschgockel nach Hause holen konnte.

Jesper Flemming, der als Luftgewehr-Schütze bei der männlichen Jugend antrat, freut sich ebenfalls über seinen Sieg und damit den zweiten Gockel-Pokal in Folge. Jesper steigerte sein Ergebnis zum Vorjahr um hervorragende 12 Ringe und wurde mit 372 Ringen Erster in seiner Kategorie.

"Silberner Meridian" – Ein Preis Europäischer Raumfahrtvereine und -freunde

Zum zweiten Mal wird der Europäische Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ vergeben. Die Ehrung wird anlässlich der 35. Neubrandenburger Tage der Raumfahrt am 09.11.2019 in der Mensa der Hochschule Neubrandenburg vorgenommen.

Der Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ wurde erstmals 2018 vergeben. Preisträger war der kürzlich verstorbene erste Deutsche im All, Dr. Sigmund Jähn, der den Preis für sein Lebenswerk erhielt. Der Preis wird einmal jährlich verliehen. Der Verleihungsinitiative gehören acht Raumfahrtvereine und drei Einzelpersönlichkeiten an.

Die Auszeichnung ist eine ringförmige Anstecknadel, in der ein Meridian mit Mond und Raumfahrzeug dargestellt ist. Sie besteht aus 950er Platin. Außerdem enthält der Ring einen blauen Lasurstein, der die Erde symbolisieren soll.

Ausschreibung Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2020

Bildungsträger und Schulklassen, Freizeit- und Kindereinrichtungen, Vereine, Jugend- und Seniorengruppen sowie Einzelpersonen aus unserem Land können ab sofort ihre medienpädagogischen Projekte aus den Jahren 2018 bis 2020 online einreichen unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Projekte aus allen Altersgruppen und allen Bereichen der Medienarbeit sind willkommen. Der Konzeptvielfalt sind keine Grenzen gesetzt. Es werden Preisgelder in einer Gesamthöhe von 6.000 Euro vergeben.
Der Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern 2020 prämiert Medienbildungs-Projekte aus den Bereichen:
• Freizeit und Teilhabe (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern) • Schule und Bildung (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V)
• Kindheit und Alter (Vergabe: Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V)
• gemeinsam30 – MV feiert! (Vergabe: Ministerpräsidentin des Landes M-V)

Eine Expertenjury wählt aus den eingereichten Beiträgen die eindrucksvollsten, innovativsten und nachhaltigsten Medienkompetenz-Projekte aus Mecklenburg-Vorpommern aus. Diese werden zur feierlichen Preisverleihung nach Rostock eingeladen, zum Eröffnungstag des FiSH – Filmfestivals im Stadthafen am 29. April 2020.

Einsendeschluss ist der 17. Januar 2020. Den Anmeldebogen, die genauen Teilnahmebedingungen und weitere Informationen finden Sie unter www.medienkompetenzpreis-mv.de.

Hintergrund und weitere Informationen

Seit 2006 verleiht die Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern jährlich im Rahmen des FiSH – Filmfestivals im Stadthafen in Rostock den Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern. Der Preis ist herausragenden Projekten gewidmet, die nachhaltige und/oder innovative Medienarbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen durchgeführt haben. Hierbei liegt der Fokus auf dem Prozess der Medienarbeit und weniger auf der Qualität des entstandenen Produktes.
Seit 2008 beteiligt sich das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V am Medienkompetenz-Preis Mecklenburg-Vorpommern und ab 2020 ebenso das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V. Anlässlich des Jubiläums „30 Jahre MV“ vergibt die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig im Jahr 2020 einen Sonderpreis. Geehrt werden Projekte die sich in vielfältiger Form gezielt mit der jüngsten Geschichte unseres Landes seit 1989 bis heute kritisch auseinandersetzen.

Großer Preis des Mittelstandes: Gluth GmbH als Finalist geehrt

Ob Heizungstausch, Badgestaltung, Anlagenbau oder Hausenergie: Owe Gluth und sein Team bei der Gluth GmbH sind gefragte Profis auf diesem Gebiet. Nun ist das mittelständische Unternehmen, das Owe Gluth seit 1990 Stück für Stück mit Ausdauer und Fleiß in Neubrandenburg aufgebaut hat, von der Oskar-Patzelt-Stiftung beim Auszeichnungswettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ als Finalist 2019 geehrt worden. Damit zählt das Neubrandenburger Unternehmen mit derzeit 75 Mitarbeitern zu den fünf vorbildlichsten und besten mittelständischen Unternehmen Mecklenburg-Vorpommerns.

Die renommierte Auszeichnung ist eine große Ehre für die Neubrandenburger, waren doch allein in Mecklenburg-Vorpommern immerhin knapp über 100 Firmen für den Preis nominiert worden. Bei einer festlichen Gala in Dresden nahm Owe Gluth, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, die Auszeichnung entgegen. „Der Preis ist eine wunderbare Anerkennung für unsere Arbeit, zumal der Preis zu den angesehensten Mittelstandspreisen zählt“, freut sich Gluth, der ein paar Monate zuvor bereits zum Unternehmer des Jahres 2019 in Mecklenburg-Vorpommern gekürt worden war. „Die schöne Statue wird in jedem Fall bei uns einen Ehrenplatz erhalten.“

Der große Preis des Mittelstandes der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt seit Jahren als begehrte Auszeichnung und darüber hinaus als Deutschlands wichtigster und renommiertester Wirtschaftspreis. Der deutschlandweite Preis wird seit 1995 an herausragende mittelständische Unternehmen verliehen, die nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern sich auch durch einen engagierten Kundenservice, Innovationen, die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen, ein vorbildliches Betriebsklima und breite Mitarbeiterweiterbildung sowie soziales und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Nur noch wenige Tage bis zur Preisverleihung

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2019 wird am 25. April 2019 um 15.30 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll (Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) verliehen. Er prämiert nunmehr zum 14. Mal die innovativsten und nachhaltigsten Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln.

Der Preis (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro) wird wieder in zwei Kategorien vergeben:

  • für „Außerschulische Projekte“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
  • für „Schulische Projekte“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Die aus vielen Teilen unseres Bundeslandes eingereichten Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. So zum Beispiel produzierte eine Grundschule in Ribnitz-Damgarten in Zusammenarbeit mit dem NABU M-V einen Trickfilm, der sich kindgerecht dem Thema „Eutrophierung der Meere“ widmet. Ein Verein aus Greifswald bietet Computer- und Tablet-Kurse für Seniorinnen und Senioren an. Kinder und Jugendliche aus Güstrow produzieren gemeinsam einen Musiksampler – mit allem, was dazu gehört. In Demmin setzt sich ein Projektfachkurs der Klassenstufe 11 mit dem Thema „Terrorismus und dessen Beziehung zu den Medien“ auseinander.

Ein Auswahlgremium hat die 31 Einreichungen gesichtet und diskutiert, schließlich zehn Projekte ausgewählt und diese einer Preisjury empfohlen. Die Preisjury bestimmte aus den acht Bewerbern die vier besten Projekte, die sich am 25. April 2019 einem breiten Publikum präsentieren dürfen.

Dies sind:

  • der Soziale Bildung e. V./OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) aus Rostock mit dem medienübergreifenden Projekt „WE BUILD THIS CITY! Minecraft Rostock Gaming Projekt“
  • die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV mit dem Kitaprojekt „AMEISENKINDER“
  • die Jenaplanschule Rostock mit dem „Hörspielprojekt“
  • die Regionale Schule mit Grundschule „Anne Frank“ Tessin mit dem Projekt „Mein Beruf in Tessin“

Zur diesjährigen Preisjury gehören Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Ulrike Möller (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V), Dr. Antje Draheim (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, Abteilungsleiterin Abteilung Jugend und Familie) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung | Vertreterin der Medienkompetenz-Preis-Gewinnerinnen und -Gewinner 2018).

Beide Jurys haben lange gesichtet, diskutiert und bewertet. Wie jedes Jahr fiel es den Jurorinnen und Juroren nicht leicht, zu einem Ergebnis zu kommen. Jedes einzelne Projekt sei auf seine Weise sehr wertvoll und verdiene großes Lob und viel Anerkennung, so die übereinstimmende Meinung der Jurorinnen und Juroren. Auf jeden Fall zeige die Vielfalt der Konzepte und Projekte, dass Medienkompetenzvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema sei.

Am Tag der Verleihung des Medienkompetenz-Preises M-V 2019 können sich die Gäste von dem Ideenreichtum der medienpädagogischen Arbeit im Land überzeugen.

Durch die Preisverleihung wird Mark Sternkiker (Filmemacher und Medienpädagoge) führen.