Badegäste können kommen: Saison beginnt heute

Heute halten die Rettungsschwimmer Einzug in die Strandbäder am Reitbahnsee und am Augustabad (Tollensesee). Dies ist der Start für die offizielle Badesaison. Bereits am 9. Mai wurden die Strandbäder von den Verantwortlichen der Stadt, des Landkreises und der DRK-Wasserwacht in Augenschein genommen.

Im Mai und im September sind Rettungsschwimmer des DRK von 9 bis 16:30 Uhr und in den Monaten Juni, Juli und August von 9 Uhr bis 18 Uhr vor Ort. Die öffentlichen Toiletten sind bereits seit 15. Mai auf. Vor einigen Wochen wurden an den Stränden in Broda und im Augustabad rund 450 Tonnen Sand angeliefert. Eine Spendenaktion mehrerer Unternehmen hat dies möglich gemacht. Die Strandbäder Augustabad und am Reitbahnsee werden bewacht. Einzige Ausnahme bildet das Strandbad Broda. Es stehen nicht genug Rettungsschwimmer zur Verfügung, um auch dort eine Beaufsichtigung zu gewährleisten. Eine Stellenausschreibung ist erfolgt.

Monatliche Kontrollen der Wasserqualität durch das Gesundheitsamt sichern sorgenfreies Baden und sind Voraussetzung für die Verleihung der Blauen Flagge. Dieses Qualitätssiegel der Stiftung für Umwelterziehung zeichnet saubere und sichere Strände aus. In diesem Jahr werden die Blauen Flaggen am 24. Mai in Zinnowitz übergeben. Für das Augustabad gibt es eine besondere Würdigung, da dort seit 20 Jahren die Flagge weht. Die städtischen Strandbäder stehen den Besuchern kostenfrei zur Verfügung.

Vorstellung der Badewasserkarte 2019

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Mittwoch gemeinsam mit dem Ersten Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) Dr. Heiko Will die Badewasserkarte 2019 für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt. „Das Badewasser in Mecklenburg-Vorpommern ist von hervorragender Qualität. Das gilt sowohl für das Binnenland als auch für die Küste. Touristen und Einheimische können sich auch in diesem Jahr auf einen Badeurlaub bei uns im Land freuen. Das ist von besonderer Bedeutung. Denn: Jeder zweite Urlauber kam im vergangenen Jahr zum Badeurlaub nach Mecklenburg-Vorpommern. Das setzt Maßstäbe, die immer wieder neu erfüllt werden müssen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe. Im vergangenen Jahr haben nach Angaben des Statistischen Amtes 7,9 Millionen Gäste Mecklenburg-Vorpommern besucht. Mit 30,9 Millionen Übernachtungen wurde ein neuer Rekord aufgestellt.

500 Badegewässer werden überprüft – 98 Prozent mit „ausgezeichnet“ oder „gut“

500 Badegewässer werden in dieser Saison überprüft: 158 Badestellen an der Ostsee, 334 an Seen und acht an Flüssen. 296 Badegewässer haben eine überregionale Bedeutung und werden auch der EU gemeldet. Alle anderen werden genauso streng überwacht. 98 Prozent der Badestellen (484 Badestellen) sind als „ausgezeichnet“ oder „gut“ bewertet worden.

In der vergangenen Saison wurden 2.808 Badegewässerproben im LAGuS analysiert. In 13 Proben wurde der Höchstwerte für Indikatorkeime (E.coli und Enterokokken) überschritten. Die entnommenen Nachproben waren unauffällig. Die Badewasserproben werden in der Zeit vom 01. Mai bis zum 10. September jeden Jahres alle vier Wochen durch die zuständigen Gesundheitsämter bei einer Mindestwassertiefe von einem Meter 30 Zentimeter unter der Wasseroberfläche entnommen. Das Wasser wird dann auf gesundheitliche Parameter wie Escherichia coli und Intestinale Enterokokken untersucht. Die Sichttiefe und der pH-Wert des Wassers spielen ebenso eine Rolle. Wird bei einer Probe der Höchstwert nach Badegewässerlandesverordnung überschritten, wird umgehend eine Nachprobe entnommen und geprüft, ob ein Badeverbot ausgesprochen werden muss.

Badegewässerkarte online verfügbar und als App zum Download

Die Ergebnisse sind auf der Badegewässerkarte auf dem Regierungsportal, der Internetseite des Wirtschaftsministeriums, einsehbar www.regierung-mv.de/Landesregierung/wm/gesundheit/Badewasserqualitaet. Zu jeder untersuchten Badestelle ist ein Kurzprofil hinterlegt, das die wichtigsten Informationen zusammenfasst, unter anderem auch Hinweise zu behindertengerechten Badegewässern. Die Badewasser-App „Badewasser-MV“ steht in den gängigen Stores zum Download bereit. Die Informationen werden ständig aktualisiert.

Badegäste können kommen: Saison beginnt am 20. Mai

Am 20. Mai halten die Rettungsschwimmer Einzug in die Strandbäder am Reitbahnsee und am Augustabad (Tollensesee). Dies ist der Start für die offizielle Badesaison. Am Donnerstag (9. Mai) wurden die Strandbäder von den Verantwortlichen der Stadt, des Landkreises und der DRK-Wasserwacht in Augenschein genommen. Derzeit schreckt die Wassertemperatur des Tollensesees mit 10 Grad Celsius möglicherweise noch vom Baden ab. Einem pünktlichen Saisonbeginn steht dennoch nichts im Weg.

Im Mai und im September sind Rettungsschwimmer des DRK von 9 bis 16:30 Uhr und in den Monaten Juni, Juli und August von 9 Uhr bis 18 Uhr vor Ort. Die öffentlichen Toiletten sind bereits ab 15. Mai auf. Erst vor wenigen Wochen wurden an den Stränden in Broda und im Augustabad rund 450 Tonnen Sand angeliefert. Eine Spendenaktion mehrerer Unternehmen hat dies möglich gemacht. Die Strandbäder Augustabad und am Reitbahnsee werden bewacht. Einzige Ausnahme bildet das Strandbad Broda. Es stehen nicht genug Rettungsschwimmer zur Verfügung, um auch dort eine Beaufsichtigung zu gewährleisten. Eine Stellenausschreibung ist erfolgt.

Monatliche Kontrollen der Wasserqualität durch das Gesundheitsamt sichern sorgenfreies Baden und sind Voraussetzung für die Verleihung der Blauen Flagge. Dieses Qualitätssiegel der Stiftung für Umwelterziehung zeichnet saubere und sichere Strände aus. In diesem Jahr werden die Blauen Flaggen am 24. Mai in Zinnowitz übergeben. Für das Augustabad gibt es eine besondere Würdigung, da dort seit 20 Jahren die Flagge weht. Die städtischen Strandbäder stehen den Besuchern kostenfrei zur Verfügung.

Einige Hinweise für den ungetrübten Badespaß

Generell sind unsere Seen auch bei den herrschen Temperaturen bestens zum Baden geeignet. Dennoch sollte man nicht vergessen, dass unsere Binnengewässer Lebensraum für zahlreiche Pflanzen, Tiere und andere Lebewesen sind, die teilweise die herrschen Temperaturen und die vielen Sonnenstunden zur Vermehrung oder besonders üppigen Wachstum nutzen. Mit Stand vom 26. Juli 2018 sind Zerkarien an der Müritz in Klink und Blaualgen auf dem Melzer See festgestellt worden. Diese natürlichen Phänomene können bei badenden Menschen Reaktionen hervorrufen, die den Badespaß trüben oder auch Gesundheitsstörungen hervorrufen können. Da diese natürlichen Vorgänge stark von Sonnenscheindauer, Temperaturen, Wind und Regen abhängen, kann die Situation sich rasch ändern, so dass jeder Badende selbst einschätzen muss, ob er in das Wasser gehen sollte oder nicht. Die Bakterien, die gegenwärtig an der Ostseeküste für Beunruhigung sorgten (Vibrio vulnificus), können in unseren Binnengewässer nicht leben, da der Salzgehalt des Wassers zu niedrig ist. Diese Bakterien bevorzugen Brackwasserzonen und sind daher insbesondere ein Problem der Boddengewässer. Gesundheitliche Beeinträchtigungen sind insbesondere durch Zerkarien und Algen (Blaualgen) zu befürchten. Wenn diese im Badewasser nachgewiesen werden, wird darüber durch Aushänge informiert und auf besondere Verhaltensregeln aufmerksam gemacht. Ein durchgängiges Badeverbot muss meist nicht ausgesprochen werden, wenn diese Hinweise beachtet werden und entsprechend gehandelt wird.
Bei der Badedermatitis oder Zerkariendermatitis kommt es zu stark juckenden Hauterscheinungen in den betroffenen Körperregionen. Es bilden sich leicht rötliche und juckende Quaddeln auf der Haut. Zerkarien kommen vor allem in flachen Uferbereichen vor, deshalb sollten diese gemieden werden. Tiefer (kühlere) Wasserbereiche sind meist ungefährlich. Zerkarien benötigen durchschnittlich vier Minuten zum Eindringen in die Haut. Deshalb sollte nach dem Baden der Körper zuerst gut abgetrocknet, besser richtig abgerieben, werden. Duschen begünstigt das Überleben der Zerkarien und das Eindringen in die Haut. Deshalb sollte es erst etwas später folgen. Von Zerkarien können übrigens auch Hunde, die im Wasser baden, befallen werden.
Blaualgenteppiche sind an der bläulich grünen Trübung des Wassers, an Schlierenbildung und der wolkenartigen Verteilung im Wasser zu erkennen. Bei Hautkontakt können Reizungen sowie allergische Reaktionen hervorgerufen werden; eine Giftwirkung könnte auftreten, wenn an mehreren Tagen hintereinander algenhaltiges Wasser geschluckt wird. Deshalb sollte man den Aufenthalt in Bereichen mit sichtbaren Cyanobakterienentwicklungen vermeiden und vor allem beim Schwimmen kein Wasser schlucken. Falls Beschwerden nach dem Baden auftreten (z. B. Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Hautreizungen oder Quaddeln), muss der Arzt aufgesucht werden. Und das Gesundheitsamt ist zu informieren.