Bushaltestelle Koszaliner Straße wieder freigegeben

Die Bushaltestelle in der Koszaliner Straße wurde am Freitag wieder für den Busverkehr freigegeben. Sie wurde komplett neu gestaltet und barrierefrei ausgebaut. Der Umbau der Haltestelle beinhaltet unter anderem den Einbau von sogenannter Kasseler Borde, die eine ausgeglichene Einstiegshöhe für die Fahrgäste ermöglicht. Eine entsprechende Pflasterung macht die Haltestelle und das Einstiegsfeld außerdem für sehbehinderte Menschen erkennbar.

Die Haltestelle wurde in den 1970er-Jahren errichtet und liegt mitten in einem Wohngebiet in der Oststadt. Der Umbau wurde wegen des schmalen Gehwegs und der unübersichtlichen Straßenführung notwendig. Insgesamt kostete die Baumaßnahme, die von der Stadt Neubrandenburg durchgeführt wurde, 214.000 Euro. Vom Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung flossen für die Umgestaltung etwa 123.000 Euro Fördergelder.

Die Stadt plant für rund 40 weitere Bushaltestellen eine barrierefreie Umgestaltung. Die Neubrandenburger Verkehrsbetriebe bedanken sich für die Geduld ihrer Fahrgäste während der rund zweieinhalb monatigen Umbaumaßnahme.

Meldepflicht: Arbeitsagentur prüft Beschäftigung von Behinderten

Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Die Neubrandenburger Arbeitsagentur muss diese Beschäftigungspflicht für das Kalenderjahr 2018 prüfen. Deswegen müssen Arbeitgeber mit mindestens 20 Arbeitsplätzen bis spätestens 31. März 2019 der für Ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit ihre Beschäftigungsdaten anzeigen. Am schnellsten geht dies elektronisch. Diese Frist kann nicht verlängert werden.

Kommen Arbeitgeber der Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine so genannte Ausgleichsabgabe zu zahlen. Diese Abgabe wird auf Grundlage der jahresdurchschnittlichen Beschäftigungsquote ermittelt. Um die Ausgleichsabgabe zu berechnen und die entsprechende Anzeige zu erstellen, können Unternehmen und Arbeitgeber die kostenfreie Software IW-Elan nutzen. Diese steht auf der Homepage www.iw-elan.de unter der Rubrik „Download“ zur Verfügung oder kann als CD-ROM unter der Rubrik „Service“ bestellt werden. Die Meldung kann auf elektronischem Wege schnell und unbürokratisch vorgenommen werden. Nur der von IW-Elan automatisch erzeugte Versandbeleg mit der Meldungs-ID-Nummer (Erklärung zur Vorlage bei der Agentur für Arbeit) ist unterzeichnet an die zuständige Agentur für Arbeit zu senden.

Zu weiteren Fragen und Informationen rund um das Anzeigeverfahren und die Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer können sich Arbeitgeber an ihre zuständige Agentur für Arbeit wenden. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch über die kostenfreie Arbeitgeberhotline: 0800 4 5555 20, per E-Mail an Rostock.061-OS@arbeitsagentur.de oder per Fax an 0381 804 260-3061 möglich.