Aktionstag der Verbraucherzentrale MV zum Thema Heizkostenabrechnung

Am 15. November 2018 von 10 bis 17 Uhr informieren Energieberater der VZ MV in der Beratungsstelle Neubrandenburg zum Thema „Heizkostenabrechnung“. Verbraucher können sich individuell, unabhängig – und an diesem Tag kostenfrei – zu ihrer Abrechnung beraten lassen.

Die Experten bewerten individuelle Verbräuche und Kosten für Heizen und Warmwasserbereitung. Darauf aufbauend erhalten Ratsuchende Empfehlungen zur Verbrauchssenkung. Sollte die Abrechnung grundsätzliche Fehler beinhalten, stellt der Fachmann gern Kontakt zur Rechtsberatung der Verbraucherzentrale her.

Die Beratungsstelle Neubrandenburg befindet sich in der Kranichstraße 4a.

Fünf Tipps für Verbraucher:

  • Oft können Heizkosten durch ein verändertes Nutzerverhalten gesenkt werden, ohne dass auf Komfort verzichtet werden muss. Ein einfaches Beispiel: Senkung der Raumtemperatur, wenn man nicht zu Hause ist.
  • Elektronische Thermostatventile senken Raumtemperaturen automatisch, wenn niemand zuhause ist, und lassen die Temperaturen pünktlich zum Eintreffen in der Wohnung wieder ansteigen.
  • Die Höhe der Heizkosten hängt auch von der Qualität der Wärmedämmung und Fenster, von der Heiztechnik und vom verwendeten Energieträger ab. Eine Prüfung in der Energieberatung lohnt sich.
  • In vielen Wohnungen trägt der Warmwasserverbrauch zu hohen Kosten bei. Die Nutzung einfacher technischer Einrichtungen, wie Sparbrauseköpfe oder Perlatoren, lassen Wasserkosten sinken.
  • Meistens suchen Verbraucher Hilfe, wenn eine Nachzahlung verlangt wird. Die Heizkosten können aber trotz Guthaben zu hoch sein.

Betreuungsrecht und Nachbarschaftsrecht

Hilfsbereitschaft und Respekt sollten unseren Alltag bestimmen. Eine liebevolle Betreuung innerhalb der Familie oder die gute Nachbarschaft in einem Ort gehören zu einem zufriedenen Leben dazu. Alles sollte ordentlich und sinnvoll geregelt sein.

Justizministerin Katy Hoffmeister antwortet auf Fragen der Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag, 8. November 2018, um 14:00 Uhr im Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ in der Ravensburgstraße 23 in Neubrandenburg

Wegen begrenzter Kapazitäten sind alle Interessierten gebeten, sich unter presse@jm.mv-regierung.de oder telefonisch 0385-588 3003 anzumelden.

Worum geht es beim Betreuungsrecht?

Rechtliche Betreuung geht jeden etwas an. Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Denn eine unerwartet schwere Krankheit, ein plötzlicher Unfall beim Baden oder Autofahren, oder auch der Moment, wenn die geistigen Kräfte nachlassen, können Sie und Ihre Angehörigen aus der Bahn werfen. Mit einer Vorsorgevollmacht bewahren Sie sich die größtmögliche Selbstbestimmung in Notlagen.

Warum gibt es in MV kein Nachbarschaftsgesetz?

Es gibt Regeln, die Nachbarn einzuhalten haben. Selbst wenn nicht jeder Zentimeter der Nachbarhecke gesetzlich geregelt ist, so sind doch Vorgaben im Bürgerlichen Gesetzbuch enthalten. Das Justizministerium hat für Sie die gesetzlichen Regelungen zusammengefasst, die helfen, unnötige Auseinandersetzungen zu vermeiden.

Doch wie überall gilt: Kommunikation hilft.

Schulstart ohne Vitamintabletten

In wenigen Tagen startet das neue Schuljahr. Aus Sorge, dass ihre Kinder in der Schule nicht mitkommen oder anfällig für Infekte sind, setzen Eltern mitunter auf Nahrungsergänzungsmittel. Davon rät die Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern ab.
Studien zeigen, dass die Kinder in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen gut mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt sind. „Eine Extraportion an Vitaminen oder Mineralstoffen ist deshalb in der Regel überflüssig und kann zudem sehr teuer werden“, so Sandra Reppe von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern.
Das Angebot in Drogeriemärkten, Apotheken oder im Internet vermittelt Eltern ein anderes Bild. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln haben Kinder als Zielgruppe immer mehr im Blick. Im Handel gibt es zahlreiche Produkte mit Vitaminen, Mineralstoffen oder Omega-3-Fettsäuren speziell für Kinder. Sie kommen zum Beispiel in Form von Fruchtgummis oder als Bärchen zum Lutschen daher und sprechen so nicht nur Eltern, sondern bereits die Kinder an. Problematisch ist, dass einige Produkte sehr hoch dosiert sind, was zu unerwünschten Wirkungen wie Kopfschmerzen oder Müdigkeit führen kann.
Durch Abbildungen oder Gesundheitswerbung wie „Unterstützung der Gedächtnisleistung“ oder „Das Plus für das Immunsystem“ auf den Verpackungen kann der Eindruck entstehen, dass die Produkte Konzentrationsfähigkeit der Kinder erhöhen oder die Abwehrkräfte der Kinder stärken. Allerdings geht eine Zufuhr über den Bedarf eines Nährstoffs hinaus nicht mit einer zusätzlichen oder verbesserten Wirkung einher. „Beispielsweise ist das in Obst oder Gemüse enthaltene Vitamin C für die normale Funktion des Immunsystems wichtig, Erkältungskrankheiten vorbeugen kann man mit einer übermäßige Zufuhr durch Nahrungsergänzungsmittel jedoch nicht“ erläutert Sandra Reppe.
Ausführliche Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln für Kinder finden Sie im Bericht zu einem Marktcheck der Verbraucherzentralen zu diesem Thema: www.klartext-nahrungsergaenzung.de/markt-meinung/marktchecks