Stadt und Hochschule fördern gemeinsam digitale Wirtschaft

Die Stadt Neubrandenburg und die Hochschule der Vier-Tore-Stadt bauen gemeinsam ein Digitales Innovationszentrum auf. Oberbürgermeister Silvio Witt und Rektor Prof. Gerd Teschke haben heute eine Kooperationsvereinbarung dazu unterzeichnet. Zwei Mitarbeiter werden in den kommenden zwei Jahren die Arbeit im Innovationszentrum aufnehmen, Kontakte zur Unternehmerschaft knüpfen, Gründer beraten und coachen. Parallel werden Stadtverwaltung, Hochschule und Unternehmerverbände ein zukunftsfähiges Konzept für das Zentrum entwickeln und die Frage des künftigen Standortes klären. Künftig sollen dort Firmengründer unterstützt, Räume für gemeinsames Arbeiten entstehen und Netzwerke der Digitalwirtschaft weiterentwickelt werden. Finanziert wird das Projekt vom Ministerium für Energie, Infrastruktur, und Digitalisierung.

„Neubrandenburg ist einer der stärksten Wirtschaftsstandorte im Land. Die Digitalisierung sorgt für weitere Innovation. Diese Entwicklung gemeinsam mit den hiesigen Unternehmen zu unterstützen, hält kreative Köpfe in unserer Stadt, stärkt zukunftssichere Branchen und damit die Wirtschafts- und Steuerkraft. Die Abteilung Wirtschaftsförderung unserer Verwaltung war von Anfang an dabei, gemeinsam mit allen Partnern das Digitale Innovationszentrum vorzubereiten“, so Oberbürgermeister Witt.

Auch für Rektor Teschke steht die Kreativität im Vordergrund. „Unsere Studierenden lernen Neubrandenburg und seine Unternehmen intensiv kennen. Das Innovationszentrum soll ihnen helfen, mit neuen Ideen Start-ups zu gründen, dabei von Kontakten zu profitieren und untereinander zusammenzuarbeiten.“

Für die Landesregierung sind die Innovationszentren an den Hochschulstandorten im Land Teil seiner Digitalstrategie. Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds fördert Minister Christian Pegel die Gründung und will damit in Mecklenburg-Vorpommern das Klima für Innovationen und digitale Wirtschaftszweige verbessern.

Den Auftakt in Neubrandenburg wird der Minister am kommenden Mittwoch in Neubrandenburg geben. Unter der Überschrift „meet, discuss, create“ sind alle Akteurinnen und Akteure zur Agentur 13 Grad in der Neubrandenburger Gerstenstraße am 30.10.2019 um 14 Uhr eingeladen.

#GemeinsamNetzwerken – Unternehmer- und Gründerstammtisch am 30. Januar 2019

Unter dem Hashtag #GemeinsamNetzwerken findet am 30. Januar in der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern der erste Unternehmer- und Gründerstammtisch im neuen Jahr statt. Aber nicht nur der Titel hat sich geändert. Künftig sollen auch verstärkt die Unternehmerinnen und Unternehmer mit einbezogen werden – sei es durch Themenwünsche, bei der Auswahl von Vorträgen oder mit eigenen Erfahrungsberichten, die Existenzgründern, erfahrenen Unternehmern und auch Führungskräften Inspiration und Anregungen geben sollen.

Gestartet wird im neuen Jahr mit Asta Hübner von der AsBo VorsorgeKonzepte GmbH. Sie hat in vielen kleinen Schritten Prozesse im Unternehmen digitalisiert und es damit fit für die Zukunft gemacht. Wie sie vorgegangen ist und welche Herausforderungen es zu meistern gab, wird Gegenstand ihres kurzen Vortrages sein. Beginnen wird der Stammtisch am 30. Januar wie gewohnt um 17:30 Uhr. Den Vortrag gibt es gegen 18 Uhr. Anschließend bleibt genug Zeit für Fragen und zum Netzwerken. Der Stammtisch endet gegen 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist das Foyer der IHK Neubrandenburg für das östliche Mecklenburg-Vorpommern in der Katharinenstraße 48 in Neubrandenburg.

Um Anmeldung wird gebeten: Matthias Sachse, Telefon 0395 5597-302 oder per E-Mail: matthias.sachse@neubrandenburg.ihk.de

Förderung kleinerer Investitionen für die digitale Transformation jetzt möglich

Das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung MV hat jetzt die „Richtlinie zur Förderung der digitalen Transformation“ veröffentlicht. Damit wird eine Förderlücke geschlossen, die insbesondere kleine Unternehmen mit regionalem Kundenkreis betraf. Gefördert werden Investitionen mit dem Schwerpunkt digitaler Geschäftsmodelle oder der Umstellung von analogen auf digitale Prozesse sowie Investitionen in IT-Sicherheit und Datenschutz, die eine Erhöhung des Digitalisierungsgrades ermöglichen (ausgeschlossen: Standardsoft- und Hardware).

Gefördert werden Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern und unter 50 Mio. EUR Jahresumsatz. Diese können bis zu 50 % nicht rückzahlbare Förderung auf Projektausgaben von 8.000 bis 20.000 EUR erhalten, im Fall besonders innovativer Projekte kann das Projektvolumen sogar bis zu 100.000 EUR betragen.

Alle Informationen, die Richtlinie sowie die Antragsformulare zu diesem Förderprogramm gibt es beim Landesförderinstitut MV. Wer zu dieser Förderung Fragen hat oder einen anderen Weg sucht, sein Digitalisierungsprojekt im Landkreis MSE umzusetzen, kann sich gerne an den Digitalisierungs-Referenten des Landkreises wenden: Michael Thurm, michael.thurm@wirtschaft-seenplatte.de, 0395 57087-4868

Mit Digitalisierung ins Schwarze treffen

Im östlichen Mecklenburg-Vorpommern gibt es Unternehmen, die digital sehr erfolgreich sind. So sitzt z. B. mit BogenSportWelt der größte europäische Anbieter von Bogensportartikeln und Zubehör in Anklam. Vertrieben werden die Produkte vor allem über den eigenen Online-Shop, aber auch über Plattformen wie eBay oder Amazon.
Was das und andere Unternehmen so erfolgreich macht, über welche Digitalisierungsmöglichkeiten nachgedacht und was letztendlich angewandt wurde – das und mehr erfahren die Teilnehmer am 4. Oktober. Die IHK Neubrandenburg und die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern laden Unternehmen aus der Region nach Anklam ein.
In interessanten Fachvorträgen werden Anregungen für Digitalisierungsmöglichkeiten und Informationen über aktuelle Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten gegeben. Unter dem Motto „Unterwegs für Deutschlands digitale Zukunft“ wird auch das Infomobil des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur erwartet. Auf Mediawänden, Tablets und Notebooks stehen den Besuchern gezielt aufbereitete Programme, Simulationen, Präsentationen und Erklärfilme zur Verfügung. Weiterhin sind ein Telepräsenzroboter, VR-Brillen und ein 3-D-Drucker mit an Bord.

2. Regionalkonferenz MSEdigital in Neustrelitz

Im Januar wurden bei der ersten Veranstaltung der Reihe bereits viele positive Beispiele für den digitalen Wandel in der Wirtschaftswelt des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte vorgestellt. Nun soll der Dialog zur Digitalisierung in Unternehmen vertieft werden. Mit der zweiten Veranstaltung richtet sich die Wirtschaftsförderung des Landkreises vor allem an alle Dienstleister, Unterstützer, Förderer und Problemlöser, die Unternehmen in der Mecklenburgischen Seenplatte auf dem Weg der Digitalisierung helfen können. Unternehmer, die vor Herausforderungen in diesem Bereich stehen oder ihre Erfahrungen beisteuern wollen, sind genau so herzlich eingeladen. Das Ziel der 2. Regionalkonferenz ist, das die Teilnehmer im Rahmen der Veranstaltung erfahren, was es an Möglichkeiten und Herausforderungen links und rechts des eigenen Spezialgebietes gibt, dass Synergiepotentiale für die Arbeit und vielleicht auch bisher unbesetzte Unterstützungsbedarfe erkannt und dass durch besseres gegenseitiges Kennenlernen die Zusammenarbeit zum Wohle der Unternehmen im Landkreis weiter verbessert werden. Die Teilnehmer erwartet am 29. August 2018 ab 10 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit praxisnahen Beiträgen und Informationen zu Förder- und Unterstützungsangeboten in der Region. Passend zum aktuellen Aufenthalt des deutschen Astronauten Alexander Gerst auf der ISS wurde als Veranstaltungsort der Standort Neustrelitz des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt gewonnen. Die Moderation wird in bewährter Weise Prof. Dr. Thomas Thiessen von der Mittelstand 4.0 Agentur Kommunikation übernehmen.