Medienkompetenz-Preis M-V 2019: Nur noch wenige Tage bis zur Preisverleihung

Zu dem von der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur ausgelobten Medienkompetenz-Preis M-V 2019 haben sich in diesem Jahr 31 Projekte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern beworben.

Der Medienkompetenz-Preis M-V 2019 wird am 25. April 2019 um 15.30 Uhr im Lichtspieltheater Wundervoll (Friedrichstraße 23, 18057 Rostock) zum Auftakt des Rostocker Filmfestivals im StadtHafen (FiSH) verliehen. Er prämiert nunmehr zum 14. Mal die innovativsten und nachhaltigsten Projekte, die Medienkompetenz modellhaft an Menschen aller Altersgruppen vermitteln.

Der Preis (dotiert mit insgesamt 3.000 Euro) wird wieder in zwei Kategorien vergeben:

  • für „Außerschulische Projekte“ (Vergabe: Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern),
  • für „Schulische Projekte“ (Vergabe: Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur).

Die aus vielen Teilen unseres Bundeslandes eingereichten Projekte weisen eine große Methoden- und Themenvielfalt auf. So zum Beispiel produzierte eine Grundschule in Ribnitz-Damgarten in Zusammenarbeit mit dem NABU M-V einen Trickfilm, der sich kindgerecht dem Thema „Eutrophierung der Meere“ widmet. Ein Verein aus Greifswald bietet Computer- und Tablet-Kurse für Seniorinnen und Senioren an. Kinder und Jugendliche aus Güstrow produzieren gemeinsam einen Musiksampler – mit allem, was dazu gehört. In Demmin setzt sich ein Projektfachkurs der Klassenstufe 11 mit dem Thema „Terrorismus und dessen Beziehung zu den Medien“ auseinander.

Ein Auswahlgremium hat die 31 Einreichungen gesichtet und diskutiert, schließlich zehn Projekte ausgewählt und diese einer Preisjury empfohlen. Die Preisjury bestimmte aus den acht Bewerbern die vier besten Projekte, die sich am 25. April 2019 einem breiten Publikum präsentieren dürfen.

Dies sind:

  • der Soziale Bildung e. V./OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) aus Rostock mit dem medienübergreifenden Projekt „WE BUILD THIS CITY! Minecraft Rostock Gaming Projekt“
  • die Medienwerkstatt Wismar im Filmbüro MV mit dem Kitaprojekt „AMEISENKINDER“
  • die Jenaplanschule Rostock mit dem „Hörspielprojekt“
  • die Regionale Schule mit Grundschule „Anne Frank“ Tessin mit dem Projekt „Mein Beruf in Tessin“

Zur diesjährigen Preisjury gehören Katrin Kauer (Medienausschuss Mecklenburg-Vorpommern), Dr. Ulrike Möller (Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V), Dr. phil. Anja Schwertfeger (Institut für Allgemeine Pädagogik und Sozialpädagogik der Universität Rostock), Corinna Pfaff (Geschäftsführerin des Deutschen Journalisten-Verbandes M-V), Dr. Antje Draheim (Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung M-V, Abteilungsleiterin Abteilung Jugend und Familie) und Nadine Berlenbach (Landesinformationsstelle Schülerzeitung | Vertreterin der Medienkompetenz-Preis-Gewinnerinnen und -Gewinner 2018).

Beide Jurys haben lange gesichtet, diskutiert und bewertet. Wie jedes Jahr fiel es den Jurorinnen und Juroren nicht leicht, zu einem Ergebnis zu kommen. Jedes einzelne Projekt sei auf seine Weise sehr wertvoll und verdiene großes Lob und viel Anerkennung, so die übereinstimmende Meinung der Jurorinnen und Juroren. Auf jeden Fall zeige die Vielfalt der Konzepte und Projekte, dass Medienkompetenzvermittlung in Mecklenburg-Vorpommern ein wichtiges Thema sei.

Am Tag der Verleihung des Medienkompetenz-Preises M-V 2019 können sich die Gäste von dem Ideenreichtum der medienpädagogischen Arbeit im Land überzeugen.

Durch die Preisverleihung wird Mark Sternkiker (Filmemacher und Medienpädagoge) führen.

IHK sucht "TOP-Ausbildungsbetrieb 2019"

Unternehmen aus dem Bereich der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern können sich ab sofort um den Titel „TOP-Ausbildungsbetrieb 2019“ bewerben.

Dazu erklärt Torsten Haasch, Hauptgeschäftsführer der IHK: „Mit der Titelvergabe wollen wir die besonderen Leistungen der Unternehmen für eine qualitativ hochwertige Ausbildung junger Menschen, bei der Berufsorientierung und der Fachkräfteentwicklung würdigen und anerkennen. ‚TOP-Ausbildungsbetrieb‘ ist ein Markenzeichen für herausragende Ausbildung.“

Bewerben können sich alle Ausbildungsbetriebe, die mindestens seit fünf Jahren durchgehend in sehr guter Qualität in IHK-Berufen in der Region ausbilden. Die entsprechenden Unterlagen sind auf den Internetseiten der Kammer unter neubrandenburg.ihk.de zu finden. Die Entscheidung über die Verleihung obliegt einer unabhängigen Jury. Die TOP-Ausbildungsbetriebe werden mit einer eigens kreierten Trophäe und einer Urkunde geehrt. Vergeben wird der Titel in zwei Kategorien: an Unternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern und an Unternehmen ab 50 Mitarbeiter.

Die Bewerbungen sind bis zum 8. März 2019 zu richten an: IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern Bereich Aus- und Weiterbildung Postfach 11 02 53 17042 Neubrandenburg. Für Fragen steht Ellen Grull, Leiterin des Bereiches Aus- und Weiterbildung unter Telefon 0395 – 5597-400 oder per E-Mail an ellen.grull@neubrandenburg.ihk.de zur Verfügung.

bdla-Preis 2018 für Absolvent Robert Freimuth

Der diesjährige Preis der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern des bdla (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) für die beste Abschlussarbeit in den Landschaftsarchitekturstudiengängen wurde am Mittwoch an der Neubrandenburger Hochschule an Robert Freimuth verliehen. Die Leiterin der bdla-Regionalgruppe MV, Carola Morgenstern, gratulierte persönlich und sprach über die „tolle Zusammenarbeit mit der Hochschule“. Der Preisträger präsentierte eine Kurzversion seiner Masterthesis vor Studierenden sowie Professorinnen und Professoren, bevor er die Auszeichnung von bdla-Mitglied Enno Meier-Schomburg entgegennehmen konnte.

Er überzeugte die Jury mit sehr viel Fachkompetenz zum Thema „Westport 21 in Wismar – Freiraumplanung im Alten Holzhafen unter den speziellen bautechnischen Anforderungen“. „Die Master-Thesis entstand in enger Zusammenarbeit mit dem OLP Klisch & Schmidt. Bei diesem Planungsbüro in Schwerin bin ich seit September fest angestellt.“ Es sei gut, bereits im Studium mit Arbeitgebern Kontakt aufzunehmen und erste Projekte zu bearbeiten. Er fühle sich sehr gut auf den Berufseinstieg vorbereitet, meint er. „Denn das Studium enthält das breitgefächerte Spektrum für die Praxis. Absolventinnen und Absolventen der Landschaftsarchitektur sind sehr gefragt. Wir suchen in unserem Planungsbüro gerade händeringend einen weiteren Landschaftsarchitekten“.

Als Dank für sein besonderes Engagement im Studiengang hat Enno Meier-Schomburg den Studenten Gerhard Tokarski mit einem bdla-Buchpreis überrascht.

Sicherheit macht Schule

Das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ haben die Regionale Schule „Am Lindetal“ in Neubrandenburg und das Regionale Berufliche Bildungszentrum Müritz für die Umsetzung ihrer Sicherheitskonzepte erhalten. Staatssekretär Thomas Lenz aus dem Schweriner Innenministerium und der 1. Stellvertretende Landrat Kai Seiferth übergaben am 7. November die Urkunden.

Die Regionale Schule „Am Lindetal“ in Neubrandenburg hat am 7. November 2018 für weitere fünf Jahre das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ erhalten. Diese Verlängerung war für Schulleiterin Regine Stieger ein weiterer Beleg dafür, dass die Schule auf ihr umfangreiches Sicherheitskonzept stolz sein kann. Seit vielen Jahren wird an der Regionalschule alles getan, damit die Schülerinnen und Schüler ebenso wie die Lehrerinnen und Lehrer an dieser Einrichtung ungestört und in freundlicher Atmosphäre lernen und lehren können.

Der Landesrat für Kriminalitätsvorbeugung Mecklenburg-Vorpommern vergibt gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur das Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ seit September 2012, um diese Leistungen öffentlich zu würdigen und zugleich zur Nachahmung zu empfehlen.

Im Leitfaden zur Vergabe des Qualitätssiegels „Sicherheit macht Schule“ heißt es: „Schulen mit diesem Qualitätssiegel verdeutlichen, dass sie über ihre in Gesetzen und Verordnungen geregelten Pflichtaufgaben hinaus eine breite Palette an unfall-,gesundheits- und gewaltpräventiven Maßnahmen anbieten und damit der objektiven und subjektiven Sicherheit ihrer Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Lehrerinnen und Lehrer einen besonderen Stellenwert im Schulalltag beimessen.
Das Qualitätssiegel trägt auch dazu bei, das Schulklima zu verbessern, Arbeitszufriedenheit und Lernerfolge zu befördern sowie den Ruf und die Außenwirkung der Schule zu unterstützen. Schülerinnen und Schülern sowie dem Lehrerpersonal wird darüber hinaus ein zusätzliches Kriterium für die Schulwahl geboten.“

Mit dem Qualitätssiegel „Sicherheit macht Schule“ können Schulen aller Schularten aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet werden, wenn sie zusätzlich zu ihren Pflichtaufgaben die in dem Leitfaden aufgeführten Qualitätskriterien erfüllen. Eine Bewerbung um das Siegel bzw. dessen Verlängerung erfolgt durch die jeweilige Schulleitung, der Antrag ist bis zum 30. Juni eines Jahres zu stellen. Der Leitfaden ist bei der Koordinatorin des Präventionsrates für Kriminalitätsvorbeugung des Landkreises MSE erhältlich, hier erfolgt auch bei Bedarf eine entsprechende Beratung: angelika.wiedemann-rudolph@lk-seenplatte.de; Tel.: 0395 57087 5033

Europäische Raumfahrtvereine und -freunde verleihen erstmals den "Silbernen Meridian"

Anlässlich der Festveranstaltung zum 40. Jahrestag des ersten Deutschen im All, erhält Dr. Sigmund Jähn, am 26. August in seinem Geburtsort Morgenröthe-Rautenkranz unter Anwesenheit von viel Prominenz den „Silbernen Meridian“.
In der Laudation dazu heißt es: „Mit der Verleihung des Ehrenpreises dankt die Verleihungsinitiative Dr. Jähn für seinen unermüdlichen und uneigennützigen Einsatz bei der Vermittlung der Faszination Raumfahrt und für seinen großen persönlichen Beitrag, den er als Mentor und Berater deutscher Astronauten für das gegenseitige Verständnis zwischen deutschen und russischen Raumfahrtakteuren geleistet hat. Unvergesslich ist in diesem Zusammenhang, auch seine Schilderung der Verletzlichkeit unseres Planeten und sein Appell zur Bewahrung des Friedens und unserer Erde. Die Verleihungsinitiative ist froh und stolz mit ihrem Raumfahrtpreis „Silberner Meridian“ einen großartigen und gleichzeitig so bescheidenen Menschen ehren zu können.“
Die Idee zu diesem Preis entwickelten der Münchener Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR) und das Team der Neubrandenburger Zeitschrift „Raumfahrt Concret“. Weitere vier deutsche Raumfahrtvereine sowie die Schweizerische Raumfahrt-Vereinigung (SRV) schlossen sich der Verleihungsinitiative an. Konzipiert und hergestellt wurde der Preis komplett in Neubrandenburg, woran Goldschmied Hendrik Eickhoff, Grafikdesigner Jörg Hinz und die Druckerei Walther beteiligt waren.
Die Auszeichnung ist eine ringförmige Anstecknadel, in der ein Meridian mit Mond und Raumfahrzeug dargestellt ist. Sie besteht aus 950er Platin. Außerdem enthält der Ring einen blauen Lasurstein, der die Erde symbolisieren soll.
Der “Silberne Meridian“ stellt die höchste Auszeichnung der Verleihungsinitiative dar und soll jedes Jahr an Menschen verliehen werden „…die sich in besonderem Maße um die Darstellung der Faszination Raumfahrt und um die begeisternde Vermittlung raumfahrtwissenschaftlichen, -technischen oder -historischen Wissens sowie der völkerverständigenden Idee einer internationalen Zusammenarbeit im Kosmos verdient gemacht haben…“, wie es in der Satzung der Verleihungsinitiative zu lesen ist.
Die Auswahl findet öffentlich über die beteiligten Vereine statt, wo jedermann seine Vorschläge einbringen kann. Ein Beirat trifft dann die endgültige Entscheidung.

Vorschläge gesucht: Wer ist ehrenamtlich besonders aktiv?

Ehre fürs Ehrenamt. Die Stadt Neubrandenburg würdigt seit 1999 ehrenamtliches Engagement. Auch 2019 sollen Einwohner, die sich mit ihrer Arbeit zum Wohle der Stadt hervorgetan haben während des Stadtempfangs am 4. Januar eine Anerkennung durch die Stadtpräsidentin und den Oberbürgermeister bekommen. Diese Auszeichnung geht mit einem Eintrag in das Ehrenbuch der Stadt einher. Vereine, Verbände und Selbsthilfegruppen sind deshalb aufgerufen, Vorschläge dafür zu unterbreiten, wer für eine Ehrung in Frage kommen könnte. Das Alter spielt dabei keine Rolle. Junge ehrenamtlich Aktive können genauso vorgeschlagen werden, wie Aktive, die sich schon seit vielen Jahren engagieren.
Es wird darum gebeten, den Antrag auf Würdigung des Ehrenamtes bis zum 30. September schriftlich bei der Stadtpräsidentin einzureichen. Das dafür vorgesehene Formular ist auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg zu finden. www.neubrandenburg.de

Unternehmen des Jahres 2018 gesucht – Bewerbungsfrist läuft

Noch bis zum 8. Oktober 2018 können sich in der Stadt Neubrandenburg ansässige Unternehmen um die Auszeichnung „Unternehmen des Jahres 2018“ bewerben. Der Gewinner wird während des Neubrandenburger Bürgerempfangs am 4. Januar 2019 geehrt.

Wenn Sie sich als Unternehmen angesprochen fühlen oder ein Unternehmen kennen, das ausgezeichnet werden soll, dann nutzen Sie bitte den Online-Bewerbungsbogen auf der Internetseite der Stadt Neubrandenburg. Nutzen Sie hierfür folgenden Link: www.neubrandenburg.de/Wirtschaft-Entwicklung/Städtische-Unternehmen/Unternehmen-des-Jahres