Hochschule Neubrandenburg: Neuer Professor

„Ich konnte bisher einige Kolleginnen und Kollegen kennenlernen und fühle mich sehr gut aufgehoben.“, so sagt er. Zudem hat er viele positive Eindrücke von der Stadt und der näheren Umgebung erhalten.

Er schloss sein Bachelorstudium der Angewandten Geodäsie sowie das anschließende Masterstudium der Geodäsie und Geoinformatik an der Jade Hochschule in Oldenburg ab und promovierte an der HafenCity Universität in Hamburg. Beruflich war er als Bereichsleiter für Industrievermessung in Hamburg tätig. Herr Willemsen bereitet sich nun auf seine Lehrtätigkeit ab September vor und wird auch in der anwendungsorientierten Forschung seine Interessensgebiete weiter vorantreiben.

Zu seinen Interessensgebieten zählt besonders die Verknüpfung von verschiedensten günstigen Sensoren zur Bewältigung komplexer ingenieurgeodätischer Fragestellungen, wie beispielsweise die dreidimensionale Vermessung von Rohrleitungen mit geringem Durchmesser über lange Strecken.

Wenn im September das Semester startet, wünscht sich der neue Professor weiterhin motivierte Studierende in seinem Studiengang Geodäsie und Messtechnik und viele spannende Fachgespräche mit den neuen Kolleginnen und Kollegen.

Quartiersfrühstück bespricht Grundgesetz

Das Quartiersmanagement Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt lädt am Donnerstag, 09. Mai 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum monatlichen Quartiersfrühstück ein. Anlässlich des 60. Jubiläums des Grundgesetzes wollen wir gemeinsam über Ziele, Hintergründe und Werte des Grundgesetzes reden.

Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.

Der Geschmack der Heimat: Nutzgärten als Lebensmittelquelle und Biotop

Ob Sommerbeeren oder Wintergemüse – Nutzgärten bieten ganzjährig eine Fülle an frischen, regionalen Produkten. Doch Gärten können weitaus mehr sein als nur Nahrungsquelle: Erholungszentrum für den Mensch und wichtiger Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.

Am 9. Mai 2019 lädt die Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (LLS) in Kooperation mit dem Heimatverband M-V zur Workshop-Tagung „Der Geschmack der Heimat: Nutzgärten – Lebensmittelquelle und Biotop“ nach Güstrow ein.

„Die Bedeutung von Nutzgärten für die kulturhistorische und biologische Vielfalt unseres Landes ist aktueller denn je“, betont Harald Stegemann, Direktor des LUNG, der den Workshop mit einem Grußwort eröffnen wird. „Die Veranstalter möchten Interessierten zeigen wie sie ihre Anbau- und Freiflächen so gestalten können, dass sie nicht nur eine ertragreiche Ernte erzielen, sondern auch ideale Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere schaffen.“

Zum Auftakt der Tagung wird die Entstehung und Geschichte von Nutz- und Schrebergärten beleuchtet. Das Thema Biodiversität und Naturschutz im Garten steht als weiterer Schwerpunkt auf der Agenda.  Darüber hinaus werden Ideen und rechtliche Voraussetzungen für  die Gestaltung von Nutzgärten vorgestellt – hierzu gehören u. a. der Anbau von historischen Obstsorten oder die Einrichtung von Bienenweiden.

In drei moderierten Workshops können die Teilnehmer*innen zwischen den Themen Streu­obsterhalt und Artenvielfalt, Versorgung mit regionalen Lebensmitteln sowie Erhaltung von Nutzpflanzenvielfalt durch Pflanz- und Saatgutbörsen wählen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich beruflich oder in ihrer Freizeit mit Nutzgärten beschäftigen oder Interesse am biologischen Gärtnern mitbringen.

Die Tagung findet von 9:00 bis 16:00 Uhr in der Viehhalle in Güstrow, Speicherstraße 11 in Güstrow statt. Anmeldungen sind noch kurzfristig bis zum 7. Mai, 12 Uhr unter https://www.lung.mv-regierung.de/dateien/landeslehrst_24_anmeldung.pdf möglich. Für die Teilnahme wird eine Tagungspauschale von 5 EUR vor Ort erhoben. Eine Pausenverpflegung erfolgt auf Selbstzahlerbasis.
Alle Informationen sind auch auf der Webseite des LUNG M-V auf https://www.lung.mv-regierung.de/dateien/landeslehrst_24_programm.pdf abrufbar.

Quartiersfrühstück bespricht Grundgesetz

Das Quartiersmanagement Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt lädt am Donnerstag, 09. Mai 2019 im Zeitraum von 10:00 bis 12:00 Uhr zum monatlichen Quartiersfrühstück ein. Anlässlich des 60. Jubiläums des Grundgesetzes wollen wir gemeinsam über Ziele, Hintergründe und Werte des Grundgesetzes reden.

Interessierte mit Lebens- oder Arbeitsmittelpunkt in den Stadtteilen Vogelviertel, Ihlenfelder Vorstadt und Reitbahnweg sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Frühstück und zur Redezeit

Das Angebot wird organisiert vom Quartiersmanagement Neubrandenburg „Nordstadt – Ihlenfelder Vorstadt“ im Rahmen des Programms „Die Soziale Stadt“. Anmeldungen oder Nachfragen gern unter Tel. 0395 430 96 34 oder per E-Mail an quartiersmanagement@neubrandenburg.de.

Neubrandenburger Bauten der Nachkriegsmoderne – Was macht ein Bauwerk zu einem Denkmal?

Im Stadtarchiv am Neubrandenburger Marktplatz (Eingang Darrenstraße) dreht sich am 18. Februar um 19 Uhr alles um diese Frage. Anhand von verschiedenen Bauwerken der Nachkriegsmoderne erklärt Marie Mamerow von der Unteren Denkmalschutzbehörde solche Fachbegriffe und erläutert die Bedeutung von Denkmalschutz.

Bauwerke sind aussagekräftige Zeugnisse der Vergangenheit, sie prägen unsere Umgebung nachhaltig. Sie begleiten den Menschen als Gefährten über Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte. Diese Stadtgefährten sind unser architektonisches Erbe, es gilt, sie für die zukünftigen Generationen zu erhalten. Trotzdem scheiden sich an manchem Eintrag in der Denkmalliste die Geister. Ist vieles nicht doch einfach nur Beton?

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ statt, das am Regionalmuseum Neubrandenburg beheimatet ist und gefördert wird durch den Fonds „Stadtgefährten“ der Kulturstiftung des Bundes.

Polizei warnt vor dem sogenannten Cyber-Grooming – WhatsApp-Nachrichten mit kinderpornografischen Inhalten im Umlauf

Die Polizei möchte ausdrücklich vor einem vermehrten Aufkommen des sogenannten Cyber-Groomings warnen. Dabei wird insbesondere zu Kindern in sozialen Netzwerken zunächst ein Vertrauensverhältnis (das Grooming = vorbereiten) aufgebaut, welches schließlich dazu genutzt wird, an Aufnahmen mit teilweise kinderpornographischen Inhalten zu gelangen.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Neubrandenburg sind in den vergangenen Tagen vermehrt WhatsApp-Nachrichten mit sexuellem Hintergrund an Kinder verschickt worden. Nach unserem bisherigen Kenntnisstand sind die Betroffenen allesamt Mädchen im Alter zwischen zehn und elf Jahren. Sie wurden von unbekannten Tatverdächtigen, die sich teils als angeblich weibliche, 18 Jahre alte Person ausgaben, aufgefordert, Nacktbilder und Videos von sich zu verschicken.

Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang eindringlich an die Eltern und andere Familienangehörige: Sprechen Sie mit Kindern über diese Masche. Machen Sie Kindern und Jugendlichen klar, dass sie niemals auf solche Nachrichten reagieren und sich nicht unter Druck setzen lassen sollten. Erklären Sie Ihren Kindern, wie rasend schnell sich Bilder in Netzwerken verbreiten. Ihre Kinder sollten niemals (Nackt-)Bilder von sich selbst oder Freunden machen und diese womöglich noch verschicken – auch nicht an ihnen bekannte Personen. Oft sind sich Kinder der Tragweite ihres Handelns gar nicht bewusst.

Reden Sie mit Kindern auch über eine mögliche Beeinflussung durch die Zugehörigkeit zu „WhatsApp-Freundesgruppen“. Hierbei besteht die Gefahr, dass ein „realer“ Freund auf die Aufforderungen eingeht und seine „Gruppe“ auffordert, ebenfalls „mitzumachen“. Wer eine wie oben beschriebene Aufforderung auf dem Handy bekommen hat, braucht keine Scham zu haben. Im Gegenteil: Betroffene sollten sich unbedingt an die Eltern oder andere erwachsene Vertrauenspersonen wenden und diese über entsprechende Nachrichten informieren. Nacktbilder von Kindern zu fordern ist strafbar! Einschlägig dazu ist der § 176 (4) StGB – Sexueller Missbrauch von Kindern. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei!

Helfen Sie Ihren Kindern, indem Sie die richtigen Einstellungen bei WhatsApp vornehmen. Verbergen Sie die Profilinformationen für unbestätigte Nutzer. Sollte Ihnen ein Profil nicht geheuer erscheinen, blockieren Sie es! Sie können Nutzer auch melden. Tippen Sie dazu auf den Nutzer-Namen, scrollen Sie ganz hinunter und gehen Sie auf „Kontakt melden“. Nähere Informationen und Tipps gibt es unter www.klicksafe.de

Gleichzeitig macht die Polizei darauf aufmerksam, dass der Nachrichtendienst WhatsApp selbst im Zuge der neuen EU-Datenschutzverordnung das Mindestalter für seine Nutzer auf 16 Jahre angehoben hat.

„#GemeinsamBilden“-Partner vereinbaren engere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schule für die jungen Menschen aus der Region

Rund 230 Vertreter aus den Ausbildungsbetrieben, den Schulen und Institutionen der allgemeinen und beruflichen Bildung aus der Region der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern haben Donnerstag Nachmittag (8. November) die Neubrandenburger Vereinbarung – 10 Verabredungen zur Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen – geschlossen. Unter dem Titel „#GemeinsamBilden“ sieht sie unter anderem eine frühzeitigere und zielgerichtetere Zusammenarbeit zwischen den Partnern vor, damit der Übergang von Schule in Ausbildung oder Studium noch besser gelingen kann. Außerdem zielt die Vereinbarung darauf ab, Lernortkooperationen zwischen Betrieben und Berufsschulen kontinuierlich zu verbessern und neue Wege in der Berufsorientierung und Berufsausbildung, vor allem im digitalen Bereich, gemeinschaftlich voranzutreiben.

„Damit unsere Wirtschaft auch weiterhin auf Erfolgskurs bleiben kann, ist es gerade heute wichtiger denn je, junge Menschen über die Möglichkeiten und Perspektiven des beruflichen Bildungssystems aufzuklären. Aus gutem Grund: In einer aktuellen Umfrage zur Aus- und Weiterbildungssituation sagen uns die befragten Unternehmer, dass die unklaren Vorstellungen von ihrem Ausbildungsberuf bei den Schulabgängern das größte Ausbildungshemmnis ist. Hier müssen wir dringend mit mehr praxisorientierten Angeboten ansetzten – und wie diese aussehen könnten, dazu hat uns der heutige Tag erste Erkenntnisse und Ansatzpunkte geliefert“, lautete das Fazit von IHK-Präsident Dr. Wolfgang Blank am Ende des ersten gemeinsamen Kongresses „#GemeinsamBilden“ von IHK und Bildungsministerium im Neubrandenburger Haus der Kultur und Bildung (HKB).

Im Mittelpunkt des Kongresses konnten die Ausbildungsbetriebe, die allgemeinbildenden und Beruflichen Schulen im östlichen Mecklenburg-Vorpommern Kooperationsmöglichkeiten ausloten und bestenfalls auch gleich besiegeln. Von Seiten der Unternehmen gab es im Vorfeld 640 Einzelangebote an die Schulen und von den Schulen rund 230 Gesuche an Unternehmen.