Informationsabend zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße

DDR-Plattenbauten sind in der Vergangenheit verändert worden oder vollständig aus dem Stadtbild verschwunden – eine deutsch­landweite Entwicklung, die sich auch in Neubrandenburg beobachten lässt.

In diesem Zusammenhang stellt das in den 80er Jahren entstandene Wohnquartier in der Neustrelitzer Straße ein unverändertes Beispiel einer Gesamtanlage mit städtebaulich hoher Wirksamkeit dar. Die von Wolfram Schubert gestalteten Nordgiebel der 14-Geschosser besitzen außerdem einen künstlerischen Wert. Um das Erscheinungsbild des Ensembles aus insgesamt 15 Baukörpern zu erhalten, prüft die Stadt Neubran­denburg die Möglichkeiten zum Schutz der Anlage.

Oberbürgermeister Silvio Witt begrüßt alle Interessenten und Medienvertreter zu der Informationsveranstaltung zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße. Dr. Jörg Kirchner (Abteilung Inventarisierung, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege), Lutz Braun (Architekt und Stadtplaner) und Martin Maleschka (Architekt und Autor) werden dazu als Experten erwartet.

14. Oktober 2019 | 17 Uhr
Lesesaal des Stadtarchivs
Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße)

Informationsabend zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße

DDR-Plattenbauten sind in der Vergangenheit verändert worden oder vollständig aus dem Stadtbild verschwunden – eine deutsch­landweite Entwicklung, die sich auch in Neubrandenburg beobachten lässt.

In diesem Zusammenhang stellt das in den 80er Jahren entstandene Wohnquartier in der Neustrelitzer Straße ein unverändertes Beispiel einer Gesamtanlage mit städtebaulich hoher Wirksamkeit dar. Die von Wolfram Schubert gestalteten Nordgiebel der 14-Geschosser besitzen außerdem einen künstlerischen Wert. Um das Erscheinungsbild des Ensembles aus insgesamt 15 Baukörpern zu erhalten, prüft die Stadt Neubran­denburg die Möglichkeiten zum Schutz der Anlage.

Oberbürgermeister Silvio Witt begrüßt alle Interessenten und Medienvertreter zu der Informationsveranstaltung zum Wohnkomplex Neustrelitzer Straße. Dr. Jörg Kirchner (Abteilung Inventarisierung, Landesamt für Kultur und Denkmalpflege), Lutz Braun (Architekt und Stadtplaner) und Martin Maleschka (Architekt und Autor) werden dazu als Experten erwartet.

14. Oktober 2019 | 17 Uhr
Lesesaal des Stadtarchivs
Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße)

FÄLLT AUS: Der Kulturpark in Neubrandenburg – Gartenkunst als nationales Aufbauwerk (aktualisiert)

Zwischen 1969 und 1975 entsteht auf dem moorastigen Gelände zwischen Stadt und Tollensesee, dem Werderbruch, der heutige Kulturpark in Form eines Landschaftsgartens mit Wiesen, Spielplätzen, Staudengärten und zahlreichen Plastiken verschiedener Künstlerinnen und Künstler.

Am Mittwoch, 25.September, um 19 Uhr berichtet Prof. Dr. Caroline Rolka von der Hochschule Neubrandenburg im Neubrandenburger Stadtarchiv, Marktplatz 1 (Eingang Darrenstraße), über Hintergründe zur Entstehung des Neubrandenburger Gartendenkmals. Im Rahmen des Nationalen Aufbauwerks der DDR leisteten Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger freiwillige Arbeitsstunden beim Aufbau. 1981 erhielt der Park den Denkmalstatus.

Die Veranstaltung sollte im Rahmen des Projektes „Nur Beton? Moderne in Neubrandenburg“ des Neubrandenburger Regionalmuseums stattfinden. Es wird gefördert durch den Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes.

Update: Die Veranstaltung fällt krankheitsbedingt aus. Sie wird zu einem späteren Termin nachgeholt.

Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens bei der Arbeit zu sehen

Wer den Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens über die Schulter sehen möchte, der wird die Gelegenheit dazu bekommen.

Die KEG mbh Neubrandenburg und die Firma RAO – Restaurierung am Oberbaum GmbH aus Berlin laden alle interessierten Neubrandenburgerinnen, Neubrandenburger und Gäste der Stadt am 11. Juli in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr zur „Offenen Werkstatt“ im Innenhof des Regionalmuseums im Franziskanerkloster ein.

Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens bei der Arbeit zu sehen

Wer den Restauratoren des Mudder-Schulten-Brunnens über die Schulter sehen möchte, der wird die Gelegenheit dazu bekommen.

Die KEG mbh Neubrandenburg und die Firma RAO – Restaurierung am Oberbaum GmbH aus Berlin laden alle interessierten Neubrandenburgerinnen, Neubrandenburger und Gäste der Stadt am 11. Juli in der Zeit von 11:00 bis 16:00 Uhr zur „Offenen Werkstatt“ im Innenhof des Regionalmuseums im Franziskanerkloster ein.

Geschütztes Familiengrab von Neubrandenburgs Senator Giesecke wird neu angelegt

Die Tradition der Familiengräber wird immer seltener. Auf dem Neuen Friedhof in Neubrandenburg wurde am Mittwoch damit begonnen, die Grabstätte von Senator Ludwig Giesecke und Familie neu anzulegen. Auch für die Friedhofsmitarbeiter ist das eine ganz besondere und keineswegs alltägliche Aufgabe.

Die Grabsteine stehen unter Denkmalschutz. Die Stadt freut sich, dass in Abstimmung mit Alfred Krause, Enkel von Senator Giesecke, die gesamte Grabstätte unter anderem mit einer Hecke eingefasst, neu bepflanzt und die Steine neu angeordnet werden können

Senator Giesecke ist vielleicht nicht allen bekannt. Doch in Neubrandenburg hat er in seinem Wirken Spuren hinterlassen. Ludwig Giesecke war von 1906 bis 1933 Bausenator der Stadt Neubrandenburg. In seiner Amtszeit schuf Ludwig Giesecke mit dem ersten Allgemeinen Bebauungsplan im Jahr 1907 die Grundlage für die damalige Entwicklung der Stadt. Er ließ die zentrale Trinkwasserversorgung und Kanalisation errichten und hat die Schule in der Ziegelbergstraße geplant. Neben der Planung des Lessinggymnasiums entwickelte Bausenator Giesecke auf der Fläche des heutigen Kulturparks den Stadtpark. Ab 1909 entstand nach seinen Plänen in der Ihlenfelder Straße die Überlandzentrale für die städtische Energieversorgung. Unter Gieseckes Leitung wurde der Neue Friedhof im Osten der Stadt angelegt und 1922 eingeweiht.

Karl-Marx-Denkmal wird enthüllt

Das Karl-Marx-Denkmal wird am Donnerstag, 29. November, in Neubrandenburg enthüllt. Treffpunkt dazu ist um 18 Uhr im Foyer des Rathauses. Von dort geht es zum Schwanenteich, wo für die Bronze-Figur ein neuer Standort gefunden wurde. Interessenten sind zu dieser Veranstaltung eingeladen.