Revolution unter Beobachtung

Die „Rapport-Berichte“ der Stasi im Jahr 1989: Führung und Lesung im Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg

Das Jahr 1989 war auch im damaligen DDR-Bezirk Neubrandenburg eine Zeit des Umbruchs. In der Veranstaltungsreihe „Rapport-Berichte der Stasi“ geht das Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg jeden Monat den Ereignissen nach, mit denen sich die DDR-Geheimpolizei in der Region besonders beschäftigte.

Der Monat Dezember war gekennzeichnet durch die Auflösungen des Bezirksamtes für Nationale Sicherheit und der Kreisämter.

Am 04.12.1989 wurde das Kreisamt Ueckermünde durch eine „Initiativgruppe des Neuen Forums“ aufgesucht. Ein entsprechendes Fernschreiben über den Inhalt der geführten Gespräche wurde durch den Leiter des Kreisamtes an das Bezirksamt gesandt. Das belegen Dokumente aus dem Stasi-Unterlagen-Archiv.

Am darauffolgenden Tag besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger das Bezirksamt und alle Kreisämter. Die Archive wurden versiegelt. Damit war die massenhafte Vernichtung der Akten gestoppt.

Vor der Lesung gibt es eine Führung durch das Archiv. Sie vermittelt ein Bild vom Wirken der Stasi. Erklärt wird, wie mit Karteikarten gearbeitet wurde oder warum die Stasi in Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Wie die BStU-Beschäftigten heute mit den Unterlagen arbeiten, wird ebenfalls erklärt.

Termin:
Mittwoch, 04.12.2019, 17:00 Uhr, Führung: 17:00 Uhr, Lesung: 17:30 Uhr

Ort:
BStU-Außenstelle Neubrandenburg
Neustrelitzer Straße 120
17033 Neubrandenburg

Heike Thieme, komm. Leiterin BStU-Außenstelle Neubrandenburg

www.bstu.de

Revolution unter Beobachtung

Die Rapporte der Stasi im Dezember 1989 – Die Menschenkette durch die DDR | Die Besetzung der Kreisämter und des Bezirksamtes für Nationale Sicherheit

Das Jahr 1989 war auch im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg eine Zeit des Umbruchs. Monat für Monat gehen wir anhand der Rapporte der Stasi den Ereignissen nach, mit denen sich die DDR-Geheimpolizei damals besonders beschäftigte.

Vor jeder Lesung lädt die BStU-Außenstelle zu einer Führung durch das Archiv ein. Hier können sich Interessierende ein Bild vom Wirken der Stasi machen. Mitarbeider der Außenstelle erklären, wie mit den Karteikarten gearbeitet wurde oder warum die Stasi in der Stadt Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Auch zum Umgang mit den Stasi-Unterlagen wird gern Einblick gegeben.

Besucher können ihren Antrag auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen direkt vor Ort stellen. Interessenten bringen bitte für die Identitätsbestätigung ein gültiges Personaldokument mit.

Zeit: 04. Dezember 2019, 17:00 Uhr Ort: BStU-Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, 17033 Neubrandenburg

Der Eintritt ist frei.

Revolution unter Beobachtung – Die Rapporte der Stasi im September 1989

Botschaftsbesetzungen durch Ausreisewillige | Gründung des „Neuen Forums“ | Waffendiebstahl bei der Gesellschaft für Sport und Technik

Das Jahr 1989 war auch im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg eine Zeit des Umbruchs. Monat für Monat gehen wir anhand der Rapporte der Stasi den Ereignissen nach, mit denen sich die DDR-Geheimpolizei damals besonders beschäftigte. In der Neubrandenburger Außenstelle des BStU wird erklärt, wie mit den Karteikarten gearbeitet wurde oder warum die Stasi in der Stadt Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Auch zum Umgang mit den Stasi-Unterlagen werden Einblicke gegeben.

Dazu können Interessierte ihren Antrag auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen direkt vor Ort stellen. Bitte bringen Sie für die Identitätsbestätigung ein gültiges Personaldokument mit.

Am 4. September um 17:00 Uhr wird die Ausstellung „Mauern. Gitter. Stacheldraht“ der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. durch Alexander W. Bauerfeld (Publizist) eröffnet. Im Anschluss beginnt die Lesung. Die Ausstellung ist in der BStU-Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, bis zum 11.10.2019 zu besichtigen.

Archivführung für Senioren

Das Neubrandenburger Stasi-Unterlagen-Archiv lädt interessierte Seniorinnen und Senioren an jedem 2. Dienstag im Monat (April bis Oktober) um 10:00 Uhr zu einer Archivführung ein.

Hierbei kann man sich einen Eindruck über die 2.500 laufenden Meter Unterlagen und 800.000 Karteikarten der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung Neubrandenburg verschaffen. Darüber hinaus werden die Struktur und die Vorgehensweise der DDR-Geheimpolizei anhand ausgewählter Beispielakten erläutert.

Der Zugang ist barrierefrei. Auf Wunsch werden Sitzgelegenheiten bereitgestellt. Es besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Akteneinsicht zu stellen. Ein gültiges Personaldokument ist erforderlich.

Zeit: 13. August 2019, 10:00 Uhr
Ort: BStU-Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120

Der Eintritt ist frei.

Revolution unter Beobachtung – Die Rapporte der Stasi im September 1989

Botschaftsbesetzungen durch Ausreisewillige | Gründung des „Neuen Forums“ | Waffendiebstahl bei der Gesellschaft für Sport und Technik

Das Jahr 1989 war auch im ehemaligen Bezirk Neubrandenburg eine Zeit des Umbruchs. Monat für Monat gehen wir anhand der Rapporte der Stasi den Ereignissen nach, mit denen sich die DDR-Geheimpolizei damals besonders beschäftigte. In der Neubrandenburger Außenstelle des BStU wird erklärt, wie mit den Karteikarten gearbeitet wurde oder warum die Stasi in der Stadt Neubrandenburg ein Netz geheimer Wohnungen unterhielt. Auch zum Umgang mit den Stasi-Unterlagen werden Einblicke gegeben.

Dazu können Interessierte ihren Antrag auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen direkt vor Ort stellen. Bitte bringen Sie für die Identitätsbestätigung ein gültiges Personaldokument mit.

Am 4. September um 17:00 Uhr wird die Ausstellung „Mauern. Gitter. Stacheldraht“ der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. durch Alexander W. Bauerfeld (Publizist) eröffnet. Im Anschluss beginnt die Lesung. Die Ausstellung ist in der BStU-Außenstelle Neubrandenburg, Neustrelitzer Straße 120, bis zum 11.10.2019 zu besichtigen.