Förderverein startet mit BiboKino

Den Film „Älter werden in Neubrandenburg“ präsentiert am 18. Juni um 17 Uhr der Förderverein der Regionalbibliothek in Kooperation mit der Seniorenvideogruppe “Rastlos” und startet damit eine neue Veranstaltungsreihe.

Das erste dokumentarische Werk drehten die Hobbyfilmer 1999, damals unter dem Motto “Gemeinsam nicht einsam”. Über die Premiere am 28. Mai 1999 im Kino Latücht berichtete der Nordkurier unter der Überschrift “Ein Film, der nicht verstauben sollte”. Und das ist er keineswegs. Selbst nach 20 Jahren ist das, was der Film zeigt, noch höchst aktuell.

Der Film läuft im Veranstaltungsbereich im Untergeschoss der Regionalbibliothek. Er dauert 45 Minuten, wurde auf VHS-Kassette gedreht und liegt inzwischen in digitalisierter Form vor.

Wer sich darüber hinaus für diese Thematik interessiert, hat noch bis zum 29. Juni Gelegenheit, sich die aktuelle Ausstellung „Junge sehen Alte“ anzuschauen. Unter Anleitung von Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops setzten sich Studierende des Fachbereichs Gesundheit, Pflege, Management an der Hochschule Neubrandenburg anhand biografischer Interviews mit der Soziologie des Alterns auseinander. Zu ihrer Aufgabe gehörte es, die Individualität des Einzelnen zu würdigen und wissenschaftliche Erkenntnisse daran zu überprüfen.

"Leben in Neubrandenburg: Junge sehen Alte"

Ausstellung in der Regionalbibliothek vom 01. bis 29. Juni 2019, Ausstellungseröffnung am 04. Juni 2019 um 17 Uhr mit Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops (Hochschule Neubrandenburg) und Pastorin Katharina Seuffert (St. Martins-Gemeinde)

Im Projekt „Leben in Neubrandenburg: Junge sehen Alte“, hörten Studierende der Hochschule Neubrandenburg älteren Menschen aus der Ihlenfelder Vorstadt und aus der St. Michaelsgemeinde zu. Unter Anleitung von Prof. Dr. Wolfgang von Gahlen-Hoops setzten sich die Studierenden aus verschiedenen Studiengängen des Fachbereichs Gesundheit, Pflege, Management an der Hochschule Neubrandenburg anhand biografischer Interviews mit der Soziologie des Alterns auseinander. Zu ihrer Aufgabe gehörte es, die Individualität des Einzelnen zu würdigen und die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum „Alt werden und Alt-Sein“ daran zu überprüfen.
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Zum Kindertag werden Bücherregale sortiert: Bibliotheksverein freut sich über aussortierte Bücher

Der Förderverein der Regionalbibliothek lädt am Internationalen Kindertag (1. Juni) zwischen 10 und 13 Uhr zu einem Basar für kleine „Bücherwürmer“ ein. Aussortierte Bücher, Hörbücher, CDs oder DVDs, die sich noch zum Weitergeben eignen, können zuvor – am 29. bzw. 31. Mai während der Öffnungszeiten – am Tresen der Bibliothek abgegeben werden. Diese Exemplare wechseln dann am 1. Juni für einen geringen Obolus die Eigentümer. Die Erlöse sollen die gemeinnützige Arbeit des Vereins unterstützen.

Kinder ab 3 Jahren sind um 10:30 Uhr gern gesehen Gäste, wenn in der Bibliothek vorgelesen wird.

Mit Dolmetscherin durch die Bibliothek

„Willkommen in der Bibliothek“ heißt es am 21. Mai um 14 Uhr. Nach einer musikalischen Begrüßung durch Trommler des Soziokulturellen Bildungszentrums wird den Gästen eine unterhaltsame Führung durch die Regionalbibliothek in Begleitung einer Sprachmittlerin für Arabisch geboten.

Wer danach Medien ausleihen möchte und sein Personaldokument dabei hat, kann sich oder die Kinder anmelden. Die Dolmetscherin hilft gern. Ausweise für Kinder und Jugendliche von 7 bis 17 Jahren sind kostenfrei, Erwachsene zahlen 18 Euro pro Jahr.

Bei „Willkommen in der Bibliothek“ handelt es sich um eine Veranstaltung im Rahmen der bundesweiten „Woche der Sprache und des Lesens“, in Kooperation mit dem Projekt „Sozialraumorientierte Arbeit mit Flüchtlingen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der Eintritt ist frei.

Schöne Bücher für Jugendliche: Die Neubrandenburger Jugendbuchjury „Lufti“ stellt ihre Favoriten vor

Ein Piratenschiff, ein Kettenkarussell, ein Hybridwesen mit rosa Augen – Bücher für Jugendliche entführen in ganz unterschiedliche Lebenswelten. Die Jugendbuchjury „Lufti“ stellt anlässlich der Ausstellung der „schönsten deutschen Bücher des Jahres 2018“ in der Regionalbibliothek Neubrandenburg ihre Auswahl ausgezeichneter Jugendbücher vor.

Grundlage für hierfür bilden die letzten 40 Preisträger des Neubrandenburger Jugendbuchpreises.

Die Mädchen und Jungen der Jugendbuchjury setzten sich intensiv mit den Inhalten der Bücher sowie der Erzählweise auseinander, bewerten diese und kürten die Gewinner in den Kategorien goldener, silberner und lauer Lufti. Am 22. März schließlich fuhren die jungen Jurorinnen und Juroren gemeinsam mit Dr. Gundula Engelhard, der Leiterin des Fachbereichs Literatur der Jugendkunstschule „Junge Künste“ Neubrandenburg, zur Leipziger Buchmesse. Dort übergaben sie den Verlagen ihre Urkunden. In diesem Jahr vergab die Jury zudem erstmals den Preis „Schönster Lufti“ für das beste Jugendbuch-Cover. Da es bei einem Cover um gestalterische Aspekte und deren Wirkung geht, wurden sie dabei von den Schülerinnen und Schülern der Mal- und Zeichenkurse der Jugendkunstschule unterstützt.

Zur Präsentation der Preisträger am 10. April um 16:00 Uhr in der Regionalbibliothek wird die Jugendbuchjury von der Buchgestalterin Katrin Herrmann begleitet. Eins ist sicher: Gemeinsam mit den jungen Kritikern öffnet sie überraschende Buchkunst-Blickwinkel. Alle Neugierigen sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Die Neubrandenburger Jugendbuchjury besteht aus derzeit neun jungen Jurorinnen und Juroren im Alter zwischen 14 und 18 Jahren. Sie trifft sich jeden Mittwoch von 14:00 bis 17:30 Uhr im Wiekhaus 21 in Neubrandenburg. Mehr lnformationen: www.junqe-kuenste.de, www.junqe-kuenste.de/kontakt/literatur/, www.stiftung-buchkunst.de, www.bibliothek-nb.de

Ausstellung "Zeichen setzen: Graffitis für Menschenrechte"

Am 21. März um 16 Uhr wird es in der Regionalbibliothek bunt und kreativ: Am Internationalen Tag gegen Rassismus eröffnen junge Neubrandenburger ihre Ausstellung „Zeichen setzen: Graffitis für Menschenrechte“.

Bis zum 27. April sind 12 großformatige Graffiti-Tafeln zu sehen, die im Projekt „Zeitlupe Stadt.Geschichte & Erinnerung“ entstanden sind. Einfach dabei sein, der Eintritt ist frei!

Flaschenpostgeschichten und Buntland: Oliver Lück erzählt Geschichten über Menschen, die Geschichten zu erzählen haben

Das Projekt Zeitlupe der RAA MV und die Regionalbibliothek laden herzlich ein zur nächsten Veranstaltung in der Reihe „zeitlupe: Zeit & Geschichte(n)“.

In seinen „Flaschenpostgeschichten“ begegnet Oliver Lück unter anderem einem schwedischen Fischer, der auf einer entlegenen Insel lebt und dort mehr als 100 Flaschen mit Post entdeckt hat. Auf Rügen besucht er einen Mann, der fast jedes Wochenende Flaschenpost verschickt und schon 30 Antworten aus sieben Ländern bekommen hat. Und auf Bornholm zeigt ihm ein alter Leuchtturmwärter 200 Briefe, die er seit 1971 am Strand gesammelt hat – die meisten aus DDR-Zeiten. Man taucht ein in ein Meer voller Lebens- und Zeit-Geschichten, geht auf Zeitreisen und erfährt, wie die Ostsee auf ganz ungewöhnliche Weise Menschen verbindet.

In „Buntland“ gibt es ein Land zu entdecken, „das jeder kennt und das doch fast jedem unbekannt ist“ (O. Lück): Oliver Lück portraitiert 16 Menschen aus 16 deutschen Bundesländern, die unkonventionell leben und optimistisch denken. Spannend und warmherzig erzählt er überraschende Lebensgeschichten: Ein Obdachloser aus Wuppertal fährt mit seinem Fahrrad quer durch Europa und lebt davon, dass er Kuscheltiere tauscht. Eine ehemalige Lehrerin aus Sachsen-Anhalt lernte spät Englisch, schreibt heute Romane und hat tausende Fans weltweit. Eine Schweriner Putzfrau erfindet einen Ökoreiniger und besitzt ein Patent. Diese „Reise von Mensch zu Mensch“ erzählt berührende deutsche Zeitgeschichte(n).

Am 13. März um 19 Uhr ist in der Regionalbibliothek Journalist, Autor und Fotograf Oliver Lück zu Gast mit wahren Flaschenpostgeschichten, druckfrischen Reportagen aus „Buntland“ und eindrucksvollen Fotos. Für die Autorenlesung von Oliver Lück gibt es Karten (6 Euro, ermäßigt 3 Euro) in der Regionalbibliothek, Kartenreservierung ist gern möglich per Telefon 0395 / 5551324 oder E-Mail auskunft.bibl@neubrandenburg.de.