Auf den Spuren der Drei Könige – Köche folgen einem sozialen Stern

Der Neubrandenburger Dreikönigsverein hat mehrere Köche unserer Region gewinnen können, die künftig regelmäßig für die Bewohner des Dreikönigshospizes zu kochen. Die Küchenchefs aus unterschiedlichen Restaurants werden die Gäste einmal im Monat mit auserlesenen Speisen verwöhnen. Die Restaurantleiter und erfahrenen Köche aus dem „Fürstenkeller“ Neubrandenburg, Jörg Faustmann, sowie der Gaststätte „Klüschenberg“ Burg Stargard, Daniel Hömke waren die ersten, die zugesagt haben.

„Viel Überzeugungsarbeit war bei den beiden Köchen aber auch bei vielen anderen Küchenchefs nicht notwendig. Ich bin sehr froh über die unkomplizierte Unterstützung“, sagte Rainer Prachtl, der Vorsitzende des Dreikönigsvereins.

Bisher haben zwölf Restaurants zugesagt. Dazu gehören das neu eröffnete Restaurant „Herr Grünfink“, der Dorfkrug Waldeslust in Neuendorf sowie die Restaurants „Zur Elster“, „Lohmühle“, „Mudder Schulten Stuben“, „Badehaus“ sowie das Hotel Am Ring.

Philosophisch über Zahlen

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit Prof. Dr. Herbert Müller, Wismar: „Die Zahl in der Menschheitsentwicklung“ am Montag, 09. September 2019 um 19.30 Uhr in das Hotel Am Ring Neubrandenburg, Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus).

Neben der Sprache war es insbesondere die „Erfindung“ und der Gebrauch von Zahlen, wodurch der zivilisierte Mensch sich in intellektueller Hinsicht gegenüber dem Tierreich oder menschlichen Frühformen abgrenzte. Dieser besonderen Bedeutung entspricht es, dass zu (den natürlichen) Zahlen mehr zu sagen ist, als man üblicherweise im Mathematikunterricht lernt. Dieses „Mehr“ ist Gegenstand des Vortrags und hat seine Grundlage in den zwei Zahlfunktionen, Berechnungs- und Symbolfunktion.

Durch die Zuordnung von Zahlen zu z.B. religiösen Inhalten konnten die Zahlen diese Inhalte symbolhaft vertreten. In einer Zeit noch fehlender Kenntnisse der Natur- und später dann technischen Wissenschaften war solche Symbolik ein wertvolles Gestaltungshilfsmittel, am einfachsten uns allen bekannt in der Häufigkeit der „Sieben“ in den deutschen Märchen, vielleicht weniger bekannt in der Struktur- und Maßfindung religiöser Bauten, z.B. unserer mittelalterlichen Kirchen.

Mit dem Aufkommen der Wissenschaften zu Beginn der Neuzeit ging die Bedeutung der Symbol-funktion zurück, nicht aber die der Zahlen. Man denke daran, dass die ganze Digitaltechnik eine spezielle Art der Zahlverwendung darstellt – Nutzung der dualen Zahlen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

www.dreikoenigsverein.de

„Das Geheimnis der Langsamkeit“

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit DORIS BEWERNITZ, Berlin, „Das Geheimnis der Langsamkeit – Geschichten vom Trödeln, Träumen, Mutigsein“ am Montag, 03. Juni 2019 um 19:30 Uhr in das Hotel Am Ring Neubrandenburg, Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus) ein.

Wenn der Stress überhandnimmt, kann einem buchstäblich die Luft ausgehen. Die Aufgaben scheinen von Tag zu Tag zuzunehmen und die Zu-Erledigen-Listen wachsen an. Das „Funktionieren“ trainieren Menschen lebenslang, aber das Anhalten, Träumen, Zur-Ruhe-Finden gehört nicht selbstverständlich auf den Übungsplan. Die Referentin Doris Bewernitz kennt die Erfahrung, sich zwischen den vielen Terminen wie verloren zu fühlen. Und sie erzählt, wie sie das Geheimnis der Langsamkeit für ihr Leben entdeckt hat. Ihr Weg führt in verschiedene Momente der eigenen Lebenserfahrung, in denen die Zeit eine andere Qualität gewonnen hat. Ihre Geschichten inspirieren, sich auf die eigene Lebenskraft zu besinnen, und machen Mut, die Zeit des eigenen Lebens selbst in die Hand zu nehmen.

Die Referentin, geboren in Lübz/Mecklenburg, lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Die Mutter zweier Söhne hat Erfahrungen gesammelt unter anderem als Kinderkrankenschwester, Gerichtsprotokollantin, Mathematiklehrerin und Gestalttherapeutin. Sie ist Autorin zahlreicher erfolgreicher Veröffentlichungen, mehrfach mit literarischen Preisen ausgezeichnet und Gründungsmitglied der Autorengruppe »Aufbruch Berlin«.

Weitere Information über die Referentin unter: www.doris.bewernitz.net

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Gesine Schwan hält die Festrede zum Dreikönigstag 2020

Die Politikwissenschaftlerin Gesine Schwan wird auf Einladung des Dreikönigsvereins die Festrede beim Dreikönigstag am 6. Januar 2020 in Neubrandenburg halten. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Gesine Schwan eine der renommierten Gesellschaftswissenschaftlerinnen Deutschland gewinnen konnten. Ich schätze die Sozialdemokratin für ihre Klugheit und Meinungsstärke. Sie lässt sich nicht so leicht verbiegen“, sagte Rainer Prachtl, Vorsitzender des Dreikönigsvereins. Die Aufeinanderfolge der beiden Festredner von 2019 und 2020 ergebe einen Kontrast, der auch für die Vielfalt des Dreikönigsvereins spreche. „Anfang dieses Jahres war mit Kardinal Reinhard Marx ein überzeugter und streitbarer Katholik unser Gast. 2020 wird mit Gesine Schwan eine überzeugte und streitbare Sozialdemokratin kommen“, sagte Prachtl.

Einer größeren Öffentlichkeit wurde die heute 75-Jährige durch ihre beiden Kandidaturen für das Amt des Bundespräsidenten bekannt. 2004 unterlag sie mit 589 zu 604 Stimmen ihrem Gegenkandidaten, Bundespräsident Horst Köhler. Vier Jahre später zog sie erneut gegen Köhler den Kürzeren. Von Oktober 1999 bis September 2008 war Gesine Schwan Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Bis heute engagiert sie sich für die Zusammenarbeit mit Polen. „Gesine Schwan trägt Europa im Herzen“, sagte Prachtl.
1972 trat sie der SPD bei und engagierte sich in verschiedenen politischen Gremien. So ist sie seit 2014 Vorsitzende der Grundwertekommission beim Parteivorstand der SPD. Zudem ist Gesine Schwan Mitglied in zahlreichen Stiftungen und Kuratorien.

Gesine Schwan reiht sich in eine prominente Reihe von Festrednern bei den seit 1992 stattfindenden Benefizveranstaltungen zum Dreikönigstag ein. Unter anderem konnten auf Einladung des Dreikönigsvereins Kanzlerin Angela Merkel, Bundespräsident Joachim Gauck und der frühere sowjetische Regierungschef Michael Gorbatschow in Neubrandenburg begrüßt werden.
Interessenten können sich schon jetzt in der Geschäftsstelle des Dreikönigsvereins für den Benefizabend am 6. Januar 2020 anmelden. Tel. 0395 581 830, Fax: 0395 581 8310 oder Mail: dreikoenigsverein@t-online.de

Edvard Munch – Zeitenwende

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit Christiane Hoffmann M.A., Kunsthistorikerin und Galeristin:

„Edvard Munch – Zeitenwende“
am Montag, 13. Mai 2019 um 19:30 Uhr
in das Hotel Am Ring Neubrandenburg,
Große Krauthöferstr. 1 (hinter dem Rathaus)

Edvard Munch (1863-1944) gilt als der bedeutendste Maler Norwegens und Wegbereiter der Mo-derne. Neben mehr als 1700 Gemälden fertigte er zahlreiche Grafiken, Zeichnungen, Farblithographien und Holzschnitte an. Sein „Der Schrei“, von dem 1893 bis 1910 vier bislang bekannte Varia-tionen entstanden, gehört neben da Vincis „Mona Lisa“ und van Goghs „Sonnenblumen“ zu den weltweit berühmtesten Gemälden. Munch wuchs in schwierigen Verhältnissen auf. Er litt unter seiner labilen Gesundheit. Seine Entscheidung für die Kunst wurde für ihn zu einem Therapeutikum. Er löste sich vom akademischen Realismus, ließ Gefühle Gestalt annehmen. Dennoch blieb es ein ruheloses, psychisch labiles Leben zwischen Norwegen, Frankreich und immer wieder auch Deutschland. Hier im Norden machte er Station in Warnemünde. Seine am Strand gemalten Bilder erregten die Gemüter. Doch die anfängliche Ablehnung seiner Kunst wandelt sich mit der Zeit in Bewunderung.
Die Wegbereiter des Expressionismus griffen die Impulse des Norwegers Edvard Munch begierig auf. Auch sie wollten, es war das Credo der Zeit, die verletze Seele durch die Kunst nach außen tragen, schockieren und sowohl durch die Stilmittel, die Farbigkeit als auch durch die Themen emotionale Erschütterungen schaffen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Philosophischer Gesprächskreis zu „Glaube als Zukunftsmodell“

Der philosophische Gesprächskreis des Dreikönigsvereins Neubrandenburg e.V. lädt im Rahmen seiner Vortragsreihe zum Vortrag mit Rudolf Hubert, Schwerin: „Wo alle anderen Sterne verlöschen – Glaube als Zukunftsmodell“ am Montag, 11. März 2019 um 19:30 Uhr in das Hotel Am Ring Neubrandenburg, Große Krauthöferstraße 1 (hinter dem Rathaus).

„Kirche soll dort sein, wo es rau und hart, oft auch lieblos und ungerecht zugeht, so Papst Franziskus. Dort ist sie „in ihrem Element“. Und warum? Weil der Glaube die Beste, weil menschlichste Kunde ist; weil er eine Botschaft der Liebe, der Freude und der Hoffnung ist, die jedem Menschen, ja der ganzen Welt gilt. Denn der christliche Glaube ermutigt dazu, von Gottes Barmherzigkeit und Güte möglichst groß zu denken, und hilft den Menschen so, sich weit über die Rolle als Konsument, Verbraucher und Kostenfaktor hinaus zu verstehen.

Dieser Glaube muss bezeugt werden, damit die befreiende Botschaft erfahren und nicht zu einer Randnotiz der Geschichte wird. Für den christlichen Glauben ist die Gefahr der Irrelevanz, der Ignoranz viel größer als jede Religionskritik. Der Referent Rudolf Hubert analysiert, reflektiert und zeigt Wege auf. Dabei lässt er immer wieder Glaubenshelfer, insbesondere Eugen Drewermann und Karl Rahner, zu Wort kommen.

Der Referent Rudolf Hubert, geb. 1958 ist Regionalleiter der Region Schwerin im Caritasverband für das Erzbistum Hamburg; Publikationen bei Echter: „Im Geheimnis leben. Zum Wagnis des Glaubens in der Spur Karl Rahners ermutigen“; „Wo alle anderen Sterne verlöschen – Glaube als Zukunftsmodell“

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. www.dreikoenigsverein.de

60.000 Euro Spenden fließen in die Hospizarbeit und den Jugendaustausch mit Israel

Die Spendensammlung des Dreikönigsvereins Neubrandenburg hat erneut ein erfreuliches Ergebnis gebracht. Insgesamt wurden anlässlich des Dreikönigstages am 6. Januar 2018 rund 60.000 Euro gespendet, sagte der Vorsitzende des Dreikönigsvereins Neubrandenburg Rainer Prachtl bei einem Besuch der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg am Sonntag, dem 6. Januar. Es sei immer wieder schön zu erleben, wie viele Bürger dem Verein die Treue halten. „Für uns ist dabei eine Spende von 5 Euro eines Bürgers, der weniger begütert ist, genauso viel wert wie die Großspende eines Unternehmers“, sagte Prachtl.

Die Spenden kommen der ambulanten und stationären Hospizarbeit des Vereins sowie dem Jugendaustausch mit Israel zugute. Als Festredner konnte in diesem Jahr Kardinal Reinhard Marx gewonnen werden, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz. Weitere Ehrengäste sind unter anderem Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sowie der stellvertretende Ministerpräsident Lorenz Caffier. Die knapp 600 Karten für den Benefizabend im Haus der Kultur und Bildung waren binnen weniger Tage vergeben. Die Ehrengäste werden vor dem Benefizessen der Berufsfeuerwehr Neubrandenburg einen Besuch abstatten, wo den Floriansjüngern der Viertorestadt eine handgeschnitzte Floriansfigur übergeben wird.

„Damit wollen wir uns symbolisch bei allen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten bedanken, die jederzeit zur Stelle sind, wenn Menschenleben in Gefahr sind und dabei oft selbst ihr eigenes Leben und die Gesundheit riskieren“, sagte Rainer Prachtl, der Vorsitzende des Dreikönigsvereins. Frank Bühring, Abteilungsleiter für Brandschutz und Rettungsdienst im Rathaus, dankte dem Verein für die Spende. „Wir fühlen uns unwahrscheinlich geehrt, dass uns der Dreikönigsverein den heiligen St. Florian als Schutzpatron für die Feuerwehr in Neubrandenburg gestiftet hat. Das ist etwas ganz Besonderes für uns“, sagte Bühring.

Anschließend besuchen die Ehrengäste das Dreikönigshospiz, wo Kardinal Marx eine kleine Andacht gestalten wird. Zugleich wird das Haus durch die Dreikönigssinger gesegnet. Die ausverkaufte Abendveranstaltung beginnt um 18 Uhr im HKB Neubrandenburg.